KI-Beratung Beta

Produktbild: Goliaths Auge

Goliaths Auge

12

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

33025

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.07.2026

Verlag

Mareverlag

Seitenzahl

205

Maße (L/B/H)

21,1/13,1/2,1 cm

Gewicht

312 g

Farbe

Ozeanblau / Eisblau

Auflage

1

Originaltitel

El Ojo de Goliat

Übersetzt von

Kirsten Brandt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86648-758-1

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

33025

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.07.2026

Verlag

Mareverlag

Seitenzahl

205

Maße (L/B/H)

21,1/13,1/2,1 cm

Gewicht

312 g

Farbe

Ozeanblau / Eisblau

Auflage

1

Originaltitel

El Ojo de Goliat

Übersetzt von

Kirsten Brandt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86648-758-1

Herstelleradresse

mareverlag GmbH
Pickhuben 2
20457 Hamburg
DE

Email: mare@marbuch.de

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben und erhalten Sie dafür eine Thalia Geschenkkarte.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Buch_im_Koffer

    aus Münster

    5/5

    28.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Düstere Erinnerungen

    'Goliaths Auge', so wird die 'Hölle der Höllen', der furchtbarste aller Leuchttürme auf Hoher See in Argentinien genannt; einsam gelegen auf einer kleinen Insel inmitten stürmischster Wellen und Winde. Genau hierhin verschlägt es den Ingenieur David Bradley, der eben jenen Leuchtturm inspizieren soll. Später. In den 1920ern. Dem Psychiater Dr. Pierce wird eben jener Ingenieur als Patient überstellt, den er in seiner Einrichtung mit Hilfe von Hypnose behandeln soll. Bradley leidet seit seiner Rückkehr an einem manischen Zwang: Schwimmbewegungen, die er bis zur Bewusstlosigkeit vollführt. Was ist der Auslöser dieses zwanghaften Verhaltens? Diego Muzzio erzählt von Traumata und den Dämonen der Vergangenheit, von Krieg und von denen, die Schuld auf sich geladen haben. Gekonnt bettet er dies historisch in eine Zeit ein, in der die Psychotherapie und psychische Erkrankungen selbst in ihrer Betrachtung, Wahrnehmung und Behandlung einem enormen Wandel ausgesetzt waren. Der Roman, übersetzt von Kirsten Brandt, überzeugt durch seine düstere Atmosphäre und spannungsgeladene Stimmung. Die stürmische See, eine verlassene Insel, morbide Erinnerungen ihres Gastes. Dazu eine Behandlungsmethode, die noch in den Kinderschuhen steckt. Wer jetzt aber allein an eine dunkle Schauergeschichte denkt: weit gefehlt. Vielmehr ist dieser Roman der beste Beweis dafür, dass die Realität manchmal die gruseligsten Geschichten erzählt.

  • Bewertung

    aus Leipzig

    5/5

    27.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fiktion oder Wirklichkeit?

    Fiktion oder Wirklichkeit? Ich bin schon immer fasziniert vom Meer. Der Ruhe und die gleichzeitige Wildheit. Und als ich das Cover mit dem Leuchtturm und den Wellen gesehen habe, wollte ich es unbedingt lesen. Ich habe eigentlich gar keine Erwartungen gehabt, doch hat mich das Buch direkt in den Bann gezogen. Es ist ein beklemmender Schauerroman, der bei mir vor allem durch seine Atmosphäre für Gänsehaut gesorgt hat. Im Mittelpunkt steht der Psychiater Edward Pierce, der in den 1920er Jahren traumatisierte Kriegsveteranen behandelt. Als dann David Bradley bei ihm landet, beginnt eine Geschichte, die immer tiefer in Wahnsinn, Schuld und verdrängte Erinnerungen führt. Bradley war auf dem abgelegenen Leuchtturm Goliaths Auge, wo er etwas erlebt hat, das ihn bis heute verfolgt. Seine Tagebucheinträge lassen nach und nach erahnen, was dort geschehen ist. Besonders gelungen fand ich die Stimmung. Schon die Beschreibungen der Anstalt und vom Alltag dort war ich direkt begeistert. Ich muss sagen, ich wäre gern länger dort geblieben. Dann das Meer, die Einsamkeit, der Sturm und der unheimliche Leuchtturm erzeugen eine ständige Bedrohung. Dazu kommen verstörende Tagebucheinträge, ein grausamer früherer Leuchtturmwärter und Figuren, bei denen ich nie ganz sicher war, was Wahrheit und was Wahn ist. Dabei geht es jedoch nicht nur um Grusel. Der Roman beschäftigt sich auch mit den seelischen Folgen des Krieges und der Frage, wie die Schuld einen Menschen verändern kann. Gerade die psychologische Ebene hat mir sehr gut gefallen, doch hatte ich selbst manchmal das Gefühl beim Lesen nicht mehr zu wissen, was noch echt ist und was in der Vorstellung mancher Figuren passiert. Sprachlich ist das Buch ungewöhnlich und teilweise altmodisch. Das passt für mich jedoch perfekt zur Geschichte. Das Ende hat mich überrascht und noch eine Weile beschäftigt. ISBN: 978-3866487581 Autor: Diego Muzzio Verlag: mare ET: 23.07.26 Umfang: 205 Seiten

