• Produktbild: Wer blind vertraut
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Band 3 Neu

Wer blind vertraut Roman | Der neue Fall für Fans weiblicher Psychospannung und True Crime, psychologisch fundiert und spannend erzählt

Aus der Reihe Die Canterbury-Fälle
12

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

16390

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.06.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

19/12,1/3,7 cm

Gewicht

401 g

Farbe

Schwarz / Hellblau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-22178-8

Beschreibung

Rezension

Hier sind Spannung und psychologische Spielchen bestens ausgelotet. Magazin Köllefornia 20260614

Produktdetails

Verkaufsrang

16390

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.06.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

19/12,1/3,7 cm

Gewicht

401 g

Farbe

Schwarz / Hellblau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-22178-8

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Birv

    5/5

    30.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Mörderisches Canterbury

    Canterbury, Januar 2020. Die Psychotherapeutin Lily Brown bekommt zeitgleich zwei neue Patientinnen. Einmal die völlig verschüchterte 33-jährige Mary-Ann dessen Tochter Laura seit einigen Jahren vermisst wird und die 42-jährige resolute Caroline welche einem skrupellosen Heiratsschwindler aufgesessen ist. Lily, welche schwanger ist, wollte eigentlich beruflich etwas kürzer treten doch sie möchte den Frauen ihre Hilfe nicht verweigern. Außerdem befindet sie sich in einem finanziellen Engpass und kann die Honorare für die Therapiesitzungen gut gebrauchen. Zur selben Zeit werden immer wieder junge Mädchen in der Umgebung als vermisst gemeldet. Sollte etwa ein Serientäter sein Unwesen treiben und ist Laura womöglich eines seiner Opfer geworden? Dieser bereits 3. Fall der Canterbury-Fälle beruht wiederum auf wahren Tatsachen. Geschickt versteht es die Autorin Tessa Duncan (welche mir bislang nur unter dem Namen Marie Lacrosse aus dem historischen Bereich bekannt war) die Geschichten der verzweifelten Frauen zu entwirren. Die Charaktere werden einfühlsam beschrieben, man fühlt und leidet beim Lesen mit den Opfern. Dabei taucht die Autorin tief in die Abgründe der menschlichen Seele ein, oft genug fragt man sich als Leser wie unfassbar brutal manche Menschen sein können. Die räumlichen Gegebenheiten dieser stattgefundenen echten Fälle werden sehr detailliert beschrieben, zum Glück können Bücher keine Gerüche wiedergeben. Die Autorin verfügt über einen sehr lesenswerten Schreibstil, kurze Kapitel aus verschiedenen Perspektiven machen das ganze unglaublich spannend zumal sich auch eine aus Tätersicht darunter befindet. Das Cover passt sehr gut zum Inhalt, ein dunkler alter Friedhof mit verwitterten Grabsteinen weist schon sehr gut auf das Genre hin. Obwohl ich die vorherigen Bände nicht kannte konnte ich ohne Schwierigkeiten in die Serie einsteigen. Es war sehr spannend und zum Schluss wurden alle Handlungsstränge gekonnt aufgelöst. Besonders interessant war auch noch der Anhang in dem auf die wahren Begebenheiten und wie sie zur Entstehung dieses Buches beigetragen haben noch näher eingegangen wurde. Ein toller Krimi den ich gerne weiterempfehlen werde. Vielen Dank an die Autorin und an den dtv-Verlag für das Rezensionsexemplar und für das persönliche Feedback der Autorin während der Leserunde.

  • Bewertung

    aus Belm

    5/5

    30.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Psychologisch fein erzählt und spannend geschrieben

