Produktbild: Himmel & Erde
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James McBride

1. Himmel & Erde

Himmel & Erde

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6
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Oliver Dupont

Spieldauer

13 Stunden und 6 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

16.10.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

33

Verlag

Hierax Medien

Übersetzt von

Werner Löcher-Lawrence

Sprache

Deutsch

EAN

9783863526979

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Oliver Dupont

Spieldauer

13 Stunden und 6 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

16.10.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

33

Verlag

Hierax Medien

Übersetzt von

Werner Löcher-Lawrence

Sprache

Deutsch

EAN

9783863526979

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  • Bewertung

    aus Thun im Kanton Bern

    5/5

    11.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Die Kunst des Fabulierens

    Im Buch geht es um Rassismus, um die Ungleichbehandlung der Schwarzen in Amerika, um die Differenz zwischen Reichtum und Armut, auch um die Juden in den USA und vieles mehr, kurz: um sehr tiefe politische Allerweltsthemen, die der Autor mit herrlicher Leichtigkeit, mit viel Humor, mit einer grossen Fabulierlust behandelt und schmückt. Er, der Autor, ist ein wahrer Geschichtenerzähler, und er scheint vom Erzählen „süchtig“ zu sein. Er macht das sehr gut und reisst den Leser mit in den Bann der Neugier, der Freude und der Leichtigkeit. Bravo!

  • Books of Tigerlily

    5/5

    25.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein großartiger Roman von James McBride

    Himmel und Erde ist das aktuellste Werk des Autors James McBride, der meiner Meinung nach im deutschsprachigen Raum bislang noch zu wenig Aufmerksamkeit bekommt. Dabei ist er ein preisgekrönter Autor, der mit seinen Büchern messerscharf die amerikanische Gesellschaft analysiert. So auch in Himmel und Erde, in dem er die Geschichte eines Viertels und seiner Bewohner in den Mittelpunkt stellt. Beginnend mit dem Fund eines Skeletts in einem Brunnen und einem Sprung zurück auf der Zeitachse eröffnet James McBride seinen Schauplatz – das Viertel Chicken Hill, bei dem sich im kleinen abspielt, was die USA ausmacht: ein Einwanderungsland, ein Schmelztiegel verschiedener Nationen und Hintergründe, alle vereint durch den Wunsch nach einem besseren Leben. Scheinbar mühelos verknüpft der Autor das Leben und die Schicksale der afroamerikanischen und jüdischen Anwohner vom Chicken Hill durch episodenhafte Erzählung aus unterschiedlichen Perspektiven, wodurch die kleinen und großen Probleme der amerikanischen Gesellschaft beleuchtet werden – insbesondere Rassismus und Antisemitismus, Armut und gesellschaftliche Stellung sowie der amerikanische Traum. Der rote Faden bildet ein Paar, das einen Lebensmittelladen und ein Theater betreibt und das sich mit dem Schicksal eines tauben Waisenjungen gegenüber sieht, dem die Unterbringung in einer Anstalt droht. Das setzt eine Kette von Ereignissen in Gang, die der Autor geschickt geplottet hat und mich als Leser unterhalten konnten und gleichzeitig zum Nachdenken angeregt haben. Wie würde man selbst, wie würde das eigene Umfeld in solch einer Situation reagieren? Ein uneingeschränkt empfehlenswertes Werk von einem Autor, der einfach noch mehr Aufmerksamkeit verdient hat.

  • @ivyliestalles

    aus Niedersachsen

    5/5

    19.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Überraschend gut!

    Ein Skelett in einem Brunnen. Ein Verdacht. EinViertel in der Stadt Pottstown. Das in den 70ger Jahren gefundene Skelett führt uns zurück in die 20ger und 30ger Jahre der USA. In dem Viertel Chicken Hill tummeln sich jüdische Einwanderer und auch sehr viel Afroamerikaner nennen Chicken Hill ihr Zuhause. Wir nehmen Anteil an ihrem Leben. Sorgen und Freude teilen wir mit ihnen. Aber wer ist das Skelett in dem Brunnen? Ich muss gestehen, es hat etwas gedauert bis ich in der Geschichte drin war und ich den Text genießen konnte. Leute, ich habe in noch keinem Buch sooo viele unterschiedliche Namen erlebt wie in diesem. Und nach dem lesen dieser Lektüre kenne ich nun gefühlt die Blutgruppe und das Geburtsgewicht jedes einzelnen Protagonisten, und sei ihre/seine Rolle im Buch auch noch so klein. Aber all das hat seinen Sinn, bringt uns die Protagonisten extrem nahe und findet im weiteren Verlauf der Geschichte zu einem Einklang. Der Autor geizt nicht mit trockenem Humor und nachdem ich mich an den Erzählstil gewöhnt hatte, war es das reinste Lesevergnügen. Wir erfahren unheimlich viel aus dem Leben der Bewohner der USA in diesem Zeitabschnitt. Es geht um Rassismus, Antisemitismus, aber auch um Inklusion. Denn einen nicht geringen Part in diesem Buch nimmt ein tauber Junge ein. Besonders beeindruckt hat mich die jüdische Ladenbesitzerin Chona, die einfach immer nur menschlich gehandelt hat. Egal was andere gesagt haben, sie hat den Menschen geholfen und war eine wichtige Stütze in der Gemeinschaft in Chicken Hill. Das Buch hat mich natürlich nicht nur gut unterhalten, sondern lässt mich auch nachdenklich zurück. Gesellschaftskritisch wird hier eine fiktive Geschichte erzählt, die aber leider keine reine Fiktion ist. James McBride hat wirklich eine sehr gekonnte Art uns die Missstände zu erzählen und ordentlich den Finger in die Wunde zu legen. Aber er verbindet all den Schmerz mit einer tollen Geschichte, die eine absolute Sogwirkung auf mich gehabt hat, nachdem ich mich erst mal richtig eingefunden hatte. Ich kann dieses Buch mit seinen gewöhnlichen und außergewöhnlichen Protagonisten nur jedem Leser ans Herz legen. Und was ist mit dem Skelett im Brunnen? Das meine Lieben, müsst Ihr selber herausfinden.

