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Kein Teil der Welt Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.09.2020

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

19/12,4/2,7 cm

Gewicht

320 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000175278

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Beschreibung

Rezension

»Ein faszinierender Roman.« ("Aachener Zeitung")
»Empathisch und hochspannend.« ("Lift Stuttgart")
»Ein Buch, das einen auf andere Gedanken bringt über Gott und die Welt.« ("SWR Lesenswert")

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Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.09.2020

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

19/12,4/2,7 cm

Gewicht

320 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000175278

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Eine unfassbare Geschichte

Bewertung aus Köln am 15.03.2021

Bewertungsnummer: 1467444

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Immer wieder habe ich mir Gedanken gemacht, dass das, was ich gerade lese, für viele Menschen Realität ist. Ein Gedanke den ich nur schwer ertragen kann. Die Glaubenssätze und Regeln sind für mich absolut nicht nachvollziehbar. Trotz der ernsten Lage ist das Buch schön erzählt und ich habe es gerne gelesen. Emotional hat es mich gepackt und durch alle Höhen und Tiefen mitgerissen. Am Ende hätte ich mir eine Aufklärung über den "Unfall" von Sulamtih gewünscht um besser abschließen zu können. Das ist aber auch der einzige Kritikpunkt.

Eine unfassbare Geschichte

Bewertung aus Köln am 15.03.2021
Bewertungsnummer: 1467444
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Immer wieder habe ich mir Gedanken gemacht, dass das, was ich gerade lese, für viele Menschen Realität ist. Ein Gedanke den ich nur schwer ertragen kann. Die Glaubenssätze und Regeln sind für mich absolut nicht nachvollziehbar. Trotz der ernsten Lage ist das Buch schön erzählt und ich habe es gerne gelesen. Emotional hat es mich gepackt und durch alle Höhen und Tiefen mitgerissen. Am Ende hätte ich mir eine Aufklärung über den "Unfall" von Sulamtih gewünscht um besser abschließen zu können. Das ist aber auch der einzige Kritikpunkt.

Einblicke in eine fremd erscheinende Welt

Hanna von Buchsichten aus Düsseldorf am 21.04.2020

Bewertungsnummer: 1318931

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Esther und Sulamith waren von klein auf beste Freundinnen, die alle Geheimnisse miteinander geteilt haben. Für sie als Teil der Zeugen Jehovas war da immer eine Distanz zu den Weltmenschen in der Schule. Doch dann verliebt Sulamith sich und beginnt, den Glauben mit seinen Regeln und Pflichten zu hinterfragen. Ein Jahr später ist Esther mit ihren Eltern aus dem Ruhrgebiet in das Heimatdorf ihres Vaters im Osten gezogen. Es ist kurz nach der Wende und die Zeugen Jehovas sind nicht mehr verboten. Nun bauen ihre Eltern hier einen neuen Königreichssaal auf und versuchen, neue Menschen für ihren Glauben zu gewinnen. Was mit Sulamith passiert ist, darüber redet niemand. Und Esther muss feststellen, dass ihre Eltern ihr schon lange einige Dinge verheimlichen. Ich habe mich mit den Zeugen Jehovas bislang nur oberflächlich auseinandergesetzt und fand es interessant, Einblicke von einer Autorin zu erhalten, die im Alter von 15 Jahren die Gemeinschaft verlassen hat. Die Geschichte ist fiktiv, doch bei den Schilderungen von Esthers und Sulamiths Teenager-Alltag bei den Zeugen, wo sie unter anderem am Predigtdienst, Bibelstudium und Versammlungen teilnehmen und Dinge wie Geburtstag und Weihnachten nicht feiern dürfen, hat sie ihre Erfahrung einfließen lassen. Auf einer zweiten Zeitebene wird von Esthers Ankommen in Ostdeutschland berichtet, sodass man als Leser in der Zeit vor und zurück springt und allmählich erfährt, was vor dem Umzug passiert ist. Das Buch ist keine Abrechnung und beschönigt auch nichts, sondern erlaubt eine kritische Auseinandersetzung. Gleichzeitig erzählt es vom Erwachsenwerden - es geht um Freundschaft, die erste Liebe, dem Loslösen vom Elternhaus und dem Streben nach Normalität. Hier kommen jedoch die Regeln der Zeugen Jehovas ins Spiel - unter anderem darf man nicht einfach so eine Beziehung anfangen, erst recht nicht mit einem Weltmenschen - durch die bald Konflikte mit weitreichenden Folgen entstehen. Eine tiefgründige Geschichte mit vielen Einblicken in eine fremd erscheinende Welt, die an vielen Stellen bedrückt und schleichend an Dramatik gewinnt bis hin zu einem offenen Ende, das ich als stimmig erlebte.

