Manche Geheimnisse sollten besser verborgen bleiben – oder endlich gelüftet werden Der ergreifende Roman über Liebe, Verrat und neue Hoffnung
Edna und Masons Ehe liegt in Scherben: ihr Kinderwunsch bleibt unerfüllt und die beiden leben sich immer mehr auseinander. Während Edna Zuflucht in ihrer Arbeit sucht, nimmt ihr Leben eine dramatische Wendung – Mason verschwindet ohne jegliche Spur. Getrieben von Sorge und Angst, begibt sie sich auf die verzweifelte Suche nach ihrem Ehemann und stößt dabei auf ein lang gehütetes Familiengeheimnis. Je tiefer sie in Masons Familiengeschichte eintaucht, desto mehr entfalten sich die dunklen Geheimnisse, die seine Familie seit Generationen belasten. Die Schatten der Vergangenheit drängen immer stärker ans Licht und zwingen Edna, sich schmerzlichen Wahrheiten zu stellen. Plötzlich steht sie in einem verzweifelten Wettlauf gegen die Zeit …
Erste Leser:innenstimmen „Emotionale, spannende und absolut fesselnde Familiengeschichte über eine Frau, die für ihre Liebe kämpft.“ „Ein faszinierender Liebesroman, der geschickt mit Familiengeheimnissen spielt und die Leser auf eine emotionale Achterbahnfahrt mitnimmt.“ „Spannend und bewegend – ein echter Page-Turner.“ „Die komplexen Charaktere und die unerwarteten Wendungen machen den Roman zu einer unvergesslichen Lektüre – von mir gibt es eine Leseempfehlung.“
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Jaszirah
aus Mönchengladbach
5/5
20.05.2025
eBook (ePUB)
Fesselnd
Die Autorin hat hier eine besondere Geschichte geschaffen, die sich immer in den Kapitel auf zwei Zeitebenen abspielt, man lernt dadurch die Personen mit ihren Gefühlen besser kennen, aber zugleich ist das Buch auch sehr bedrückend und eine etwas schwierige Geschichte, sodass man zwischen durch immer wieder eine Pause braucht.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und angenehm zu lesen, das Thema lässt den Leser bedrückend zurück.
Leider passt das Cover auch nicht wirklich zu der Geschichte, dafür ist es zu hell und passt nicht zu der dunklen Stimmung im Buch.
Helgas Bücherparadies
5/5
04.04.2025
eBook (ePUB)
Eine tiefgründige Geschichte
In der Ehe von Mason und Edna kriselt es und eines Tages verschwindet Mason spurlos. Nach einiger Zeit meldet er sich bei seiner Tante, wo er interessante Geheimnisse über die Vergangenheit seiner Familie entdeckt. Edna hingegen macht sich auf die Suche nach ihm und sieht sich ebenfalls mit schmerzhaften Wahrheiten konfrontiert.
Der Roman, der von Anfang an mit einer Triggerwarnung wichtige Themen anspricht, fesselte mich durch die wechselnden Perspektiven in der Gegenwart und Vergangenheit. Diese Erzählweise erlaubt einen tiefen Einblick in die Ehe von Edna und Mason und beleuchtet gleichzeitig die Hintergründe seiner Familie. Mason kämpft mit Zwängen, die nicht nur seine persönliche Situation belasten, sondern auch die Beziehung zu Edna stark strapazieren. Auch Ednas eigenes Geheimnis wiegt schwer und beeinflusst ihr Leben.
Fazit: Hier geht es um mehrere Themen, die die Autorin geschickt miteinander verknüpft hat. Hoffnung, Liebe und Dramatik schaffen eine tiefgründige Geschichte, die mich sehr gut unterhalten konnte. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne
Lesemaus2021
aus Velbert
5/5
29.03.2025
eBook (ePUB)
Tiefgründig und voller Emotionen
Ich kann mich an kein Buch erinnern, das ich in der letzten Zeit gelesen habe, bei dem eine Triggerwarnung so wichtig war, wie hier. Das Cover, so schön es auch ist, hat mich doch etwas getäuscht und auch der Klappentext lässt nicht vermuten um welche Familiengeheimnisse es tatsächlich in dem Buch von Tess Tyler geht. Auf den Inhalt möchte ich gar nicht weiter eingehen, denn nichts wäre schlimmer, als hier zu spoilern. Das Buch ist dem Onkel der Autorin gewidmet, der leider viel zu jung die Welt verlassen hat. Daran lässt sich schon erkennen wieviel Herzblut und Emotionen in dem Buch stecken. Vergangenheit und Gegenwart werden hier gekonnt von der Autorin verknüpft und trotz vieler Namen zu Beginn des Buches, habe ich sehr gut in die Geschichte reingefunden. Bedingt durch den Zeitenwechsel und die schrittweise Auflösung der Familiengeheimnisse war das Buch durchweg spannend. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen. Die ganze Geschichte ist so unglaublich fesselnd, aber auch sehr feinfühlig erzählt. Teilweise ist mir wirklich beim Lesen der Atem gestockt und ich konnte gar nicht glauben was ich da lese.
