Produktbild: Die Künstlerin von Rom
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Die Künstlerin von Rom Historischer Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.07.2025

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

525

Maße (L/B/H)

20,5/13,4/4,1 cm

Gewicht

543 g

Farbe

Kaffee

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002367282

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nicht erforderlich.

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Rezension

»Farbig erzählt« ("Neues für die Frau")
»Rosenberger zeichnet ein vielschichtiges Bild der Hochrenaissance in Rom mit allen gesellschaftlichen Facetten.« Renate Schattel ("ekz Bibliotheksservice")

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Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.07.2025

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

525

Maße (L/B/H)

20,5/13,4/4,1 cm

Gewicht

543 g

Farbe

Kaffee

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002367282

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • hasirasi2

    aus Dresden

    5/5

    03.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Frau oder Künstler?

    „… wer Kunst macht, weiß, wie die Freiheit schmeckt.“ (S. 41) Esslingen 1508: Nach dem Tod ihres Vaters soll Delia schnellstmöglich an einen anderen Holzbildhauer verheiratet werden, damit die Werkstatt weitergeführt wird. Doch Delia will sich nicht in die Rolle fügen, die ihr zugedacht ist. Ihr Vater hat sie genauso gut ausgebildet wie ihren Bruder Rudolf, der vor Jahren nach Rom ging und angeblich im Vatikan als Künstler arbeitet. Nur er könnte die Werkstatt übernehmen. Also macht Delia sich auf den Weg, um ihn zu suchen. Da eine Reise als Frau gefährlich wäre, verkleidet sie sich als Junge und gibt sich den Namen Dario. Unterwegs trifft sie Fabio di Pasquale. Der junge Arzt soll in Rom die Apotheke der Familie und seine Stelle als einer der Leibärzte des Papstes anzutreten. Er nimmt sie in den Vatikan mit, wo Delia zwar nicht ihren Bruder, dafür aber Michelangelo trifft. Er erkennt ihr Talent sofort und stellt sie, also „Dario“, als Gehilfen ein. Später nimmt er sie sogar als Lehrling auf. In Rom begegnet Delia auch Kyra wieder, einer Seiltänzerin, die wie sie vor einer arrangierten Ehe geflohen ist. Doch Kyras Weg führt in eine gefährliche Richtung: Eine Hurenwirtin will aus der schönen, biegsamen jungen Frau ihre bestbezahlte Dirne machen – ein Albtraum. Delia hingegen beginnt, sich ein Leben als Künstler aufzubauen. Sie erlebt, welche Freiheiten ihr als vermeintlicher Mann offenstehen und was Frauen alles verwehrt bleibt. Sie lernt schnell, arbeitet mit großen Meistern und gewinnt Ansehen. Doch je mehr Zeit vergeht, desto schwieriger wird es, ihr Geheimnis zu wahren. Ihre weibliche Identität lässt sich immer schwerer verstecken. Und dann verliebt sie sich. Zwischen künstlerischer Berufung und gesellschaftlicher Erwartung beginnt sie zu zweifeln: Warum kann sie nicht einfach beides sein – Frau und Künstler? „Die Künstlerin von Rom“ erzählt die Geschichte zweier mutiger Frauen, die ihr die ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen. Pia Rosenberger schreibt lebendig und bildhaft, lässt das ausgehende Mittelalter, das Reisen jener Zeit und historische Figuren wie Michelangelo zum Greifen nah erscheinen. Besonders beeindruckend ist die Darstellung des Künstlers: ein aufbrausendes, aber geniales Genie, das sich mit dem Papst anlegt, weil er als Bildhauer Deckenfresken schaffen soll – und sich dennoch in die Aufgabe hineinstürzt. Delia, alias Dario, wird sein bester Schüler. Er fördert ihn, wo er nur kann und vermittelt ihn sogar an Konkurrenten, damit er von den Besten lernt. Mein Fazit: Ein mitreißender historischer Roman über Freiheit, Selbstbestimmung und die Frage nach der eigenen Identität, voller Abenteuer, Emotionen, historischer Tiefe und einer Prise Liebe. Ein großartiger Schmöker vor realem Hintergrund!

