Produktbild: Unter dem Pflaster liegt der Strand

Unter dem Pflaster liegt der Strand Roman | Das Über-Lebensbuch aus Norwegen

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

0 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

30.01.2025

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

1152 (Printausgabe)

Dateigröße

3202 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Ursel Allenstein + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783843735902

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Altersempfehlung

0 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

30.01.2025

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

1152 (Printausgabe)

Dateigröße

3202 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

  • Ursel Allenstein
  • Stefan Pluschkat

Sprache

Deutsch

EAN

9783843735902

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Ein forderndes, aber lohnendes Leseerlebnis

nathalielamieux am 12.03.2025

Bewertungsnummer: 2436215

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Johan Harstad ist ein Autor, der beweist, dass Literatur herausfordernd, komplex und dennoch von durchdringender Schönheit sein kann. Nach dem monumentalen "Max, Mischa und die Tet-Offensive", einem Buch, das mich nachhaltig beeindruckt hat, war meine Erwartungshaltung an sein neues Werk "Unter dem Pflaster liegt der Strand" entsprechend hoch. Und ich wurde nicht enttäuscht – im Gegenteil: Dieses Buch ist ein intellektuelles und emotionales Abenteuer, das mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Der von Ursel Allenstein und Stefan Pluschkat und aus dem Norwegischen übersetzte Roman erzählt die Geschichte einer Gruppe von Menschen, die in verschiedenen Phasen ihres Lebens mit den Idealen und Realitäten ihrer Zeit ringen. Im Zentrum steht eine geheimnisvolle Entdeckung: ein rätselhafter Stein, der die Fähigkeit besitzt, seinen Besitzer durch die Zeit und durch Zeitalternativen reisen zu lassen. Harstad verwebt persönliche Schicksale mit historischen Entwicklungen, zeigt die Kollision von Revolution und Alltag und stellt die Frage, wie viel von alten Idealen in der Gegenwart überlebt hat. Harstad ist kein Autor, der sich mit linearen Narrativen zufriedengibt. Auch in "Unter dem Pflaster liegt der Strand" arbeitet er mit einer komplexen, vielschichtigen Erzählstruktur, die von Rückblenden, Perspektivwechseln und assoziativen Gedankensprüngen lebt. Wer sich darauf einlässt, wird mit einem außergewöhnlichen Leseerlebnis belohnt. Die Geschichte entfaltet sich nicht geradlinig, sondern in einer Art literarischem Mosaik, das sich nach und nach zu einem großen Ganzen zusammensetzt. Manchmal fühlt es sich an, als würde man sich durch verschiedene Zeitschichten bewegen, als sei das Erzählen selbst ein archäologischer Akt. Er ist ein Meister darin, Charaktere zu erschaffen, die mit all ihren Widersprüchen und Eigenheiten lebendig wirken. In diesem Roman sind es nicht nur die Hauptfiguren, die faszinieren, sondern auch die Nebencharaktere, die oft mit einer Tiefe gezeichnet sind, die sie unverzichtbar für das Gesamtkonstrukt der Geschichte macht. Beziehungen stehen im Zentrum dieses Buches – zwischen Freunden, Liebenden, Kollegen, zwischen Generationen und ideologischen Lagern. Dabei bleibt Harstad stets realistisch: Seine Figuren sind fehlbar, oft unentschlossen und voller Zweifel, aber genau das macht sie so menschlich. Ich möchte aber nicht verschweigen, dass sein Personenarsenal beinahe unübersehbar groß ist – und manche Zusammenhänge erst Hunderte von Seiten später klar werden. Thematisch ist "Unter dem Pflaster liegt der Strand" ebenso vielschichtig wie seine Erzählweise. Es geht um politische Bewegungen, um die Frage, was aus den Idealen vergangener Jahrzehnte geworden ist, um persönliche Krisen und gesellschaftliche Umbrüche. Der Titel verweist auf einen berühmten Slogan der 68er-Bewegung, und tatsächlich zieht sich die Auseinandersetzung mit Revolte, Protest und den Nachwirkungen vergangener Utopien durch den gesamten Roman. Dabei gelingt es Harstad, diese Themen nicht als bloßes Hintergrundrauschen zu inszenieren, sondern tief in die psychologische und emotionale Verfassung seiner Figuren einzuweben. Auch Themen wie Entfremdung, Erinnerungskultur und die Wechselwirkung zwischen privatem und politischem Leben spielen eine zentrale Rolle. Besonders bemerkenswert ist die Art und Weise, wie Harstad große wissenschaftliche und gesellschaftliche Fragen in seine Erzählung integriert. Er reflektiert über die Zukunft der Energiegewinnung, die Unsicherheiten der Menschheit im Umgang mit der eigenen Vergangenheit und die paradoxe Natur des Wartens (anhand von vielfältigen Beispielen wie Kunst, Atommüllendlagerung oder Westernfilmen) – sei es auf Fortschritt, Erlösung oder schlicht auf eine Antwort, die niemals kommen wird. Fazit: Ein forderndes, aber lohnendes Leseerlebnis. "Unter dem Pflaster liegt der Strand" ist keine leichte Lektüre. Es ist ein 1148-seitiger Roman, der Konzentration und Geduld erfordert, der mit seiner dichten Erzählweise und seinen anspruchsvollen Themen keine oberflächliche Unterhaltung bietet. Doch genau darin liegt seine Stärke: Harstad zwingt seine Leser, sich intensiv mit seinen Figuren und ihrer Welt auseinanderzusetzen. Wer bereit ist, diese Herausforderung anzunehmen, wird mit einem außergewöhnlichen Leseerlebnis belohnt, das noch lange nachhallt. Ein weiteres Meisterwerk eines der wichtigsten zeitgenössischen norwegischen Autoren.