Für mich war das Buch „Das Geheimnis von Pinewood Crest“ eine völlig neue Erfahrung, die mich teilweise sprachlos, aber ganz besonders nachdenklich zurückgelassen hat. Für diesen tiefgründigen Roman, voller Emotionen gibt es eine ganz klare Leseempfehlung von mir.
Barbara Namor
aus Krefeld
5/5
24.02.2025
eBook (ePUB)
Sehr lesens-und empfehlenswert wegen des ungewöhnlichen Blickwinkels auf Leben & Liebe(nde)
>>>INHALT
In der Ehe von Edna und Mason kriselt es: Ihr Kinderwunsch bleibt unerfüllt und die beiden leben sich immer weiter auseinander. Edna mit ihrer praktischen, zupackenden Art empfindet ihren nur zögernd handelnden Mann häufig als Belastung - und Mason hält sich, bei aller Liebe für Edna, weil er sich seiner Defizite bewusst ist, allmählich für unzumutbar.
Völlig unerwartet nimmt Ednas Leben eine dramatische Wendung, denn Mason verschwindet spurlos. Voll Sorge und Angst, getrieben von einer für sie überraschenden, weil neu erwachten Wertschätzung für ihren vermissten Mann, begibt sie sich auf die Suche nach ihm. Sie stößt dabei auf ein lang gehütetes Familiengeheimnis. Edna beschleicht angesichts der Dinge, die sie allmählich über Mason und seine Familie herausfindet, der Verdacht, dass er planen könnte, sich das Leben zu nehmen. Sie steht am Ende unter starkem Zeitdruck, ihn zu finden, bevor ein Unglück geschieht ...
>>> KEIN ALPHAMÄNNCHEN …?!
Beispielsweise Sports Romance kommt stets mit echten Alphatieren daher, wenn auch manchmal mit einer weichen Seite, so doch stets mit einem sensationellen Six- bis Eightpack. Ja, zugegeben, der Typus wirkt attraktiv. Immer. So zu reagieren ist frau nun einmal angeboren, denn sie will den besten Vater & Jäger, der die größtmögliche Sicherheit bieten kann.
Tess Tyler alias Ute Kunz entwirft in ihrem Roman "Das Geheimnis von Pinewood Crest" einen vollkommen anderen Typus für ihre männliche Hauptfigur: Sowohl Masons Tante wie auch seine Frau Edna betrachten ihn gern wie ein Kind, das einer gewissen Fürsorge und Führung bedarf. Er selber sieht sich in seiner Kompliziertheit, seiner oft ungerichteten Art, sein Leben zu führen und sich in Nebensächlichkeiten zu verlieren bzw. zu verzetteln sowie angesichts seiner Zwangshandlungen, als unerträglich an – vor allem für seine Frau Edna.
Zitat: "Er [Mason] litt unter der Zwangserkrankung, gepaart mit einer selbst diagnostizierten manischen Depression und chronischer Angst. Sein Schicksal schien vorbestimmt zu sein, denn er wollte keine bunten Pillen schlucken, um sein eigenes Seelenleben ertragen zu können und im schlimmsten Fall am Ende jemand zu sein, der er nicht war."
Was Mason nicht weiß, weil in dieser Beziehung, wie auch in seiner Familie, nicht kommuniziert wird und man sich nicht über die wirklich wichtigen Dinge sowie Fragen austauscht: Gerade die Tatsache, dass er seine Frau nicht wie ein Höhlenmensch gepackt und ins gemeinsame Heim abgeschleppt hat, sondern dass Edna vielmehr meint, sie habe Mason erbeutet, macht für sie einen ganz entscheidenden Unterschied aus, der ihren Mann positiv von anderen Kerlen abhebt.
Zitat: "Mason schätzte sich glücklich, solch eine Frau gefunden zu haben. Er hatte nicht einmal suchen müssen, sie hatte vielmehr ihn ausgesucht."
Zitat: "Immer noch fragte sich Mason, was Edna an ihm fand. Sie hatte einmal, ganz am Anfang ihrer Beziehung, gesagt, sie habe sich in sein Wesen verliebt. Sie habe sich immer als Beute gefühlt, doch bei Mason sei es anders. Sie habe es nicht mehr gemocht, dass die Männer sie immer nur begehrten. Mason sei ihre Beute. Die beste Beute, die sie sich vorstellen könne."
Wie kommt unsere Gesellschaft mit einem "zarten Mann", einer hochsensiblen Persönlichkeit überhaupt zurecht? Das generelle Männerbild ist trotz aller Erweiterungen - vor allem aus der letzten Zeit - anders. Viele Romane und Liebesfilme spiegeln es, indem sie Männer als dominante Eroberer von Frauen beschreiben. Wer einmal lesend einem totalen Gegenentwurf begegnen möchte, ist in Tess Tylers Roman gut aufgehoben. Indem die übliche Perspektive vermieden wird, erweitert sich die eigene, wächst Verständnis, entwickelt sich Toleranz. Denn Männer wie Mason sind selten, wertvoll – und überaus empfindlich. Mit denen muss frau behutsam umgehen - oder die Beziehung fährt vor die Wand.
