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Produktbild: Das Leben vor uns
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Das Leben vor uns Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.08.2022

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

359

Maße (L/B/H)

22,6/15,4/3,8 cm

Gewicht

597 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The Orchard

Übersetzt von

Claudia Wenner

Sprache

Deutsch

EAN

2710000233992

Beschreibung

Rezension

„Über der Lektüre beginnt alles andere ringsherum zu versinken, denn wiederum die ganze Welt spiegelt sich in dem Roman.“

NDR, Annemarie Stoltenberg

„Kristina Gorcheva-Newberry spinnt das Treiben der letzten Generation Sowjetjugend in so leuchtenden Farben und funkelnden Details aus, wie es nur eine kann, die live dabei gewesen ist. Von Sowjetnostalgie kann dabei keine Rede sein. Vielmehr liegt ein zärtlicher Hauch von Trauer über allem.“

taz, Katharina Granzin

„Mit großer Genauigkeit und poetischer, bildreicher Sprache zeichnet Gorcheva-Newberry einen Mikrokosmos der russischen Gesellschaft unter wechselnden politischen Vorzeichen.“

Deutschlandfunk Kultur, Olga Hochweis

„Eine Geschichte vom Aufbruch in Zeiten des Zerfalls.“

FOCUS

„Selten sind solch berückend intime Mädchenszenen geschrieben worden wie in diesem Roman“

Die Presse, Katrin Tiwald

"Mit Herzblut geschrieben“

Die Rheinpfalz, Gabriele Weingartner

„Ein epischer, fesselnder Roman.“

Südwest Presse

„Wie Tschechow beschreibt Gorcheva-Newberry gesellschaftlichen Wandel und Untergang einer Epoche – nur eben hundert Jahre später.“

Abendzeitung, Roberta De Righi

„Tiefschürfendes, erhellendes Debüt"

Börsenblatt, Matthias Glatthor

Die dichte Atmosphäre, die Trauer über den Verlust der alten Heimat und der leise Humor, der da und dort aufblitzt, macht diesen Roman zu einer lohnenden und durchaus durch die Dramatik der Geschehnisse auch durchaus spannenden Lektüre.“

Kleine Zeitung Lesezeichen Newsletter, Karin Waldner-Petutschnig

„Absolut lesenswerter Erstling, der mit vielen literarischen Anspielungen und Zitaten glänzt und als explizit politischer Roman gelesen werden sollte … ein Buch, das Staunen macht, ein Roman, der perfekt in diese wirre und ungewisse Zeit passt.“

Neue Württembergische Zeitung, Erik Lim

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.08.2022

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

359

Maße (L/B/H)

22,6/15,4/3,8 cm

Gewicht

597 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The Orchard

Übersetzt von

Claudia Wenner

Sprache

Deutsch

EAN

2710000233992

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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  • Bewertung

    5/5

    08.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein grossartiges Buch!

    Kurzkommentar: Literatur wie ich sie mir wünsche. Tiefgründige Geschichte, facettenreiche Charaktere, klug und authentisch geschrieben. Ein durch und durch gelungenes Buch. Grosses Kompliment!

  • Elina Z.

    5/5

    09.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Inneres Uneinssein

    Die Autorin erzählt in ihrem Debütroman über eine Epoche, eine Zeit von Perestroika in Russland mit den zahlreichen Reformen und wie die verschiedenen Generationen diese aufnehmen. Ich-Erzählerin Anja und ihre beste Freundin Milka träumen von ihren zukünftigen Leben irgendwo in einem europäischen Land. Sie hören gerne ausländische Musik und lesen Bücher von englischsprachigen Schriftstellern. Anhand von Dialogen zwischen den Protagonistinnen und den anderen Figuren kann man sofort merken, welche zwiespältige Einstellung zur Sowjetunion die verschiedenen Charaktere haben. Gorcheva-Newberry verleiht ihren Figuren zeitgemäße sowie lebendige Eigenschaften, so dass der ganze Roman zusammen mit historischen Ereignissen und kulturellen Aspekten ästhetisch wirkt. Außerdem findet man in diesem Roman Spuren von Tschehows Meisterwerk „Kirschgarten“. Die Namen der Charaktere sind ähnlich sowie die Hauptidee des Romans. Es gibt sogar ein Apfelgarten, der sich im Laufe der Erzählung auch verändert. Es geht im Buch um eine verschwindende Epoche, die langsam ausgelöscht wird. Es geht um Menschen, die in dieser Blase der Unwissenheit und Propaganda leben. Das Überleben in Perestroika-Jahren hat sich tief im Bewusstsein der Bevölkerung verinnerlicht. Auch die neue Generation hat Schwierigkeiten, dieser Zeit zu entkommen, wie der Leser an Anjas Beispiel nachvollziehen kann. Gorcheva-Newberry gelingt es, die russische Mentalität geschickt und vielseitig zu zeigen. Ein Buch, was ich euch empfehlen kann, wenn ihr euch für unterschiedliche Kulturen interessieren.

