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Geschichte der Naturphilosophie Vom dunklen Zeitalter zur blühenden Renaissance

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36,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.01.2025

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

142

Maße (L/B/H)

21,6/15,3/1,4 cm

Gewicht

326 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7693-2053-4

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.01.2025

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

142

Maße (L/B/H)

21,6/15,3/1,4 cm

Gewicht

326 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7693-2053-4

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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Interessant, innovativ, sehr lesenswert!

Bewertung am 01.02.2025

Bewertungsnummer: 2400946

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Die "Geschichte der Naturphilosophie – Von den Mythen der Steinzeit zum Logos der Antike" ist eine interessante Abhandlung über die Geschichte der Naturwissenschaften und ihren Philosophien. Während andere Autoren idR. diese Geschichte mit der griechischen Antike beginnen lassen, geht J. Uphoff weit zurück zu den Mythen des Paläolithikums, in dem die menschliche Kognitionsfähigkeit (Bewusstsein) gerade mal ihren Anfang nahm. So wird einerseits deutlich, worin sich Mythen als naive Bewältigung des Wahrgenommenen von den Wissenschaften selbst unterscheiden und was sie gemeinsam haben. Andererseits wird herausgestellt, dass der Erkenntnisprozess keine lineare Angelegenheit ist, sondern einhergeht mit der Entwicklung der Erkenntnis-Fähigkeit bzw. dem Erkenntnis-Werkzeug: Erkenntnis und die kognitive Fähigkeit dazu bedingen sich gegenseitig in diesem Wechselverhältnis, wie es ähnlich bei Hegel anklingt. Ein attraktives Novum ist - soweit ich sehe - der stete Bezug des Erkenntnisprozesses auf die grundlegenden politisch-ökonomischen Bedingungen, wo man zunächst überhaupt gar keinen Zusammenhang vermuten würde (wenn man Marx nicht kennt). Aber es wird deutlich, das auch hier ein wechselseitiges Verhältnis besteht und die Stadien der Entwicklung der „freien“ Wissenschaften nur unter Bezug auf die bestimmten gesellschaftlichen Bedingungen verstehbar werden. Fazit: Der Autor versucht den dynamischen Gesamt-Zusammenhang von wissenschaftlicher Theorie, den herrschenden gesellschaftlichen Randbedingungen und der Reifung des rationalen menschlichen Bewusstseins durchaus auch mit humoristischen Elementen und vielen Beispielen herzustellen, was ihm hervorragend gelungen ist – wie ich meine: sehr lesenswert!

Interessant, innovativ, sehr lesenswert!

Bewertung am 01.02.2025
Bewertungsnummer: 2400946
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Die "Geschichte der Naturphilosophie – Von den Mythen der Steinzeit zum Logos der Antike" ist eine interessante Abhandlung über die Geschichte der Naturwissenschaften und ihren Philosophien. Während andere Autoren idR. diese Geschichte mit der griechischen Antike beginnen lassen, geht J. Uphoff weit zurück zu den Mythen des Paläolithikums, in dem die menschliche Kognitionsfähigkeit (Bewusstsein) gerade mal ihren Anfang nahm. So wird einerseits deutlich, worin sich Mythen als naive Bewältigung des Wahrgenommenen von den Wissenschaften selbst unterscheiden und was sie gemeinsam haben. Andererseits wird herausgestellt, dass der Erkenntnisprozess keine lineare Angelegenheit ist, sondern einhergeht mit der Entwicklung der Erkenntnis-Fähigkeit bzw. dem Erkenntnis-Werkzeug: Erkenntnis und die kognitive Fähigkeit dazu bedingen sich gegenseitig in diesem Wechselverhältnis, wie es ähnlich bei Hegel anklingt. Ein attraktives Novum ist - soweit ich sehe - der stete Bezug des Erkenntnisprozesses auf die grundlegenden politisch-ökonomischen Bedingungen, wo man zunächst überhaupt gar keinen Zusammenhang vermuten würde (wenn man Marx nicht kennt). Aber es wird deutlich, das auch hier ein wechselseitiges Verhältnis besteht und die Stadien der Entwicklung der „freien“ Wissenschaften nur unter Bezug auf die bestimmten gesellschaftlichen Bedingungen verstehbar werden. Fazit: Der Autor versucht den dynamischen Gesamt-Zusammenhang von wissenschaftlicher Theorie, den herrschenden gesellschaftlichen Randbedingungen und der Reifung des rationalen menschlichen Bewusstseins durchaus auch mit humoristischen Elementen und vielen Beispielen herzustellen, was ihm hervorragend gelungen ist – wie ich meine: sehr lesenswert!

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Geschichte der Naturphilosophie

von Jürgen Uphoff

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