Ein Bilderbuchabenteuer aus der Steinzeit für Kinder ab 4 Jahren.
Die Welt ist ein einziges Abenteuer, zumindest für diesen neugierigen Neandertalerjungen: Er streift umher, fühlt das Gras unter seinen Füßen, spürt den Wind und die Sonne auf seiner Haut. Er entdeckt riesige Mammuts und winzige Krabbelkäfer, und dann plötzlich etwas ganz anderes. Jemand anderen. Einen, der fast so ist wie er selbst: einen Menschenjungen ...
Einzigartige, emotionale Perspektive auf eine längst vergangene Zeit
Die Welt des kleinen Helden kann man förmlich riechen, sehen und fühlen
Kunstvolle Verknüpfung von Sachwissen und Einzelschicksal
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Der junge Estrich (11) hält sich für einen Spion. Ein Spion, der vom Stern Okocha stammt und Forschungsaufträge durchführt. Er führt Logbuch über all seine Untersuchungen und versucht dabei, seine Mission geheim zu halten. Allerdings ist er fest davon überzeugt, dass es noch mehrere seiner Art auf dem Planeten Erde geben muss. Außerdem zählt Estrich immer nur bis neun, um dann wieder von vorne zu beginnen.
Die Geschichte spielt in der Jetztzeit in der Sternenschanze in Hamburg. Dort lebt Estrich mit seiner Mutter zusammen, die häufig wechselnde männliche Bekanntschaften hat und viel arbeitet.
Der Viertklässler Estrich, der ursprünglich Esther hieß, hat Elisa als beste Freundin, und zwei weitere Menschen in seinem Umfeld, die vorgeben, ihn zu verstehen.
Dabei verliert sich das Kind häufig in Gedanken und Fragen über das Leben und ist für sein Alter viel zu ernst.
Die Geschichte, die sich über einen Erzählzeitraum von wenigen Tagen erstreckt, wird in 12 Kapiteln und in auktorialer Weise erzählt.
Estrichs Logbuch, das er in einem speziellen Raum in der Schule versteckt, verschwindet eines Tages. Dessen nicht genug, tummeln sich Schüler des benachbarten Kleist-Gymnasiums plötzlich in der Toilettenanlage der Grundschule und scheinen ein strenges Geheimnis zu hüten. Ein dringender Fall für Estrich, der dahinter eine Spionage vermutet.
Dabei ist er vielmehr auf der Suche nach sich selbst... Nach und nach klärt der Autor auf und wirft den Lesenden Häppchen zu, die zur Verdeutlichung des Handlungsverlaufes beitragen.
Eine wichtige Geschichte über ein Kind, das über Alltagsprobleme stolpert und aufgefangen werden möchte.
CorniHolmes
5/5
21.10.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein wundervolles Bilderbuch mit beeindruckenden Illustrationen!
Nach einem langen anstrengenden Fußmarsch lässt sich eine Neandertalerfamilie in einer Höhle nieder. Während sich alle ausruhen, zieht es den kleinen Jungen hinaus nach draußen, in das große, weite Tal. Er zieht los, streift an großen Bäumen vorbei, entdeckt kleine Käfer und viele weitere Tiere wie eine Mammutherde und einen Bären, der leckere Beeren verspeist. Fröhlich kullert der Neandertalerjunge einen Abhang hinunter und landet schließlich am Ufer eines Flusses. Auf der gegenüberliegenden Seite sieht er plötzlich einen anderen Jungen (einen Menschenjungen), der gar nicht so viel anders aussieht als er selbst. Staunend betrachten die beiden aneinander, bis der fremde Junge dem kleinen Neandertaler zuwinkt und mit seiner Gruppe verschwindet. Auch der Steinzeitjunge macht sich auf den Weg zu seiner Familie und denkt noch öfters an diese besondere Begegnung zurück.
Auf dieses Buch war ich richtig gespannt! Ich liebe den Zeichenstil von Chuck Groenik und Bücher rund um das Thema Steinzeit haben mich schon immer fasziniert. Den kleinen neugierigen Neandertalerjungen, der schon auf dem Cover so entdeckerfreudig dreinblickt, musste ich einfach kennenlernen und ich habe es nicht bereut.
Chuck Groenink hat uns mal wieder ein großartiges Bilderbuch gezaubert, welches Jung und Alt gleichermaßen in den Bann zieht. Mit wenigen Worten und traumhaften Bildern entführt uns der US-amerikanische Künstler in die prähistorische Zeit und gibt uns einen spannenden und berührenden Einblick in den Alltag eines kleinen Neandertalerjungen. Man hat direkt das Gefühl, selbst vor Ort zu sein. Man kann das weiche Gras und die warme Sonne auf der Haut regelrecht spüren, fühlt die innige familiäre Verbundenheit und das Erstaunen, als plötzlich ein anderer Junge vor uns steht, der auch Augen, Nase und Mund hat wie wir und trotzdem irgendwie anders aussieht. Kinder werden es lieben, den kleinen sympathischen Steinzeitjungen auf seinen abenteuerlichen Streifzügen zu begleiten. Die Altersempfehlung liegt bei ab 4 Jahren, die Geschichte ist aber durchaus auch schon für etwas jüngere Kinder geeignet. Die Texte (übersetzt von Ebi Nauman) sind sehr kurz und stichwortartig, nahezu poetisch – ein bisschen so, wie man sich die Sprache von damals vielleicht vorstellt.