  • Bewertung

    5/5

    11.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Niedergang und Aufbruch einer vergangenen Ze

    Kristina Gorcheva-Newberry erzählt voller Melancholie, leisem Humor, feinem Gespür und viel Poesie vom Niedergang der Sowjetunion und dem Aufbruch der Perestroika-Zeit. Von Beginn an hat die berührende Coming-of-Age-Geschichte mich mitgerissen: ich habe mit den Mädchen „Queen“ gehört, Partys mit Dosenfisch und Wodka gefeiert, aus „Hamlet“ und dem „Kirschgarten“ zitiert und mich zum ersten Mal verliebt -der mitreißende Erzählton katapultierte mich voller Wucht mitten ins Geschehen, ein beeindruckendes Leseerlebnis voller starker Bilder, die lange nachwirken. „Das Leben vor uns“ ist für mich eine literarische Entdeckung, das die politischen und gesellschaftlichen Strukturen der damaligen Zeit mit dem Heranwachsen einer Generation und deren Mikrokosmos gekonnt verbindet. Ich habe viel gelernt über Alltag, Kultur und die politischen Umwälzungen -ein intensiver, fesselnder und emotionaler Roman über die „russische Seele“ ohne Kitsch und falsche Nostalgie!!

  • MarcoL

    aus Füssen

    5/5

    05.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührend, sensibel, und dennoch ein wahrer Pageturner

    Westliche Popkultur ist selten in der ehemaligen Sowjetunion in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts, dennoch versuchen Milka und Anja jeden zu ergatternden Schnippel in die Finger zu bekommen. Beide sind beste Freundinnen, und Milka, deren Familie als dysfunktional bezeichnet werden kann, verbringt die meiste Zeit bei Anja. Deren Eltern besitzen akademische Grade, die politischen Ansichten sind dennoch sehr konträr. Die Großmutter ist Überlebende der Leningrader Blockade und leidet still vor sich hin, während dar Vater die Zustände im Land verherrlicht und die Mutter mit Wut und Sarkasmus auf die Zustände reagiert. Die 90er beginnen – die Perestroika gibt Anlass zur Hoffnung auf ein besseres Leben. Die Freundschaft zwischen den beiden Mädchen ist innig, endet aber sehr tragisch. Anja geht zum Studium noch vor dem Fall der Sowjetunion in die USA, und kehrt nach 20 Jahren wieder zurück. Russland hat sich verändert, und ihre Eltern bitten sie um Hilfe. Immobilienmogule durchkämmen das Land, versuchen den Einwohnern jedes Stück Land und Parzelle abzuluchsen – so auch Obstgarten und Datscha von Anjas Eltern. Der Zwangsverkauf soll verhindert werden. Während dieser Zeit bricht vieles auf, es geraten Dinge an die Oberfläche, welche sehr schmerzen, und dennoch aufklären. Die Autorin hat mit diesem sehr innigen Roman ein Opus über Exil und Heimat geschaffen; Zerfall, Verlust, Freundschaft gehen Hand in Hand. Er ist sehr berührend, und dennoch ein richtiger Pageturner. Das Buch findet Anlehnung an den „Kirschgarten“ von Anton Tschechow. Die russische Volksseele, eine Kultur geprägt von Traurigkeit und Wehmut quillt auf fast jeder Seite hervor – ganz große Literatur und absolute Leseempfehlung.