Ein forderndes, aber lohnendes Leseerlebnis

nathalielamieux am 12.03.2025
Bewertungsnummer: 2436215
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Johan Harstad ist ein Autor, der beweist, dass Literatur herausfordernd, komplex und dennoch von durchdringender Schönheit sein kann. Nach dem monumentalen "Max, Mischa und die Tet-Offensive", einem Buch, das mich nachhaltig beeindruckt hat, war meine Erwartungshaltung an sein neues Werk "Unter dem Pflaster liegt der Strand" entsprechend hoch. Und ich wurde nicht enttäuscht – im Gegenteil: Dieses Buch ist ein intellektuelles und emotionales Abenteuer, das mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Der von Ursel Allenstein und Stefan Pluschkat und aus dem Norwegischen übersetzte Roman erzählt die Geschichte einer Gruppe von Menschen, die in verschiedenen Phasen ihres Lebens mit den Idealen und Realitäten ihrer Zeit ringen. Im Zentrum steht eine geheimnisvolle Entdeckung: ein rätselhafter Stein, der die Fähigkeit besitzt, seinen Besitzer durch die Zeit und durch Zeitalternativen reisen zu lassen. Harstad verwebt persönliche Schicksale mit historischen Entwicklungen, zeigt die Kollision von Revolution und Alltag und stellt die Frage, wie viel von alten Idealen in der Gegenwart überlebt hat. Harstad ist kein Autor, der sich mit linearen Narrativen zufriedengibt. Auch in "Unter dem Pflaster liegt der Strand" arbeitet er mit einer komplexen, vielschichtigen Erzählstruktur, die von Rückblenden, Perspektivwechseln und assoziativen Gedankensprüngen lebt. Wer sich darauf einlässt, wird mit einem außergewöhnlichen Leseerlebnis belohnt. Die Geschichte entfaltet sich nicht geradlinig, sondern in einer Art literarischem Mosaik, das sich nach und nach zu einem großen Ganzen zusammensetzt. Manchmal fühlt es sich an, als würde man sich durch verschiedene Zeitschichten bewegen, als sei das Erzählen selbst ein archäologischer Akt. Er ist ein Meister darin, Charaktere zu erschaffen, die mit all ihren Widersprüchen und Eigenheiten lebendig wirken. In diesem Roman sind es nicht nur die Hauptfiguren, die faszinieren, sondern auch die Nebencharaktere, die oft mit einer Tiefe gezeichnet sind, die sie unverzichtbar für das Gesamtkonstrukt der Geschichte macht. Beziehungen stehen im Zentrum dieses Buches – zwischen Freunden, Liebenden, Kollegen, zwischen Generationen und ideologischen Lagern. Dabei bleibt Harstad stets realistisch: Seine Figuren sind fehlbar, oft unentschlossen und voller Zweifel, aber genau das macht sie so menschlich. Ich möchte aber nicht verschweigen, dass sein Personenarsenal beinahe unübersehbar groß ist – und manche Zusammenhänge erst Hunderte von Seiten später klar werden. Thematisch ist "Unter dem Pflaster liegt der Strand" ebenso vielschichtig wie seine Erzählweise. Es geht um politische Bewegungen, um die Frage, was aus den Idealen vergangener Jahrzehnte geworden ist, um persönliche Krisen und gesellschaftliche Umbrüche. Der Titel verweist auf einen berühmten Slogan der 68er-Bewegung, und tatsächlich zieht sich die Auseinandersetzung mit Revolte, Protest und den Nachwirkungen vergangener Utopien durch den gesamten Roman. Dabei gelingt es Harstad, diese Themen nicht als bloßes Hintergrundrauschen zu inszenieren, sondern tief in die psychologische und emotionale Verfassung seiner Figuren einzuweben. Auch Themen wie Entfremdung, Erinnerungskultur und die Wechselwirkung zwischen privatem und politischem Leben spielen eine zentrale Rolle. Besonders bemerkenswert ist die Art und Weise, wie Harstad große wissenschaftliche und gesellschaftliche Fragen in seine Erzählung integriert. Er reflektiert über die Zukunft der Energiegewinnung, die Unsicherheiten der Menschheit im Umgang mit der eigenen Vergangenheit und die paradoxe Natur des Wartens (anhand von vielfältigen Beispielen wie Kunst, Atommüllendlagerung oder Westernfilmen) – sei es auf Fortschritt, Erlösung oder schlicht auf eine Antwort, die niemals kommen wird. Fazit: Ein forderndes, aber lohnendes Leseerlebnis. "Unter dem Pflaster liegt der Strand" ist keine leichte Lektüre. Es ist ein 1148-seitiger Roman, der Konzentration und Geduld erfordert, der mit seiner dichten Erzählweise und seinen anspruchsvollen Themen keine oberflächliche Unterhaltung bietet. Doch genau darin liegt seine Stärke: Harstad zwingt seine Leser, sich intensiv mit seinen Figuren und ihrer Welt auseinanderzusetzen. Wer bereit ist, diese Herausforderung anzunehmen, wird mit einem außergewöhnlichen Leseerlebnis belohnt, das noch lange nachhallt. Ein weiteres Meisterwerk eines der wichtigsten zeitgenössischen norwegischen Autoren.

