Produktbild: Wie man aus der Welt verschwindet

Wie man aus der Welt verschwindet »Ein seltenes Buch, das wie kein anderes die Isolation und Poesie des ländlichen Lebens darstellt.« – Annie Ernaux

1

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.03.2025

Verlag

MÄRZ Verlag

Seitenzahl

148

Maße (L/B/H)

20/12,2/2 cm

Gewicht

264 g

Auflage

1

Originaltitel

Comment sortir du monde

Übersetzt von

Arabel Summent

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7550-0050-1

Beschreibung

Rezension

»Sowohl lyrisch als auch verstörend schreibt Bakhti, wie ein Flüstern, bescheiden, intim. Eine Ge- schichte voller Flucht, Recherche und Zweifel, deren Spannung zwischen der brodelnden Wut der Figur und ihrer inneren Zwänge liegt. Wer in Bakhtis Welt eintritt, begegnet einer literarischen Stimme, die einen erschüttert und doch sanft umschmiegt.« Benjamin Delaveau, Manifesto 21
»Alles, was man braucht, um sich soziale und physische Freiheit vorstellen zu können, ist dieses unglaubliche Buch.« Bhanu Kapil

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.03.2025

Verlag

MÄRZ Verlag

Seitenzahl

148

Maße (L/B/H)

20/12,2/2 cm

Gewicht

264 g

Auflage

1

Originaltitel

Comment sortir du monde

Übersetzt von

Arabel Summent

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7550-0050-1

Herstelleradresse

März Verlag GmbH
Göhrener Straße 7
10437 Berlin
DE

Email: info@maerzverlag.de

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Leiser, eindringlicher Roman über Zugehörigkeit zwischen Kulturen

buecherboy am 10.02.2026

Bewertungsnummer: 3042335

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie man aus der Welt verschwindet von Marouane Bakhti ist ein leiser, eindringlicher Roman über Zugehörigkeit zwischen Kulturen und die Suche nach einem eigenen Platz in der Welt. Im Mittelpunkt steht ein junger Mann mit marokkanischem Vater und französischer Mutter, der zwischen Herkunft, kulturellen Erwartungen und seinem queeren Selbstverständnis zerrieben wird. Er ist weder ganz Franzose noch ganz Marokkaner, bewegt sich zwischen Kulturen, eignet sich Teile an und verliert andere – ohne sich irgendwo wirklich zu Hause zu fühlen. Dieses Dazwischen prägt sein Leben ebenso wie die Frage, wo und wie Zugehörigkeit überhaupt entstehen kann. Der Roman ist von Trauer und Schmerz durchzogen, ausgelöst durch den Verlust nahestehender Menschen. Gleichzeitig wirken diese Verluste auch erdend: Sie verbinden den Erzähler neu mit seiner Herkunft und lassen kulturelle Wurzeln spürbar werden, die zuvor brüchig erschienen. Erzählt wird in Fragmenten, in kurzen, tastenden Momenten. Gerade zu Beginn fällt es dadurch etwas schwer, in einen fließenden Leserythmus zu finden, doch mit der Zeit entfaltet diese Form ihre eigene Kraft. Bakhtis Sprache bleibt zurückhaltend und präzise und macht das innere Schwanken zwischen Kulturen, Identitäten und Erinnerungen eindringlich erfahrbar. Ein stilles, vielschichtiges Buch, das lange nachhallt.

Leiser, eindringlicher Roman über Zugehörigkeit zwischen Kulturen

buecherboy am 10.02.2026
Bewertungsnummer: 3042335
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie man aus der Welt verschwindet von Marouane Bakhti ist ein leiser, eindringlicher Roman über Zugehörigkeit zwischen Kulturen und die Suche nach einem eigenen Platz in der Welt. Im Mittelpunkt steht ein junger Mann mit marokkanischem Vater und französischer Mutter, der zwischen Herkunft, kulturellen Erwartungen und seinem queeren Selbstverständnis zerrieben wird. Er ist weder ganz Franzose noch ganz Marokkaner, bewegt sich zwischen Kulturen, eignet sich Teile an und verliert andere – ohne sich irgendwo wirklich zu Hause zu fühlen. Dieses Dazwischen prägt sein Leben ebenso wie die Frage, wo und wie Zugehörigkeit überhaupt entstehen kann. Der Roman ist von Trauer und Schmerz durchzogen, ausgelöst durch den Verlust nahestehender Menschen. Gleichzeitig wirken diese Verluste auch erdend: Sie verbinden den Erzähler neu mit seiner Herkunft und lassen kulturelle Wurzeln spürbar werden, die zuvor brüchig erschienen. Erzählt wird in Fragmenten, in kurzen, tastenden Momenten. Gerade zu Beginn fällt es dadurch etwas schwer, in einen fließenden Leserythmus zu finden, doch mit der Zeit entfaltet diese Form ihre eigene Kraft. Bakhtis Sprache bleibt zurückhaltend und präzise und macht das innere Schwanken zwischen Kulturen, Identitäten und Erinnerungen eindringlich erfahrbar. Ein stilles, vielschichtiges Buch, das lange nachhallt.

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Wie man aus der Welt verschwindet

von Marouane Bakhti

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