»Meiner Meinung nach die beste Herstellerin von lustigem Content der Gegenwart« Jan Böhmermann
Garantiert kein Safe Space: Der Debütroman der Queen of Meme
Weil Peggy Brinkmann, 37, ihr Studium weder erfolgreich beenden noch erfolglos abbrechen kann, haben ihr die Eltern den Geldhahn zugedreht. Seitdem muss sie sich Küche und Bad mit Martin teilen, der sich wahlweise mit seinem Schwanz oder dem Lackieren seiner Fingernägel beschäftigt – und trotzdem nicht schwul ist. Als sich auch noch ihre Langzeitfreundin trennt, landet Peggy in den Armen von Veronique, die in einer schmutzigen Eckkneipe namens Image kellnert. Der Beginn einer rasanten Kette an Ereignissen, die ihren Höhepunkt auf der Verlobungsfeier von Peggys Schwester und Christfluencerin Jenny erreicht.
Svea Mausolf (@sveamaus) hat einen pointierten, kurzweiligen und zeitgeistigen Roman geschrieben mit dem für sie typischen Mix aus Satire, Humor und Ekel. Ein sensationelles Debüt, so aktuell wie klug, so komisch wie überraschend.
Kundinnen und Kunden meinen
3.5/5.0
Bewertung
5/5
10.04.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Einfach toll!!!
Das Buch hat mich von Seite eins mitgerissen und bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen...
Ich habe beim Lesen verschiedene Emotionen durchlebt, das schaffen nicht viele Bücher .
Ich hoffe Svea Mausolf schreibt noch weitere Bücher!
Bewertung
5/5
24.03.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
es ist einfach nur brilliant
ich brauche ein 2tes buch, und ich lese das noch 10x. einfach genial ein geniales buch, eventuell nicht für alle mit etwas sensiblerem humor, aber sehr sehr lustig und amüsant.
iiiiiiiiiiiiiiiiiiii
D. Sinski
5/5
14.03.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ekelhaft
Dieses Buch ist so abgrundtief ekelhaft, dass es wie bei einem Unfall ist: Man muss einfach weiterlesen. Alle Charaktere in diesem Roman sind abstoßend und ungeschönt und wirklich ekelhaft und genau das macht es so gut. Die ganze Geschichte eskaliert bis zu einem Punkt, den man nicht kommen sieht und man bleibt angewidert, schockiert und doch auch unterhalten zurück.
Bewertung
5/5
13.03.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Großartiges und sehr eigenwilliges Debüt
Keine Ahnung, wo ich bei diesem Buch anfangen soll. Es fesselt einen, begleitet einen durch die fiebertraumartige Erzählung und lässt einen mit einer Mischung aus absolut jeglichen Emotionen zurück.
Ich habe gelacht, war gespannt und habe mich doch das ein oder andere Mal geekelt. Die Charaktere sind komplett überspitzt und unterhalten extrem. Die Geschichte beginnt als (eine Art) Coming-of-Age, wechselt zwischendurch dann immer wieder zu Comedy und irgendwie auch Krimi.
Das Ende war eine komplette 180°-Drehung.
Der Schreibstil ist locker und temporeich mit poetischen Einschüben.
Und ich hoffe wirklich sehr auf mehr literarische Werke der Meme-Queen herself! „Image“ (französisch ausgesprochen) ist definitiv ein Lesehighlight des Jahres 2025!
Klaus
4/5
11.11.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Gewöhnungsbedürftig
Peggy hat es gerade wirklich nicht leicht. Ihre Eltern haben der Dauerstudentin den Geldhahn zugedreht und sie musste sich einen Untermieter suchen. Leider war sie nicht besonders wählerisch und so ist Martin bei ihr eingezogen, ein Narzisst in Reinkultur, der mit seinem Gehabe für ständigen Ärger in der WG sorgt. Auch bei ihrer Freundin Ulrike findet Peggy kein Verständnis, setzt diese ihre Langzeitfreundin doch endgültig vor die Tür. Peggy flüchtet sich in ihre verräucherte Stammkneipe, das Image, sehr zur Freude von Kellnerin Veronique, die schon seit längerem ein Auge auf Peggy geworfen hat und nun ihre Chance wittert.
Wahrscheinlich wäre das Buch von Svea Mausolf eher nicht auf meiner Leseliste gelandet, allerdings ging es bei verschiedenen Buchbloggern, denen ich folge durch die Decke und irgendwie hat mich das Cover und auch die Geschichte dann doch angesprochen, stehe ich doch total auf abgedrehte, skurile Figuren, die in aberwitzige Situationen hineingeraten. Die Autorin versammelt in ihrem Buch wirklich einige dieser Figuren, Eine abgedrehter als die Andere. Da ist noch Peggys Familie, Mutter Elke, Geschäftsführerin einer Sexshopkette, ihr Mann Detlev, der Zuhause nichts, aber wirklich so gar nichts zu sagen hat, Peggys Schwester Jenny, erfolgreiche Christfluencerin und deren Zukünftiger, aber auch das Pastorenehepaar Steffens, die Kriminalbeamten Brandt und Küppers und nicht zuletzt Olivia.
Jede dieser Figuren hat für sich schon das Potential für eine irrwitzige Achterbahnfahrt, alle zusammengenommen ergeben einen unaufhaltsamen Erdrutsch, der den Leser fast unter sich begräbt. Schon recht früh habe ich mich gefragt, was zum Teufel soll das? Was hat sich die Autorin dabei gedacht, was will sie mir sagen? Das die Welt voller Verrückter ist? Wo bitte hat sie die Vorbilder für ihre Figuren gefunden? Denn mal ehrlich, so was kann es im echten Leben doch gar nicht geben. Aber falsch, es gibt nichts was es nicht gibt und auch wenn die Autorin hier wirklich sehr Überspitzt und Übertreibt, dann ist da an vielen Ecken doch einfach nur der ganz normale Wahnsinn, der sich Leben/Überleben nennt.
