Produktbild: Schwebebahnen

Schwebebahnen Roman

4

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

16583

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.09.2025

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,3/13,9/3,4 cm

Gewicht

493 g

Farbe

Seidengrau / Bordeaux

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87784-6

Beschreibung

Rezension

»In seinem berührenden Roman ›Schwebebahnen‹ fliegt der Stuttgarter Autor Hanns-Josef Ortheil zurück in eine Zeit, in der ein junger Außenseiter in der Welt Fuß zu fassen versucht.« ("Stefan Kister / Stuttgarter Zeitung")
»Ein wie so oft in der Biographie des Autors verwurzelter Roman, ein weiteres faszinierendes Porträt des Künstlers als Kind.« ("Michael Braun / Kölner Stadt-Anzeiger")
»Berührend intensiv erzählt Hanns-Josef Ortheil von einem in sich selbst eingeschlossenen Jungen.« ("Wuppertaler Rundschau")
»Ein Roman über Mut, Trost und Zuversicht.« ("Katrin Krämer / NDR Kultur")
»Ein Lesegenuss in fein abgeschmeckten, immer wieder überraschenden Episoden.« ("Bettina Kugler / St. Galler Tagblatt")
»Ortheil betreibt eine eindringliche, rückblickende Selbsterkundung und legt en passant auch noch ein authentisch anmutendes Zeitzeugnis aus einer rund 65 Jahre zurückliegenden Epoche vor.« ("Landshuter Zeitung, Peter Mohr")

Produktdetails

Verkaufsrang

16583

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.09.2025

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,3/13,9/3,4 cm

Gewicht

493 g

Farbe

Seidengrau / Bordeaux

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87784-6

Herstelleradresse

Luchterhand Literaturvlg.
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    5/5

    13.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Musik, Italien, Literatur

    Der sechsjährige Josef zieht mit seinen Eltern von Köln nach Wuppertal. Er will lieber nicht mit den Nachbarsjungen Fussball kicken, die sind zu laut und zu schnell, im neuen Haus leben nur Eisenbahnerfamilien. Doch gegenüber wohnt Mücke. Ihre Eltern haben ein italienischen Feinkostgeschäft und eigene Sorgen. Die beiden werden unzertrennlich. Musik, Literatur, Stille, Sport, Farben und Ort alles Themen, die man von Hanns-Josef Ortheil kennt, aber immer wieder gerne liest. Ich könnte ewig weiter lesen...So schön!

  • Juti

    aus HD

    3/5

    18.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    bieder *** Ortheil ist einer,…

    bieder *** Ortheil ist einer, der Bücher über das Schreiben schreibt. Da denkt man, es müsse ja ein guter Roman dabei herauskommen. Dann habe ich ihn sowohl auf der Buchmesse als auch bei Denis Scheck gesehen, der den Anspruch hat, auf gute Literatur hinzuweisen. Ob dieser Roman das auch ist? *** Ich habe ihn gelesen, teilweise im Zug, weil es für mich mehr wie eine Aneinanderreihung von Kurzgeschichten wirkte. Als dann das Josef ohne seinen Vater mit der Schwebebahn losfuhr, hoffte ich, dass nun eine spannende Geschichte eines einsamen Kindes im neuen Wuppertal beginnt, aber nach der nächsten Überschrift war das Thema gegessen. *** So bleibt die Geschichte eines Heranwachsenden in der Nachkriegszeit mit etwas Schule, viel kindlichem Katholizismus und besonders viel Klaviermusik. Nicht zu vergessen ist die Freundin Mücke, die vorher ihre Schwester verloren hat. Ein kritischer Moment im doch eher biederen Heile- Welt Epos. *** Ein Buch, das schnell zu lesen ist, aber außer für Ortheil-Fans wegen seiner autobiografischen Bezüge keinen bleibenden Nachklang hinterlässt. 3 Sterne ***

  • Buchbesprechung

    aus Bad Kissingen

    3/5

    16.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nichts Neues von Ortheil?

    REZENSION - Neues von Hanns-Josef Ortheil? Eigentlich eher nicht. Mit seinem neuen Roman "Schwebebahnen", im September beim Luchterhand Verlag erschienen, füllt er lediglich in bekanntem, durchaus auch bewährtem Stil mit Blick auf Details eine weitere Lücke in der Reihe seiner autobiografischen Romane, diesmal eine Episode aus dem Leben des siebenjährigen autistischen Jungen, der sich nach dem Umzug von Köln nach Wuppertal in seiner neuen Umgebung und seiner neuen Grundschule eingewöhnen muss. Es gibt weitaus bessere bzw. interessantere Romane von Ortheil. Und wer seine Bände "Die Erfindung des Lebens" (2009) und "Der Stift und das Papier" (2015) kennt, weiß über die schwierigen Kinderjahre Ortheils, seine Passion fürs Klavierspielen und seine frühe Liebe zum Schreiben von Geschichten bestens Bescheid. Insofern ist in "Schwebebahnen" die Handlung zwar eine andere, die Kernaussagen aber sind Ortheil-Kennern bereits bekannt. Insofern also nichts Neues. Wer Ortheil liebt, wird am neuen Roman Gefallen finden - oder sich vielleicht auch schon langweilen. Alle anderen dürfte dieser autobiografische Roman kaum besonders ansprechen. Wie gesagt: Es gab schon bessere Bücher dieses Autors - wie u.a. "Die Mittelmeerreise. Roman eines Heranwachsenden" (2018) oder "Der von den Löwen träumte" (2019).

