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Neu

Leuchtende Schatten Roman

74

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

43604

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.08.2026

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,6/11,3/2,7 cm

Gewicht

304 g

Farbe

Cool Grey / Kaffee

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-96661-9

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

43604

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.08.2026

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,6/11,3/2,7 cm

Gewicht

304 g

Farbe

Cool Grey / Kaffee

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-96661-9

Herstelleradresse

Klett-Cotta Verlag
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de

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  • Bewertung

    5/5

    04.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wunderoll

    Manche Malen mit Pinsel und Farbe, Iris Wolff mal mit Worten. Die Freundschaft der Freundinnen Ella und Harriet entsteht aus einem dramatischen Moment und ist leider nur von relativ kurzer Dauer. Die beiden lernen eine, für die jeweils andere, völlig verschiedene Lebensrealität kennen. Ellas "einfaches" zuhause mit der etwas lauteren, aber herzlichen Familie und Harriets imposantes, etwas steifes Zuhause sind krasse Gegensätze. Dennoch profitieren beide Mädchen von der jeweils anderen Welt. Der Zweite Weltkrieg und die damit einhergehenden politischen Veränderungen erreicht Herrmannstadt und somit das Leben der Mädchen und ihrer Familien. Auf völlig verschiedene Weise, aber mit unbarmherziger Härte. Fazit: Iris Wolff erschafft mit Worten mehr Bilder als so mancher Filmemacher. Die Geschichte, wie sie sicher in dieser oder ähnlicher Weise viele Familien getroffen hat (und auch in den heutigen Konflikten immer noch trifft), zeigt das Freundschaft unabhängig von Status und Lebensumständen entstehen kann. Tief, echt und aufrichtig. Das einzige Manko: das Ende lässt viele Fragen offen.

  • Maya Birken

    aus Hannover

    5/5

    04.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Glück wird von Leid nicht aufgehoben

    Der Roman „Leuchtende Schatten“ von Iris Wolff, der ursprünglich bereits 2015 erschien, hat beim Klett-Cotta Verlag eine verdiente Neuauflage erhalten. Das Buch entführt die Lesenden in ein Stück europäischer Geschichte, das im kollektiven Gedächtnis oft zu kurz kommt. Im Mittelpunkt der Erzählung steht die sehr innige Freundschaft zwischen den beiden Frauen Ella und Harriet während der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Schauplatz ist Hermannstadt in Siebenbürgen, Rumänien. Für mich war dieser historische Rahmen besonders bereichernd: Ich wusste bisher wenig über die konkreten Auswirkungen des Krieges in dieser Region und konnte mein historisches Wissen durch den Roman erweitern. Iris Wolff erzählt diese berührende Geschichte in einer sehr ruhigen, poetischen Sprache. Durch ihr entspanntes Erzähltempo und die schönen und detailreichen Beschreibungen konnte ich tief in die Atmosphäre des Romans abtauchen: Die Autorin nimmt uns sehr behutsam auf eine Reise in die Vergangenheit mit. „Glück wird durch Leid nicht aufgehoben.“ Dieser Satz ist für mich einer der tragenden Sätze des gesamten Buches. Auch der Buchtitel spiegelt genau das widerspiegelt – „Leuchtende Schatten“ – bei aller Dunkelheit, die dieser Krieg – wie zwangsläufig jeder Krieg – mit sich bringt, bleibt die Atmosphäre des Buches nie rein düster. Bis zum Ende überdauert das Leuchten der guten Erinnerungen an Wärme, Zugehörigkeit und die überdauernde Kraft von Freundschaft. Ein leiser, sprachlich wunderschöner Roman, der ein Licht auf ein wichtiges Stück Zeitgeschichte wirft und zeigt, dass das menschliche Miteinander selbst dunkelste Zeiten übersteht. Eine klare Leseempfehlung von mir!

  • rea

    aus Berlin

    5/5

    03.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine leise Geschichte, die lange nachklingt

