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Amrum Roman | Ein leuchtender Roman über die letzten Kriegsmonate und eine Freundschaft, die alle Gräben überwindet

20

14,77 €

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

10067

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.04.2024

Verlag

Ullstein Hardcover

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/2,9 cm

Gewicht

368 g

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000314660

Warnhinweis

Warnhinweis nicht erforderlich

Beschreibung

Rezension

»Leser werden bei der Lektüre in diesem Sommer mit einem Roman belohnt, der vor allem wegen seiner genauen Naturbeschreibungen und jener Passagen, in denen der Krieg in diese scheinbare Idylle einbricht, lesenswert ist.« ("Die Zeit")
»Hark Bohm schreibt über die letzten Kriegstage aus Sicht eines Jungen auf Amrum – wie er sie selbst erlebte.« ("Berliner Morgenpost")
»"Amrum" ist ein Erinnerungsroman: wehmütig, bitter, insbesondere in der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus, warm und vor allem eine Hommage an die Insel.« ("NDR Kultur")
»Ein Buch, das von der Verbundenheit zur nordfriesischen Insel erzählt.« ("Fehmarnsches Tageblatt")
»Das Coming-of-Age-Geschehen mit lnselflair und Zeitkolorit schildern Bohm und Winkler voller spürbarer spröder Liebe in betont einfachen Sätzen. Dabei entstehen quasi kleine Skizzen. Wer sie liest, dem geraten sie leicht wie Filmsequenzen vor Augen.« ("dpa")

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Sehr gut

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10067

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.04.2024

Verlag

Ullstein Hardcover

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/2,9 cm

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Deutsch

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2710000314660

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Intensiv

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 02.01.2026

Bewertungsnummer: 2689851

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Regisseur und begnadete Geschichtenerzähler Hark Bohm ist vor wenigen Wochen verstorben. Dieses Buch, sein einziger Roman, ist so etwas wie sein Vermächtnis, das er zusammen mit Philipp Winkler geschrieben hat und das im vergangenen Jahr von Fatih Akin verfilmt wurde. Bohm erzählt darin die Geschichte seiner Kindheit auf der Insel Amrum. Seine Eltern sind überzeugte Nazis und es bricht für sie eine Welt zusammen, als der Krieg verloren wird. Die Kinder bleiben davon weitgehend unberührt, versuchen die Familie zu versorgen und Nanning, das Alter Ego von Bohm, kommt dabei eine wichtige Rolle zu. Er hilft auf einem Bauernhof, fährt mit einem Robbenjäger zur Sandbank und geht Schollen fangen. Dabei kommt es zu einigen Konflikten und Nanning muss schnell erwachsen werden. Besonders hat mich der ruhige Erzählstil beeindruckt, sensible Naturbeobachtungen spielen eine große Rolle in dem Buch und Nanning, der eigentlich ein Träumer ist, wird mit der harten Realität konfrontiert. Es ist ein Buch über das Erwachsenwerden, aber auch über Zusammenhalt in schweren Zeiten. Ein wunderbares Buch und ein lesenswertes Vermächtnis!

Intensiv

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 02.01.2026
Bewertungsnummer: 2689851
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Regisseur und begnadete Geschichtenerzähler Hark Bohm ist vor wenigen Wochen verstorben. Dieses Buch, sein einziger Roman, ist so etwas wie sein Vermächtnis, das er zusammen mit Philipp Winkler geschrieben hat und das im vergangenen Jahr von Fatih Akin verfilmt wurde. Bohm erzählt darin die Geschichte seiner Kindheit auf der Insel Amrum. Seine Eltern sind überzeugte Nazis und es bricht für sie eine Welt zusammen, als der Krieg verloren wird. Die Kinder bleiben davon weitgehend unberührt, versuchen die Familie zu versorgen und Nanning, das Alter Ego von Bohm, kommt dabei eine wichtige Rolle zu. Er hilft auf einem Bauernhof, fährt mit einem Robbenjäger zur Sandbank und geht Schollen fangen. Dabei kommt es zu einigen Konflikten und Nanning muss schnell erwachsen werden. Besonders hat mich der ruhige Erzählstil beeindruckt, sensible Naturbeobachtungen spielen eine große Rolle in dem Buch und Nanning, der eigentlich ein Träumer ist, wird mit der harten Realität konfrontiert. Es ist ein Buch über das Erwachsenwerden, aber auch über Zusammenhalt in schweren Zeiten. Ein wunderbares Buch und ein lesenswertes Vermächtnis!