  • hasirasi2

    aus Dresden

    5/5

    03.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Frau oder Künstler? „… wer…

    Frau oder Künstler? „… wer Kunst macht, weiß, wie die Freiheit schmeckt.“ (S. 41) Esslingen 1508: Nach dem Tod ihres Vaters soll Delia schnellstmöglich an einen anderen Holzbildhauer verheiratet werden, damit die Werkstatt weitergeführt wird. Doch Delia will sich nicht in die Rolle fügen, die ihr zugedacht ist. Ihr Vater hat sie genauso gut ausgebildet wie ihren Bruder Rudolf, der vor Jahren nach Rom ging und angeblich im Vatikan als Künstler arbeitet. Nur er könnte die Werkstatt übernehmen. Also macht Delia sich auf den Weg, um ihn zu suchen. Da eine Reise als Frau gefährlich wäre, verkleidet sie sich als Junge und gibt sich den Namen Dario. Unterwegs trifft sie Fabio di Pasquale. Der junge Arzt soll in Rom die Apotheke der Familie und seine Stelle als einer der Leibärzte des Papstes anzutreten. Er nimmt sie in den Vatikan mit, wo Delia zwar nicht ihren Bruder, dafür aber Michelangelo trifft. Er erkennt ihr Talent sofort und stellt sie, also „Dario“, als Gehilfen ein. Später nimmt er sie sogar als Lehrling auf. In Rom begegnet Delia auch Kyra wieder, einer Seiltänzerin, die wie sie vor einer arrangierten Ehe geflohen ist. Doch Kyras Weg führt in eine gefährliche Richtung: Eine Hurenwirtin will aus der schönen, biegsamen jungen Frau ihre bestbezahlte Dirne machen – ein Albtraum. Delia hingegen beginnt, sich ein Leben als Künstler aufzubauen. Sie erlebt, welche Freiheiten ihr als vermeintlicher Mann offenstehen und was Frauen alles verwehrt bleibt. Sie lernt schnell, arbeitet mit großen Meistern und gewinnt Ansehen. Doch je mehr Zeit vergeht, desto schwieriger wird es, ihr Geheimnis zu wahren. Ihre weibliche Identität lässt sich immer schwerer verstecken. Und dann verliebt sie sich. Zwischen künstlerischer Berufung und gesellschaftlicher Erwartung beginnt sie zu zweifeln: Warum kann sie nicht einfach beides sein – Frau und Künstler? „Die Künstlerin von Rom“ erzählt die Geschichte zweier mutiger Frauen, die ihr die ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen. Pia Rosenberger schreibt lebendig und bildhaft, lässt das ausgehende Mittelalter, das Reisen jener Zeit und historische Figuren wie Michelangelo zum Greifen nah erscheinen. Besonders beeindruckend ist die Darstellung des Künstlers: ein aufbrausendes, aber geniales Genie, das sich mit dem Papst anlegt, weil er als Bildhauer Deckenfresken schaffen soll – und sich dennoch in die Aufgabe hineinstürzt. Delia, alias Dario, wird sein bester Schüler. Er fördert ihn, wo er nur kann und vermittelt ihn sogar an Konkurrenten, damit er von den Besten lernt. Mein Fazit: Ein mitreißender historischer Roman über Freiheit, Selbstbestimmung und die Frage nach der eigenen Identität, voller Abenteuer, Emotionen, historischer Tiefe und einer Prise Liebe. Ein großartiger Schmöker vor realem Hintergrund!

