Produktbild: Die Künstlerin von Rom

Die Künstlerin von Rom Historischer Roman

8

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.07.2025

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

525

Maße (L/B/H)

20,5/13,4/4,1 cm

Gewicht

543 g

Farbe

Seidengrau / Kaffee

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-4165-2

Beschreibung

Rezension

»Farbig erzählt« ("Neues für die Frau")
»Rosenberger zeichnet ein vielschichtiges Bild der Hochrenaissance in Rom mit allen gesellschaftlichen Facetten.« Renate Schattel ("ekz Bibliotheksservice")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.07.2025

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

525

Maße (L/B/H)

20,5/13,4/4,1 cm

Gewicht

543 g

Farbe

Seidengrau / Kaffee

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-4165-2

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • hasirasi2

    aus Dresden

    5/5

    03.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Frau oder Künstler?

    „… wer Kunst macht, weiß, wie die Freiheit schmeckt.“ (S. 41) Esslingen 1508: Nach dem Tod ihres Vaters soll Delia schnellstmöglich an einen anderen Holzbildhauer verheiratet werden, damit die Werkstatt weitergeführt wird. Doch Delia will sich nicht in die Rolle fügen, die ihr zugedacht ist. Ihr Vater hat sie genauso gut ausgebildet wie ihren Bruder Rudolf, der vor Jahren nach Rom ging und angeblich im Vatikan als Künstler arbeitet. Nur er könnte die Werkstatt übernehmen. Also macht Delia sich auf den Weg, um ihn zu suchen. Da eine Reise als Frau gefährlich wäre, verkleidet sie sich als Junge und gibt sich den Namen Dario. Unterwegs trifft sie Fabio di Pasquale. Der junge Arzt soll in Rom die Apotheke der Familie und seine Stelle als einer der Leibärzte des Papstes anzutreten. Er nimmt sie in den Vatikan mit, wo Delia zwar nicht ihren Bruder, dafür aber Michelangelo trifft. Er erkennt ihr Talent sofort und stellt sie, also „Dario“, als Gehilfen ein. Später nimmt er sie sogar als Lehrling auf. In Rom begegnet Delia auch Kyra wieder, einer Seiltänzerin, die wie sie vor einer arrangierten Ehe geflohen ist. Doch Kyras Weg führt in eine gefährliche Richtung: Eine Hurenwirtin will aus der schönen, biegsamen jungen Frau ihre bestbezahlte Dirne machen – ein Albtraum. Delia hingegen beginnt, sich ein Leben als Künstler aufzubauen. Sie erlebt, welche Freiheiten ihr als vermeintlicher Mann offenstehen und was Frauen alles verwehrt bleibt. Sie lernt schnell, arbeitet mit großen Meistern und gewinnt Ansehen. Doch je mehr Zeit vergeht, desto schwieriger wird es, ihr Geheimnis zu wahren. Ihre weibliche Identität lässt sich immer schwerer verstecken. Und dann verliebt sie sich. Zwischen künstlerischer Berufung und gesellschaftlicher Erwartung beginnt sie zu zweifeln: Warum kann sie nicht einfach beides sein – Frau und Künstler? „Die Künstlerin von Rom“ erzählt die Geschichte zweier mutiger Frauen, die ihr die ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen. Pia Rosenberger schreibt lebendig und bildhaft, lässt das ausgehende Mittelalter, das Reisen jener Zeit und historische Figuren wie Michelangelo zum Greifen nah erscheinen. Besonders beeindruckend ist die Darstellung des Künstlers: ein aufbrausendes, aber geniales Genie, das sich mit dem Papst anlegt, weil er als Bildhauer Deckenfresken schaffen soll – und sich dennoch in die Aufgabe hineinstürzt. Delia, alias Dario, wird sein bester Schüler. Er fördert ihn, wo er nur kann und vermittelt ihn sogar an Konkurrenten, damit er von den Besten lernt. Mein Fazit: Ein mitreißender historischer Roman über Freiheit, Selbstbestimmung und die Frage nach der eigenen Identität, voller Abenteuer, Emotionen, historischer Tiefe und einer Prise Liebe. Ein großartiger Schmöker vor realem Hintergrund!