Mir hat es gefallen, einmal aus den üblichen Denkmustern in Bezug auf das Dominanzgebaren von Männern beim Umgang mit einer Partnerin herausgerissen zu werden. Ich fand die Hauptfigur absolut sympathisch, auch wirklich bedenkenswert, denn ein Mann wie Mason lässt Frauen sehr viel Spielraum zur Eigenständigkeit und zur persönlichen Entwicklung – beides Dinge, die heute leider immer noch nicht selbstverständlich sind, global betrachtet schon gar nicht.
Mason selbst zahlt einen hohen Preis für seine dünne Haut: Seine Empfindlichkeiten treiben ihn an den Rand des Suizids. Genau hier entwickelt der Roman einen interessanten Spannungsbogen, denn um das Äußerste zu verhindern, muss Edna ab einem gewissen Punkt schnell und entschlossen handeln, während das Leben ihres Mannes am seidenen Faden hängt – was sich beim Lesen des Werks als wirklich fesselnd erweist.
>>>DIE KONSTRUKTION
Der Roman wird auf zwei Zeitebenen erzählt, die sich quasi aufeinander zu bewegen. Es gibt eine (beinahe heute spielende) Gegenwartsebene, die sich chronologisch fortentwickelt; Rückblenden vermitteln die nötigen Kenntnisse über die Vergangenheit, die zu den gegenwärtigen Ereignissen überleiten. Da die Rückblenden zeitlich ebenfalls chronologisch serviert werden, kollidieren sie ganz am Ende des Werks quasi mit der Gegenwartsebene. Die Konstruktion lässt sich mühelos verfolgen, da die Kapitel mit Daten überschrieben sind – ich muss als Leserin nicht rätseln, "wo" ich mich gerade befinde. Mir hat die Konstruktion sehr gut gefallen, denn auch sie trägt dazu bei, Spannung aufzubauen.
>>>DIE SPRACHE
Ich habe das Werk mit echtem Genuss gelesen. Obwohl oder gerade weil hier ganz große Themen wie Leben und Tod, Liebe und Beziehungen zwischen einzelnen Menschen sowie innerhalb einer Familie und der elementare Wunsch nach Kindern behandelt bzw. besprochen werden, bleibt die Ausdrucksweise überall unkompliziert. Schnörkellos. Daraus entwickelt sich für mein Empfinden eine gewisse Eindringlichkeit der in dieser Geschichte enthaltenen Botschaften. Die werden klar und deutlich artikuliert, und zwar von verschiedenen Protagonisten, wodurch immer wieder die Perspektive wechselt und eine neue Facette zum Vorschein kommt, ohne dass der Roman zu bevormundenden Urteilen oder gar Ratschlägen führt. Gerade diese Unverbindlichkeit gefällt mir gut. Ich bekomme unterschiedliche Denkanstöße serviert – welchen ich mich anschließe oder welche ich in mein Leben integriere, bleibt ganz allein mir überlassen. Aus dieser Form des Umgangs mit den elementaren Lebensfragen spricht meinem Empfinden nach eine große Reife vonseiten der Verfasserin des Werks: Sie hat gründlich (und wahrscheinlich lange) darüber nachgedacht, wie sie ihre Geschichte angemessen erzählt, und ist für mein Empfinden zu einem ausgezeichneten Ergebnis gekommen. Nebenbei und angenehm: Der Ausdruck ist variabel, Rechtschreibung und Zeichensetzung sind ausgesprochen korrekt. An dieser Stelle ein Kompliment nicht nur an die Autorin, sondern auch an das Lektorat!
>>>FAZIT
Lesen. Unbedingt! Eine Liebeserklärung an das Leben. Eine Warnung vor dem, was es unerträglich machen kann oder gefährdet. Unaufdringlich, aber eindringlich, außerdem facettenreich. Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte. Und sogar echte Spannung, denn wo starke Gefühle wirken, entsteht immer Spannung! Daher gerne 5 Sterne.
Bewertung
5/5
17.02.2025
eBook (ePUB)
Schwieriges Thema....
....sehr gut und berührend erzählt. Ich durfte dieses Buch schon im Vorfeld lesen und war sehr angetan von der Art und Weise, wie Tess Tyler diese Thematik beschreibt.
Wieder eine Geschichte die mich sehr berührt hat. Wie schwer muss das zu ertragen sein was Mason verarbeiten muss. Depressionen sind für Außenstehende nicht wirklich sichtbar, erst Recht nicht, wenn die Betroffenen nicht darüber reden (können). Tess hat dieses, aber auch noch ein weiteres, schwierige Thema einerseits sehr gefühlvoll, andererseits aber auch sehr gut als, ich nenne es jetzt mal, Beobachterin rüberbringen können sodass ich die Ernsthaftigkeit der Thematik erkennen aber auch Unsicherheit und Verzweiflung von im Grunde allen Protagonisten spüren konnte.
Ich wünsche Tess, dass das Buch ein Erfolg wird und empfehle es sehr gerne.
Danke für die guten Lesestunden.
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