Produktbild: Hunger

Hunger Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

14.02.2025

Verlag

Droschl, M

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

2546 KB

Originaltitel

Sult

Übersetzt von

Gerd Weinreich

Sprache

Deutsch

EAN

9783990591864

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Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

14.02.2025

Verlag

Droschl, M

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

2546 KB

Originaltitel

Sult

Übersetzt von

Gerd Weinreich

Sprache

Deutsch

EAN

9783990591864

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  • Sabrina Tschorn - Aus Liebe zum Lesen Literaturblog

    5/5

    27.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Authentisch, schonungslos, ehrlich

    „Das ist die schönste Ultraschalluntersuchung seit Langem sagt sie. Und deine Schleimhaut ist hervorragend und glatt. Vielen Dank sage ich nicht gewohnt für meine inneren Organe gelobt zu werden“ Die dänische Autorin Tine Høeg widmet sich in ihrem Roman „Hunger“ dem Thema Kinderwunschbehandlung – ein bislang in der Literatur und Medienlandschaft allenfalls ein Nischenthema. Die Protagonistin Mia versucht mit ihrem Lebensgefährten Emil mittels Fertilitätsbehandlung und künstlicher Befruchtung ein Kind zu bekommen. Schonungslos nimmt sie uns auf ihrem schmerzhaften, traurigen, fordernden Weg mit. Während Emli schon 2 Kinder hat, die wochenweise bei ihm und Mia wohnen, verspürt Mia den titelgebenden „Hunger“ nach einem eigenen Kind und fühlt sich mit den Behandlungen, die sie über sich ergehen lassen muss, oft ziemlich allein. Bei all der Enttäuschung über negative Schwangerschaftstests, möchte sie zudem gleichzeitig eine gute Stief- oder Bonusmutter für Emils Kinder sein – eine wahre Zerreißprobe. Tine Høeg ist für ihren skizzenhaften, notizartigen Schreibstil im Tagebuchformat bekannt. Ich habe etwas gebraucht, um mich an diesen zu gewöhnen, bin im Nachhinein aber schwer begeistert, wie nah man sich dadurch der Protagonistin fühlt. Man befindet sich quasi direkt in ihrem Kopf, bekommt das Gedanken- und Gefühlsleben der Figur ohne Filter, absolut ehrlich zu spüren. Auch die eigenen Erfahrungen der Autorin tragen sicher zu diesem authentischen Gefühl bei. „Hunger“ ist ganz sicher kein Wohlfühlbuch – dafür ist das Thema zu aufwühlend, zu schwer, zu tragisch, aber genau das macht den Roman aus. Er behandelt ein schwieriges Thema offen und ehrlich und wie ich schon geschrieben habe: schonungslos und genau das ist wichtig, um mehr Sensibilität und Verständnis zu schaffen.

  • Lust_auf_literatur

    5/5

    16.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Intensiv und intim, ein literarisches Highlight

