Produktbild: Die letzte Fahrt des Zaren

Die letzte Fahrt des Zaren Als das alte Russland unterging

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21,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

20.03.2025

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

380 (Printausgabe)

Dateigröße

2638 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406830495

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

20.03.2025

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

380 (Printausgabe)

Dateigröße

2638 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406830495

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  • Bewertung

    5/5

    04.04.2025

    eBook (ePUB)

    ein toller hist. Roman

    Das ist ein Buch, das die Hintergründe der Oktoberrevolution beleuchtet. Es ist interressant das zu lesen. Man hat ja immer nur Bruchstücke darüber gehört Eine tragische Persönlichkeit war der Zar, er wollte oder hatte wohl kaum Wissen über die Zustände und die Politik in seinem Land. Die Zeichen der Zeit hat er nicht, oder konnte er nicht erkennen. Sonst hätte er doch wohl anders oder überhaupt reagiert.. Im Nachhinein tut er mir irgendwie leid. Das Buch hat mir auf jeden Fall einen Menge Wissen gebracht

  • Bewertung

    3/5

    27.08.2025

    eBook (ePUB)

    Langfädig

    Es kommen viele Personen vor und es ist nicht immer einfach, sie einzuordnen. Das Buch ist meiner Meinung nach vor allem für Menschen interessant, die historische Zusammenhänge sehen wollen, also "was wäre gewesen, wenn ..." Mehr persönliche Fakten, Tagebucheinträge usw. hätten die Personen fassbarer gemacht.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    26.04.2025

    eBook (PDF)

    Schicksalswoche

    Eindrücklich erweckt Jörg Baberowski die letzte Woche des Zarenreichs bzw. die ersten Tage der im Entstehen begriffenen Sowjetunion zum Leben. Das Buch ist ein Lehrbeispiel was verantwortungs- und pflichtbewusste Führung heisst und was geschehen kann, wenn man diese Tugenden nicht lebt. Insofern ist das Buch auch ein Appell und zwar nicht nur an die “Mächtigen”, sondern an alle Bürgerinnen und Bürger, sich um ihren Staat, ihre Gesellschaft zu kümmern und negativen Entwicklungen nicht tatenlos zuzusehen, in dem Glauben “irgendwer wird das ja dann schon lösen”, womit es als Mahnmal auch perfekt in unsere Zeit, in der Europa zunehmend isoliert dasteht, passt. Von mir daher eine ganz klare Lektüreempfehlung!

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    26.04.2025

    eBook (PDF)

    Zerfall eines Reiches und die Tragik einer untergehenden Familie

    In „Die letzte Fahrt des Zaren“ nimmt uns Jörg Baberowski mit auf eine Reise in das Russland der letzten Zarenjahre – ein Land im Zerfall, in dem sich Ohnmacht, Gewalt und historische Umbrüche zu einem düsteren Panorama verdichten. Und mittendrin: Zar Nikolaus II. und seine Familie – ein Herrscherhaus, das mehr von der Vergangenheit als von der Realität lebte. Was Baberowski in diesem Buch gelingt, ist aussergewöhnlich: Er schildert die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen mit historischer Präzision, verliert dabei aber nie den Blick für das Persönliche. Der Leser wird nicht nur Zeuge eines Regimes, das sich selbst nicht mehr versteht – sondern auch einer Familie, die mit der Welt um sie herum zunehmend fremdelt. Zar Nikolaus II. erscheint in diesem Werk nicht als Tyrann, sondern als tragische Figur: überfordert, zurückhaltend, ein Mann mit festen moralischen Überzeugungen, aber ohne politisches Gespür. Seine Unfähigkeit zu handeln, sein Festhalten an alten Strukturen und seine Gleichgültigkeit gegenüber dem Leid seiner Bevölkerung wirken nicht böse, sondern erschreckend menschlich – und gerade dadurch tief verstörend. Auch die Zarin Alexandra und die Kinder werden nicht zur blossen Randnotiz. Baberowski beschreibt ihre Ängste, ihre Isoliertheit und ihre zunehmende Weltfremdheit mit leiser, aber eindringlicher Sprache. Besonders nahe geht die Darstellung der letzten gemeinsamen Reise der Familie – nicht nur geografisch, sondern auch symbolisch: Es ist eine Fahrt ins Ungewisse, die mit jeder Seite bedrückender wird. Der Stil Baberowskis ist nüchtern, fast kühl – aber gerade das macht die Lektüre so eindrucksvoll. Ohne Pathos, ohne überflüssige Ausschmückung zeigt er, wie ein ganzes Imperium zerbricht. Und wie Menschen, die diesen Zerfall eigentlich hätten aufhalten sollen, darin fast still verschwinden. „Die letzte Fahrt des Zaren“ ist kein Roman – und trotzdem liest sich das Buch stellenweise wie eine Tragödie. Wer sich für Geschichte interessiert und verstehen will, wie Staatsversagen, soziale Unruhen und persönliche Schwächen zusammenwirken können, findet hier eine kluge, beklemmende und sehr lesenswerte Analyse. Fazit: Ein eindringliches, erschütterndes Buch, das die letzten Monate des Zarenreichs nicht nur als politischen Umbruch, sondern auch als menschliches Drama erzählt. Baberowski gelingt es, Distanz zu wahren und dennoch nah an seinen Figuren zu bleiben. Eine klare Empfehlung für alle, die Geschichte nicht nur verstehen, sondern auch fühlen wollen.

