Produktbild: Nazi und Kommunist

Nazi und Kommunist Zwei deutsche Leben

8

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.02.2025

Verlag

Bebra Verlag

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

21,7/14,1/2,4 cm

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89809-263-0

Beschreibung

Rezension

»Ein lesenswerter Januskopf. Durch zwei Perspektiven, die unterschiedlicher nicht sein können, entsteht ein Mosaik, das Vergangenes lebendig werden lässt und den gegenwärtigen Menschen verständlicher macht. Es sind zwei Geschichten, die sich treffen und jeweils einer anderen Ideologie folgten. Warum wird man Nazi oder Kommunist? Ohne Wertung kommen beide Sichtweisen zu Wort. Spannend ist daran, dass beide zu ihren Gedanken und politischen Einsichten stehen. Zwei Bekennende, zwei, die sich der Vergangenheit stellen und darüber reden. Die Mitschuld bleibt und viele Ideen sind fremd, aber die Einblicke sind lesenswert und bereichernd.« Hauke Harder aka Leseschatz / Buchhandlung Almut Schmidt in Kiel »Diese Geschichten müssen erzählt und gelesen werden, damit wir unsere jüngste Geschichte und unsere Familien besser verstehen. Es ist gut, dass Torsten Harmsen auch die Naivität und die Enttäuschungen der einst überzeugten Kämpfer nicht übergeht.« Dirk Drews, Buchhandlung Erhardt & Kotitschke in Frankfurt am Main »Harmsens Parallelmontage zweier gegensätzlicher Leben ist spannend und sehr berührend. Das Prinzip Oral History ist auch hier ein perfekter Beitrag zu gelingender Geschichtsvermittlung.« Thomas Gralla, Buchlokal in Berlin »Ich finde es beeindruckend, wie Torsten Harmsen in seinem Buch einen neutralen Raum schafft, in dem zwei Zeitzeugen ihre sehr unterschiedlichen Perspektiven gleichberechtigt darlegen können. Obwohl es sich um zwei gegensätzliche Ansichten handelt, die ich persönlich nicht unterstütze, war es für mich eine aufschlussreiche Erfahrung, die Beweggründe beider Seiten im subjektiven Kontext nachvollziehen zu können. Die Lektüre hat mich sehr zum Nachdenken angeregt und war eine Bereicherung.« Peggy Osladil, OrankeBuch in Berlin »Ich bin ziemlich beeindruckt von diesen beiden Biografien. Unwahrscheinliches Potential zum Streitgespräch und Innehalten. Wie schnell man urteilt und vor allem verurteilt. Keiner ist im Besitz der Wahrheit. Dieses Buch sollte unbedingt Schulliteratur werden, weil diese Leben mehr erklären, als Herr Lanz und viele andere Welterklärer es tun.« Evelyn Röwekamp, Thalia in Rostock
»›Nazi und Kommunist‹ ist ein wichtiges Buch in einer Zeit, da die meisten Augenzeugen nicht mehr leben. Seine Bedeutung unterstreicht Harmsen dadurch, dass er selten wertet und nicht verurteilt. Er lässt einfach die Zeitzeugen sprechen – unverfälscht und ohne Scheuklappen. Großartig!« Katholische Sonntagszeitung, 19./20. April 2025

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.02.2025

Verlag

Bebra Verlag

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

21,7/14,1/2,4 cm

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89809-263-0

Herstelleradresse

Bebra Verlag
Asternplatz 3
10435 Berlin
DE

Email: vertrieb@bebraverlag.de

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Wie wir wurden, was wir sind

