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Takeshis Haut Roman | »Zauberhaft, hochpoetisch … und hemmungslos realistisch.« – Deutschlandfunk Kultur

6

13,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.03.2025

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

224

Maße (B/H)

12/18,7 cm

Gewicht

215 g

Farbe

Hellblau / Ozeanblau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06959-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.03.2025

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

224

Maße (B/H)

12/18,7 cm

Gewicht

215 g

Farbe

Hellblau / Ozeanblau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06959-3

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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  • Bewertung

    5/5

    12.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Tolles Buch

    Es hat einen ganz aussergewöhnlichen Schreibstil und hat mich richtig gefesselt. Am Anfang brauchte ich ein wenig um reinzukommen aber dann konnte ich das Buch gar nicht mehr weg legen.

  • A.Basan

    aus Garbsen

    5/5

    09.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Sprachlich sehr schön

    Frida arbeitet als Geräuschemacherin für Film und Fernsehen. Eines Tages erhält sie einen besonders kniffligen Auftrag. Sie soll für einen avantgardistischen japanischen Film die komplette Tonspur erstellen, da alle Tonträger verloren gegangen sind. Frida reist nach Japan, um die Geräusche selbst zu erfahren. Und beginnt eine Affäre mit Takeshi, obwohl sie zuhause fest liiert ist. "Takeshis Haut" ist sprachlich sehr schön geschrieben, obwohl die Hauptfigur selbst oft sprachlos bleibt. Als ihr Freund Robert sie bittet, ihn zu heiraten, bleibt sie ihm eine konkrete Antwort schuldig. Auch ihr Verhältnis mit Takeshi passiert ihr einfach so, ohne dass sie es erklären könnte. Japan ist ihr viel zu laut. Im Fahrstuhl, auf der Rolltreppe, im Bad, überall laufen Aufnahmen, die dem Nutzer etwas erklären. "Manche Orte bewohnst du nicht, sie bewohnen dich". Ihrem Aufenthalt in Japan bereitet die Atomkatastrophe von Fukushima ein jähes Ende. Zurück in Deutschland, scheint sie weder hierher noch nach Japan zu gehören. .Auch zwischen den beiden Männern kann sie sich nicht recht entscheiden. Sie zögert solange, bis ihr die Entscheidung abgenommen wird. Der Riss in der Küchenwand symbolisiert den Riss in ihrem Leben. Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn der Ton etwas deprimierend wirkt. Schon allein die Beschreibungen des modernen Japan sind die Lektüre wert.

  • Hornita

    aus Augsburg

    4/5

    03.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Lesenswert

    Für mich war es das zweite Buch von Lucy Fricke und auch hier hat mir der poetische, aber leichte Schreibstil sehr gut gefallen. Das Buch scheint im Jahr 2011 zu spielen und der Leser begleitet die Hauptfigur Frida über ein paar lebensverändernde Wochen. Fridas ungewöhnlicher Beruf hat mir sehr gut gefallen, ich fand die Details ausgesprochen interessant. Mit einer beruflichen Reise nach Japan bekommt das Buch durch den ungewöhnlichen Fokus ein sehr interessantes Setting. Da Frida auf Geräusche fokussiert ist, macht man sich unweigerlich Gedanken über alles, was sie dort so hört. Diesen Teil fand ich sehr erhellend. Durch die Begegnung mit Takeshi gerät Frida in eine Lebenskrise. Dazu kommt die Krise in Japan, wobei mir dieses Thema in der Umsetzung nicht so gut gefallen hat. Fridas Verhalten fand ich gleichzeitig glaubwürdig und unglaubwürdig, vor allem in Beziehungen. Trotzdem ist das Buch sehr lesenswert, auch wenn es für mich nicht für volle fünf Sterne reicht.

  • Hornita

    aus Augsburg

    4/5

    03.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Lesenswert; Für mich war es…

    Lesenswert; Für mich war es das zweite Buch von Lucy Fricke und auch hier hat mir der poetische, aber leichte Schreibstil sehr gut gefallen. Das Buch scheint im Jahr 2011 zu spielen und der Leser begleitet die Hauptfigur Frida über ein paar lebensverändernde Wochen. Fridas ungewöhnlicher Beruf hat mir sehr gut gefallen, ich fand die Details ausgesprochen interessant. Mit einer beruflichen Reise nach Japan bekommt das Buch durch den ungewöhnlichen Fokus ein sehr interessantes Setting. Da Frida auf Geräusche fokussiert ist, macht man sich unweigerlich Gedanken über alles, was sie dort so hört. Diesen Teil fand ich sehr erhellend. Durch die Begegnung mit Takeshi gerät Frida in eine Lebenskrise. Dazu kommt die Krise in Japan, wobei mir dieses Thema in der Umsetzung nicht so gut gefallen hat. Fridas Verhalten fand ich gleichzeitig glaubwürdig und unglaubwürdig, vor allem in Beziehungen. Trotzdem ist das Buch sehr lesenswert, auch wenn es für mich nicht für volle fünf Sterne reicht.