  • Bories vom Berg

    aus München

    2/5

    23.03.2026

    eBook (ePUB)

    Stilistisch schwebend mit banalem Plot

    Wie auch in vielen seiner anderen Romane geht es in «Schwebebahnen» von Hanns-Josef Ortheil um Episoden aus seinem Leben. Zu diesem neuen Roman hat er angemerkt: «Ich habe von 1957 bis 1962/1963 in Wuppertal gelebt, und das Seltsame ist, dass ich danach immer wieder von Wuppertal geträumt habe. Und zwar von den Schwebebahn-Fahrten». Der aus Köln kommende sechsjährige Josef hat äußerste Schwierigkeiten, sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Sein Vater ist Eisenbahner und hat in Wuppertal eine Wohnung in einem Haus voller Eisenbahner-Familien bezogen. Josef musste in Köln die Schule abbrechen, er ist ein introvertierter Einzelgänger, der sich fast nur für Musik interessiert. In dieser autofiktionalen Coming-of-Age-Geschichte werden für einen Zeitraum von etwas mehr als fünf Jahren Josefs Erlebnisse in neuer Umgebung und mit neuen Mitmenschen geschildert, an die er sich nun langsam gewöhnen muss. Das gilt insbesondere auch für die neuen Mitschüler, denn er «lebt, denkt und fühlt anders als andere Kinder», er wurde deshalb in Köln auch immer wieder gehänselt. Die neue Rektorin nimmt sich seiner besonders intensiv an, sie wurde durch einen Brief der Kölner Schule vorinformiert und will ihm möglichst helfen. Gleich am ersten Tag in der neuen Wohnung hat er ein Mädchen im Haus gegenüber gesehen, das ihm gewunken hat. Es ist Rosa, die Tochter des Gemüsehändlers mit italienischen Wurzeln, die klug ist und voller Temperament. Sie will «Mücke» genannt werden, weil sie Rosa schrecklich findet, und sie selbst nennt Josef schon bald nur noch «Giuseppe». Die Beiden freunden sich schnell an und werden bald unzertrennlich. Furchtlos geht sie mit ihm in den Wald, sie hat keine Angst vor den feindlichen Jugendbanden, die dort herumstrolchen, und sie zeigt ihm auch ihre versteckte Höhle, in der sie Engelsfiguren aufgestellt hat, die sie manchmal sogar mit Kerzen beleuchtet. Mücke symbolisiert im Roman das Gegenbild zu einer herzlosen Leistungs-Gesellschaft mit hohem Erwartungsdruck, die nur durch Anpassung zu funktionieren scheint und in der hartnäckiges Verschweigen zum Prinzip geworden ist. Die titelgebende Schwebebahn wiederum, das kuriose städtische Wahrzeichen Wuppertals, fungiert hier als poetisches Symbol für das Leichte, Schwebende, für das, was möglich bleibt in der schwer gewordenen Realität des Nachkriegs-Lebens, in dem die unheilvolle Vergangenheit ständig durchschimmert. Die Eltern von Josef haben vier Kinder verloren, all ihre Hoffung richtet sich nun auf ihn. Aber es ist nun mal die Musik, in die er sich flüchtet mit seinem Klavierspiel, das ihm alles bedeutet. Bei dem er so wunderbar improvisieren kann, statt sich der eisernen Disziplin des Lehrbuchs zu unterwerfen, - es ist sein Fluchtweg aus dem allgemeinen, eisernen Schweigen heraus. Im Roman ist die Nachkriegs-Gesellschaft mit ihren Erwartungen, «etwas aus sich zu machen», als diffuse Autorität und permanente Aufforderung im Hintergrund ständig erkennbar. Der Autor hat keinen klassischen Entwicklungsroman im Sinn gehabt, ihm ging es mit dem Aneinanderreihen von Episoden vielmehr um das Nachklingen einer Kindheit, die immer noch fortwirkt und nicht abgeschlossen ist. Erzählt wird «doppelgleisig», einerseits aus der kindlichen Innen-Perspektive von Josef, andererseits aus einer distanzierten Außenperspektive. Dabei wird dann fleißig sinniert oder räsoniert, - es wird also nichts erklärt oder gar analysiert, sondern nur gezeigt. Man wird als Leser nicht alles verstehen können, aber doch auch manches wieder erkennen aus eigenem Erleben. Im autobiografischen Œuvre des Vielschreibers Hanns-Josef Ortheil ist dieser Roman nichts Neues, er ist allenfalls eine Ergänzung zu bereits Erzähltem. Die Kernaussagen wiederholen sich hier nämlich, wobei das Narrativ kaum variiert wird, was eifrige Stammleser dieses Autors wohl nicht stören, manche hingegen aber durchaus enttäuschen dürfte. Was den Stil anbelangt, so ist das Leichte, Schwebende, an Musik Erinnernde als Markenzeichen des Autors die Lektüre allemal wert, der Plot als solcher aber enttäuscht leider als deutlich zu banal.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Monika Föckeler