    Mich hat das Cover sofort in seinen Bann gezogen und der Klappentext hat sich auch interessant angehört. Ich muss allerdings zugeben, dass ich irgendwie einen ziemlich "normalen" Krimi erwartet hatte. Das Buch geht aber weit darüber hinaus und zeigt psychologisch sehr fein wie Menschen sein können und zu was sie fähig sind! Inhaltlich bringt ein neuer Fall aus ihrer therapeutischen Praxis Lily Brown an ihre Grenzen und sogar in höchste Lebensgefahr. Was ist der Tochter ihrer schwer depressiven Patientin Mary-Ann zugestoßen , die seit fast drei Jahren vermisst wird? Lebt die inzwischen 13-jährige Laura noch? Und wie kann sie dem Heiratsschwindler Paul das Handwerk legen, der ihre Patientin Caroline um viel Geld betrogen hat? Aber nicht nur das: Ist dieser Mann womöglich ein Mörder? Dies ist der dritte Teil rund um Lily Brown in Canterbury, ich kenne die Vorgängerbände nicht und habe daher ein paar Seiten gebraucht um ganz in die Story hineinzufinden, gerade was das Privatleben von Lily angeht. Aber dann war ich ganz drin in der Geschichte und wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen! Die Autorin schreibt dieses Buch nicht nur mit einem spannenden und angenehm lesbaren Schreibstil, sie dringt auch sehr gekonnt und fein in die Psyche der Charaktere ein und bringt sie dem Leser Stück für Stück näher. So entstehen sehr tiefe, dichte und authentische Personen, in die man sich vielleicht nicht immer hineinversetzten kann und ihre Taten gutheißen kann, die man aber immer sehr gut nachvollziehen kann in ihrer Gedanken- und Gefühswelt! Die Autorin deckt die beiden Fälle wie eine Zwiebel Schicht um Schicht auf und dringt immer weiter in die Tiefe hinein. Das braucht seine Zeit, hat mir aber als Leser sehr gut gefallen und wird nie langweilig. Die Geschichte ist sehr erschütternd und nichts für schwache Nerven, das Nachwort lässt mich auch ein wenig fassungslos zurück, zu was Menschen fähig sind, ist manchmal nicht in Worte zu fassen. Mich hat dieses Buch nicht nur gut unterhalten, sondern ich bin ganz darin eingetaucht und habe noch mehr über die Psyche von psychisch erkrankten Menschen kennen gelernt. Es war sehr spannend, interessant und wird wohl noch eine Weile in mir nachhallen. Ich kann es nur weiterempfehlen und gebe die volle Punktzahl.

  • GFP

    5/5

    23.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Das „Rezept“ ist gelungen und trägt uneingeschränkt weiter – auch der dritte Band der Canterbury-Krimis fesselt!

    Mit Spannung erwartet und voller Spannung gelesen. Nach zwei sehr interessanten und spannend geschriebenen Krimis um die Protagonistin Lily Brown erwartet man auch vom dritten Band naturgemäß sehr viel. Und – Achtung Spoiler! – das ist der Autorin bestens gelungen. Lily Brown arbeitet bekanntermaßen als Psychotherapeutin, und wie in den beiden Bänden zuvor, vermutet sie bei einer ihrer Klientinnen aufgrund deren Verhaltens ein ernsthaftes familiäres Problem, dem sie auf den Grund gehen möchte. Selbstverständlich nutzt sie dabei auch erneut die Kontakte aus ihrer Vergangenheit als Polizeipsychologin sowie die Hilfe ihres Verlobten Dan, der als Profiler ebenfalls bei der Polizei arbeitet. Die Abgründe, die sich im Rahmen ihrer Ermittlungen auftun, sind erschreckend. Parallel hilft Lily Brown einer weiteren Klientin dabei, einen Betrüger zu stellen, ebenfalls mit Unterstützung ihrer ehemaligen Kolleg(inn)en. Und natürlich ist, wie immer, auch das Privatleben der Protagonistin nicht ganz ohne Herausforderungen. Was bei den Ermittlungen bzw. in deren Folge alles geschieht, sollte jeder selbst lesen – Spannung ist garantiert, man bleibt wirklich gerne dran! Ich selbst habe das Buch an einem Tag verschlungen. Die psychologischen Hintergründe finde ich in diesem Band ausgesprochen interessant, teilweise überraschend und sehr verstörend. Der Fokus der Autorin liegt ja gerade auf diesen psychologischen Aspekten, wobei die geschilderten Fälle sich an realen Kriminalfällen orientieren. In diesem Band ist nach meinem Eindruck ein noch größeres Spektrum an Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen dargestellt, als in den vorangegangenen Bänden. Die Autorin erläutert auch, woher diese Störungen rühren können und versucht gelegentlich zu vermitteln, wie sie sich aus Sicht der Betroffenen anfühlen. Kurzum: Der dritte Band der Canterbury-Fälle ist ausgesprochen interessant, spannend und unterhaltsam und, wie immer, fachlich fundiert. Ich hoffe, Lily gibt ihren Job nicht wegen Toby auf und lässt uns noch ein paar weitere Male bei ihren Ermittlungen mitfiebern…

  • Elke

    aus Hamburg

    5/5

    22.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Jahreshighlight Canterbury Fall 3