Bewertung aus Alfter am 20.08.2025

Bewertungsnummer: 2572722

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Protagonisten dieses Buches sind beide um 1900 geboren Otto entsammt einer liberalen Handwerkerfamilie. Er wird Bühnenmaler und steht der Arbeiterbewegung nahe. Mit Aufkommen des Nationalsozialismus stürzt er sich zunächst in den Straßenkampf zwischen Kommunisten und Reichswehr. Später gerät er in den Widerstand gegen das Regime und überlebt mit Mühe und Not, versteckt in Deutschland. Nach dem Krieg wählt er die DDR als Heimat. Herta ist Tochter einer bürgerlichen Familie, sie besucht eine höhere Schule, lebt aber sehr abgeschottet von der realen Welt. Sie studiert Biologie und will Lehrerin werden. In der Ideologie des Nationalsozialismus findet sie ihre Ideale von Natur, Gemeinschaft wieder und Ausdruck für ihr Gefühl einer Überlegenheit über andere Rassen. Sie bleibt diesen Idealen treu bis zum Zusammenbruch des Reiches, der zugleich den Zusammenbruch ihres Wertesystems bedeutet. In einem Straflager der Russen in der DDR scheint sich ihr ein neuer Lebensweg aufzutun, und auch sie bleibt in der DDR. Zwei unterschiedliche Leben und die Frage, wie einer wird, was er ist, bewegen dieses Buch. Dabei lässt der Autor die beiden Hauptpersonen – mit Ausnahme weniger erklärender Ergänzungen – ohne Wertung selbst zu Wort kommen. Und sie haben Interessantes, Spannendes, Nachdenkliches und Erschreckendes zu erzählen. Mich hat besonders Herta beeindruckt, die mit großer Aufrichtigkeit über ihren fehlgeleiteten Glauben spricht und reflektiert. Sie gibt viel Anlass darüber nachzudenken, wie sich Ideologien verfangen und böse Früchte tragen können, und das nicht nur bei Menschen, die böse oder von schlechtem Charakter wären. Ihr Beispiel zeigt, dass so etwas jederzeit jedem passieren könnte, nicht weil ihr der Mut fehlt oder die Intelligenz, sondern weil sie ausschließlich einen Ausschnitt der Welt wahrnimmt, der in ihr eine Seite anspricht. Otto entstammt einem ganz anderen Ausschnitt aus dieser Welt, der ihn die Dinge anders wahrnehmen lässt. Vielleicht hat die liberale Erziehung dazu beigetragen, vielleicht sein Sinn für die Kunst, auf jeden Fall aber wohl die vielen Bekanntschaften, die er gemacht hat und die ihn, ähnlich wie bei Herta, nur in eine ganz andere Richtung geprägt haben. Es spielen viele Dinge eine Rolle, den Menschen zu dem zu machen, was er ist. Ich glaube, dass es wichtig ist, aus den Beispielen anderer zu lernen, sich zum Nachdenken anregen zu lassen, mit Empathie zuzuhören, um zu verstehen, und nicht um in erster Linie zu beurteilen, was passiert ist, vor allem was den anderen passiert ist, was häufig impliziert, dass einem selbst das nie passieren könnte. Und dann sind wir schnell vom Urteil zum Vorurteil gelangt. Insofern ist das Buch wichtig und lesenswert, für alle, die wissen wollen, wie „das“ passieren konnte, und damit „das“ nie wieder passiert.

Wie wir wurden, was wir sind

Bewertung aus Alfter am 20.08.2025
Bewertungsnummer: 2572722
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Protagonisten dieses Buches sind beide um 1900 geboren Otto entsammt einer liberalen Handwerkerfamilie. Er wird Bühnenmaler und steht der Arbeiterbewegung nahe. Mit Aufkommen des Nationalsozialismus stürzt er sich zunächst in den Straßenkampf zwischen Kommunisten und Reichswehr. Später gerät er in den Widerstand gegen das Regime und überlebt mit Mühe und Not, versteckt in Deutschland. Nach dem Krieg wählt er die DDR als Heimat. Herta ist Tochter einer bürgerlichen Familie, sie besucht eine höhere Schule, lebt aber sehr abgeschottet von der realen Welt. Sie studiert Biologie und will Lehrerin werden. In der Ideologie des Nationalsozialismus findet sie ihre Ideale von Natur, Gemeinschaft wieder und Ausdruck für ihr Gefühl einer Überlegenheit über andere Rassen. Sie bleibt diesen Idealen treu bis zum Zusammenbruch des Reiches, der zugleich den Zusammenbruch ihres Wertesystems bedeutet. In einem Straflager der Russen in der DDR scheint sich ihr ein neuer Lebensweg aufzutun, und auch sie bleibt in der DDR. Zwei unterschiedliche Leben und die Frage, wie einer wird, was er ist, bewegen dieses Buch. Dabei lässt der Autor die beiden Hauptpersonen – mit Ausnahme weniger erklärender Ergänzungen – ohne Wertung selbst zu Wort kommen. Und sie haben Interessantes, Spannendes, Nachdenkliches und Erschreckendes zu erzählen. Mich hat besonders Herta beeindruckt, die mit großer Aufrichtigkeit über ihren fehlgeleiteten Glauben spricht und reflektiert. Sie gibt viel Anlass darüber nachzudenken, wie sich Ideologien verfangen und böse Früchte tragen können, und das nicht nur bei Menschen, die böse oder von schlechtem Charakter wären. Ihr Beispiel zeigt, dass so etwas jederzeit jedem passieren könnte, nicht weil ihr der Mut fehlt oder die Intelligenz, sondern weil sie ausschließlich einen Ausschnitt der Welt wahrnimmt, der in ihr eine Seite anspricht. Otto entstammt einem ganz anderen Ausschnitt aus dieser Welt, der ihn die Dinge anders wahrnehmen lässt. Vielleicht hat die liberale Erziehung dazu beigetragen, vielleicht sein Sinn für die Kunst, auf jeden Fall aber wohl die vielen Bekanntschaften, die er gemacht hat und die ihn, ähnlich wie bei Herta, nur in eine ganz andere Richtung geprägt haben. Es spielen viele Dinge eine Rolle, den Menschen zu dem zu machen, was er ist. Ich glaube, dass es wichtig ist, aus den Beispielen anderer zu lernen, sich zum Nachdenken anregen zu lassen, mit Empathie zuzuhören, um zu verstehen, und nicht um in erster Linie zu beurteilen, was passiert ist, vor allem was den anderen passiert ist, was häufig impliziert, dass einem selbst das nie passieren könnte. Und dann sind wir schnell vom Urteil zum Vorurteil gelangt. Insofern ist das Buch wichtig und lesenswert, für alle, die wissen wollen, wie „das“ passieren konnte, und damit „das“ nie wieder passiert.