  • SimoneF

    3/5

    17.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    hat mich leider nicht erreicht

    Letztes Jahr hat mich Lucy Fricke mit „Das Fest“ sehr berührt, und so war ich gespannt auf „Takeshis Haut“. Dieser Roman erschien erstmals 2015 und wird nun neu aufgelegt. Frida geht auf die 40 zu, ist Geräuschemacherin und lebt zusammen mit ihrem Partner Robert in Berlin. Das Geld ist immer knapp, und so kann sie nicht Nein sagen, als ein eines Tages ein junger Filmemacher aus reichem Hause in ihrem Studio steht und einen ungewöhnlichen Auftrag für sie hat: Bei seinem Film ist die komplette Tonspur abhandengekommen, und Frida soll nun nach Japan an die Drehorte reisen, um den Ton neu aufzunehmen. Als Frieda in Kyoto ankommt, lernt sie Takeshi kennen, der ihre Gefühlswelt komplett durcheinander bringt. Und dann ist da noch ein seltsames Geräusch, wie eine Vorahnung auf eine Katastrophe, die kurz bevor steht… Ich muss gestehen, dass ich mich mit diesem Buch sehr schwer getan habe. Frida blieb mir bis zum Schluss sehr fremd in ihrem Fühlen, Denken und Handeln, und ich habe mich ihrem Freund Robert verbundener gefühlt als ihr. Takeshi wirkte auf mich von Anfang an egoistisch und unsympathisch, so dass ich nicht nachvollziehen kann, was Frida zu ihm hinzog. Vielleicht bin ich selbst einfach zu bürgerlich konservativ, um für Frida Verständnis aufzubringen. Ebenfalls als störend empfand ich den ständigen übermäßigen Alkoholkonsum im Buch. Fridas eher gewöhnliche Probleme in den Kontext einer derart weitreichenden Katastrophe wie Fukushima zu stellen, neben der alles andere verblasst, ist zudem sehr gewagt. Sehr interessant fand ich es dagegen, Japan über seine Geräusche wahrzunehmen, und die Beschreibungen hierzu waren faszinierend. Insgesamt war „Takeshis Haut“ aber leider kein Buch für mich.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (6)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Dagmar Küchler

    Dagmar Küchler

    Thalia Mayersche Essen Innenstadt

    Buchhändler*in

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    3/5

    06.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Etwas verwirrend…

    Frida ist eine Geräuschemacherin in der Filmbranche. Sie wird beauftragt, nach Japan zu fliegen, um eine verschwundene Tonspur für einen recht apokalyptischen Film nachzustellen. Wir schreiben das Jahr 2014, kurz bevor ein Tsunami das Atomkraftwerk Fukushima beschädigt und die Welt kurzfristig den Atem anhält. Wie Fricke die ersten Hinweise auf diese nahende Katastrophe andeutet und die beängstigende Atmosphäre danach verdichtet, war für mich überzeugend. Allerdings konnte ich mit dieser verworrenen Liebesgeschichte nichts anfangen. Schade!
  • Zum Bewerterprofil von G. Knollmann-Wachsmuth

    G. Knollmann-Wachsmuth

    Thalia Bad Salzuflen

    Buchhändler*in

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    3/5

    08.12.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Anders als erwartet!

    Dachte ,wir erfahren von der detailgetreuen Arbeit einer Geräusche Macherin. Erzählt wird zwar ihre Geschichte rund um ihre Arbeit, aber im Vordergrund stehen Beziehungsprobleme. Der Tsunami in Japan ist auch Thema, was ich gut fand. Der hintergründigen Schilderung dieser Katastrophe ist es zu verdanken, dass ich nicht abgebrochen habe. Fazit: Schweres Thema leicht geschrieben. Für Leser von Laetitia Colombani.

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