    Ich habe lange nicht mehr ein Buch so schnell durchgelesen. Der ersehnte 3. Canterbury Fall um die Psychologin Lily lässt einen nicht mehr los. Ihre Patientin Mary-Ann wurde seit ihrer Kindheit von Messie Mutter und Bruder vernachlässigt und mißhandelt. Ihre ältere Tochter ist verschwunden und Lily fängt an zu recherchieren, um ihr und der jüngeren Tochter zu helfen. Dabei kommen so verstörende Fakten im Laufe der Zeit raus, auch über die Messiekrankheit im extremen. Die Polizei ist keine Hilfe, weil sie nach einem Serienkiller junger Mädchen sucht. Da hat sich mein erster Verdacht am Ende bestätigt plus noch ein Fakt. In der Nebenhandlung einer weiteren Patientin geht es um einen love scammer. Aber ist er auch gefährlich? Auch hier ermittelt Lily, um zu helfen. Dabei kommt auch sie, mittlerweile hochschwanger, nicht zu kurz mit der eigenen Geschichte. Ich mag sie, Lebensgefährten Profiler Dan, Kollege Matt, Nachbar Gerald und am Ende auch Mutter Abigail. Wie alle durch ihre eigene schwierige Situation und die Fälle kommen ist so real geschrieben, als wenn man dabei wäre. Das Buch ist ein JahresHighlight und ein muss, spannend von Anfang bis Ende. Ich würde mir daher wünschen, dass die Reihe fortgesetzt wird.

  • Loreley

    5/5

    22.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Teil 3 der Canterbury-Fälle

    Eine abgemagerte Frau, die Therapeutin Lily behandeln soll. Eine Serie verschwundener Mädchen. Ein Heiratsschwindler und ein Selbstmord, der Fragen aufwirft. Wie passen diese Ereignisse zusammen? Lily Brown ist ehemalige Polyzeipsychologin und hat nun eine eigene Praxis. Da sie mit einer Sozialarbeiterin zusammenarbeitet, wird ihr Mary-Ann zugewiesen. Die depressive junge Frau hat vor zwei Jahren ihre zehnjährige Tochter verloren und wollte sich bereits suizidieren. Da sie aber noch eine vierjährige Tochter hat, kümmert sich das Jugendamt um den Fall und Mary-Ann soll sich durch die Psychotherapie helfen lassen. Aber Lily merkt schnell: da stimmt etwas ganz gewaltig nicht und versucht vorsichtig, die prekären Familienverhältnissen aufzudecken. Zeitgleich stellt sich eine weitere neue Patientin vor. Caroline wurde von einem Betrüger um ihr Geld gebracht. Der Mann hat sich ihr in einer verletzlichen Situation angenähert, als Caroline um ihren verstorbenen Mann getrauert hat. Man kennt solche Geschichten von Lovescammern im Netz oder, wie man es früher altmodisch nannte: Heiratsschwindlern. Autorin Tessa Duncan zeigt hier auf, wie schnell man von den Manipulationen von Narzissten um den Finger gewickelt werden kann, auch wenn man eine selbstbewusste und kluge Frau wie Caroline ist. "Wer blind vertraut" ist ein vielschichtiger Krimi, der eine sich nach und nach entwickelnde Geschichte mit gut ausgearbeiteten Charakteren bietet. Lily ist eine menschliche und nahbare Protagonistin, die genauso mit Alltagsproblemen wie z.B. einer Patchworkfamilie und Geldsorgen zu kämpfen hat wie jeder Mensch. Ihre Liebe zu ihrem Kater Mick hat mir als Katzenmama gleich einen Platz in meinem Herzen eingeräumt. Aber auch die anderen Themen und die Story an sich haben mir sehr gut gefallen. Das Phänomen des Messietums stellt die Autorin ungeschönt aber dennoch behutsam dar. Mit der betroffenden Protagonistin konnte ich zwar keinerlei Symathie empfinden, ihre psychische Störung aber nachvollziehen. Auch die emotionale Abhängigkeit der Opfer von Narzissten wird thematisiert. Bei dem Kriminalroman handelt es sich um Band 3 der Canterbury-Fälle um Polizeipsychologin Lily Brown. Jeder Fall kann unabhängig von den anderen gelesen werden. Hinter dem Pseudonym verbirgt sich die Schriftstellerin, die auch historische Romane unter dem Namen Marie Lacrosse veröffentlicht. Ich kannte ihre Krimis bisher nicht, werde die beiden anderen Canterbury-Fälle aber auch noch lesen.

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