    Ella und Harriet lernen sich als junge Mädchen in Hermannstadt in Siebenbürgen kennen. Aus einer zufälligen Begegnung entsteht eine enge Freundschaft. Doch ihre unbeschwerte Kindheit wird zunehmend von den politischen Veränderungen der Kriegsjahre geprägt. Der Zweite Weltkrieg dringt immer stärker in ihren Alltag ein und bringt Geheimnisse, Verluste und Abschiede mit sich. Jahre später blickt Ella auf diese Zeit zurück und erinnert sich an Harriet, ihre erste Liebe und die prägenden Jahre ihrer Jugend. „Leuchtende Schatten“ ist für mich vor allem eine Geschichte über Freundschaft, Erinnerung und die Frage, was von Menschen bleibt, die einmal eine wichtige Rolle in unserem Leben gespielt haben. Die Verbindung zwischen Ella und Harriet hat mich dabei besonders berührt. Die beiden sind sehr unterschiedlich, fühlen sich aber von Anfang an auf eine besondere Weise miteinander verbunden. Iris Wolff erzählt diese Freundschaft mit viel Feingefühl und ohne sie unnötig zu dramatisieren. Gerade die kleinen Begegnungen und Gedanken haben mir dabei besonders gut gefallen. Auch der historische Hintergrund hat für mich gut funktioniert. Der Nationalsozialismus und der Zweite Weltkrieg stehen nicht ständig im Mittelpunkt, sondern verändern nach und nach das Leben der Figuren. Dadurch wird die Geschichte für mich sehr greifbar. Man erlebt die politischen Veränderungen nicht nur als großes historisches Ereignis, sondern vor allem durch das, was sie mit Familien, Freundschaften und dem Leben eines jungen Menschen machen. Besonders begeistert hat mich die Sprache von Iris Wolff. Sie schreibt sehr poetisch und bildhaft, bleibt dabei aber angenehm leicht. Ich hatte beim Lesen oft das Gefühl, ganz nah an Ellas Erinnerungen zu sein. Vor allem die Beschreibungen von Siebenbürgen haben bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen und der Geschichte eine ganz eigene Atmosphäre gegeben. Gleichzeitig ist „Leuchtende Schatten“ kein Roman, den ich schnell nebenbei lesen würde. Die Handlung entwickelt sich eher langsam und lässt sich viel Zeit für Erinnerungen, Beobachtungen und die Beziehungen zwischen den Figuren. An manchen Stellen musste ich mich deshalb erst auf das Erzähltempo einlassen. Für mich hat sich das aber gelohnt, weil die Geschichte dadurch eine ganz eigene Intensität bekommt. Was mir besonders gefallen hat: Trotz der Themen Krieg, Verlust und Abschied ist das Buch nicht von Traurigkeit bestimmt. Über der Geschichte liegt zwar eine spürbare Melancholie, aber ebenso viel Wärme und Lebensfreude. Gerade diese Mischung fand ich sehr schön. Es geht um Vergänglichkeit und Verlust, aber gleichzeitig auch darum, wie wertvoll gemeinsame Zeit sein kann und wie stark uns bestimmte Menschen prägen. Für mich ist „Leuchtende Schatten“ ein Roman, der weniger durch große Wendungen als durch seine Atmosphäre, seine Sprache und die leisen Momente wirkt. Ich habe die Geschichte von Ella und Harriet sehr gerne begleitet und fand es schön, wie lange sie nach dem Lesen noch in mir nachgewirkt hat. Ein ruhiges, poetisches Buch über Freundschaft und Erinnerung, auf das man sich einlassen sollte.

  • Cornelia

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    03.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Freundschaft, Liebe und eine Welt im Umbruch

    “Leuchtende Schatten” ist Iris Wolffs zweiter Roman und nun neu als Taschenbuch erschienen. Ich hatte bereits zwei ihrer neueren Bücher gelesen und bin sehr froh, durch die Neuausgabe auf diesen früheren Roman gestoßen zu sein. Die Geschichte führt nach Hermannstadt in Siebenbürgen während des Zweiten Weltkrieges. Die erwachsene Elisabeth, Elli genannt, erinnert sich an ihre Jugend, an die tiefe Freundschaft zu Harriet, ihre erste Liebe zu Leo und das Leben in einer volksdeutschen Großfamilie. Während Elli langsam erwachsen wird, brechen Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg immer stärker in diese Welt ein. Iris Wolff erzählt davon in einer poetischen Sprache, die mich von Anfang an für sich eingenommen hat. Besonders Ellis Freundschaft mit Harriet und ihre Familie werden wunderbar beschrieben. Unterschiedliche Generationen, Charaktere und Haltungen prägen ihr Aufwachsen und geben ihr Halt, während die politischen Entwicklungen zunehmend auch das familiäre Zusammenleben verändern. Über den Erinnerungen liegt eine leise Melancholie, trotzdem ist “Leuchtende Schatten” für mich ein Roman voller Liebe, Hoffnung und Lebensfreude. Sehr schön bringt Elli das selbst auf den Punkt: „Man kann sich immer entscheiden, welche Geschichte man erzählen will. Ich möchte von der Liebe erzählen und weiß, dass sie Leid enthält. Ich will von Freundschaft sprechen und erzähle von Verrat. Ich berufe mich auf Mut und Mitgefühl und kann unser Scheitern nicht verschweigen.“ Persönliche Erinnerungen und historische Ereignisse greifen hier ganz selbstverständlich ineinander. Das große Weltgeschehen wird darüber erfahrbar, was es mit Freundschaften, Familien und einem jungen Menschen auf dem Weg ins Erwachsenenleben macht. Für den Roman vergebe ich aus voller Überzeugung die volle Punktzahl. Von den drei Romanen Iris Wolffs, die ich bisher gelesen habe, ist dieser bislang mein Favorit.

  • Bewertung

    aus Hamburg

    5/5

    31.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Total berührend

    Der neue Roman "Leuchtende Schatten" von Iris Wolff ist wieder ein berührendes Buch, das über die enge und tiefe Freundschaft zwischen Ella und Harriet erzählt. Die Autorin schreibt flüssig und feinfühlig. Ihr Erzählstil ist klar und bildstark. Die Handlung spielt in Hermannstadt in Siebenbürgen zur Zeit des Zweiten Weltkrieges in den Jahren 1943 bis 1944. Alles beginnt mit einem Unfall am See. Ella ist von Harriet fasziniert und beide werden unzertrennliche Freundinnen. Ella lebt in einfacheren Verhältnissen mit ihrer Großfamilie. Harriet lebt mit ihrem Vater und ihrer Stiefmutter in einer großzügigen Villa mit Hauspersonal. Und Harriet hat ein Geheimnis, über das sie gegenüber Ella lange schweigt. Ein emotional berührender Roman mit Tiefgang, der zum Nachdenken anregt. Er hat mir sehr gut gefallen und mich von Anfang bis zum Schluss in den Bann gezogen.

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