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Nowhere Heart Land Roman | Ein eindringliches Debüt über die trügerische Macht der Erinnerung und die befreiende Kraft der Wahrheit

106

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.03.2025

Verlag

Pola

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,6/14,3/3,7 cm

Gewicht

500 g

Farbe

Camel / Anthrazit

Auflage

1. Auflage 2025

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7596-0026-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.03.2025

Verlag

Pola

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,6/14,3/3,7 cm

Gewicht

500 g

Farbe

Camel / Anthrazit

Auflage

1. Auflage 2025

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7596-0026-4

Herstelleradresse

Pola
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Bewertung

    5/5

    20.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Reise zum Erwachsenwerden

    Nowhere Heart Land erzählt die Geschichte von Mia, die sich in dem kleinen, abgelegenen Städtchen Heart Land einen Neuanfang erhofft. Heart Land ist eine ruhige, ländlich gelegene Stadt, die auf den ersten Blick wie ein Ort der Geborgenheit wirkt, jedoch von Charakteren belebt wird, die ihren eigenen inneren Kämpfen und Herausforderungen standhalten. Emily Marie Lara gelingt es, mit ihrer warmherzigen und zugleich unaufgeregten Erzählweise eine Atmosphäre zu schaffen, die zum Verweilen einlädt und zugleich tief emotional berührt. Im Mittelpunkt steht Mia, eine junge Frau, die versucht, nach einem schmerzlichen Wendepunkt in ihrem Leben Fuß zu fassen. Sie ist ein sympathischer Charakter, der durch ihre Verletzlichkeit und ihre Entschlossenheit glaubwürdig wirkt. Mias Perspektive erlaubt es dem Leser, hautnah an ihren Gedanken und Gefühlen teilzuhaben. Ihre Begegnung mit Luke, einem zurückhaltenden Handwerker mit einer tragischen Vergangenheit, ist der Kern der Geschichte. Luke ist keine der üblichen romantischen Hauptfiguren, die auf den ersten Blick perfekt erscheinen. Vielmehr zeichnet ihn Lara als komplexen, vielschichtigen Charakter mit Ecken und Kanten, der erst langsam Vertrauen fasst. Die Beziehung zwischen Mia und Luke entwickelt sich behutsam und authentisch. Es gibt keine großen Dramen oder plötzlichen Wendungen, sondern vielmehr kleine, feine Momente der Annäherung und des gegenseitigen Verständnisses. Gerade diese ruhige und glaubwürdige Entwicklung macht den Reiz des Romans aus. Die Autorin verzichtet weitgehend auf Klischees und setzt stattdessen auf realistische Gefühle und Situationen, die Leserinnen und Leser, die Wert auf emotionale Tiefe legen, besonders ansprechen dürften. Der Schreibstil von Emily Marie Lara ist klar und einfühlsam. Sie beschreibt die Szenerie von Heart Land mit liebevollen Details, die dem Ort ein lebendiges, greifbares Flair verleihen. Die ruhige Erzählweise unterstützt die sanfte Spannung und ermöglicht es dem Leser, vollständig in die Welt von Mia und Luke einzutauchen. Die Ich-Perspektive schafft Nähe zu den Gefühlen der Protagonistin, wodurch ihre Entwicklung besonders nachvollziehbar wird. Ein kleiner Kritikpunkt ist, dass einige Nebencharaktere eher skizzenhaft bleiben und die Handlung insgesamt wenig Überraschungen bereithält. Die Konflikte sind zwar emotional nachvollziehbar, wirken aber manchmal vorhersehbar. Trotzdem gelingt es dem Buch, durch seine warme Atmosphäre und die glaubwürdige Charakterentwicklung zu überzeugen. Zusammenfassend ist Nowhere Heart Land ein gefühlvoller Liebesroman, der besonders durch seine ruhige und authentische Erzählweise besticht. Er eignet sich ideal für Leserinnen und Leser, die eine romantische Geschichte ohne viel Drama suchen und sich auf eine behutsame Annäherung zweier Menschen freuen, die auf der Suche nach Heimat und Liebe sind. Wer sich gern in eine kleine Kleinstadt mit all ihren Facetten entführen lassen möchte und sanfte Gefühle statt actiongeladener Spannung bevorzugt, wird mit diesem Buch sehr glücklich sein.