  • hasirasi2

    aus Dresden

    5/5

    03.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Frau oder Künstler? „… wer…

    Frau oder Künstler? „… wer Kunst macht, weiß, wie die Freiheit schmeckt.“ (S. 41) Esslingen 1508: Nach dem Tod ihres Vaters soll Delia schnellstmöglich an einen anderen Holzbildhauer verheiratet werden, damit die Werkstatt weitergeführt wird. Doch Delia will sich nicht in die Rolle fügen, die ihr zugedacht ist. Ihr Vater hat sie genauso gut ausgebildet wie ihren Bruder Rudolf, der vor Jahren nach Rom ging und angeblich im Vatikan als Künstler arbeitet. Nur er könnte die Werkstatt übernehmen. Also macht Delia sich auf den Weg, um ihn zu suchen. Da eine Reise als Frau gefährlich wäre, verkleidet sie sich als Junge und gibt sich den Namen Dario. Unterwegs trifft sie Fabio di Pasquale. Der junge Arzt soll in Rom die Apotheke der Familie und seine Stelle als einer der Leibärzte des Papstes anzutreten. Er nimmt sie in den Vatikan mit, wo Delia zwar nicht ihren Bruder, dafür aber Michelangelo trifft. Er erkennt ihr Talent sofort und stellt sie, also „Dario“, als Gehilfen ein. Später nimmt er sie sogar als Lehrling auf. In Rom begegnet Delia auch Kyra wieder, einer Seiltänzerin, die wie sie vor einer arrangierten Ehe geflohen ist. Doch Kyras Weg führt in eine gefährliche Richtung: Eine Hurenwirtin will aus der schönen, biegsamen jungen Frau ihre bestbezahlte Dirne machen – ein Albtraum. Delia hingegen beginnt, sich ein Leben als Künstler aufzubauen. Sie erlebt, welche Freiheiten ihr als vermeintlicher Mann offenstehen und was Frauen alles verwehrt bleibt. Sie lernt schnell, arbeitet mit großen Meistern und gewinnt Ansehen. Doch je mehr Zeit vergeht, desto schwieriger wird es, ihr Geheimnis zu wahren. Ihre weibliche Identität lässt sich immer schwerer verstecken. Und dann verliebt sie sich. Zwischen künstlerischer Berufung und gesellschaftlicher Erwartung beginnt sie zu zweifeln: Warum kann sie nicht einfach beides sein – Frau und Künstler? „Die Künstlerin von Rom“ erzählt die Geschichte zweier mutiger Frauen, die ihr die ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen. Pia Rosenberger schreibt lebendig und bildhaft, lässt das ausgehende Mittelalter, das Reisen jener Zeit und historische Figuren wie Michelangelo zum Greifen nah erscheinen. Besonders beeindruckend ist die Darstellung des Künstlers: ein aufbrausendes, aber geniales Genie, das sich mit dem Papst anlegt, weil er als Bildhauer Deckenfresken schaffen soll – und sich dennoch in die Aufgabe hineinstürzt. Delia, alias Dario, wird sein bester Schüler. Er fördert ihn, wo er nur kann und vermittelt ihn sogar an Konkurrenten, damit er von den Besten lernt. Mein Fazit: Ein mitreißender historischer Roman über Freiheit, Selbstbestimmung und die Frage nach der eigenen Identität, voller Abenteuer, Emotionen, historischer Tiefe und einer Prise Liebe. Ein großartiger Schmöker vor realem Hintergrund!

  • Bewertung

    aus Belm

    4/5

    06.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Unterhaltsamer historischer Roman

    Ich verschlinge zurzeit historische Romane, die mich mit interessanten Figuren unterhalten und mich zusätzlich auch noch etwas dazulernen lassen. Bereits der Klappentext und das Cover haben mich deshalb sehr neugierig auf dieses Buch gemacht. Und ich wurde gut von der Handlung unterhalten und habe das Buch deshalb in wenigen Tagen verschlungen. Die junge Bildhauerin Delia ist nach dem Tod des Vaters fest entschlossen, seine Werkstatt weiterzuführen. Dazu muss sie allerdings ihren in Rom lebenden Bruder finden und zur Rückkehr nach Esslingen bewegen. Sie reist als Junge verkleidet nach Italien. Die Suche führt sie in die Sixtinische Kapelle, mitten in die Werkstatt Michelangelos, wo sie, getarnt als Dario, Schülerin des berühmten Künstlers wird. Delia kann ihr Glück kaum fassen. Doch dann führt sie die Suche nach ihrem Bruder in eine ungeahnte Gefahr. In die Handlung habe ich gut hineingefunden. Der Schreibstil passt sehr gut zu dem Genre und ist schön bildlich. Zudem ist ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Die beiden Protagonistinnen wurden auf jeden Fall authentisch beschrieben und ich konnte mich mit ihrem Denken und Handeln gut identifizieren. Zudem finde ich die historischen Ereignisse und berühmte Personen sehr interessant und wirklich gut in die Geschichte eingebettet. Zusammengefasst hat mich das Buch gut unterhalten und ich wollte es kaum einmal zur Seite legen. Deshalb erhält diese Geschichte von mir gute 4 von 5 Sterne.

