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Wer die Nachtigall stört ... Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Verkaufsrang

6959

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

22.07.2016

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

18,8/12,6/3,1 cm

Gewicht

348 g

Auflage

8. Auflage

Originaltitel

To Kill a Mockingbird

Übersetzt von

Claire Malignon

Sprache

Deutsch

EAN

2710000347477

Warnhinweis

Warnhinweis nicht erforderlich

Beschreibung

Rezension

Der Roman gilt inzwischen als Klassiker. ("Die Zeit")
Wer die Nachtigall stört... (...) ist schon ewig so etwas wie Amerikas Nationalroman – Lieblingsbuch, Schullektüre und Identifikationsstoff. ("Die Welt")

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Verkaufsrang

6959

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

22.07.2016

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

18,8/12,6/3,1 cm

Gewicht

348 g

Auflage

8. Auflage

Originaltitel

To Kill a Mockingbird

Übersetzt von

Claire Malignon

Sprache

Deutsch

EAN

2710000347477

Herstelleradresse

ROWOHLT Taschenbuch Verlag
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
Deutschland
Email: info@rowohlt.de
Url: www.rowohlt.de
Telephone: +49 40 72720
Fax: +49 40 7272342

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  • buch.pilot

    5/5

    31.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Plädoyer für Anstand und Moral

    Harper Lees Roman spielt in den 1930er-Jahren und wird von Jean Louise Finch, genannt Scout einem achtjährigen Mädchen erzählt. Diese berichtet von ihrer Kindheit in der fiktiven Kleinstadt Maycomb in Alabama. Die Welt Scouts und ihres älteren Bruders Jem hält ihr alleinerziehender Vater Atticus zusammen, der als Abgeordneter und Anwalt arbeitet und für die Kinder als Mentor fungiert. Der Roman gliedert sich in zwei Teile. Im ersten Teil breitet die Erzählerin in aller Ruhe das langsame Kleinstadtleben sowie allerlei Erlebnisse der Kinder aus. Der Alltag der Familie Finch wird erschüttert, als sich Atticus dazu entschließt, einen fälschlich der Vergewaltigung angeklagten Schwarzen vor Gericht zu verteidigen – damals in den Südstaaten keine Kleinigkeit. Die zweite Romanhälfte widmet sich dem Gerichtsprozess sowie den gesellschaftlichen Folgen, welche diese Entscheidung für die Familie auslöst. Scout ist eine besondere Erzählerfigur. Sie ist kindlich naiv, aber intelligent und beobachtet ihre Umgebung neugierig und kritisch. Aus kindlicher Perspektive hinterfragt sie die Welt der Erwachsenen mit ihren Vorurteilen, ihren Traditionen und ihrem Rassismus. Lee macht durch ihre visuelle, aber subtile Sprache Scouts Welt greifbar. Sie verarbeitet wohl auch Autobiografisches aus der eigenen Kindheit und ihrer Jugendfreundschaft mit Truman Capote. Mit der Vaterfigur Atticus Finch hat Lee eine meiner liebsten Romanfiguren geschaffen: Statt zu trinken und zu rauchen, liest er Zeitung. Wo seine Mitmenschen vorschnelle Urteile fällen, bleibt er besonnen. Anfeindungen begegnet er höflich, aber standhaft. Aus heutiger Sicht mögen Romanfiguren wie Scout oder Atticus Finch als moralisch zu einwandfrei und damit unrealistisch gelten. Dennoch finde ich, dass gerade in solch unsicheren und hysterischen Zeiten wie den unseren, solche Vorbilder wieder stärker in den Fokus gestellt werden sollten. Die Finchs waren 1960 Vorreiter eines humanistischen, aufgeklärten Bürgertums und sie sind es 2026 noch immer. Würden wir uns alle diese Werte zum Vorbild nehmen, dann wäre die Welt ein besserer Ort.

