Produktbild: Die Tochter des Leuchtturmwächters

Die Tochter des Leuchtturmwächters

29

15,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

30.01.2025

Verlag

Verlag der Francke-Buchhandlung

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

1708 KB

Übersetzt von

Dorothee Dziewas

Sprache

Deutsch

EAN

9783963627439

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

30.01.2025

Verlag

Verlag der Francke-Buchhandlung

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

1708 KB

Übersetzt von

Dorothee Dziewas

Sprache

Deutsch

EAN

9783963627439

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  • Bewertung

    aus Glauchau

    5/5

    26.03.2025

    eBook (ePUB)

    Die Last der Vergangenheit

    „...Ist es das wirklich wert? Dass du dir so viel Mühe gibst, die Gunst der Menschen wiederzuerlangen, die deine Familie zum Sündenbock für all ihr Elend machen?... Diese Fragen stellt Sophie ihrer Freundin Joey. Noch kenne ich als Leser die Vorgeschichte nicht, weiß aber, dass Joeys Aufträge als Eventmanagerin in ihrem Heimatort zum großen Teil gecancelt worden sind. Doch ihre Freundin stellt nicht nur Fragen, sie spielt ihr auch eine Anzeige zu. Auf einer Insel wird eine Projektleiterin für die Sanierung eines Leuchtturms gesucht. Die Autorin hat einen bewegenden Roman geschrieben. Die Geschichte hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Der Schriftstil ist fein ausgearbeitet und legt Wert auf Nuancen. Joey bewirbt sich. Ihr eigentlicher Auftraggeber ist der 80jährige Walt, doch er will die Entscheidung seinem Enkel Finn überlassen. Das erste Zusammentreffen ist schon deshalb amüsant, weil beide einen männlichen Bewerber erwartet hatten. „...Ich mag sie, Finn. Sie ist die Richtige. Außerdem ist es ja mein Leuchtturm, oder? Ich weiß, dass wir eine Abmachung haben, aber ich sollte doch auch was zu sagen haben...“ Walt hat seine Kindheit und Jugend in der Nähe der Insel verbracht. Jetzt als Witwer hat es ihn wieder hier her gezogen. Es sind Spuren seiner Vergangenheit, die ihn belasten. Bei der Besichtigung des Leuchtturms findet Joey versteckte Zettel, die sich wie Eintragungen in ein Logbuch lesen. Ihre Neugier ist geweckt. Sie möchte der Geschichte nachgehen. Sie kniet sich voller Elan in ihre Arbeit. Damit wächst auch die Achtung in d en Augen von Finn. Ab und an gewährt mit Walt einen Blick in die Vergangenheit. Es geht um die Zeit des Zweiten Weltkriegs. Wie nahe der Krieg an die amerikanische Küste gekommen ist, war mir bisher nicht bewusst. Der Roman bevorzugt leise Töne. Es geht um Schuld und deren Verarbeitung. Während Walt mit seiner Vergangenheit ringt, fragt sich Joey, ob es eine Möglichkeit gibt, die Probleme in ihrer Familie zu lösen. Doch auch Finn ringt mit einigen falschen Entscheidungen. Auch in seinem Leben gab es Brüche. Gut ausgearbeitete Gespräche ermöglichen einen Einblick in die Gefühlswelt der Protagonisten. „...Reue ist ein merkwürdiges Ding, mein Junge. Sie bringt dich dazu, rückblickend alternative Realitäten in deinem Kopf zu erfinden...“ Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es zeigt, wie uns unsere Vergangenheit prägen kann. Ich möchte mit einem Zitat enden: „...Nichts hat ein so kurzes Gedächtnis wie der Sand am Meer. Jedes Mal, wenn das Wasser darüber gespült wird, wird er neu geformt...“

  • MeineKleineBuecherecke

    5/5

    17.03.2025

    eBook (ePUB)