Krieg aus Kindersicht

sommerlese am 17.08.2025

Bewertungsnummer: 2570052

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Im Ullstein Verlag erscheint der Roman AMRUM von Hark Bohm. Amrum 1945: Nanning erlebt die letzten Kriegsmonate auf seiner Heimatinsel, wo er mit seiner schwangeren Mutter und den beiden kleineren Geschwistern lebt. Seine Eltern sind Nazianhänger, für Nanning spielt das keine große Rolle. Obwohl er selbst noch ein Kind ist, übernimmt er die Rolle des Versorgers der Familie und arbeitet gemeinsam mit seinem Freund Hermann auf einem Bauernhof und erhält dafür Hühnerfutter und Lebensmittel. Das Kriegsende und plötzliche Auftauchen seines Vater bringen Nannings Leben durcheinander und es bahnt sich eine Chance für ein Leben jenseits von Amrum an. Dieser Roman beschreibt aus Kindersicht das Leben auf Amrum, wo der Krieg nicht ganz so präsent ist wie in anderen großen Städten, aber immer Knappheit an Lebensmitteln herrscht. Nanning führt ein arbeitssames Leben, wir begleiten ihn und Freund Hermann während sie Schollen treten, Kaninchen fangen und Eier von Wattvögeln suchen. Nanning ist für sein Alter sehr pfiffig, er überwindet seine Angst, wenn es brenzlig wird und führt Tauschgeschäfte, um für das Wohlergehen seiner Mutter zu sorgen. Die Eltern sind beide Nazis, nur Tante Ena, die ihrer Schwester in den letzten Wochen ihrer Schwangerschaft helfend zur Seite steht, sieht das völlig anders. Deshalb geraten sie auch häufig in Streit. Nanning fühlt sich als Amrumer, doch er wurde wie sein Vater in Hamburg geboren. Einige Jungen lassen ihn fühlen, das er keine von ihnen ist. Aber Nanning lässt sich nicht verunsichern, er kommt in abenteuerliche Situationen, die er mit etwas Glück meistert. Diese Romanfigur lässt niemanden kalt, Nanning ist ein kleiner Held mit großem Herz. Ich habe diesen Roman verschlungen, weil mich Nannings Schicksal interessiert hat und ich wissen wollte, welche Zukunft sich ihm bieten würde. Besonders beeindruckt haben mich die wunderschönen bildhaften Beobachtungen der Natur, des Meeres, des Watts und der Vogelwelt, mit denen Hark Bohm uns Amrum mit viel Liebe zum Detail zu Füßen legt, als sei man direkt vor Ort. Man spürt sofort wie tief verbunden er mit Amrum ist. Der Erzählton ist ruhig und lässt auf eindrucksvolle Weise die Gegensätze zwischen der Natur und den Schrecken des Krieges, bzw. ihrer Folgen sichtbar werden. Die Insulaner haben auf ihrer kargen Insel wenig Möglichkeiten und leiden Hunger. In dieser Zeit muss Nanning schnell erwachsen werden und erkennt die Möglichkeiten, die sich ihm bieten. Dieser lesenswerte Roman ist eine Liebeserklärung an Amrum, aber auch eine an die Freundschaft und an die Natur! Aber auf alle Fälle auch eine Mahnung gegen den Krieg und gegen Nationalsozialismus.

