Produktbild: Vom Ende einer Geschichte
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Vom Ende einer Geschichte Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

29522

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.06.2013

Verlag

btb

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,5/11,8/2 cm

Gewicht

204 g

Originaltitel

The sense of an ending

Übersetzt von

Gertraude Krueger

Sprache

Deutsch

EAN

2710000055716

Beschreibung

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Zustand

Gut

Verkaufsrang

29522

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.06.2013

Verlag

btb

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,5/11,8/2 cm

Gewicht

204 g

Originaltitel

The sense of an ending

Übersetzt von

Gertraude Krueger

Sprache

Deutsch

EAN

2710000055716

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3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

Kurz und meisterhaft

Bewertung aus Zürich am 17.08.2022

Bewertungsnummer: 1768720

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Der Ich-Erzähler Tony Webster führt ein Leben des unspektakulären Mittelmasses, das er dem Leser eingesteht. Im Laufe der Novelle erweisen sich seine beschaulichen Erinnerungen lediglich als die schmerzfreie Version dessen, was sich wirklich abgespielt hat. Die Novelle ist meisterhaft aufgebaut und grossartig erzählt. Der zweite Teil liest sich fast wie ein Krimi mit falschen Fährten und überraschenden Wendungen. Ein Buch das nachhallt und einen über die eigenen Erinnerungen nachdenken lässt

Kurz und meisterhaft

Bewertung aus Zürich am 17.08.2022
Bewertungsnummer: 1768720
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Der Ich-Erzähler Tony Webster führt ein Leben des unspektakulären Mittelmasses, das er dem Leser eingesteht. Im Laufe der Novelle erweisen sich seine beschaulichen Erinnerungen lediglich als die schmerzfreie Version dessen, was sich wirklich abgespielt hat. Die Novelle ist meisterhaft aufgebaut und grossartig erzählt. Der zweite Teil liest sich fast wie ein Krimi mit falschen Fährten und überraschenden Wendungen. Ein Buch das nachhallt und einen über die eigenen Erinnerungen nachdenken lässt

Ehrlichkeit ist ein hohes Gut

Kaffeeelse am 05.12.2020

Bewertungsnummer: 1410965

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hier gibt es wieder ein Highlight! Späte Einsichten passieren Tony in diesem Buch, späte Einsichten zu seinem eigenen Tun und dessen Folgen. Als alter Mann wird er mit seinem Tun in seiner Jugend konfrontiert, muss seine Fehler erkennen, was ihm nicht leichtfällt. Finn Adrian und Tony Webster treffen in ihrer Schulzeit aufeinander und werden Freunde. Doch waren sie das wirklich? Oder ist hier ein gewisses Konkurrenzdenken federführend? Sichtweisen und Erinnerungen seiner Jugend wurden von Tony für sich selbst schöngefärbt, sind nicht wirklich glaubwürdig. Und gerade dadurch ergeben sich auch gewisse Differenzen im Geschilderten. Männliche Freundschaften werden von Julian Barnes hier beleuchtet. Jetzt muss Tony erkennen, dass er eine Mitschuld an gewissen Dingen hat und hatte. Und diese Erkenntnis trifft ihn. Und lässt ihn immer noch innehalten in seiner Selbstwahrnehmung, lässt diese Selbstwahrnehmung Risse bekommen, aber sie letztlich auch nicht einstürzen. Dadurch ist Tony kein sympathischer Charakter, auch wenn die Geschichte sehr gefällig von Julian Barnes geschildert wird. Auch dadurch ergibt sich ein gewisser Zwiespalt. Aber Tony fällt für mich in keine angenehme Kategorie Mann. Tony und sein Umgang mit seiner männlichen und weiblichen Umgebung werden mehr und mehr fragwürdig. Diese schöngefärbten Erinnerungen haben immer weniger Wahrheitsgehalt. Die zugrundeliegende Geschichte würde von den anderen Protagonisten sicher ganz anders erzählt werden. Und irgendwie fühle ich mich erinnert an ähnliche Menschen im realen Leben. "Vom Ende einer Geschichte" ist ungeheuer spannend und auch etwas verworren geschrieben von Julian Barnes, verworren nicht wegen der Schreibweise und/oder wegen dem Schreibstil von Julian Barnes, sondern eher wegen der Fehler in Tonys Erinnerungen. Barnes zeigt hier sein ungeheures Talent! Es ist ein preisgekröntes Buch, für mich vollkommen nachvollziehbar preisgekrönt! Und es ist ein Buch, dem ich viele, viele Leser wünsche!!!