Ein besonderes Highlight sind die farbigen Illustrationen von Chuck Groenink, die so ausdrucksstark sind, dass es eigentlich gar keine Worte braucht. Gekonnt spielt er mit verschiedenen Perspektiven und Licht und Schatten. Malerische Landschaften laden zum Staunen ein, warme Farben sorgen für eine einladend-magische Atmosphäre. Man könnte seine Bilder einfach stundenlang betrachten, um sich an den liebevollen Details zu erfreuen wie die Mutter, die ihr Baby stillt, die dreckigen Fußsohlen des Jungen oder die Vögel, die am Himmel ihre Kreise ziehen. Seite für Seite weckt dieses Buch die Faszination für die Natur und regt die jungen Zuhörer*innen vielleicht dazu an, mehr über die Zeit der Neandertalerjungen herauszufinden.
Im Anschluss an die Geschichte gibt es noch einen doppelseitigen informativen Anhang, der Erwachsene bestens für neugierige Kinderfragen wappnet und dieses Buch zu einem gelungenen Gesamtpaket macht.
Fazit: „Im Tal der Mammuts“ ist eine außergewöhnlich erzählte und wunderschön illustrierte Bilderbuchgeschichte über Familie, kindliche Entdeckerlust, unerwartete Begegnungen und die Schönheit der Natur. Ein wunderbares Steinzeitabenteuer ab 4 Jahren, das spielerisch Sachwissen vermittelt und das Herz erwärmt. Ich bin total begeistert von diesem Bilderbuch, mein Herz hat der kleine Neandertalerjunge im Sturm erobert. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!
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5/5
20.11.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein Steinzeit-Abenteuer
Für Kinder ab 4J. aufwärts hat Chuck Groenink hier ein atmosphärisch illustriertes BilderSachbuch über einen kleinen Neandertalerjungen gestaltet.
Ebi Naumann hat die Story in kurze Sätze gefasst, die für unsere kleinen Zuhörer von heute, knapp und doch auf den Punkt, die Gefühle und Bemerkungen des Steinzeitmenschenkindes rüberbringen.
Seine Familie hat einen längeren Marsch hinter sich und rastet nun in einer entdeckten Höhle.
Der kleine Junge hat von der hoch gelegenen Höhle einen guten Blick über das Tal vor sich, mit glitzerndem Fluss, Ebenen voller Mammuts, aber auch vielen Bäumen und darüber fliegenden Vögeln.Der Junge läuft los und kullert die Abhänge hinunter, bis er im Tal ankommt, erkundet die Tierwelt(Käfer/Bär/Mammutkind) um schließlich durch gelbleuchtendes hohes Schilf am Wasser anzugelangen.
Da entdeckt er plötzlich auf der gegenüberliegenden Fluss-Seite einen anderen Jungen.
Beide staunen sich an - sie sind sich durchaus ähnlich!
Dann tauchen drüben andere Leute auf, der Junge winkt und schon sind sie fort...
Der kleine Neandertaler geht in seinen Spuren zurück zur Höhle mit seiner Familie, die Abendsonne versinkt hinterm Berg und alle sitzen gemeinsam am Feuer.Da sieht er den Ruß auf seiner Hand, muss an den anderen Jungen denken und patscht seine schwarze Hand an die Höhlenwand, wo sie im flackernden Schein quasi winkt - wie der andere ihm gewunken hat.
Und seine Familie findet die Idee anscheinend toll, denn auf der letzten Doppelseite sehen wir sie alle schlafen und die Höhlenwand hinter ihnen ist übersät mit vielen rußigen Handabdrücken;-)
Chuck Groenink hat es hier geschafft, unsere Kinder mit dem Alltag eines Kindes aus grauer Vorzeit zu verbinden.Seine weich umrissenen Illustrationen zeigen uns die Natur der Steinzeit in vielen Grün-und Brauntönen, weite Blicke ins Tal und Wälder voller Tiere.
Die Abenteuer der dort ansässigen Menschen werden uns ganz nahe gebracht - sehr schön die Begegnung Junge-Mammutbaby oder die aufgerissenen Augen der beiden Jungen,
die wohl lange keinen anderen Menschen begegnet sind.
In warmen Rottönen sehen wir den Sonnenuntergang und die tanzenden Lichter des Lagerfeuers, das rötlich auf den Gesichtern der Familie spielt und eine anheimelnde Atmosphäre vermittelt wie auch das Händeabdruckbild (samt Gruppe im Schlaf darunter).
Der Tag aus dem Leben eines Steinzeitkindes ist zu Ende.
Wer mehr wissen möchte, kann noch die Anmerkungen des Autors anschließend lesen, die mehr über die Neandertaler und ihre Reise durch unsere Regionen erzählen.
Ein in Bild und "Ton" gelungener Ausflug in weit zurückliegende Zeiten!
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