Wie wir wurden, was wir sind…

leseleucht aus Alfter am 20.08.2025

Bewertungsnummer: 2955081

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie wir wurden, was wir sind Die Protagonisten dieses Buches sind beide um 1900 geboren Otto entsammt einer liberalen Handwerkerfamilie. Er wird Bühnenmaler und steht der Arbeiterbewegung nahe. Mit Aufkommen des Nationalsozialismus stürzt er sich zunächst in den Straßenkampf zwischen Kommunisten und Reichswehr. Später gerät er in den Widerstand gegen das Regime und überlebt mit Mühe und Not, versteckt in Deutschland. Nach dem Krieg wählt er die DDR als Heimat. Herta ist Tochter einer bürgerlichen Familie, sie besucht eine höhere Schule, lebt aber sehr abgeschottet von der realen Welt. Sie studiert Biologie und will Lehrerin werden. In der Ideologie des Nationalsozialismus findet sie ihre Ideale von Natur, Gemeinschaft wieder und Ausdruck für ihr Gefühl einer Überlegenheit über andere Rassen. Sie bleibt diesen Idealen treu bis zum Zusammenbruch des Reiches, der zugleich den Zusammenbruch ihres Wertesystems bedeutet. In einem Straflager der Russen in der DDR scheint sich ihr ein neuer Lebensweg aufzutun, und auch sie bleibt in der DDR. Zwei unterschiedliche Leben und die Frage, wie einer wird, was er ist, bewegen dieses Buch. Dabei lässt der Autor die beiden Hauptpersonen – mit Ausnahme weniger erklärender Ergänzungen – ohne Wertung selbst zu Wort kommen. Und sie haben Interessantes, Spannendes, Nachdenkliches und Erschreckendes zu erzählen. Mich hat besonders Herta beeindruckt, die mit großer Aufrichtigkeit über ihren fehlgeleiteten Glauben spricht und reflektiert. Sie gibt viel Anlass darüber nachzudenken, wie sich Ideologien verfangen und böse Früchte tragen können, und das nicht nur bei Menschen, die böse oder von schlechtem Charakter wären. Ihr Beispiel zeigt, dass so etwas jederzeit jedem passieren könnte, nicht weil ihr der Mut fehlt oder die Intelligenz, sondern weil sie ausschließlich einen Ausschnitt der Welt wahrnimmt, der in ihr eine Seite anspricht. Otto entstammt einem ganz anderen Ausschnitt aus dieser Welt, der ihn die Dinge anders wahrnehmen lässt. Vielleicht hat die liberale Erziehung dazu beigetragen, vielleicht sein Sinn für die Kunst, auf jeden Fall aber wohl die vielen Bekanntschaften, die er gemacht hat und die ihn, ähnlich wie bei Herta, nur in eine ganz andere Richtung geprägt haben. Es spielen viele Dinge eine Rolle, den Menschen zu dem zu machen, was er ist. Ich glaube, dass es wichtig ist, aus den Beispielen anderer zu lernen, sich zum Nachdenken anregen zu lassen, mit Empathie zuzuhören, um zu verstehen, und nicht um in erster Linie zu beurteilen, was passiert ist, vor allem was den anderen passiert ist, was häufig impliziert, dass einem selbst das nie passieren könnte. Und dann sind wir schnell vom Urteil zum Vorurteil gelangt. Insofern ist das Buch wichtig und lesenswert, für alle, die wissen wollen, wie „das“ passieren konnte, und damit „das“ nie wieder passiert.