  • Bewertung

    aus Villach

    5/5

    17.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fesselnd, schaurig, düster

    Dieses schmale Büchlein aus dem Mare-Verlag hat eine ganz eigene düster-spannende und kribbelige Atmosphäre. Irgendwo habe ich gelesen, dass der Roman an Shutter Island erinnert - diesen Vergleich finde ich sehr passend. Der Psychiater Dr. Pierce behandelt in den 1920er Jahren einen ganz besonderen Patienten, Ingenieur David Bradley, in seiner Anstalt St. Bartholomew nahe Edinburgh. Sobald man ihm die Zwangsjacke auszog, legte er sich bäuchlings auf den Boden, und begann „zu schwimmen“ – bis zur totalen Erschöpfung. Zuvor war David Bradley auf dem Leuchtturm „Goliaths Auge“, um dort Reparaturarbeiten zu erledigen. Und davor war er in den Schützengräben des 1. Weltkriegs. Goliaths Auge ist die Hölle aller Leuchttürme. Der letzte Leuchtturmwärter hatte sich dort das Leben genommen. Seine Erlebnisse und Erfahrungen schreibt Bradley in sein Tagebuch, das später in Dr. Pierce Hände fällt, der damit versucht, der Psychose seines Patienten auf die Spur zu kommen. Dr. Pierce ist von seiner neuen Heilmethode, der Hypnose, überzeugt und reiche Familie bringen ihre Angehörigen gerne in St. Bartholomews unter, weil hier größte Diskretion herrscht. Besonders Kriegsveteranen aus dem 1. Weltkrieg sind seine Patienten. In einer Publikation möchte er seine Kollegen, insbesondere jene in München, von seiner neuen Methode überzeugen. Ein Roman mit düsterer, beklemmender Stimmung, Einsamkeit in einem Leuchtturm und einem Tagebuch, das die Ereignisse in „Goliaths Auge erzählt. Der Roman ist richtig fesselnd, schaurig und liest sich wie ein Roman aus der Zeit vor 100 Jahren. Sehr literarisch. Ganz große Empfehlung

  • Lust_auf_literatur

    5/5

    05.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gruseliges Highlight!