  • einbisschenbuecherei

    aus Siegen

    5/5

    16.02.2026

    eBook (ePUB 3)

    Wichtig

    Das Buch befasst sich eingehend mit den Themen Rassismus, gesellschaftliche Unterschiede und soziale Ausgrenzung. Besonders interessant fand ich die Erzählung aus der Perspektive eines Kindes, das die Menschen als gleich empfindet, Hass nicht versteht und völlig unvoreingenommen ist. Trotz seines Alters hat das Buch nichts an Aktualität eingebüßt und ist heute genauso relevant wie in den 1960er Jahren. Das Buch ist eine prägnante Gesellschaftskritik, die zum Nachdenken anregt und gleichzeitig leicht zu lesen ist.

  • Marilyn

    5/5

    19.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Zeitloser Klassiker

    Ich habe dieses Buch förmlich verschlungen, überall wo ich nur konnte. Ein zeitloser Klassiker, der mich bis in die Knochen berührte und zum Nachdenken anregte! Ein wunderschönes Zeichen der Gleichheit aller Menschen.., sollten mehr Menschen mal lesen!

  • Bewertung

    5/5

    30.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Unglaublich wertvoll und zeitlos

    Ich bin absolut begeistert von "Wer die Nachtigall stört"! Der Roman schildert eindringlich, wie falsche Vorstellungen Menschen prägen, und sie dadurch anderen sehr Schlimmes antun können. Da zeugt es von Größe, sich querzustellen, gegen den Strom zu schwimmen und Mut zu beweisen. Absolute Pflichtlektüre!

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    07.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schonungsloser Blick durch Kinderaugen

    Harper Lees zeitloser Klassiker führt uns in die 1930er-Jahre nach Alabama. Die Geschichte wird aus der Perspektive der kleinen Scout erzählt, die zusammen mit ihrem Bruder Jem in einer von gesellschaftlichen Normen und Vorurteilen geprägten Stadt aufwächst. Ihr unkonventioneller Vater Atticus, ein respektierter Rechtsanwalt, trifft die unpopuläre Entscheidung einen Schwarzen zu verteidigen, der der Vergewaltigung einer weißen Frau beschuldigt wird. Diese Entscheidung bringt nicht nur Atticus, sondern auch seine Kinder in eine schwierige Lage, da die Stimmung in der Stadt zu kippen beginnt und Scout und Jem zunehmend mit Vorurteilen und Gehässigkeiten konfrontiert werden. Lee gelingt es, die kindliche Unschuld und die Fragen des Lebens durch Scouts Augen darzustellen. Durch ihre neugierige und oft naive Perspektive werden die tief verwurzelten gesellschaftlichen Missstände, insbesondere Rassismus und die damaligen Geschlechterrollen schonungslos beleuchtet. Es ist eine schmerzhafte und gleichsam notwendige Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, die von Lee eindringlich und authentisch beschrieben wird. Die Figuren sind wunderbar ausgearbeitet und treten einem lebendig entgegen – man fühlt sich mit ihnen verbunden und kann ihre Kämpfe und Ängste nachempfinden. Obwohl die Themen schwerwiegend sind, gelingt es dem Buch, die Kindheitsfreuden und das Aufwachsen der Geschwister in den Vordergrund zu stellen, was dem Lesen eine ausgewogene Tiefe verleiht. „Wer die Nachtigall stört“ ist ein Werk, das nicht nur in seiner Zeit Bedeutung hatte, sondern auch in unserer heutigen Welt große Relevanz besitzt. Ich empfehle es jedem, der bereit ist, sich mit den Herausforderungen von Gerechtigkeit, Vorurteil und Menschlichkeit auseinanderzusetzen.

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Bewertungen (33)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von M. Möller

    M. Möller

    Thalia Mayersche Herford

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein zeitloser Klassiker, der unter die Haut geht

    „Wer die Nachtigall stört“ von Harper Lee ist ein eindrucksvoller Roman über Kindheit, Rassismus und Gerechtigkeit im Süden der USA. Erzählt aus der Sicht der jungen Scout wirkt die Geschichte besonders ehrlich und berührend. Der Roman ist gut lesbar geschrieben, aber inhaltlich sehr tiefgehend und regt stark zum Nachdenken an. Trotz seines Alters ist er absolut zeitlos und heute noch genauso relevant. Ein echtes Meisterwerk, das man gelesen haben sollte.
  • Zum Bewerterprofil von G. Möller