  • MarcoL

    aus Füssen

    5/5

    05.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührend, sensibel, und…

    Berührend, sensibel, und dennoch ein wahrer Pageturner Westliche Popkultur ist selten in der ehemaligen Sowjetunion in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts, dennoch versuchen Milka und Anja jeden zu ergatternden Schnippel in die Finger zu bekommen. Beide sind beste Freundinnen, und Milka, deren Familie als dysfunktional bezeichnet werden kann, verbringt die meiste Zeit bei Anja. Deren Eltern besitzen akademische Grade, die politischen Ansichten sind dennoch sehr konträr. Die Großmutter ist Überlebende der Leningrader Blockade und leidet still vor sich hin, während dar Vater die Zustände im Land verherrlicht und die Mutter mit Wut und Sarkasmus auf die Zustände reagiert. Die 90er beginnen – die Perestroika gibt Anlass zur Hoffnung auf ein besseres Leben. Die Freundschaft zwischen den beiden Mädchen ist innig, endet aber sehr tragisch. Anja geht zum Studium noch vor dem Fall der Sowjetunion in die USA, und kehrt nach 20 Jahren wieder zurück. Russland hat sich verändert, und ihre Eltern bitten sie um Hilfe. Immobilienmogule durchkämmen das Land, versuchen den Einwohnern jedes Stück Land und Parzelle abzuluchsen – so auch Obstgarten und Datscha von Anjas Eltern. Der Zwangsverkauf soll verhindert werden. Während dieser Zeit bricht vieles auf, es geraten Dinge an die Oberfläche, welche sehr schmerzen, und dennoch aufklären. Die Autorin hat mit diesem sehr innigen Roman ein Opus über Exil und Heimat geschaffen; Zerfall, Verlust, Freundschaft gehen Hand in Hand. Er ist sehr berührend, und dennoch ein richtiger Pageturner. Das Buch findet Anlehnung an den „Kirschgarten“ von Anton Tschechow. Die russische Volksseele, eine Kultur geprägt von Traurigkeit und Wehmut quillt auf fast jeder Seite hervor – ganz große Literatur und absolute Leseempfehlung.

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    Kim Gotzen

    Thalia Mayersche Dormagen

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    5/5

    24.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beunruhigend aktuell

    Eine eindrückliche Erzählung über das Aufwachsen in der Sowjetunion, über Veränderung und Tradition. Ein emotionaler, sprachlich ansprechender Roman, der gerade in der heutigen Zeit nichts von seiner Aktualität verloren hat.
  • Zum Bewerterprofil von Christiane Tillack

    Christiane Tillack

    OSIANDER Ditzingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Jugend in den letzten Jahren der Sowjetunion.

    Anja und Milka wachsen in den letzten Jahren der Sowjetunion auf, immer in der Hoffnung auf ein bunteres und spannenderes Leben. Es wäre eine ganz normale Jugend, wäre da nicht immer die politische Unsicherheit, denn in diesen Jahren wechseln die Herrscher häufig. Als dann Gorbatschow an die Macht kommt und Perestroika und Glasnost verkündet, wissen die Menschen nicht, wie sie damit umgehen sollen. Währenddessen verlieben sich Anja und Milka in Klassenkameraden und die Vier verbringen viel Zeit miteinander.Bis die privaten und politischen Verhältnisse ihrer Freundschaft ein Ende setzen und Anja als Austauschstudentin in die USA geht, dort heiratet und bleibt. Kristina Gorcheva-Newberry ist ein großartiger Roman gelungen. Differenziert in der Darstellung, klug, drastisch, poetisch und herzzerreißend.
  • Zum Bewerterprofil von Eva Mager

    Eva Mager

    Thalia Osiander Bad Kreuznach

    Buchhändler*in

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    4/5

    21.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein fesselnder Roman über die „Generation Perestroika“

    Im Mittelpunkt steht eine intensive Mädchenfreundschaft in den Jahren vor dem Zerfall der Sowjetunion. Anja und Milka diskutieren über Tschechow, träumen vom unerreichbar scheinenden Ausland und schwärmen für Freddie Mercury. Ihr Leben spielt sich zwischen trostlosen Moskauer Wohnblocks und der Datscha mit ihrem idyllischen Apfelgarten ab. Anjas Eltern, deren Existenz von Verzicht und Mangel geprägt ist, streiten erbittert über Politik, die Großmutter wiederum ist von traumatischen Kriegserfahrungen gezeichnet. Mit Gorbatschow stehen plötzlich viele Wege offen, doch schon bald darauf kommt es zu einer privaten Tragödie mit tödlichem Ausgang. Anja emigriert in die USA, muss aber feststellen, dass sie die Vergangenheit nicht ohne weiteres hinter sich lassen kann. Ein fesselnder Roman über die „Generation Perestroika“, der die Lebenserfahrungen dreier Generationen widerspiegelt.

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