    Manchmal habe ich richtig Lust auf einen so richtig oldfashioned Gruselroman voller Wahnsinn, Angst und Gewalt. Und natürlich bitte in literarischer Ausführung. „Goliaths Auge“ ist dafür ein absoluter Volltreffer! Der einzige Haken ist, dass er „leider nur“ 200 Seiten hat und somit ziemlich schnell konsumiert, denn aus der Hand legen kannst du das Buch nicht mehr, wenn du einmal angefangen hast. Wie die auf dem Klappentext referenzierten Werke von Robert Louis Stevenson und Edgar Allan Poe verschachtelt Muzzio seine Geschichte genretypisch in verschiedene Rahmenhandlungen. Auf der ersten Ebene lese ich vom Psychiater Dr. Pierce, der in seinem Institut in den 1920ern in Edinburgh einen merkwürdigen neuen Patienten angeliefert bekommt. Der Erste Weltkrieg ist gerade erst vorbei und der wahnsinnige Kriegsmoloch hat unzählige innerlich wie äußerlich versehrte Männer zurückgelassen. Auch der neue Patient von Dr. Pierce erlebte Schreckliches in den Schützengräben, doch sein Wahnsinn entstand während eines Wartungsaufenthaltes auf einem Leuchtturm. Und zwar nicht auf irgendeinem Leuchtturm, sondern auf einem mitten im Ozean gelegenen Leuchtturm namens Goliaths Auge, der berüchtigt und unbesetzt ist, seit sein früherer Leuchtturmwärter sich dort das Leben genommen hat. Was Bradley, der Patient während seines einsamen Aufenthalts auf dem Leuchtturm erlebt hat, kann ich praktischerweise in seinen erhaltenen Tagebucheinträgen nachlesen. In seinen verstörenden (!) Tagebucheinträgen… Also ich finde es schon ziemlich gruselig, wenn in altmodischer Sprache von Mördern, ausgestopften Tieren, menschenfressenden Vögeln und dem Grauen des Ersten Weltkrieges geschrieben wird. „Goliaths Auge“ besticht mit unglaublich authentischer düsterer und wahnhafter Atmosphäre und seinen unzuverlässigen Erzählern. Dabei geht es Diego Muzzio nicht nur um gruselige Effekte, sondern auch viel um die Psychologie seiner Figuren. Zweifellos haben sie große Schuld auf sich geladen, die sich jetzt wahnhaft manifestiert. Das Grauen, das die Menschen in Kriegen (und auch ohne) selbst über sich bringen, und die Verheerungen, die dadurch in den Seelen entstehen, prangert Muzzio unmissverständlich an. Besonders gefreut hat mich die kleine Referenz an eine wahre Geschichte, die auch Emma Stonex fiktiv in „Die Leuchtturmwärter“ bearbeitet und an die ich während des Lesens von „Goliaths Auge“ öfter denken musste.

  • Lesenswert

    aus Bielefeld

    5/5

    23.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von Abgleiten in den Wahnsinn

    "Goliaths Auge" von Diego Muzzio ist ein kurzer Roman mit 205 Seiten, der es aber in sich hat! Ich liebe die Bücher aus dem mare-Verlag und wurde auch hier nicht enttäuscht! Dr. Pierce ist Psychiater einer Nervenheilanstalt in den 20er Jahren. Er arbeitet mit neuen Hypnosetechniken und will dazu auch Vorträge halten und ein Fachbuch herausbringen. Ihm wird vom Vorstand des Northern Lighthouse Board ein neuer Patient gebracht der seltsame Verhaltensweisen aufweist. Er ist Ingenieur und war zuletzt als Inspekteur auf dem Leuchtturm Goliaths Auge eingesetzt. Seit er von dort zurückgekehrt ist und von seiner Zwangsjacke befreit wird, wirft er sich auf den Boden und beginnt mit Schwimmbewegungen. Er ist nicht ansprechbar, einzig sein Tagebuch gibt Einblick in seine Erlebnisse in Goliaths Auge und sein Leben. Wir begegnen in diesem Roman Dr. Pierce und dem Ingenieur Bradley, den beiden Hauptprotagonisten. Ansonsten kommt der Roman mit wenigen Personen aus. Dr. Pierce hat im Krieg eine Verletzung durch einen Granatsplitter erlitten. Da dieser Splitter immer noch in seinem Kopf sitzt, leidet er an immer wieder auftretenden Schmerzen, die er mit Morphium bekämpft. Ingenieur Bradley lernen wir nicht nur als Patient, sondern auch durch sein Tagebuch kennen. Diego Muzzio schildert beide Persönlichkeiten sehr genau und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Das langsame Abgleiten aus der Einsamkeit in den Wahnsinn Breadleys ist hervorragend ausgearbeitet und treibt den Lesenden doch den einen oder anderen Schauer den Rücken herunter. Die Beschreibungen des Meeres, des Leuchtturms und der Einsamkeit sind sehr atmosphärisch. Ohne jeden Sozialkontakt auf einer einsamen Insel in einem maroden Leuchtturm, grausam! Beide Charaktere kämpfen dazu noch mit ihren Kriegstraumata.. Während der Lektüre wurde mir an manchen Stellen nicht wirklich klar, was jetzt eigentlich Wahn, Halluzination oder Wirklichkeit ist und genau das macht den Roman auch aus! Das Cover mit dem wellenumtosten Leuchtturm und dem Albatros, der um den Leuchtturm kreist passt hervorragend zum Roman und vermittelt die Düsternis , in der sich Bradley befindet. Ich werde über diesen Roman sicher noch lange nachdenken und ihn auch mit etwas Abstand noch einmal lesen. Dieser Roman beschäftigt die Lesenden auch über das Ende hinaus und ist auf jeden Fall empfehlenswert und bekommt von mir 5 Sterne!