    Tine Høegs Roman „Hunger“ war ein Text, der mich sehr persönlich getroffen und abgeholt hat. Die dänische Autorin beschreibt darin über den brennenden und unerfüllten Kinderwunsch ihrer Erzählerin Mia. Sie und ihr Partner Emil, der bereits zwei Kinder aus einer anderen Beziehung hat, wünschen sich schon länger ein gemeinsames Kind. Aber Mia wird nicht schwanger. Sie wollen medizinische Hilfe in Anspruch nehmen. In Form eines Tagebuchs erzählt Mia in der Ich-Perspektive kompromisslos offen von dem Kinderwunsch und ihren Gefühlen während der vergeblichen Versuche. „dies ist ja meine Geschichte, sie handelt nicht von den Kindern oder Emil sie handelt davon was eine Fertilitätsbehandlung mit einem Menschen macht“ Die Tagebuchschreiberin versucht ihren Kinderwunsch zu analysieren, kann ihn aber rational nicht greifen. „ich will es mit allem was ich bin die Sehnsucht nach einem Kind ist nicht rational. Die kommt von einem Ort in mir der nicht das Gehirn ist“ Die Zeit, die sie mit Emils Kindern verbringt, sind gleichzeitig schmerzvoll, wenn sie die Ähnlichkeit zwischen Vater und Kindern entdeckt, und auch erfüllend, weil sie von ihnen akzeptiert und geliebt wird. Aber wird das ausreichend sein, wenn es mit dem eigenen Kind nicht klappen wird? Die zyklischen Kinderwunschbehandlungen, die mit der Zeit immer invasiver werden, belasten den Körper und die Psyche stark. Ist es das alles wert? Ist die Beziehung zu Emil stark genug, um die zum Teil würdelosen Aspekte der Behandlung auszuhalten? „Ich will Mutter sein, lieben mit Schrecken“ „Hunger“ ist in seiner stilistischen Form unglaublich persönlich und intensiv geschrieben. Ich kann mir vorstellen, dass einiges an autofiktionalen Anteilen eingeflossen ist, um diese psychologische Tiefe zu erreichen. Høeg nimmt in ihrem Roman Bezug auf andere literarische Werke, lässt ihre Gedanken um ihren Kinderwunsch raumgreifend ausschweifen, setzt (ihren) den weiblichen Körper in gesellschaftskritischen Kontext. Wer einen stringenten Plot lesen möchte, wird hier nicht fündig. Wer gerne intensive, tief gehende und intime Literatur lesen will, aber definitiv. „Hunger“ war für mich sowohl literarisch als auch thematisch ein absoluter Volltreffer. Ich wünschte mir für Mia, dass ihr Hunger gestillt wird. Allerdings war der Roman nicht nur für mich mit meiner persönlichen Geschichte ein Highlight, sondern er war in Dänemark nach den Romanen „Neue Reisende“ (2020 und „Tour de Chambre“ (2022) ebenfalls ein Bestseller und wurde von Netflix verfilmt. Die Romanverfilmung soll dieses Jahr mit dem Titel „Eine Kopenhagener Liebesgeschichte“ zu sehen sein.

  • Kaffeeelse

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    03.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kinderwunsch

    Mia und Emil sind ein Paar. Ein Paar mit einem Wunsch. Eigene Kinder. Ein nachzuvollziehender Wunsch. Emil hat in ihre Beziehung zwei Kinder aus der vorigen Ehe mitgebracht. Was beide natürlich freut. Aber sie wollen auch eigene Kinder. Doch das scheint nicht so einfach. Und so durchlebt das Paar die Hölle auf Erden. Ja, richtig gelesen. Denn es scheint nicht so einfach zu sein, in dieser Industrie der Wünsche, in der Industrie der Fruchtbarkeitsbehandlung zu bestehen, sich selbst nicht zu vergessen, ein Paar zu bleiben, sich selbst gut zu sein. Dieser Kinderwunsch beinhaltet leider viel Enttäuschung und Frustration. Viele Paare stehen diese Zeit nicht gemeinsam durch. Und dieses Buch lässt die Leserschaft die Gründe dafür durchschreiten. Denn in dem Buch „Hunger“ lässt die Schriftstellerin Mia in einem Tagebuch diese anstrengende Zeit in der Liebe von Mia und Emil zu Papier kommen. Eine wirklich Kraft zehrende Zeit. Vielleicht stimmt es ja doch in Teilen, dass einem im Leben wenig geschenkt wird und alles einen Preis hat. In dem eindringlichen Buch „Hunger“ der dänischen Schriftstellerin Tine Høeg erfährt man etwas von dem Preis, den Emil und Mia zahlen müssen. Jeder von uns kennt ja Stress. Furchtbar. Kraft zehrend. Anstrengend. Ja, aber meist ist dieser Stress dann irgendwann beendet. Man kann durchatmen, sich regenerieren.  Selten sieht man sich einem dauerhaften Stress gegenüber. Ein Stress, der eben nicht nach acht Stunden Arbeit vorbei ist. Oder eben dann vorbei ist, wenn ein gewisser Mensch unseren Dunstkreis verlassen hat, dies dauert dann länger als besagte acht Stunden, ist aber auch irgendwann vorbei. Je nachdem wie weit man selbst dazu in der Lage ist, dieses Verlassen des eigenen Dunstkreises zu beeinflussen. Doch manchmal steckt man in dieser Stressfalle und kommt eben nicht raus. Dauerhafter Stress verändert die Beteiligten, er beschädigt die Beteiligten. Fruchtbarkeitsbehandlungen können allerdings wirklich lang unser Leben bestimmen. Wie Emil und Mia in dem Buch „Hunger“ drastisch schildern. In diesem Roman liest man, was dieser Kinderwunsch mit dem Paar macht, was solch ein dauerhafter Stress mit den Menschen macht/machen kann. Ein bewegendes Buch. Ein eindringliches Buch. Aber auch kein einfaches Buch. Denn solch ein psychischer Dauerbeschuss verändert halt auch und lässt die Leserschaft diese Veränderung in den betroffenen Charakteren erkennen. Und eben diese Veränderungen sind manchmal nicht gut zu ertragen. In der Realität, aber auch in der geschriebenen Form. Als Leser allerdings kann man das Buch zu machen. Dies können die Menschen im realen Geschehen nicht so gut, selbst wenn sie eine Situation räumlich verlassen, ihre Gedankenwelt dazu nehmen sie ja mit.

