Hans ist ein uneheliches Kind, im Dorf als Krüppel und Schandbub verschrien. Er muss mitansehen, wie Freunde zum Krieg einrücken, Faschisten und Nazi-Bonzen die Bevölkerung terrorisieren und seine Mutter einen von ihnen heiratet. Doch Hans, der Malermeister wird, erlebt auch, wie sich das Dorf nach und nach wandelt, wächst und weltoffener wird. Trotzdem kann auch der steigende Wohlstand die Ungleichheit nicht beseitigen.
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Bewertung
4/5
16.02.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein Buch, das einem den Wandel der Zeit auf allen Ebenen spühren lässt
Das Buch leitet einem anhand der Hauptfigur Hans durch mehrere Generationen eines anfangs verschlafenen Ortes im Südtirol und zeigt den Wandel auf gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und vor allem individueller Ebene auf. Das Buch kann eine gewisse Schwere auslösen, da ein grosser Teil davon von der Kälte der Menschen unter sich, den Einflüssen des Krieges und dem wertendem sozialen Gedankengut erzählt. Jedoch gibt es auch immer wieder Momente, die der Geschichte Farbe und Hoffnung geben. Sehr spannend, da es, so glaube ich, die jeweiligen Zeiten sehr genau beschreibt. Ein Stern Abzug, weil sehr viele Personen vorkommen und es unglaublich schwer ist, sich diese und deren Hintergründe/Beziehungen nur anhand des Namens zu merken. Dies beeinträchtigte den Lesefluss und nahm ein wenig die Freude, da ich ständig beim "Stammbaum" nachschauen musste, wer nun wieder gemeint ist. Ansonsten sehr empfehlenswert!
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