    G. Möller

    Thalia Borkum

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.04.2026

    eBook (ePUB 3)

    Grandios

    Ein großartiger Roman, der clever geschrieben ist. Dadurch, dass die Geschichte aus Sicht der Kinder erzählt wird, ist die Darstellung teilweise sehr platt, aber dafür zeigen sich die Probleme der damaligen Gesellschaft, sowie auch unserer heutigen. Ganz toll gemacht!
  • Zum Bewerterprofil von Stefan

    Stefan

    Thalia Görlitz

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.11.2025

    eBook (ePUB)

    Ein Klassiker in Bildern – bewegend und zeitlos

    Mit der Graphic Novel-Adaption von Harper Lees „Wer die Nachtigall stört“ gelingt Fred Fordham ein beeindruckendes Kunststück: Er bringt einen der bedeutendsten Romane des 20. Jahrhunderts in ein neues Format, ohne dessen Tiefe und emotionale Kraft zu verlieren. Die Geschichte um die junge Scout, ihren Bruder Jem und ihren Vater Atticus Finch, der in den 1930er Jahren in Alabama einen unschuldig angeklagten Schwarzen verteidigt, ist heute so relevant wie damals – und durch die grafische Umsetzung für eine neue Generation besonders zugänglich. Fordham bleibt inhaltlich nah am Original und übernimmt viele Dialoge wortwörtlich. Besonders gelungen ist die visuelle Umsetzung der kindlichen Perspektive von Scout, die das Geschehen mit Neugier, Unschuld und wachsendem Bewusstsein für die Ungerechtigkeiten ihrer Welt betrachtet. Die Illustrationen sind atmosphärisch, klar und transportieren die emotionale Tiefe der Geschichte eindrucksvoll. Die Farbgebung wirkt bewusst zurückhaltend, was die nostalgische und nachdenkliche Stimmung unterstreicht. Die Graphic Novel schafft es, komplexe Themen wie Rassismus, soziale Ungleichheit und moralische Integrität in einer Form zu vermitteln, die sowohl junge als auch erwachsene Leser*innen anspricht. Sie eignet sich hervorragend für den Einsatz in Bildungskontexten und als Einstieg in die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Fragen. Insgesamt ist „Wer die Nachtigall stört“ als Graphic Novel eine gelungene Hommage an Harper Lees Meisterwerk – visuell stark, inhaltlich treu und emotional berührend. Ein Muss für alle, die Literatur neu entdecken möchten.
  • Zum Bewerterprofil von Laura Franowski

    Laura Franowski

    Thalia Essen – Limbecker Platz

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Read banned books!

    "So, Kinder, jetzt sagt mal alle zusammen: Wir sind eine Demokratie. Wir sagten es. Seht ihr, das ist der Unterschied zwischen Amerika und Deutschland, fuhr Miss Gates fort. Wir sind eine Demokratie und Deutschland ist eine Diktatur, wiederholte sie. Hier bei uns wird niemand verfolgt. So etwas tun nur Leute mit Vorurteilen."
  • Zum Bewerterprofil von Yara Feldmann

    Yara Feldmann

    Thalia Rosenheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Klassiker der an Relevanz nicht verloren hat

    Der moderne Klassiker aus den 60ern hat leider an Relevanz über die Jahre kaum eingebüßt und ist auf jeden Fall ein Werk, das jeder einmal gelesen haben sollte. Durch die Augen der achtjährigen Scout lernen wir die Familie Finch, die Stadt Maycomb mit ihren unterschiedlichen Einwohnern, und auch die Umstände des Gerichtsverfahrens kennen. Die Geschichte aus der unschuldigen Sichtweise von einem kleinen Mädchen zu erleben, führt einem die Missstände und Ungerechtigkeit noch viel intensiver vor Augen. Trotz der teils schweren Thematik ist der Schreibstil wunderbar leicht zu lesen und die harte Gesellschaftskritik ist vorsichtig verpackt in den Worten eines kleinen Mädchens.

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