  • kaffeeelse

    aus D

    4/5

    03.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kinderwunsch Mia und Emil…

    Kinderwunsch Mia und Emil sind ein Paar. Ein Paar mit einem Wunsch. Eigene Kinder. Ein nachzuvollziehender Wunsch. Emil hat in ihre Beziehung zwei Kinder aus der vorigen Ehe mitgebracht. Was beide natürlich freut. Aber sie wollen auch eigene Kinder. Doch das scheint nicht so einfach. Und so durchlebt das Paar die Hölle auf Erden. Ja, richtig gelesen. Denn es scheint nicht so einfach zu sein, in dieser Industrie der Wünsche, in der Industrie der Fruchtbarkeitsbehandlung zu bestehen, sich selbst nicht zu vergessen, ein Paar zu bleiben, sich selbst gut zu sein. Dieser Kinderwunsch beinhaltet leider viel Enttäuschung und Frustration. Viele Paare stehen diese Zeit nicht gemeinsam durch. Und dieses Buch lässt die Leserschaft die Gründe dafür durchschreiten. Denn in dem Buch „Hunger“ lässt die Schriftstellerin Mia in einem Tagebuch diese anstrengende Zeit in der Liebe von Mia und Emil zu Papier kommen. Eine wirklich Kraft zehrende Zeit. Vielleicht stimmt es ja doch in Teilen, dass einem im Leben wenig geschenkt wird und alles einen Preis hat. In dem eindringlichen Buch „Hunger“ der dänischen Schriftstellerin Tine Høeg erfährt man etwas von dem Preis, den Emil und Mia zahlen müssen. Jeder von uns kennt ja Stress. Furchtbar. Kraft zehrend. Anstrengend. Ja, aber meist ist dieser Stress dann irgendwann beendet. Man kann durchatmen, sich regenerieren. Selten sieht man sich einem dauerhaften Stress gegenüber. Ein Stress, der eben nicht nach acht Stunden Arbeit vorbei ist. Oder eben dann vorbei ist, wenn ein gewisser Mensch unseren Dunstkreis verlassen hat, dies dauert dann länger als besagte acht Stunden, ist aber auch irgendwann vorbei. Je nachdem wie weit man selbst dazu in der Lage ist, dieses Verlassen des eigenen Dunstkreises zu beeinflussen. Doch manchmal steckt man in dieser Stressfalle und kommt eben nicht raus. Dauerhafter Stress verändert die Beteiligten, er beschädigt die Beteiligten. Fruchtbarkeitsbehandlungen können allerdings wirklich lang unser Leben bestimmen. Wie Emil und Mia in dem Buch „Hunger“ drastisch schildern. In diesem Roman liest man, was dieser Kinderwunsch mit dem Paar macht, was solch ein dauerhafter Stress mit den Menschen macht/machen kann. Ein bewegendes Buch. Ein eindringliches Buch. Aber auch kein einfaches Buch. Denn solch ein psychischer Dauerbeschuss verändert halt auch und lässt die Leserschaft diese Veränderung in den betroffenen Charakteren erkennen. Und eben diese Veränderungen sind manchmal nicht gut zu ertragen. In der Realität, aber auch in der geschriebenen Form. Als Leser allerdings kann man das Buch zu machen. Dies können die Menschen im realen Geschehen nicht so gut, selbst wenn sie eine Situation räumlich verlassen, ihre Gedankenwelt dazu nehmen sie ja mit.

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