  • V

    aus München

    5/5

    20.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Besonders für Leute mit Auslandserfahrung

    Spannende Lektüre, lies sich gut weglesen: Rosa, die zwischendurch nach London auswanderte, ist nach einem Vorfall zurück in der deutschen Provinz und muss sich jetzt überlegen, wie es weitergehen soll. Die Handlung springt zwischen Gegenwart und Vergangenheit, zwischen Jugend und Erwachsensein. Wenn man selbst ein paar Jahre Auslandserfahrung gesammelt hat kann man sich teilweise gut in dieser Geschichte wiederfinden: Zuhause ist Zuhause, aber auch irgendwie nicht, Freundschaften und Familien haben sich auseinanderentwickelt.

  • all.the.books.i.read.before

    5/5

    19.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Am Anfang schwierig, dann voll abgeholt

    Not gonna Lie… Ich brauchte nen Moment um mich an den Stil zu gewöhnen. Lange, verschachtelte Sätze, super kurze Sätze, eine Prise Latein oder Griechisch? Zu finden! Aber jetzt kommt schon nur noch positives! Was ein wildes Abenteuer! Wir begleiten Rosa ein Stück beim Erwachsenwerden und mit jeder Seite wird klarer, wieso ihr das so schwer fällt. Wie oft wollte ich sie in den Arm nehmen, ihr sagen, das sie nicht alleine ist, das sie genug ist, gut ist. Nostalgie und Wehmut, Trauer und laute Einsamkeit tropfen von den Seiten und haben mir so einige Tränen abgerungen. Manche vor Lachen, viele von unglaublichem Mitgefühl, gepaart mit eigenen Nostalgischen Gedanken. An die Schulzeit, verlorene Freunde, die Vergänglichkeit des Lebens. Genug Chaos findet man ausserdem und Feminismus und Ehrlichkeit, Fehler… Hier versteckt sich die Essenz des Erwachsenwerdens. Mein erstes pola Buch, aber bestimmt nicht mein letztes und hoffentlich auch nicht das letzte was wir von Emily Marie Lara lesen.

  • Bewertung

    aus Wien

    5/5

    16.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderschöne Darstellung einer Gefühlswelt einer jungen Frau

    Die fast dreißig jährige Rosa muss in ihre Heimatstadt zurück aus der sie vor Jahren nach London geflüchtet ist, um all den Erinnerungen zu entfliehen. Ein sehr großer Pluspunkt dieser Geschichte ist der Schreibstil. Sehr detailreich aber auch nicht zu ausschweifend. Der Autorin ist es gelungen, den Roman glaubwürdig aus Rosas Sicht zu erzählen. Ihre Gedanken sind sehr menschlich beschrieben und meist auch ziemlich nachvollziehbar. Man konnte sich sehr genau vorstellen was in dem Kopf der Protagonistin vor sich ging und trotzdem war es immer wieder eine Überraschung. Rosa selbst ist eine sehr interessante Figur und wenn nicht für jeden sympathisch, auf jeden Fall authentisch. Manche Situationen waren unerwartet und manche Entscheidungen von ihr konnte man trotz der genauen gedanklichen Beschreibung nicht ganz machvollziehen. Aber trotz dieser Szenen konnte man sich sehr gut in sie hineinversetzen. Auch die anderen Charaktere sind schön geschrieben und durch Rosas Sicht beschrieben. Zwischendurch war die Geschichte manchmal langsam, da nicht wirklich viel passiert ist. Wer also eine vollgepackte Handlung erwartet wird hier enttäuscht. Wer sich aber lieber auf die Gefühlswelten einer jungen Frau wunderschön beschrieben einlassen will, für den ist das Buch das richtige.