    Ein wunderschöner Roman, der zu Herzen geht

    Der neue Roman von Amanda Cox hat mich komplett begeistert! Wir begleiten Josephina - kurz Joey - mit auf eine kleine Insel am südlichen Rand der Outer Banks in North Carolina, wo sie einen alten Leuchtturm restaurieren soll. Dem neuen Besitzer- dem über achtzig Jahre alten Finnegan W. O'Hare - ist es ein persönliches Anliegen, dass der Turm nicht verfällt. Für ihn ist es eine Art Wiedergutmachung für einen Fehler aus der Vergangenheit, den er sich bis heute nicht vergeben konnte. Als Joey in den Wänden des Leuchtturms kleine Zettel mit Aufzeichnungen einer sogenannten Mae entdeckt und es plötzlich zu allerlei eigenartigen Vorfällen auf der Insel kommt, wird das Herzensprojekt des alten Mannes auch ihr persönliches Anliegen. Gemeinsam mit seinem Enkel gehen sie den Hinweisen nach und entdecken dabei Dinge, die zwar vor langer Zeit geschehen sind, aber noch heute Auswirkungen auf das Leben vieler Menschen haben... Amanda Cox schreibt Romane, die einfach zu mir sprechen und mich auf einer tieferen Ebene berühren! Sie hat die Gabe, Geschichten auf eine Art und Weise zu erzählen, dass man sich zwischen den Seiten verliert und komplett in das Geschehen eintaucht. Man fühlt mit den Charakteren und deren Schicksalen mit, als wenn man selbst betroffen wäre und freut sich, wenn es dann zu einem Happy End kommt. Doch nie wirkt die Entwicklung der Geschichte unrealistisch, sondern jedes Mal authentisch und lebens-/ alltagsnah. Die Autorin spricht in ihren Romanen immer wichtige Themen wie unter anderem Trauerbewältigung, die Macht der Vergebung, die Kraft Gottes unser Leben zu heilen und wiederherzustellen, etc. an und schafft es dabei jedes Mal aufs Neue, mit ihren Geschichten eine Botschaft der Hoffnung zu vermitteln. Glaube, Liebe, Vergebung, Neubeginn... all das finden wir in den Büchern von Amanda Cox und deswegen gehört sie mitunter zu meinen liebsten Autoren!

  • Bewertung

    aus Bargteheide

    4/5

    18.04.2025

    eBook (ePUB)

    Ein guter Roman über eine Vergangenheit, die die Gegenwart beeinflusst.

    Der neue Roman „Die Tochter des Leuchtturmwärters“ von Amanda Cox führt den Leser nach Tennessee und North Carolina zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Hier steht die Eventmanagerin Josephina Harris vor den Scherben ihres bisherigen Lebens. Ihre Familie ist zerstritten, ihr vermeintlicher Freund hat mit ihr Schluss gemacht und eine Verleumdungskampagne führt dazu, dass sie keine Aufträge mehr bekommt. In ihrer Verzweiflung geht sie auf den Vorschlag ihrer besten Freundin ein und bewirbt sich für eine Stelle als Projektleiterin einer Leuchtturm Sanierung. Eine Sanierung, die vieles umwirft, nicht nur im Leben von Josephina, auch das Leben ihrer Auftraggeber soll sich auf ewig verändern. Doch für ein Happyend scheint es schon viel zu spät zu sein… Amanda Cox’s Roman entwickelt sich nicht als ein Wohlfühlroman, dafür ist die Geschichte zu problembelastet. Andererseits baut die Suche nach den Puzzleteilen für die Lösung eine gewisse Spannung auf. Alle drei Hauptpersonen tragen ihre eigenen Probleme der Vergangenheit mit sich, hierum spannt sich die Handlung und der Spannungsbogen der Erzählung und ein Happyend ist nicht unbedingt absehbar. Ich will nicht sagen, dass der Roman besonders düster ist, aber es ist auch keine Geschichte, die man einfach zur Entspannung liest. Mich haben zwei Gesichtspunkte des Romans beeindruckt. Zum einen die Historie der Leuchttürme der Ostküste im zweiten Weltkrieg, die die Autorin gelungen und überzeugend mit der Geschichte verwoben hat. Zum anderen die christlichen Aspekte zur Handlung, wobei ich denke, dass man das Thema „Gnade“ noch tiefergehend behandeln könnte. Aus meiner Sicht ist es mehr ein Hinweis, dass Gnade und Vergebung nicht in äußeren Dingen oder Werken gefunden werden können, sondern diese nur durch Gott ausgesprochen werden. Insgesamt gesehen, ist es aber ein guter Roman, mit einer interessanten Handlung, gut aufgebauten Charakteren und einem vorstellbaren Setting. Ich empfehle dieses Buch gerne weiter.