  • Kikki/Leseratte77

    aus dem Thüringer Wald

    5/5

    21.08.2025

    eBook (ePUB 3)

    Die junge Bildhauerin

    „Die Künstlerin von Rom“ von Pia Rosenberger ist ein historischer Roman, der die Grenzen der Gesellschaft im Jahre 1504 aufzeigt. Die Freiheit in fast allen Bereichen obliegt der Männerwelt und Frauen werden verheiratet und müssen an der Seite des Mannes ausharren. So auch Delia, die nach dem Tod des Vaters die Bildhauer-Werkstatt nicht erben darf; nur ihr Bruder, der in Italien lebt. Delia liebt das Handwerk und macht sich als Junge auf den Weg nach Rom um ihren Bruder zu suchen. Auf einer nicht ungefährlichen Reise mit Gauklern und anderen Reisenden kommt Delia nach Rom. Sie arbeitet als Hilfsarbeiter für Michelangelo, der gerade das Deckenfresko der Sixtinischen Kapelle bearbeitet. Doch dann kommt die Wahrheit ans Licht. Ein sehr harmonischer und wunderschöner historischer Roman, der sich sehr gut lesen lässt und viele Überraschungen beinhaltet. Ich empfehle den Roman mit 5 Sternen weiter.

  • Bewertung

    aus Belm

    4/5

    06.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Unterhaltsamer historischer Roman

    Ich verschlinge zurzeit historische Romane, die mich mit interessanten Figuren unterhalten und mich zusätzlich auch noch etwas dazulernen lassen. Bereits der Klappentext und das Cover haben mich deshalb sehr neugierig auf dieses Buch gemacht. Und ich wurde gut von der Handlung unterhalten und habe das Buch deshalb in wenigen Tagen verschlungen. Die junge Bildhauerin Delia ist nach dem Tod des Vaters fest entschlossen, seine Werkstatt weiterzuführen. Dazu muss sie allerdings ihren in Rom lebenden Bruder finden und zur Rückkehr nach Esslingen bewegen. Sie reist als Junge verkleidet nach Italien. Die Suche führt sie in die Sixtinische Kapelle, mitten in die Werkstatt Michelangelos, wo sie, getarnt als Dario, Schülerin des berühmten Künstlers wird. Delia kann ihr Glück kaum fassen. Doch dann führt sie die Suche nach ihrem Bruder in eine ungeahnte Gefahr. In die Handlung habe ich gut hineingefunden. Der Schreibstil passt sehr gut zu dem Genre und ist schön bildlich. Zudem ist ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Die beiden Protagonistinnen wurden auf jeden Fall authentisch beschrieben und ich konnte mich mit ihrem Denken und Handeln gut identifizieren. Zudem finde ich die historischen Ereignisse und berühmte Personen sehr interessant und wirklich gut in die Geschichte eingebettet. Zusammengefasst hat mich das Buch gut unterhalten und ich wollte es kaum einmal zur Seite legen. Deshalb erhält diese Geschichte von mir gute 4 von 5 Sterne.

  • Jürg K.

    4/5

    21.07.2025

    eBook (ePUB 3)

    Eindrückliche Geschichte

    Delia, die junge Bildhauerin ist fest entschlossen, die Werkstatt, ihres verstorbenen Vaters weiterzuführen. Sie muss unbedingt ihren Bruder finden, der in Rom lebt. Als Junge verkleidet, reist sie nach Rom. Die Suche führt sie in die Sixtinische Kapelle, mitten in die Werkstatt Michelangelos, wo sie, getarnt als Dario, Schülerin des berühmten Künstlers wird. Doch es gibt Neider, und plötzlich befindet sie sich in grösster Gefahr. Als Leser wird man das Rom des 16. Jahrhunderts miterleben. Besonders gelungen ist Pia Rosenberger die Darstellung der Werkstatt Michelangelos, ein Ort voller Disziplin, Rivalität und kreativer Ekstase. Für sie ist diese Reise auch eine zu sich selbst geworden. Meine Meinung zu diesem sehr fesselnden Buch ist, dass man eine spannende, geheimnisvolle Handlung liest, die spannend, interessant und von einer starken Protagonistin geprägt ist. Delia ist mutig, klug und verletzlich, eine Heldin, die man nicht so schnell vergisst. Dieses Buch empfehle ich Lesern die gerne historische Geschichten lieben.

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