Svea Mausolf zeigt tiefe Gefühle und das, was passieren kann, wenn diese verletzt, ignoriert, oder mit Füßen getreten werden. Sie zeigt toxische Familienverhältnisse, legt den Finger auf Bigotterie, Ignoranz, Ich-Bezogenheit und die Scheinwelt von Social Media. Sie zeigt aber auch gebrochene Seelen, Verzweiflung, bedingungslose Liebe, Abhängigkeit in den verschiedensten, sehr zerstörerischen Varianten, emotional, finanziell und natürlich auch von Rausch- und Suchtmitteln aller Art. Sie zeichnet das Bild einer Schicksalsgemeinschaft, das Ergebnis einer Fehlentscheidung und das eben auf so überdrehte Art, dass es einem eigentlich total unangenehm ist, fast körperlich abstößt, man aber trotzdem nicht aufhören kann zu lesen.
Rein vom bloßen Schreibstil her macht die Autorin es dem Leser leicht ihrer Geschichte zu folgen, was so total reinhaut ist ihre ungeschönte Art die Dinge beim Namen zu nennen. Da werden Körperfunktionen und -befindlichkeiten in allen Details beschrieben, da ist leicht eklig bis absolut abartig alles dabei. Wer hier Probleme hat, oder eher empfindlich ist sollte das Buch lieber nicht lesen, denn die Beschreibungen der Autoren sind so bildlich und auf den Punkt, dass man fast meint den entsprechende Geruch dazu in der Nase zu haben. Definitiv nichts für zarte Seelchen. Um eine Vorstellung zu bekommen könnte man das Buch ein stückweit mit "Feuchtgebiete" von Charlotte Roche vergleichen, allerdings um einiges heftiger. Wer da schon pikiert den Mund verzogen hat, sollte hier dann lieber die Finger von lassen.
Wie schon gesagt war ich anfangs etwas überrollt von der Heftigkeit der Beschreibungen, auch weil ich sie irgendwie fast boshaft/hämisch empfunden habe. Es gibt recht früh im Buch eine Szene im Bus, als Peggy mit ihrer Mutter telefoniert. Hier wird eine Mutter mit ihrem Kind beschrieben und da war ich kurz raus und hätte das Buch auch fast abgebrochen. Hier war es mir unter der Gürtellinie, wer die Szene kennt wird vielleicht verstehen wie ich das meine und das ist auch der Grund, warum das Buch nicht die volle Sternezahl von mir bekommt. Generell ist das Buch sehr speziell und wird viele Leser abstoßen. Mich hat es auf verschiedenen Ebenen aber eher fasziniert, es ist bitter, bitterböse Satire, die oft gerade so die Grenze zum "Geht gar nicht" verfehlt, aber wenn man sich drauf einlässt trifft man auf die verschiedensten gescheiterten Persönlichkeiten, die in ihrem Leben eigentlich alle nur das selbe wollten, geliebt werden.
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5/5
06.08.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Das beste Meme das ich je gelesen habe!
Svea Mausolf ekelte mich mit ihrem Buch an und schaffte es gleichzeitig, dass ich nicht mehr aufhören wollte mit Lesen. Wir lernen unglaublich viele unsympathische und erbärmliche Charaktere kennen, die in ihren eigenen Privilegien schwimmen und trotzdem ihr eigenes Leben hassen und es allen mitteilen müssen. Keiner der vorgestellten Personen im Buch war mir wichtig noch sympathisch, und trotzdem wollte ich wie eine neugierige alte Frau am Nachbarfenster wissen, was nun als Nächstes passiert oder halt auch nicht passiert.
Wer Sveas Memes kennt und liebt, wird auch dieses Buch lieben.
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5/5
24.03.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Was für ein Ritt!
"Image" ist ein wahnsinnig gutes Buch. Ja, es hat ziemlich verstörende Passagen voller Gewalt, Ekel und Hass, aber ist trotzdem ein ungemein kluges und gekonnt geschriebenes Buch. Ein beeindruckendes Debüt mit einem halsbrecherischen Tempo und einem messerscharfen Blick auf eine misogyne, kapitalistische Gesellschaft. Wie Heinz Strunk auf Ketamin!
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5/5
05.03.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Was habe ich da gerade gelesen?!
Ich habe schon lange keinen so abgefahrenen Roman mehr gelesen. Das Tempo ist von Anfang bis Ende wahnwitzig und wenn man meint, man hätte alles gelesen, kommt Mausolf mit einer Idee daher, die alles Vorherige in den Schatten stellt. Sicher nicht für jede*n zu empfehlen, aber wer sich auf dieses absurde Spektakel einlassen kann, bekommt einen der lustigsten Romane der letzten Zeit. Hat mich komplett abgeholt.
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4/5
16.12.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Sehr schräg
Image ist ein sehr schräges, aber richtig unterhaltsames Buch. Wer die Menes von @sveamaus kennt, hat auch nichts anderes erwartet. Eine perfekte Mischung aus Humor, Ekel und bisschen Gesellschaftskritik.
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4/5
10.08.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Hält, was die Erwartung verspricht
Der Text erinnert mich an die ersten Bücher von Sibylle Berg: deprimierend, ungeschönt und allzu offen - im Sinne von filterlos. Um bei Vergleichen zu bleiben: eine Mischung aus Giulia Becker und Heinz Strunk! Zum Inhalt muss ich nicht unbedingt was sagen, das haben schon andere getan. :)
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