  • Bewertung

    5/5

    15.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eindrücklich...

    Eindrücklich! So manch ein Erstling ist inspiriert von der eigenen Lebensgeschichte, aber natürlich i.d.R. nicht identisch mit ebendieser. Beim Schreiben befindet man sich auf einer vollkommen anderen Reflexionsebene, in der man gewissermaßen neben sich treten und auch über sich hinaus wachsen kann. Emily Marie Laras Erstling "Nowhere Heart Land" hat mich auf jeden Fall ziemlich beeindruckt. Die Art, wie die Autorin ihre Geschichte entwickelt (viele Kapitel starten mit dem morgendlichen Erwachen, jeder Tag ein weiterer Versuch, sich das Leben zurückzuerobern), wie es sich durch die Ereignisse zunehmend verdüstert, wie es zusteuert auf den ganz entscheidenden Punkt, den deißigsten Geburtstag, der doch eigentlich nur ein Tag wie jeder andere auch sein könnte... Ist er aber nicht, weil Rosas Mutter Conny schon kurz vor dem eigenen dreißigsten Geburtstag gestorben ist; weil Mutter Conny dasselbe Internat besucht hat, eine Rebellin war; und weil Rosa schon bald alleine 'ihre Frau in der Welt stehen muss', weil sie dann älter ist, als ihre Mutter jemals geworden ist, sie also auf eigenen Pfaden das Leben beschreiten muss. Ein Fauxpas in Rosas Londoner Agentur und ein Anruf des Pflegeheims in der Heimatstadt, in der die demenzkranke Großmutter untergebracht ist, zwingen Rosa zu einer Rückkehr. Es steht der Verkauf des Elternhauses an, um die Pflegekosten weiter finanzieren zu können; Rosa wird konfrontiert mit ihrer Vergangenheit, dem Internat, welches sie besucht hat, mit vergangenen Freundschaften und unklarer Vaterschaft - eine Geschichte von Verlusten, tiefen Selbstzweifeln, eines drohenden Selbstverlustes. Und der Autorin gelingt es in hervorragender Weise, ebendiesen Prozess zu beleuchten - nicht nur durch das innere Selbstgespräch der Protagonistin Rosa, sondern vor allem auch durch die Beschreibung der Umgebung - das Erscheinungsbild der Außenwelt als Projektion der inneren Gestimmtheit. Und die entscheidende Frage bleibt bis kurz vor Schluss unbeantwortet: Findet Rosa einen Weg raus aus ihrer Abwärtsspirale?Unbedingte Leseempfehlung!

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Bewertungen (106)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von L. Weßelmann

    L. Weßelmann

    Thalia Münster – Münster-Arkaden

    Buchhändler*in

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    4/5

    08.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schmerzhaft, berührend und besonders!

    Ein schmerzhaft berührender Roman über eine Protagonistin Ende 20, die ihrer Vergangenheit nachtrauert und noch keinen festen Platz im Leben gefunden hat. Die Handlung ist stark character driven und beschäftigt sich vorrangig mit der Gedanken- und Gefühlswelt von Rosa, die an der Vergangenheit ihrer toten Mutter und dem deutschen Internat festklammert und diese Zeit nicht gehen lassen möchte. Wir schweben zwischen dem modernen London, dem Dorfleben im Deutschland, zwischen dem Heute und der Vergangenheit und zwischen der Wahrheit und einer verzerrten Realität. Der Roman lebt außerdem von dem sprachgewaltigen und wunderschönen Schreibstil der Autorin und der Atmosphäre, die zugleich nostalgisch und melancholisch, als auch modern ist. Es war beinahe schmerzhaft, mit anzusehen, wie verloren Rosa ist und wie sehr ich mich in ihr wiedererkennen konnte. Gleichzeitig war sie aber auch so delusional, übergriffig und uneinsichtig, was ihre eigenen Fehler angeht, dass ich sie gerne "wach" gerüttelt hätte. Sie ist keine einfache Protagonistin und obwohl ich mich nicht wirklich mit ihr anfreunden konnte, war es genau das, was mir an diesem Roman so gut gefallen. Es ist definitiv ein besonderes Buch, mit dem ich an der ein oder anderen Stelle auch zu kämpfen hatte, aber es hat mich auf eine ganz einzigartige Art und Weise berühren können, dass ich es nicht so schnell vergessen werde.
  • Zum Bewerterprofil von N. Lehmann

