Produktbild: Wenn man es nicht besser wüsste

Wenn man es nicht besser wüsste Roman | Dänische Literatur | Über das Muttersein | über die großen Gefühle der Mutterschaft, die Guten und die Schlechten

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19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

23.09.2025

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

1938 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Hvis man ikke vidste bedre

Übersetzt von

Kerstin Schöps

Sprache

Deutsch

EAN

9783312014194

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • alle Texte können angepasst werden
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  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 AA
  • Navigation über vorher / nachher Elemente

Erscheinungsdatum

23.09.2025

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

1938 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Hvis man ikke vidste bedre

Übersetzt von

Kerstin Schöps

Sprache

Deutsch

EAN

9783312014194

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  • Jadi

    aus Montabaur

    5/5

    12.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein tiefgründiger Roman über Mutterschaft

    Eine Mutter blickt auf ihr Leben zurück und reist dazu an den Ort an dem sie ihre Familie gegründet hat. Warum sie gegangen ist, wissen wir nicht! Warum sie zurückgekommen ist, auch nicht! Aber sie schaut mit uns auf eine turbulente Zeit in ihrem Leben zurück. Melancholisch, ausdrucksstark und poetisch schreibt Kirkeby über die Gefühle einer Mutter in der Bestrebung immer das Beste zu tun. 4,5/5 ⭐️ . In „Wenn man es nicht besser wüsste“ begleiten wir die Protagonistin als Ich- Erzählerin durch einen Teil ihrer Familiengeschichte. Zwar bleibt die Erzählerin im Laufe des Romans ein wenig kühl und distanziert, nichtsdestotrotz bekommen wir einen intensiven Einblick in ihr Gefühlsleben und ihren inneren Kampf in das Bild der perfekten Ehefrau, Mutter, Freundin und Nachbarin zu passen. Sie wollte immer viel, aber nicht zu dem Preis sich selbst aufzugehen und zu opfern. So blickt sie im Verlauf der Geschichte auf die Dinge, die sie getan hat und reflektiert darüber, was sie hätte tun können. Wir wandern mit der Protagonist nicht nur durch ihre alte Heimat, auch durch ihr altes vergangenes Leben und erhalten Stück für Stück durch Erinnerungen, Beobachtungen, Gesprächen und tiefen Gedanken ein Bild von ihrer Persönlichkeit und ihrem Leben, sodass wir verstehen ihre Kühlheit, Distanziertheit verstehen. Eventuell ist ihr Verhalten auch eine Antwort auf das Unverständnis auf das man als schüchterne ruhige Person trifft. Bei Kirkeby findet man das große Ganze zwischen den poetischen Zeilen und hinterfragt das eigene, sowie das Verhalten der Gesellschaft. . Ein Roman, der durch seine einzigartige Atmosphäre und Sprache besticht und das Leben hinterfragt. Für mich persönlich, hätte der Roman von Kirkeby auch an einigen Stellen etwas ausführlicher sein können. Ein paar Zeilen mehr wären klasse gewesen. . Nichtsdestotrotz ein Roman, der gelesen und diskutiert werden sollte! Große Leseempehlung!

  • ClaraVeritas

    4/5

    23.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Mutter blickt zurück

    Lotte Kirkeby erzählt in diesem Roman die Geschichte einer Frau, die auf ihr Leben, ihre Mutterrolle und die Brüche in ihren Beziehungen zurückblickt. Auf das, was sie getan hat - und was sie hätte tun können. Es ist kein klassischer Handlungsroman, sondern eher ein Strom aus Erinnerungen, Beobachtungen und leisen Gedanken. Die Erzählerin lernen wir dabei als sehr zurückhaltend und distanziert kennen. Dadurch hat sich bei mir ein innerer Abstand aufgebaut, sie ist mir nicht wirklich ans Herz gewachsen und es fiel mir etwas schwer, mich emotional einzulassen. Trotzdem beeindruckt die Sprache: präzise, poetisch und voller leiser Melancholie. Kirkeby hat ein besonderes Gespür dafür, kleine Gesten und scheinbar nebensächliche Momente in etwas Bedeutsames zu verwandeln. Besonders berührend fand ich die Szenen zwischen Mutter und Kind. Als Mutter habe ich mich darin wiedergefunden und konnte die Sehnsucht, die Unsicherheiten und das schmerzliche Infragestellen der eigenen Rolle gut nachempfinden. Diese Passagen haben für mich die stärkste emotionale Kraft entfaltet. Am Ende bleibt vieles bewusst unausgesprochen, was einerseits stimmig wirkt und den nachdenklichen Ton des Romans unterstreicht, mich persönlich aber etwas unbefriedigt zurückgelassen hat. Ich hätte mir eine klarere Annäherung an die Beziehung zwischen Mutter und Tochter gewünscht, die für mich im Zentrum des Buches steht. Fazit: Ein stiller, literarischer Roman über Mutterschaft, Erinnerung und das, was unausgesprochen bleibt. Er besticht durch Sprache und Atmosphäre, auch wenn ich mir an manchen Stellen mehr Nähe und Klarheit gewünscht hätte. Für mich eine lohnende, bewegende, wenn auch nicht vollkommen runde Lektüre.

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