Kundinnen und Kunden meinen

5

5

4

3

3

3

2

1

1

0

Bewertungen (12)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Catrin Buchhauser

    Catrin Buchhauser

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    25.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gruseliges Verwirrspiel

    Nach Ende des Ersten Weltkrieges arbeitet der Arzt Dr. Pierce, in einer psychiatrischen Klinik für Kriegsversehrte in Edinburgh. Er selbst wurde auch verletzt, ein Schrapnell sitzt noch immer in seinem Kopf. Trotzdem führt er Hypnosebehandlungen durch, wodurch er eine gewisse Berühmtheit erlangt hat. Eines Nachts wird ein junger Ingenieur eingeliefert, der nach dem Aufenthalt in einem Leuchtturm vor den Falkland-Inseln völlig gebrochen ist und keinerlei Reaktionen außer merkwürdigen Schwimmbewegungen zeigt. Über seine Zeit im Leuchtturm hat er Tagebuch geführt, das schnell von der rationalen Schilderung zur schaurigen Phantasie wechselt. Ein wirklich bedrückendes Buch, ein gruseliges Verwirrspiel, das mich nicht losgelassen hat!
  • Zum Bewerterprofil von Kevin Beckmann

    Kevin Beckmann

    Thalia Mayersche Wuppertal-Barmen

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    23.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Isolation und Wahnsinn

    Dieses Buch vereint vieles, was ich an Gruselromanen liebe. Ein isoliertes Setting ohne Chance auf Flucht, Horror den man eher fühlt als sieht und ein Protagonist, der langsam aber sicher dem Wahnsinn anheim fällt. Sprachlich ist das Ganze zwar eher ruhig erzählt, aber das passt genau zur Atmosphäre der Geschichte, die keine Schockeffekte braucht, um Gänsehaut zu erzeugen. Ein echter Geheimtipp für Horror Fans.
  • Zum Bewerterprofil von Sandra Bähr

    Sandra Bähr

    Thalia Berlin Köpenick – Forum Köpenick

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    22.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fantasie ist die einzige Waffe im Krieg gegen die Wirklichkeit

    Eine Geschichte spannend und verwirrend zugleich. Diego Muzzio zeigt hier sehr deutlich auf, was Kriegsneurosen, Isolation oder in diesem Fall eine Mischung aus beidem mit dem menschlichen Verstand anrichten. In einer nervenaufreibenden Mischung aus „Shutter Island“ und „Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ wird der Leser vor zwei Fragen gestellt: Zum einen: "Was ist ein völlig normaler Mensch" und zum anderen: „Kann Hypnose als Heilmethode erfolgreich sein?" Lesen und entscheiden Sie selbst. Doch bedenken Sie: Wahn und Wahrheit liegen manchmal nahe beieinander.
  • Zum Bewerterprofil von Alina Hopf

    Alina Hopf

    Thalia Hagen

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    2/5

    15.08.2026

    eBook (ePUB 3)

    Moderner R.L. Stevenson

    Ein aktuelles Buch, das sich liest wie ein Horrorroman aus dem 19. Jahrhundert. Der Roman ist sehr ruhig, teilweise wirr und wie im Wahn erzählt. Man merkt immer wieder die Einflüsse von "Dr.Jekyll und Mr.Hyde", da die Motive mit Angst, Gewalt und Identitätsverlust auch hier eine große Rolle spielen. Ich war zunächst sehr gefesselt von diesem besonderen Buch, das Ende konnte meine Erwartungen aber leider gar nicht erfüllen.

Unsere Meinungen

Bewertungen (4)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Goliaths Auge