    N. Lehmann

    Mayersche Aachen

    Buchhändler*in

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    4/5

    08.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Fühl ich"

    Es fällt mir nicht ganz leicht, dieses Buch in ein paar Worten zu beschreiben. In vielen Momenten konnte ich so sehr nachempfinden, was Rosa gerade durch macht und habe es oft mit meinen eigenen Erfahrungen und Gefühlen verglichen - und in anderen Momenten war sie mir so fremd. Es war faszinierend zuzusehen, wie sich die Protagonistin mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzt (oder genau das aktiv vermeidet) und immer wieder von Erinnerungen heimgesucht wird. Obwohl man sie immer besser kennenlernt, konnte ich kein einziges Mal vorhersehen, was als nächstes passiert. Mir hat es unglaublich viel Spaß gemacht, Rosa auf ihrem Weg durch alte Geschichten zu begleiten, und viele Sätze sind so wunderschön geschrieben, ich konnte "Nowhere Heart Land" kaum aus der Hand legen! Ich möchte es allen empfehlen, die sich vielleicht gerade selbst fragen: "Wie bin ich an diesem Punkt im Leben gelandet und was kommt - was möchte ich - als nächstes?"
  • Zum Bewerterprofil von Verena Flor

    Verena Flor

    Thalia Hagen

    Buchhändler*in

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    2/5

    02.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Versuch eines bewegenden Romans

    Leider - und ich bin hin- und hergerissen folgendes wegen den unglaublich gelungenen sprachlichen Fähigkeiten der Autorin sagen zu müssen - versinkt dieser Roman schlicht in einer solchen Unwichtigkeit, dass ich nicht viel Eindringliches finden konnte. Lara hat hier eine Protagonistin geschaffen, der es auf 350 Seiten nicht gelingt eine Regung beim Lesenden zu erzeugen, geschweige denn eine menschliche Tiefe zu entwickeln. Man fragt sich, ob sie sich die Autorin auf keine Problematik festlegen wollte/konnte und einfach zu viele Ideen innerhalb eines Romans verarbeiten wollte. Auch die Nebencharaktere überzeugen wenig, helfen auch an vielen Stellen nicht. Das Setting fand ich grundsätzlich interessant und ich möchte nochmals die gelungene Sprachlichkeit, sowie ein Gespür fürs Schreiben erwähnen. Aber das rettet uns nicht über den Roman hinweg.
  • Zum Bewerterprofil von Marlen Effinowicz

    Marlen Effinowicz

    Thalia Leonberg – Leo-Center

    Buchhändler*in

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    1/5

    27.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Naja...

    Die Story und das Cover haben mich direkt angesprochen, die Umsetzung davon leider garnicht... irgendwie viel es mir total schwer in das Buch reinzukommen, da ich die Gedanken der Protagonistin Rosa total wirr fande. Eigentlich mag ich Bücher mit Zeitsprüngen total gerne, da man so die Handlungen der Protagonisten besser verstehen kann, in diesem Buch war aber genau das Gegenteil der Fall. Oft wusste ich garnicht wo Rosa gerade ist - ist es ein Gedankenrückblick von ihr, ist sie gerade wirlich dort? Ich habe das Buch deswegen nach 100 Seiten abgebrochen, da es leider wenig Spaß zum lesen gemacht hat, schade, da ich die Idee von dem Buch echt ansprechend fande.

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