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Worte und Wunder Schicksalsroman einer Buchhandlung – Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.11.2021

Verlag

dtv

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,8/13,4/3,2 cm

Gewicht

450 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000198413

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Rezension

'Worte und Wunder' ist ein wunderschöner Roman, der von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. buecherplaza.de 20220517

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Sehr gut

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Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.11.2021

Verlag

dtv

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,8/13,4/3,2 cm

Gewicht

450 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000198413

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Bewertung

    5/5

    17.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Worte und Wunder

    Berlin 1948: wenn die Butter fürs Brot fehlt,braucht man da Bücher? Ruth Hohmann geb. Klinger will unbedingt die altehrwürdige Familienbuchhandlung wieder eröffnen,Vater und Sohn sind im Krieg geblieben,Mutter Elisabeth ist verbittert,doch Schwägerin Rosa packt mit an und dann steht die junge Lore im Laden und sucht Arbeit....doch da ist noch etwas was sie verbirgt? Werden die drei Frauen es schaffen? Heute fehlt es an nichts mehr und Bücher braucht man mehr den je, also gleich ab in die nächste Buchhandlung!!!

  • Eva_G

    5/5

    14.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Nahrung für den Geist, nicht nur für den Körper

    Berlin-Schöneberg 1948: Ruth hat nach dem 2. Weltkrieg den Buchladen ihres Vaters wiedereröffnet, zwar nicht im alten Gebäude, denn dieses ist im Krieg ausgebrannt, aber an anderer Stelle in kleinerem Format. Da ihr Vater und ihr Bruder Friedrich im Krieg geblieben sind, ist nun sie die einzige, die weiter am Buchladen der Familie Klinger festhält. Aber die Zeiten sind schwer und ihre Schwägerin Rosa ist ihr keine große Hilfe, wenn sie auch großes Geschick im Umgang mit Menschen beweist. Rosa sieht das etwas anders, denn sie ist gerne im Laden, allerdings gibt ihr Ruth immer das Gefühl, dort nicht gern gesehen zu sein, aber zuhause fühlt sie sich einsam, vorallem weil ihre Schwiegermutter Elisabeth nur zu den Mahlzeiten ihr Zimmer verlässt und kaum spricht. Eines Tages taucht die 18-jährige Lore an der Haustür der Familie auf und niemand weiß, wie sie auf deren Frage nach einer Anstellung in der Buchhandlung reagieren sollen, laufen die Geschäfte doch nicht so besonders gut. Niemand ahnt jedoch etwas von Lores Geheimnis, die eigentlich auf der Suche nach ihrem Vater Friedrich Klinger senior ist, der laut einem Brief ihrer Mutter ihr Vater sein soll. Die Liebe zur Literatur macht sie der Familie aber sympathischer und dank Rosa bekommt sie doch noch eine Chance. Ann-Sophie Kaiser schreibt sehr flüssig, aber auch tiefgründig. Die Handlung wirkt niemals konstruiert und könnte sich genauso in der Vergangenheit abgespielt haben. Die drei Protagonistinnen sind grundverschieden und ergänzen sich gerade deshalb perfekt. Da die Handlung aus verschiedenen Perspektiven geschildert wird, bleibt es immer interessant und wird niemals zu eindimensional. Mich konnte der Roman sofort fesseln und ich habe nun meinen Tag im Berlin der 1950er Jahre verbracht. Es gefällt mir, dass die Herangehensweise an die Nachkriegszeit eine andere ist, denn hier stehen die Bücher immer im Vordergrund, der Hunger und die allgemeine Not finden zwar Einzug in die Geschichte, aber niemals zu vordergründig. Auch die drei Frauen sind mir sehr sympathisch, haben sie doch alle eine schwere Zeit hinter sich und wollen nun das Beste aus ihrer Zukunft machen.

  • Eva_G

    5/5

    14.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Nahrung für den Geist, nicht…