  • Bewertung

    4/5

    12.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend

    Februar 1917: in Russland überschlagen sich die Ereignisse. Auf den Straßen gibt es Proteste, die ein immer größeres Ausmaß annehmen. In den Geschäften gibt es nicht mehr viel zu kaufen, Menschen verhungern. Die Oberschicht lebt ihr ganz normales, luxuriöses Leben weiter, als ob nichts ist. Immer mehr Menschen protestieren, plündern Läden, rotten sich immer mehr zusammen. Irgendwann verlässt der Zar dann doch die Hauptstadt und wird nie wieder zurückkehren. Das Herrschaft des Zaren in Russland fand ich immer schon interessant. Noch dazu diese Revolution, sehr spannend. Das Buch liest sich manchmal fast schon wie ein Roman. Ganz toll und spannend erzählt. Hauptsächlich geht es um die letzte Woche im Zarenreich. Die Gründe des Scheiterns wurden ordentlich reflektiert und analysiert. Meistens gibt es dafür ja auch mehrere Faktoren und ungünstige Zufälle. Manche Ausführungen waren sehr detailreich und es gab sehr viele Namen, die ich meistens erstmal nachschauen musste. Das machte das Lesen manchmal etwas anstrengender. Es ist aber auch kein gemütliches Buch für zwischendurch, sondern eine inhaltlich sehr anspruchsvolle Lektüre. Insgesamt ein beeindruckendes Werk, spannend geschrieben und ganz viel Inhalt. Für alle Geschichts- und Russland Interessierten ein sehr lohnenswertes Buch.

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Bewertungen (9)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Franziska Unverricht

    Franziska Unverricht

    Thalia Bielefeld

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.01.2026

    eBook (PDF)

    Reise in die Vergangenheit

    Das Buch schildert eindrücklich die letzten Tage des russichen Zarenreich. Augenzeugenberichte und verschieden Perspektiven machen die Lektüre anschaulich und lebendig. Und mit den vielen detaillierten Beschreibungen ist es auch lesbar für diejenigen, die neu in dem Thema sind. Eine Leseempfehlung.
  • Zum Bewerterprofil von Michael Hermanns

    Michael Hermanns

    Mayersche Aachen

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    So viele Zufälle

    Es ist lange her, dass ich "Krieg und Frieden" gelesen habe, aber wenn ich mich richtig erinnere, sagt uns Tolstoi, dass nicht Pläne und Absichten die Geschichte steuern, sondern ganz vieles von individuellen Einzelentscheidungen des Augenblicks und von Zufällen abhängt. Und ausgerechnet die Geschichte von Sturz und Abdankung des letzten Zaren, scheint dies zu bestätigen. Was sich in knapp einer Woche Anfang 1917 ereignet hat und hier beschrieben wird, ist teilweise kaum zu glauben. War es am Ende nur eine falsch gestellte Zugweiche, die einen zu allem entschlossenen zaristischen General nicht zu noch loyalen Einheiten kommen lässt, mit denen er die Hauptstadt gestürmt und dem Spuk ein Ende bereitet hätte? Wäre die Geschichte des 20.Jahrhunderts dann eine andere gewesen; wegen einer gestellten Weiche? Lesen und stauen!
  • Zum Bewerterprofil von Verena Flor

    Verena Flor

    Thalia Hagen

    Buchhändler*in

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    4/5

    26.10.2025

    eBook (ePUB)

    Die letzten Tage der Zarenfamilie

    Dem Autoren gelingt es hier eindrucksvoll den Untergang des Zarenreiches zu erzählen. Durch verschiedene Perspektiven und Augenzeugenberichte, die gelungene Struktur und Erzählweise Baberowskis lädt dieses Historische Sachbuch ein in das Jahr 1917 einzutauchen. Für Lesende, die sich gerne komplexe historische Inhalte erschließen wollen.
  • Zum Bewerterprofil von Dagmar Küchler

    Dagmar Küchler

    Thalia Mayersche Essen Innenstadt

    Buchhändler*in

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    4/5

    24.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    So schnell kann es gehen…

    Der Historiker Barberowski beschreibt hier die wenigen Tage, in denen die Februarrevolution 1917 zum Niedergang des russischen Zarenreiches geführt hat. Hierzu nimmt er sich jeden Tag einzeln vor. Er skizziert einen handlungsunfähigen Zaren, der zu dem auch noch von einem Stab selbstgefälliger Berater umgeben ist. Verantwortung wird hin und her geschoben. Sicherlich kein ganz einfacher Text für jemand, der sich überhaupt noch nicht mit dem Thema auseinandergesetzt hat. Aber Barberowski ist ein großartiger Erzähler, der den Text durch Augenzeugenberichte doch sehr lebendig macht und damit auch sehr anschaulich die desolate Lage der Bevölkerung widerspiegelt.
  • Zum Bewerterprofil von Marko Rose

    Marko Rose

    Thalia Bremerhaven

    Buchhändler*in

    4/5

    17.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das schnelle Ende des Zarenreiches

    Im Februar 1917 ging in sehr kurzer Zeit das Zarenreich unter. Nicht durch den wütenden Krieg gegen Deutschland, sondern aus der eigenen Bevölkerung heraus. Und auch zuletzt auch mit der Unterstützung des eigenen Militärs, dass sich in der Machfrage positionieren wollte. Hätten die damals handelnen Verantwortlichen, der Zar, die Minister oder auch die Generäle die Zeichen der Zeit erkannt, und sich nicht nur in ihre eigene Welt zurückgezogen, so hätte der Lauf der Geschichte ein anderer sein können. Und auch das diese Personen schließlich nicht weiter wussten, hat die Dinge am Ende noch beschleunigt. Jörg Barberowski schildert die Ereignisse in so präziser Form, dass ich angenommen habe sehr dicht bei diesen Geschehnissen dabei sein.

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