Krieg aus Kindersicht

sommerlese am 17.08.2025
Bewertungsnummer: 2570052
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Im Ullstein Verlag erscheint der Roman AMRUM von Hark Bohm. Amrum 1945: Nanning erlebt die letzten Kriegsmonate auf seiner Heimatinsel, wo er mit seiner schwangeren Mutter und den beiden kleineren Geschwistern lebt. Seine Eltern sind Nazianhänger, für Nanning spielt das keine große Rolle. Obwohl er selbst noch ein Kind ist, übernimmt er die Rolle des Versorgers der Familie und arbeitet gemeinsam mit seinem Freund Hermann auf einem Bauernhof und erhält dafür Hühnerfutter und Lebensmittel. Das Kriegsende und plötzliche Auftauchen seines Vater bringen Nannings Leben durcheinander und es bahnt sich eine Chance für ein Leben jenseits von Amrum an. Dieser Roman beschreibt aus Kindersicht das Leben auf Amrum, wo der Krieg nicht ganz so präsent ist wie in anderen großen Städten, aber immer Knappheit an Lebensmitteln herrscht. Nanning führt ein arbeitssames Leben, wir begleiten ihn und Freund Hermann während sie Schollen treten, Kaninchen fangen und Eier von Wattvögeln suchen. Nanning ist für sein Alter sehr pfiffig, er überwindet seine Angst, wenn es brenzlig wird und führt Tauschgeschäfte, um für das Wohlergehen seiner Mutter zu sorgen. Die Eltern sind beide Nazis, nur Tante Ena, die ihrer Schwester in den letzten Wochen ihrer Schwangerschaft helfend zur Seite steht, sieht das völlig anders. Deshalb geraten sie auch häufig in Streit. Nanning fühlt sich als Amrumer, doch er wurde wie sein Vater in Hamburg geboren. Einige Jungen lassen ihn fühlen, das er keine von ihnen ist. Aber Nanning lässt sich nicht verunsichern, er kommt in abenteuerliche Situationen, die er mit etwas Glück meistert. Diese Romanfigur lässt niemanden kalt, Nanning ist ein kleiner Held mit großem Herz. Ich habe diesen Roman verschlungen, weil mich Nannings Schicksal interessiert hat und ich wissen wollte, welche Zukunft sich ihm bieten würde. Besonders beeindruckt haben mich die wunderschönen bildhaften Beobachtungen der Natur, des Meeres, des Watts und der Vogelwelt, mit denen Hark Bohm uns Amrum mit viel Liebe zum Detail zu Füßen legt, als sei man direkt vor Ort. Man spürt sofort wie tief verbunden er mit Amrum ist. Der Erzählton ist ruhig und lässt auf eindrucksvolle Weise die Gegensätze zwischen der Natur und den Schrecken des Krieges, bzw. ihrer Folgen sichtbar werden. Die Insulaner haben auf ihrer kargen Insel wenig Möglichkeiten und leiden Hunger. In dieser Zeit muss Nanning schnell erwachsen werden und erkennt die Möglichkeiten, die sich ihm bieten. Dieser lesenswerte Roman ist eine Liebeserklärung an Amrum, aber auch eine an die Freundschaft und an die Natur! Aber auf alle Fälle auch eine Mahnung gegen den Krieg und gegen Nationalsozialismus.

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Amrum

von Hark Bohm, Philipp Winkler

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Sabine Dohrn

Thalia Brunsbüttel

Zum Portrait

5/5

Atmosphärisch

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Hark Bohm hat es geschafft die wunderschönen Naturbeschreibungen der Insel in eine Geschichte zu betten, die alles andere als einen "schönen" Inhalt hat. Man bekommt als Leser Einblick in die Not vieler Kinder im zweiten Weltkrieg, in die Versorgungsnot der Familien. Ein ruhiges Buch , das nachdenklich macht!
  • Sabine Dohrn
  • Buchhändler/-in

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Hark Bohm hat es geschafft die wunderschönen Naturbeschreibungen der Insel in eine Geschichte zu betten, die alles andere als einen "schönen" Inhalt hat. Man bekommt als Leser Einblick in die Not vieler Kinder im zweiten Weltkrieg, in die Versorgungsnot der Familien. Ein ruhiges Buch , das nachdenklich macht!

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Iduna Tiedemann

Thalia Delmenhorst

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5/5

Damals

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine Kindheit in den Zeiten des Krieges die eingerahmt von wunderschönen Naturbetrachtungen mit leicht wehmütigen Ton erzählt wird. Inselleben, Freundschaft in Zeiten der Not, Überleben und letztendlich ein trauriger Abschied von der Insel machen diesen mit viel Liebe erzählten Roman zu einem intensiven schönen Lesegenuss.
  • Iduna Tiedemann
  • Buchhändler/-in

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Damals

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Eine Kindheit in den Zeiten des Krieges die eingerahmt von wunderschönen Naturbetrachtungen mit leicht wehmütigen Ton erzählt wird. Inselleben, Freundschaft in Zeiten der Not, Überleben und letztendlich ein trauriger Abschied von der Insel machen diesen mit viel Liebe erzählten Roman zu einem intensiven schönen Lesegenuss.

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