Einblicke in eine fremd erscheinende Welt

Hanna von Buchsichten aus Düsseldorf am 21.04.2020
Bewertungsnummer: 1318931
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Esther und Sulamith waren von klein auf beste Freundinnen, die alle Geheimnisse miteinander geteilt haben. Für sie als Teil der Zeugen Jehovas war da immer eine Distanz zu den Weltmenschen in der Schule. Doch dann verliebt Sulamith sich und beginnt, den Glauben mit seinen Regeln und Pflichten zu hinterfragen. Ein Jahr später ist Esther mit ihren Eltern aus dem Ruhrgebiet in das Heimatdorf ihres Vaters im Osten gezogen. Es ist kurz nach der Wende und die Zeugen Jehovas sind nicht mehr verboten. Nun bauen ihre Eltern hier einen neuen Königreichssaal auf und versuchen, neue Menschen für ihren Glauben zu gewinnen. Was mit Sulamith passiert ist, darüber redet niemand. Und Esther muss feststellen, dass ihre Eltern ihr schon lange einige Dinge verheimlichen. Ich habe mich mit den Zeugen Jehovas bislang nur oberflächlich auseinandergesetzt und fand es interessant, Einblicke von einer Autorin zu erhalten, die im Alter von 15 Jahren die Gemeinschaft verlassen hat. Die Geschichte ist fiktiv, doch bei den Schilderungen von Esthers und Sulamiths Teenager-Alltag bei den Zeugen, wo sie unter anderem am Predigtdienst, Bibelstudium und Versammlungen teilnehmen und Dinge wie Geburtstag und Weihnachten nicht feiern dürfen, hat sie ihre Erfahrung einfließen lassen. Auf einer zweiten Zeitebene wird von Esthers Ankommen in Ostdeutschland berichtet, sodass man als Leser in der Zeit vor und zurück springt und allmählich erfährt, was vor dem Umzug passiert ist. Das Buch ist keine Abrechnung und beschönigt auch nichts, sondern erlaubt eine kritische Auseinandersetzung. Gleichzeitig erzählt es vom Erwachsenwerden - es geht um Freundschaft, die erste Liebe, dem Loslösen vom Elternhaus und dem Streben nach Normalität. Hier kommen jedoch die Regeln der Zeugen Jehovas ins Spiel - unter anderem darf man nicht einfach so eine Beziehung anfangen, erst recht nicht mit einem Weltmenschen - durch die bald Konflikte mit weitreichenden Folgen entstehen. Eine tiefgründige Geschichte mit vielen Einblicken in eine fremd erscheinende Welt, die an vielen Stellen bedrückt und schleichend an Dramatik gewinnt bis hin zu einem offenen Ende, das ich als stimmig erlebte.

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Kein Teil der Welt

von Stefanie de Velasco

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Michael Schenkl

Thalia Regensburg – Donau-Einkaufszentrum

Zum Portrait

5/5

Aufgewachsen in der Glaubensgemeinschaft...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Aufgewachsen in der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas: An der Seite der Hauptfigur Esther gewährt Stefanie de Velasco in diesem lesenswerten Roman mitreißende wie ebenso oft schockierende Einblicke in eine Parallelwelt. Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2020!
  • Michael Schenkl
  • Buchhändler/-in

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Aufgewachsen in der Glaubensgemeinschaft...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Aufgewachsen in der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas: An der Seite der Hauptfigur Esther gewährt Stefanie de Velasco in diesem lesenswerten Roman mitreißende wie ebenso oft schockierende Einblicke in eine Parallelwelt. Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2020!

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Verena Flor

Thalia Hagen

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5/5

Wie funktionieren Systeme ?

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Wie sieht das geschlossene System hinter den Zeugen Jehovas aus? De Velasco entharmlost die Gruppierung und zeigt uns als Leser in Rückblicken, wie die Protagonistin vom naiven Teenager zum denkenden Menschen wird. Es geht um Totalität, Verzerrung und Polarisierung. Dabei rechnet die Autorin nicht mit den Zeugen Jehovas als solche ab, sondern zeigt vielmehr die Strukturen in derartigen Systemen und wie sich Individuen entwickeln können. Sprachlich feinsinnig und bedacht. Lesen!
  • Verena Flor
  • Buchhändler/-in

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Wie funktionieren Systeme ?

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Wie sieht das geschlossene System hinter den Zeugen Jehovas aus? De Velasco entharmlost die Gruppierung und zeigt uns als Leser in Rückblicken, wie die Protagonistin vom naiven Teenager zum denkenden Menschen wird. Es geht um Totalität, Verzerrung und Polarisierung. Dabei rechnet die Autorin nicht mit den Zeugen Jehovas als solche ab, sondern zeigt vielmehr die Strukturen in derartigen Systemen und wie sich Individuen entwickeln können. Sprachlich feinsinnig und bedacht. Lesen!

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Kein Teil der Welt

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