Wie wir wurden, was wir sind…

leseleucht aus Alfter am 20.08.2025
Bewertungsnummer: 2955081
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie wir wurden, was wir sind Die Protagonisten dieses Buches sind beide um 1900 geboren Otto entsammt einer liberalen Handwerkerfamilie. Er wird Bühnenmaler und steht der Arbeiterbewegung nahe. Mit Aufkommen des Nationalsozialismus stürzt er sich zunächst in den Straßenkampf zwischen Kommunisten und Reichswehr. Später gerät er in den Widerstand gegen das Regime und überlebt mit Mühe und Not, versteckt in Deutschland. Nach dem Krieg wählt er die DDR als Heimat. Herta ist Tochter einer bürgerlichen Familie, sie besucht eine höhere Schule, lebt aber sehr abgeschottet von der realen Welt. Sie studiert Biologie und will Lehrerin werden. In der Ideologie des Nationalsozialismus findet sie ihre Ideale von Natur, Gemeinschaft wieder und Ausdruck für ihr Gefühl einer Überlegenheit über andere Rassen. Sie bleibt diesen Idealen treu bis zum Zusammenbruch des Reiches, der zugleich den Zusammenbruch ihres Wertesystems bedeutet. In einem Straflager der Russen in der DDR scheint sich ihr ein neuer Lebensweg aufzutun, und auch sie bleibt in der DDR. Zwei unterschiedliche Leben und die Frage, wie einer wird, was er ist, bewegen dieses Buch. Dabei lässt der Autor die beiden Hauptpersonen – mit Ausnahme weniger erklärender Ergänzungen – ohne Wertung selbst zu Wort kommen. Und sie haben Interessantes, Spannendes, Nachdenkliches und Erschreckendes zu erzählen. Mich hat besonders Herta beeindruckt, die mit großer Aufrichtigkeit über ihren fehlgeleiteten Glauben spricht und reflektiert. Sie gibt viel Anlass darüber nachzudenken, wie sich Ideologien verfangen und böse Früchte tragen können, und das nicht nur bei Menschen, die böse oder von schlechtem Charakter wären. Ihr Beispiel zeigt, dass so etwas jederzeit jedem passieren könnte, nicht weil ihr der Mut fehlt oder die Intelligenz, sondern weil sie ausschließlich einen Ausschnitt der Welt wahrnimmt, der in ihr eine Seite anspricht. Otto entstammt einem ganz anderen Ausschnitt aus dieser Welt, der ihn die Dinge anders wahrnehmen lässt. Vielleicht hat die liberale Erziehung dazu beigetragen, vielleicht sein Sinn für die Kunst, auf jeden Fall aber wohl die vielen Bekanntschaften, die er gemacht hat und die ihn, ähnlich wie bei Herta, nur in eine ganz andere Richtung geprägt haben. Es spielen viele Dinge eine Rolle, den Menschen zu dem zu machen, was er ist. Ich glaube, dass es wichtig ist, aus den Beispielen anderer zu lernen, sich zum Nachdenken anregen zu lassen, mit Empathie zuzuhören, um zu verstehen, und nicht um in erster Linie zu beurteilen, was passiert ist, vor allem was den anderen passiert ist, was häufig impliziert, dass einem selbst das nie passieren könnte. Und dann sind wir schnell vom Urteil zum Vorurteil gelangt. Insofern ist das Buch wichtig und lesenswert, für alle, die wissen wollen, wie „das“ passieren konnte, und damit „das“ nie wieder passiert.

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Nazi und Kommunist

von Torsten Harmsen

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