    Monika Föckeler

    Thalia Mayersche Castrop-Rauxel

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.12.2025

    eBook (ePUB)

    Kindheit in Wuppertal

    Ich liebe die Romane von Hanns-Josef Ortheil! Er schreibt so feinfühlig, so detailliert, klug und einzigartig, dass ich auch hier wieder gut nachvollziehen konnte, wie er sich in seiner Kindheit gefühlt haben muss.
  • Zum Bewerterprofil von Brunhilde Pelzer

    Brunhilde Pelzer

    Thalia Jülich

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.11.2025

    eBook (ePUB)

    Schwebebahn von Hanns-Josef Ortheil

    Für mich ein ganz besonderes Buch! Josef ist anders als andere Kinder und wird in seiner Schule in Köln gehänselt. Er ist musikalisch hoch begabt und hat viel Fantasie beim Schreiben eigener Texte. Die Familie zieht mit ihm nach Wuppertal in eine Eisenbahner-Wohnung. Die Eltern möchten für ihn einen Neuanfang. Dort freundet er sich mit Mücke an und die beiden werden unzertrennlich. In der Grundschule erfährt er Aktzeptanz, was sich auf dem Gymnasium ins Gegenteil verändert. Von Lehrern und Schülern wird er als Spinner abgestempelt. Sein Anderssein wird nicht aktzeptiert. Die Eltern starten einen Neuanfang. Ein wunderbares Buch, welches über einen Jungen erzählt, der nicht der gesellschaftlichen Norm entspricht.
  • Zum Bewerterprofil von Dirk Lengersdorf

    Dirk Lengersdorf

    Thalia Mayersche Heinsberg

    Buchhändler*in

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    4/5

    26.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Wohlfühlbuch

    Ein berührendes Buch über einen sonderbaren, phantasievollen, musikalischen Jungen, der nach dem Umzug in Wuppertal in den 1950er Jahren Fuß zu fassen versucht. Er lernt mit Mücke schnell eine wunderbare, sizilianische Freundin kennen, die ihm dabei in der Schule und im Leben hilft. Auch wenn das Thema eine Variation anderer autofiktional angehauchter Romane von Ortheil ist, habe ich das Buch gerne gelesen. Mit seiner behutsamen Art und seiner musikalischen Sprache rührt mich der Erzähler immer wieder. Ein Wohlfühlbuch!
  • Zum Bewerterprofil von Hannelore Wolter

    Hannelore Wolter

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    4/5

    17.11.2025

    eBook (ePUB)

    Eine Kindheit

    Mit sechs Jahren kommt für den kleinen Jungen ein Wechsel aus dem Rheinland nach Wuppertal. Ein Neustart soll es für die Familie werden. Das Kind tut sich schwer aber eine berührende Freundschaft macht es ihm leicht. Und dann natürlich die "fliegenden Bahnen" - ein einmaliges, technisches Erlebnis.
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike von Bargen

    Ulrike von Bargen

    Thalia Bad Godesberg

    Buchhändler*in

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    4/5

    01.11.2025

    eBook (ePUB)

    Ankommen in der Fremde

    „Der kleine Junge“ ist sechs, als er Ende der 50er Jahre mit seinen Eltern von Köln nach Wuppertal zieht. Dort ist alles anders. Die Sprache, die Landschaft und auch die vorherrschende Konfession. Absolut fasziniert ist der kleine, schüchterne Josef aber von den Schwebebahnen. Eine Fahrt mit so einem scheinbar fliegenden Gefährt wird zu seinem größten Wunschtraum. In Wuppertal soll Josef nochmal eine zweite Chance für den Schulstart bekommen, der in Köln ordentlich schief gegangen war. Die größte Chance für ihn ist aber, dass Mücke, die Tochter vom italienischen Gemüsehändler gegenüber, seine beste Freundin wird. Mit ihrer Hilfe gelingt es ihm zwischen Eisenbahnersiedlung und Klosterschule im Wuppertal der Nachkriegszeit Fuß zu fassen. Ein atmosphärischer, zarter Roman, der seine Leser in eine Zeit mitnimmt, in der das Gestern noch überpräsent ist aber auch das Morgen schon bunt und fröhlich hervorlugt.

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