Regt zum Nachdenken an, eindrücklich

Jürg K. am 13.02.2025

Bewertungsnummer: 2411123

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In Warschau nimmt Ingmar Olsen an einer Konferenz zum Thema Atommüll teil. Ein ihm unbekannter Amerikaner beginnt ihn über seine Jugend in Norwegen auszufragen. Ingemar erhält kurz danach einen Anruf von Jonatan seinem Jugendfreund. Der Freund und der Fremde bringen Ingmar dazu über die Clique von damals nachzudenken. Mit Ebba verbindet Ingmar bis heute eine grosse Liebe. Das Lesen dieses eindrucksvollen Buches hat mich sehr berührt und zum Nachdenken angeregt. Die Protagonistin muss in dieser Geschichte versuchen ihren eigenen Weg zu finden. Das Lesen ist von Beginn an sehr interessant und wird immer spannender. Johan Harstad versteht es meisterhaft die Konflikte gekonnt an den Leser zu bringen. Die Handlung ist sehr realistisch und die eingearbeiteten Wendungen machen das Lesen spannend. Dieses sehr einfühlsame und tiefgründige Buch kann ich sehr empfehlen.

Regt zum Nachdenken an, eindrücklich

Jürg K. am 13.02.2025
Bewertungsnummer: 2411123
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In Warschau nimmt Ingmar Olsen an einer Konferenz zum Thema Atommüll teil. Ein ihm unbekannter Amerikaner beginnt ihn über seine Jugend in Norwegen auszufragen. Ingemar erhält kurz danach einen Anruf von Jonatan seinem Jugendfreund. Der Freund und der Fremde bringen Ingmar dazu über die Clique von damals nachzudenken. Mit Ebba verbindet Ingmar bis heute eine grosse Liebe. Das Lesen dieses eindrucksvollen Buches hat mich sehr berührt und zum Nachdenken angeregt. Die Protagonistin muss in dieser Geschichte versuchen ihren eigenen Weg zu finden. Das Lesen ist von Beginn an sehr interessant und wird immer spannender. Johan Harstad versteht es meisterhaft die Konflikte gekonnt an den Leser zu bringen. Die Handlung ist sehr realistisch und die eingearbeiteten Wendungen machen das Lesen spannend. Dieses sehr einfühlsame und tiefgründige Buch kann ich sehr empfehlen.

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Unter dem Pflaster liegt der Strand

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