  • meister06

    aus Altenkirchen

    4/5

    14.04.2025

    eBook (ePUB)

    angenehme Lesestunden

    Joey – oder besser gesagt Josephina – kommt in ihrem Leben nicht mehr weiter. Ihr Freund hat sie abserviert, ihrem Unternehmen droht der Bankrott und auch mit den Menschen in ihrem direkten Umfeld funktioniert es nicht so richtig. Was wäre da besser als ein kleiner Tapetenwechsel? Durch ihre Freundin Sophie stößt Joey auf eine Stellenanzeige in einem kleinen abgelegenen Küstenort. Dort wird jemand gesucht, der einen alten Leuchtturm restauriert. Joey bewirbt sich, wohlwissend, dass sie eigentlich nur teilweise die Voraussetzungen für die Stelle erfüllt. Ihre Auftraggeber könnten unterschiedlicher nicht sein. Einmal ein freundlicher und gutmütiger älterer Herr und auf der anderen Seite ein eingebildeter und von sich selbst überzeugter Neffe des älteren Herren. Da Joey die einzige Bewerberin ist, bekommt sie den Job und es beginnt ein ungeahntes Abenteuer. Mir hat der Roman von Amanda Cox wirklich gut gefallen und ich habe das Buch sehr genossen. Der Schreibstil ist flüssig, die Geschichte ergibt einen Sinn und hält durchgehend einen sehr guten Spannungsbogen, sodass es nie langweilig wird. Ich habe eigentlich gehofft, mehr von den Reiberein zwischen Joey und Finnegan zu lesen, da mich die Anfangssituation wirklich zum Lachen gebracht hat. Allerdings freunden sich die beiden nach kurzer Zeit an und kommen sich dann auch schon sehr bald näher. Die Sprünge zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart sind der Autorin sehr gut gelungen. Was mich ein wenig gestört hat, war das recht schwierige Thema der Scheidung und Wiederheirat. Auch wenn dieses Thema für viele nicht wirklich problematisch ist, so hätte ich mir doch gewünscht, dass die Autorin hier zumindest ein wenig mehr in die Tiefe gegangen wäre. Sowohl Finnegan als auch Joey haben sich mit den Konsequenzen aus Finns erster Ehe überhaupt nicht beschäftigt. Es ging nur darum, dass Finn seine erste Liebe überwinden musste. Das er durch die Heirat immer mit seiner ersten Frau verbunden sein wird, wurde nicht thematisiert. Bei einem Buch, bei dem es um Glauben und Vertrauen geht, hätte ich hier eine bessere Aufarbeitung gewünscht. Ansonsten kann ich das Buch für gemütliche abendliche Lesestunden empfehlen.

  • Wolkenspiel

    aus Stuttgart

    4/5

    19.03.2025

    eBook (ePUB)

    Wiedergutmachung vor stimmungsvoller Kulisse

    Josephina, kurz Joey, bleibt als letztes Familienmitglied noch in Copper Creek, um den guten Ruf der Familie wiederherzustellen. Aufgrund einer beruflichen Flaute nimmt sie einen zeitlich begrenzten Auftrag als Bauleiterin in der Nähe von Ocracoke an. Joey soll für den über 80-jährigen Walt einen stillgelegten Leuchtturm sanieren. Damit möchte er einen Fehler seiner Jugend wiedergutmachen. Sein Enkel Finn ist zunächst gar nicht glücklich über Joey als Projektleiterin. Aber Walt sieht mehr in Joey. Im Zuge der Sanierung findet Joey alte Tagebuchseiten im Gemäuer des Leuchtturms versteckt. Wer hat sie geschrieben? Warum wurden sie versteckt? Und welche Verbindung hat Walt zu diesem Leuchtturm? Die Handlung hat noch einige spannende Momente parat und der Leser kann sehr gut miträtseln, was es mit dem Leuchtturm und Walts Jugendgeschichte auf sich hat. Den Erzählstil empfand ich als eher ruhig. Die Liebesgeschichte entwickelte sich langsam, sanft und „nebenher“. Walt war mir sehr schnell sympathisch. Und auch wenn Finns erster Auftritt nicht so freundlich erschien, wandelte sich das Bild von ihm relativ schnell und man konnte den fürsorglichen Enkel erkennen. Joey fand ich durchweg nett, wobei ich das Charismatische und Besondere, das Walt sofort in ihr sah, nicht so offensichtlich fand und auch nicht so stark nachempfinden konnte. Der christliche Glaube kommt immer wieder angenehm vor, ohne aufdringlich zu sein. Das Cover ist wunderschön und die Kulisse der Handlung traumhaft schön. Insgesamt hat die Geschichte großes Potenzial, konnte mich jedoch nicht so fesseln und mitreißen, wie es die vorherigen Romane von Amanda Cox taten. Lieblingszitage: „Ich glaube, jetzt bin ich endlich so weit, dass ich mich nicht mehr für die Fehler bestrafe, die ich als Teenager gemacht habe. Dass ich mir Dinge vergebe, die Gott mir längst vergeben hat.“ (S. 216) „Weil Gott uns genau da begegnet, wo wir sind. Und vielleicht zerbrechen Dinge in unserem Leben auf dem Weg. Die gute Nachricht ist, dass Gott gewissermaßen Sanierungsprofi ist.“ (S. 285)

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