Ehrlichkeit ist ein hohes Gut

Kaffeeelse am 05.12.2020
Bewertungsnummer: 1410965
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hier gibt es wieder ein Highlight! Späte Einsichten passieren Tony in diesem Buch, späte Einsichten zu seinem eigenen Tun und dessen Folgen. Als alter Mann wird er mit seinem Tun in seiner Jugend konfrontiert, muss seine Fehler erkennen, was ihm nicht leichtfällt. Finn Adrian und Tony Webster treffen in ihrer Schulzeit aufeinander und werden Freunde. Doch waren sie das wirklich? Oder ist hier ein gewisses Konkurrenzdenken federführend? Sichtweisen und Erinnerungen seiner Jugend wurden von Tony für sich selbst schöngefärbt, sind nicht wirklich glaubwürdig. Und gerade dadurch ergeben sich auch gewisse Differenzen im Geschilderten. Männliche Freundschaften werden von Julian Barnes hier beleuchtet. Jetzt muss Tony erkennen, dass er eine Mitschuld an gewissen Dingen hat und hatte. Und diese Erkenntnis trifft ihn. Und lässt ihn immer noch innehalten in seiner Selbstwahrnehmung, lässt diese Selbstwahrnehmung Risse bekommen, aber sie letztlich auch nicht einstürzen. Dadurch ist Tony kein sympathischer Charakter, auch wenn die Geschichte sehr gefällig von Julian Barnes geschildert wird. Auch dadurch ergibt sich ein gewisser Zwiespalt. Aber Tony fällt für mich in keine angenehme Kategorie Mann. Tony und sein Umgang mit seiner männlichen und weiblichen Umgebung werden mehr und mehr fragwürdig. Diese schöngefärbten Erinnerungen haben immer weniger Wahrheitsgehalt. Die zugrundeliegende Geschichte würde von den anderen Protagonisten sicher ganz anders erzählt werden. Und irgendwie fühle ich mich erinnert an ähnliche Menschen im realen Leben. "Vom Ende einer Geschichte" ist ungeheuer spannend und auch etwas verworren geschrieben von Julian Barnes, verworren nicht wegen der Schreibweise und/oder wegen dem Schreibstil von Julian Barnes, sondern eher wegen der Fehler in Tonys Erinnerungen. Barnes zeigt hier sein ungeheures Talent! Es ist ein preisgekröntes Buch, für mich vollkommen nachvollziehbar preisgekrönt! Und es ist ein Buch, dem ich viele, viele Leser wünsche!!!

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Vom Ende einer Geschichte

von Julian Barnes

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Meinung aus der Buchhandlung

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Eric Rupprecht

Thalia Berlin – Ring-Center II

Zum Portrait

5/5

Julian Barnes ist ein großer Autor,...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Julian Barnes ist ein großer Autor, der seinen Büchern einen unheimlich bewegenden Touch mitgeben kann und seinen Protagonisten so man schweres, aber nachvollziehbares Schicksal aufbürdet… richtig, richtig gut!
  • Eric Rupprecht
  • Buchhändler/-in

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5/5

Julian Barnes ist ein großer Autor,...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Julian Barnes ist ein großer Autor, der seinen Büchern einen unheimlich bewegenden Touch mitgeben kann und seinen Protagonisten so man schweres, aber nachvollziehbares Schicksal aufbürdet… richtig, richtig gut!

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Ingbert Edenhofer

Thalia Mayersche Bottrop

Zum Portrait

5/5

Einfach ein gutes Buch

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Immer mal hat man auch als Vielleser Phasen, in denen man Sorge hat, das Lesen zu verlernen - man ist sich nicht sicher, ob es schlechtes Zeitmanagement ist, mangelnde Konzentration oder einfach eine generelle postliterarische Attitüde. Dann merkt man aber, dass es vielleicht einfach an den Theaterstücken von Shaw lag, die man zu dem Zeitpunkt las und die einem einfach nicht viel gaben. "Vom Ende einer Geschichte" ist sicherlich nicht der ambitionierteste Roman, an dem ich je vorbeigekommen bin. Tatsächlich erinnert es mich an "Die Finkler-Frage" von Howard Jacobson, das ein Jahr vorher den Booker Prize gewann. Beide sind recht gradlinig und weitgehend unterhaltsam. Und doch gibt es Momente, in denen Julian Barnes etwas mehr anstrebt, in denen er sich auf der einen Seite mit Fragen nach selbst und Beziehungen und auf der anderen Seite mit so menschlich relevanten Themen wie Zeit und Erinnerung befasst. Serviert Barnes dabei bahnbrechende Ideen, die vor ihm noch nie jemand hatte? Wahrscheinlich nicht. Aber ist dieses Buch charmant und fern von oberflächlich? Absolut. Von daher mag es zwar niemandes Welt auf den Kopf stellen - aber es ist ein gutes Beispiel dafür, dass Literatur freundlich sein darf und dennoch nicht seicht sein muss.
  • Ingbert Edenhofer
  • Buchhändler/-in

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5/5

Einfach ein gutes Buch

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Immer mal hat man auch als Vielleser Phasen, in denen man Sorge hat, das Lesen zu verlernen - man ist sich nicht sicher, ob es schlechtes Zeitmanagement ist, mangelnde Konzentration oder einfach eine generelle postliterarische Attitüde. Dann merkt man aber, dass es vielleicht einfach an den Theaterstücken von Shaw lag, die man zu dem Zeitpunkt las und die einem einfach nicht viel gaben. "Vom Ende einer Geschichte" ist sicherlich nicht der ambitionierteste Roman, an dem ich je vorbeigekommen bin. Tatsächlich erinnert es mich an "Die Finkler-Frage" von Howard Jacobson, das ein Jahr vorher den Booker Prize gewann. Beide sind recht gradlinig und weitgehend unterhaltsam. Und doch gibt es Momente, in denen Julian Barnes etwas mehr anstrebt, in denen er sich auf der einen Seite mit Fragen nach selbst und Beziehungen und auf der anderen Seite mit so menschlich relevanten Themen wie Zeit und Erinnerung befasst. Serviert Barnes dabei bahnbrechende Ideen, die vor ihm noch nie jemand hatte? Wahrscheinlich nicht. Aber ist dieses Buch charmant und fern von oberflächlich? Absolut. Von daher mag es zwar niemandes Welt auf den Kopf stellen - aber es ist ein gutes Beispiel dafür, dass Literatur freundlich sein darf und dennoch nicht seicht sein muss.

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