  • schmoekerstunde

    5/5

    05.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Das Buch beginnt mit dem Fund…

    Das Buch beginnt mit dem Fund eines Skeletts in den 70er Jahren und berichtet über das Zusammenleben der Einwanderer des Ortes vor 40 Jahren. In den zwanziger- und dreißiger Jahren leben gemeinsam jüdische und afroamerikanische Einwanderer in einem heruntergekommenen Viertel von Chicken Hill. Ein Lebensmittelgeschäft und ein Theater stehen im Mittelpunkt des Romans. Ein tauber Waisenjunge bringt den Zusammenhalt der Gemeinschaft in eine moralisch schwierige Situation und stellt ihre Solidarität auf eine harte Probe. Aber die Gemeinschaft hält zusammen, wenn es sich um weisse rassistische Amerikaner handelt. In einer poetisch kraftvollen Sprache beschreibt der Autor seine Figuren detailreich und authentisch, und der Leser erfährt eine Geschichte voller Konflikte und Hoffnung. Sehr interessant liest sich das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen und Religionen, wobei die Hautfarbe keine Rolle spielt. Ein überaus lesenswerter und berührender Roman, der lange in Erinnerung bleibt

  • Elina Z.

    4/5

    21.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Lesenswert

    Der Autor hat einen Roman geschrieben, der Genres überschreitet und dessen Komplexität man bewundern kann. Es ist ein Drama, ein Krimi, ein Familienroman, der nicht nur eine Familie betrifft, sondern eher die ganze Community. Wir lernen viele unterschiedliche Figuren kennen. Jeder führt sein Leben als Person sowie als Teil der Community. Sie haben ihre Sitten und Bräuche, sie unterstützen einander, sie machen Geschäfte. Es ist interessant zu beobachten, wie jeder Schritt und jede Entscheidung zu einem großen Ereignis führt. Die Geschichte wirkt realistisch, ich konnte mir die Lebensweise der Charaktere ganz gut vorstellen. Es geht auch um Freundschaft, Liebe, Fürsorge, einfach um die ganz normalen Menschen. Und es ist einer dieser Romane, der Hoffnung verleiht und mit dem man wächst.

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Bewertungen (6)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Sophie von Lenthe

    Sophie von Lenthe

    Buchhandlung Isartal Ebenhausen

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Zutiefst berührend und unglaublich spannend

    In den frühen 1970iger Jahre wird in Chicken Hill, Pottstown, Pennsylvania, in einem alten Brunnen ein menschliches Skelett gefunden. Die Polizei geht von Haus zu Haus, um herauszufinden: Wer ist das? Und wie kommt das Skelett in den Brunnen? Aber nicht einmal der alte Jude, den sie hierüber zuerst befragen, kann Auskunft geben, obwohl der es doch eigentlich wissen müsste. James McBride erzählt die atemberaubende Geschichte dieses Fundes – eine Geschichte, die fünfzig Jahre früher ihren Anfang nimmt und die zugleich und vor allem die Geschichte einer zusammengewürfelten Gemeinschaft in einem kleinen, uramerikanischen Viertel mit wackeligen Häusern, unbefestigten Straßen und unzuverlässiger Wasserversorgung ist, wo jüdische Einwanderer und Afroamerikaner in friedlicher Koexistenz jahrzehntelang die Sorgen eines komplizierten Alltags teilen. Da ist der jüdische Konzertmanager Moshe Ludlow, der sein Theater aus purer Geldnot auch für Schwarze öffnet und damit sensationell erfolgreich wird; da ist seine Frau Chona, das Glück seines Lebens, die den Lebensmittelladen „Heaven & Earth“ betreibt und von dort aus die Geschicke des Viertels lenkt; da sind die beiden Schwarzen Addie und ihr Mann Nate, die sich um den Jungen Dodo kümmern, der infolge eines Unfalls sein Gehör verloren hat und den die staatlichen Behörden in eine Anstalt stecken wollen. "Himmel & Erde" erzählt vom Einwanderungsland Amerika, von Rassismus, von Behördenwillkür. Und doch ist der Roman so viel mehr: James McBride entwirft ein Kaleidoskop von Menschen und deren Verstrickungen und erzählt eine Geschichte von fragloser Hilfsbereitschaft in einer Communitiy, in der man sich in einer Welt der Unterdrückten mit viel Mut, Witz und Chuzpe gegenseitig unterstützt. Es ist ein zutiefst berührender Roman, der dabei so spannend ist, dass man ihn bis zum Schluss nicht aus der Hand legen kann. Großartig!
  • Zum Bewerterprofil von Dermot Willis

    Dermot Willis

    Thalia Korbach

    Buchhändler*in

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    4/5

    18.06.2025

    eBook (ePUB)

    Schwer zu beschrieben

    Ein Buch, das mich so mitgenommen, berührt und beschäftigt hat, dass es wahrlich schwierig ist in Worte zu fassen. Das Thema ist (leider) allen bekannt, aber McBrides perspektive hinterlässt Spuren, die lange im Kopf bleiben werden.

Unsere Meinungen

Bewertungen (2)

  • Produktbild: Himmel & Erde