    Nahrung für den Geist, nicht nur für den Körper Berlin-Schöneberg 1948: Ruth hat nach dem 2. Weltkrieg den Buchladen ihres Vaters wiedereröffnet, zwar nicht im alten Gebäude, denn dieses ist im Krieg ausgebrannt, aber an anderer Stelle in kleinerem Format. Da ihr Vater und ihr Bruder Friedrich im Krieg geblieben sind, ist nun sie die einzige, die weiter am Buchladen der Familie Klinger festhält. Aber die Zeiten sind schwer und ihre Schwägerin Rosa ist ihr keine große Hilfe, wenn sie auch großes Geschick im Umgang mit Menschen beweist. Rosa sieht das etwas anders, denn sie ist gerne im Laden, allerdings gibt ihr Ruth immer das Gefühl, dort nicht gern gesehen zu sein, aber zuhause fühlt sie sich einsam, vorallem weil ihre Schwiegermutter Elisabeth nur zu den Mahlzeiten ihr Zimmer verlässt und kaum spricht. Eines Tages taucht die 18-jährige Lore an der Haustür der Familie auf und niemand weiß, wie sie auf deren Frage nach einer Anstellung in der Buchhandlung reagieren sollen, laufen die Geschäfte doch nicht so besonders gut. Niemand ahnt jedoch etwas von Lores Geheimnis, die eigentlich auf der Suche nach ihrem Vater Friedrich Klinger senior ist, der laut einem Brief ihrer Mutter ihr Vater sein soll. Die Liebe zur Literatur macht sie der Familie aber sympathischer und dank Rosa bekommt sie doch noch eine Chance. Ann-Sophie Kaiser schreibt sehr flüssig, aber auch tiefgründig. Die Handlung wirkt niemals konstruiert und könnte sich genauso in der Vergangenheit abgespielt haben. Die drei Protagonistinnen sind grundverschieden und ergänzen sich gerade deshalb perfekt. Da die Handlung aus verschiedenen Perspektiven geschildert wird, bleibt es immer interessant und wird niemals zu eindimensional. Mich konnte der Roman sofort fesseln und ich habe nun meinen Tag im Berlin der 1950er Jahre verbracht. Es gefällt mir, dass die Herangehensweise an die Nachkriegszeit eine andere ist, denn hier stehen die Bücher immer im Vordergrund, der Hunger und die allgemeine Not finden zwar Einzug in die Geschichte, aber niemals zu vordergründig. Auch die drei Frauen sind mir sehr sympathisch, haben sie doch alle eine schwere Zeit hinter sich und wollen nun das Beste aus ihrer Zukunft machen.

  • Kerstin1975

    aus Crailsheim

    5/5

    12.12.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Authentische Familiengeschichte um eine Buchhandlung in der deutschen Nachkriegszeit.

    Buchinhalt: Berlin 1948: während die Stadt in Trümmern liegt und der Westteil über die Luftbrücke von den „Rosinenbombern“ versorgt wird, versuchen die beiden Schwägerinnen Ruth und Rosa die familieneigene Buchhandlung über Wasser zu halten. Bücher sind ein Stück weit Hoffnung, so das Motto von Ruth – doch niemand will den beiden Frauen so recht zutrauen, ohne ihre Männer den Laden zu betreiben. Dann taucht eines Tages Lore auf. Das Mädchen verbindet ein lang gehütetes Familiengeheimnis mit den Klingers – und die hat einige moderne Ideen für den Buchladen…. Persönlicher Eindruck: Neben zahlreichen mehrbändigen Reihen im historischen Genre gibt es sie noch, die Einzelbände, die für sich allein stehend ein Stück jüngerer deutscher Geschichte lebendig werden lassen. So auch hier: es geht um eine Berliner Buchhandlung und drei Frauen, die in der Kriegs- und Nachkriegszeit versuchen, ihren Mann zu stehen. Die Männer sind aus dem Krieg nicht zurückgekehrt und die Buchhandlung steht kurz vor dem Bankrott. Die beiden Hauptfiguren der Geschichte sind Ruth, die Tochter der Buchhändlerfamilie, und Rosa, ihre Schwägerin. Während Ruth pragmatisch veranlagt ist und für den Laden brennt, ist Rosa eher unbeholfen im Buchhändlergewerbe, hat aber ein feines Händchen für die Kundschaft. Zusammen versuchen sie, die drohende Pleite abzuwenden. Nach einer Weile kommt die junge Lore hinzu, in Berlin völlig auf sich gestellt aber mit modernen Ideen, die Klinger‘sche Buchhandlung betreffend. Lore ist auf der Suche nach ihrem Vater und wird von Lore und Rosa freundlich aufgenommen, auch wenn sich beide derzeit keine Ladenhilfe leisten können. Mir hat das Zusammenspiel der drei völlig unterschiedlichen Frauengestalten sehr gefallen, die Handlung ist authentisch und gut in die geschichtlichen Ereignisse eingebettet. Die Autorin versteht es vortrefflich, das historische Berlin vor dem inneren Auge ihrer Leserschaft lebendig werden zu lassen, nicht zuletzt durch glaubhaft gestaltete Nebenfiguren und -ereignisse wie die Kundin, die täglich Stunden im Buchladen verbringt, ohne je auch nur ein Buch zu kaufen, dem Kohlenklau von fahrenden Güterzügen oder Ruths Recherche um das Schicksal ihrer jüdischen Kindheitsfreundin. Natürlich spielt in der unmittelbaren Nachkriegszeit auch die Besatzung durch die Amerikaner eine Rolle, der Plot erstreckt sich zwischen den letzten Kriegsjahren bis hin zum DDR-Volksaufstand 1953. Zusammen mit den handelnden Personen wird der Leser Zeuge von großen wie kleinen Ereignissen der jüngeren deutschen Geschichte, seien es politische Zusammenhänge oder kleine familiäre Anekdoten, die beispielhaft für das Leben Tausender in Ost- und Westberlin stehen. Die Autorin schafft es hervorragend, innerhalb 335 Seiten eine spannende Familiengeschichte vor ihrer Leserschaft auszubreiten, die trotz der Tatsache, dass es sich hier um einen Einzelband handelt, detailgetreu und authentisch ist. Von meiner Seite eine absolute Leseempfehlung mit eingängigem Schreibstil, sympathischen Charakteren und glaubhafter (Familien-)Geschichte. Volle Punktzahl!