  • Bücher in meiner Hand

    3/5

    23.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Als Junge verkleidet in der Sixtinischen Kapelle

    Pia Rosenberger erzählt in "Die Künstlerin von Rom" die fiktive Geschichte von Delia, die nach Rom reisen wird, um ihren Bruder zu suchen. Er soll die Werkstatt ihres Vaters übernehmen, damit Delia weiterhin als Bildhauerin arbeiten kann - das zumindest wäre ihr grösster Wunsch. Damit ihr nichts passiert, wird sie als Junge verkleidet und reist mit der Gauklerfamilie eines Mitarbeiters Richtung Rom. Aus Delia wird Dario und ihr wird schnell klar, dass sie als Junge viel mehr Freiheiten hat, als wenn sie als junge Frau unterwegs ist. Vor allem in Rom wäre ihr Bewegungskreis zu klein, was ihr bei der Suche nach Rodolfo hinderlich wäre. Auch würde Delia nie als Schülerin von Michelangelo arbeiten können - dies gelingt ihr als Dario, vor allem aber durch ihr Talent. Wäre da nur nicht Dottore Fabio di Pasquale, den sie auf der Reise kennengelernt hat und für den sie etwas empfindet. Doch der ist der seiner Cousine Bella, einer zickigen jungen Frau, versprochen. Kyra, eine Seiltänzerin aus der Gauklerfamilie, soll ebenfalls bald verheiratet werden. Doch auch sie will wie Delia selbst entscheiden, ob und wen sie heiraten wird. Eigentlich wäre sie die perfekte Freundin für Delia, aber selbst sie darf nicht wissen, wer Dario in Wirklichkeit ist. Bald gelangt auch Kyra nach Rom, allerdings in ganz andere Kreise als Delia. Rosenberger zeigt der Leserschaft die Stadt aus zwei Perspektiven: die der Unterwelt, in der Kyra verkehrt und die Welt der Kleriker und Künstler, in der Delia als Dario alle Freiheiten besitzt. Die Geschichte spielt zur Zeit als Papst Julian Geld brauchte, um den Petersdom zu vergrössern, was aber nur nebenbei erwähnt wird. Das verbindende Glied der beiden dargestellten Welten ist die Macht - und einige der Charaktere, die sich in beiden Szenerien bewegen. Mir gefiel, wie Rosenberger die Szenen in der Sixtinischen Kapelle beschrieb und alles was mit Michelangelo und den Künstlern zu tun hatte. Kyras Liebesgeschichte fand ich am Ende vorhersehbar, aber der Twist hat mir trotzdem gefallen. Weniger lesenswert fand ich einige Szenen um Dankwart und Kardinal Orsini, da hätte man vielleicht etwas kürzen können, denn insgesamt war mir die Geschichte mit ihren 525 Seiten zu lang. Zudem empfand ich einige Ausdrücke als zu modern, die passen nicht ins 16. Jahrhundert. Fazit: Unterhaltend, aber die Geschichte vermochte mich nicht zu fesseln, auch wenn einige sehr gute Aspekte dabei sind. 3.5 Sterne.

  • Kikki/Leseratte77

    aus dem Thüringer Wald

    5/5

    21.08.2025

    eBook (ePUB 3)

    Die junge Bildhauerin

    „Die Künstlerin von Rom“ von Pia Rosenberger ist ein historischer Roman, der die Grenzen der Gesellschaft im Jahre 1504 aufzeigt. Die Freiheit in fast allen Bereichen obliegt der Männerwelt und Frauen werden verheiratet und müssen an der Seite des Mannes ausharren. So auch Delia, die nach dem Tod des Vaters die Bildhauer-Werkstatt nicht erben darf; nur ihr Bruder, der in Italien lebt. Delia liebt das Handwerk und macht sich als Junge auf den Weg nach Rom um ihren Bruder zu suchen. Auf einer nicht ungefährlichen Reise mit Gauklern und anderen Reisenden kommt Delia nach Rom. Sie arbeitet als Hilfsarbeiter für Michelangelo, der gerade das Deckenfresko der Sixtinischen Kapelle bearbeitet. Doch dann kommt die Wahrheit ans Licht. Ein sehr harmonischer und wunderschöner historischer Roman, der sich sehr gut lesen lässt und viele Überraschungen beinhaltet. Ich empfehle den Roman mit 5 Sternen weiter.

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