  • wiechmann8052

    aus Belm

    5/5

    01.12.2021

    eBook (ePUB 3)

    Bücher statt Brot

    Ruth hat immer davon geträumt die Buchhandlung ihres Vaters zu übernehmen. Aber der hatte nur seinen Sohn Friedrich im Sinn. Nun sind beide tot, der eine beim Brand seiner Buchhandlung gestorben, der andere im Krieg geblieben. Jetzt kann sie es wagen mit Hilfe ihrer Schwägerin den Berlinern in der geteilten Stadt etwas für die Phantasie zu liefern. Man braucht nicht nur Kohlen und Brot sondern auch Stoff der einem das Elend leichter macht. Für die Grundbedürfnisse sind andere zuständig. Ruth kümmert sich um die Bücher. Die Zeit des Krieges findet nur kurz Erwähnung hauptsächlich in den Erinnerungen. Der Beginn im Jahr 1948 zeigt sofort die Probleme der Menschen, das Zerren zwischen den Besatzungsmächten, Hunger und Kälte und die Sorge um vermisste Angehörige. Wie ein roter Faden zieht sich die Situation in Westberlin durch das Buch von Beginn bis zum Ende der Geschichte im Jahr 1958. Es ist ein Buch über starke Frauen, denn sie müssen es im Anfang allein schaffen. Egal was es ist, sie müssen die Entscheidungen treffen und für ihre Ziele kämpfen. Jede reagiert anders, Ruth verschlossen und sieht eher das Negative, Elisabeth verbittert und fast verstummt, Rosa immer freundlich und optimistisch und Lore die fast am Ziel ihrer Wünsche ist und trotzdem ungeheure Angst hat. Es sind nicht nur die allgemeine Problem die jeder hat, es gibt auch ganz persönliche Sorgen die das Leben nicht einfacher machen. Diese Themen werden nicht ausgewalzt, sie werden mehr oder weniger angerissen und uns Leser*innen bleibt es überlassen unsere Phantasie spielen zulassen. Mir hat dieser Erzählstil sehr gut gefallen, vor allem als ein Mann aus der Kriegsgefangenschaft zurück kehrt und auf einmal alles anders ist. Die Protagonisten sind sperrig, mit vielen Ecken und Kanten, aber das hat für mich die Geschichte interessant gemacht. Sie sind alle gezeichnet vom Krieg und seinen Folgen. Auch das Verhalten von einigen während der vergangenen Jahre hat noch Einfluss.

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    R. Braun

    Thalia Ludwigshafen – Rhein-Galerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.01.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein fesselnder Roman über die...

    Ein fesselnder Roman über die Nachkriegszeit. Gut recherchiert und mit vielen Details aus den damaligen Jahren bestückt. Von mir eine absolute Leseempfehlung mit sympathischen Charakteren und glaubhafter Familiengeschichte.
  • Zum Bewerterprofil von Claudia Engelmann

    Claudia Engelmann

    Thalia Korbach

    Buchhändler*in

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    4/5

    08.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Nach dem Krieg ist die alteingesessene...

    Nach dem Krieg ist die alteingesessene Buchhandlung Klinger in Berlin fast pleite. Mit sehr viel Engagement und Mut stürzen sich drei junge Frauen in das Abenteuer, ihre Welt der Bücher zu retten und den Laden wieder flott zu machen.

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