KI-Beratung Beta

  • Produktbild: Kurilensee
  • Produktbild: Kurilensee
Band 330

Kurilensee Zwischen Wissenschaft und Wildnis: Das literarische Debüt, das die Grenzen zwischen Forschung und Poesie verschwimmen lässt.

Aus der Reihe Debütromane in der FVA
6

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.09.2025

Verlag

Frankfurter Verlagsanstalt

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,7/12,8/2,6 cm

Gewicht

356 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-627-00330-2

Beschreibung

Rezension

»Sophia Klink hat ein mitreißendes Buch über den Zweifel geschrieben, über das Ringen um die richtige Entscheidung. Ihre Beobachtungen von Pflanzen, Tieren und Menschen lassen staunen, ihre Annäherung an zwei ungleiche Liebende stimmt zuversichtlich. Ein großes Lesevergnügen.«



mdr Kultur






»Hier gehen Ebenen ineinander über: Die poetische Huldigung an das Naturschöne und der Blick der Naturwissenschaft. Sophia Klink verfügt über Kenntnis ihrer Gegenstände und verwandelt diese in Perioden voller mikroskopischer Details und große naturgeschichtliche Panoramen der vulkanischen Landschaft […]
Klink interessiert sich ebenso sehr für ihre Figuren wie für die nichtmenschliche Natur: Sie alle gewinnen eigene Statur und prägen sich als unverwechselbare Charaktere ein.
So wird ›Kurilensee‹ nicht nur für Fans des Nature Writing zum bewegenden Leseerlebnis!«



SWR Kultur






»›Kurilensee‹ ist ein ganz und gar erstaunliches Debüt. Das Besondere an Sophia Klinks Romandebüt ist die Sprache, die mikroskopisch genau ist und gleichzeitig viel Raum für Poesie lässt. Der Autorin ist ein Roman gelungen, der mit beeindruckend großer Ruhe und in gestochen scharfen Bildern vom Zustand des Planeten erzählt, von der immer sichtbarer werdenden Bedrohung und vom wachsenden Schmerz, der von der Natur auf den Menschen übergeht.«



BR24






»Sophia Klink kann so eindrucksvoll und sprachmächtig über die kleinste Kieselalge schreiben, dass man nach wenigen Sätzen spürt, dass in dieser Biologin auch noch eine Lyrikerin steckt. [...] Wenn Literatur, wie dieser wunderbare Roman es schafft, uns klarzumachen, dass die kleinen Formen unsere Zerstörungswut überdauern, dann könnte man sagen, besteht Hoffnung. Ein traumhaftes Buch!«



Deutschlandfunk Kultur






»Wissenschaftliche und poetische Sprache finden in Sophia Klinks Roman zu einem ganz außergewöhnlichen, organischen Wechselspiel zusammen. Angepasst an die jeweilige Situation. So wie die jungen Lachse vom Süßwassersee mit offenen Mündern Richtung Meer schwimmen und sich ihr osmotisches System wie von selbst auf das Salzwasser einzustellen vermag.«



SZ






»Sophia Klink stellt ihr Talent unter Beweis, spannend und in einer einfallsreichen sowie präzisen Sprache erzählen zu können.
›Kurilensee‹ bringt seiner Leserschaft komplexe biologische Kreisläufe näher, er macht zudem deutlich, wie produktiv es sein kann, wenn Schreibende auf Fachwissen zurückgreifen und es plausibel in Literatur verwandeln können, Klink hat hier den Dreh eindeutig raus.«



Deutschlandfunk






»Wie die Autorin hier die Sprache der Wissenschaft, Naturbetrachtung, Persönliches ihrer Figuren und deren Emotionen zu einem Amalgam verdichtet, ist von bemerkenswerter literarischer Qualität. Ein 223-Seiten-Buch über die Faszination und die Freude an der Schönheit, über Klimawandel, seine Folgen für das Ökosystem, über Liebe […]«



Heilbronner Stimme






»Fabelhaftes Debüt […] Sophia Klinks Debütroman ist ein Abgesang auf das Zeitalter faktenbasierten Wissens.«



Badische Zeitung






»Sophia Klinks Sprache ist wie ein Mikroskop, unter dem die Zusammenhänge des Lebens vergrößert und scharfgestellt werden. Wer dieses Buch gelesen hat, wird anders auf die Welt und ihren feingliedrigen, gefährdeten Reichtum blicken.«



Isabelle Lehn






»Sophia Klink schreibt über majestätische Bären und Vulkane, sie schreibt aber auch über eine Natur, die mit dem bloßen Auge nicht sichtbar ist, über Plankton, Proteine, Hormone, und sie findet dafür eine bildmächtige Sprache.«



Marion Poschmann






Ausgezeichnet mit dem Bayerischen Kunstförderpreis Literatur:




»In ihrem Gedichtband ›Ich lösche die Kirschen aus meinen Genen‹ (hochroth München 2025) und dem Roman ›Kurilensee‹ (Frankfurter Verlagsanstalt 2025) hat Sophia Klink eine unverwechselbare literarische Stimme entwickelt. Als promovierte Biologin verbindet sie in beiden Debüts naturwissenschaftliche Präzision mit sprachlicher Virtuosität und macht Unsichtbares sichtbar. In Lyrik und Prosa erkundet sie eindringlich das Verhältnis von Mensch und Natur und überzeugt durch gedankliche Schärfe und formale Souveränität.«



Bayerischer Kunstförderpreis Literatur

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.09.2025

Verlag

Frankfurter Verlagsanstalt

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,7/12,8/2,6 cm

Gewicht

356 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-627-00330-2

Herstelleradresse

Frankfurter Verlags-Anst.
Arndtstraße 11
60325 Frankfurt
DE

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben und erhalten Sie dafür eine Thalia Geschenkkarte.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Eternal-Hope

    aus Österreich

    5/5

    12.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartiges Nature Writing

    Kurilensee von Sophia Klink ist ein Buch, wie ich es auf diese Weise noch nie gelesen habe - und das im allerbesten Sinne. Die Autorin nimmt mich durch die Augen ihrer Protagonistin Anna mit auf eine naturwissenschaftliche Forschungsstation am Kurilensee im fernen Kamtschatka, im Nordosten des riesigen Russlands, fernab der Zivilisation. Hier verbringen Anna und ihr Partner Vova sowie ihre wissenschaftlichen Kollegen und Kolleginnen den Sommer, beobachten die Natur, entnehmen Proben aus Wasser, Algen und Lachsen, werten diese aus, schreiben wissenschaftliche Artikel und Forschungsberichte und geben Empfehlungen ab. Ein Thema, das weit weg meines eigenen Alltags ist - und doch gelingt es Sophia Klink durch bildreiches und atmosphärisches Nature Writing, mich für diesen besonderen Ort und die Anliegen der Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen zu begeistern. Lachse auf ihrem mühsamen Weg flussaufwärts, vom entfernten Meer bis zum Kurilensee, wo sie bei Erfolg ablaichen, sterben und damit den See düngen, werden vor meinem inneren Auge lebendig, genauso wie Bären, die ihre Jungen großziehen, spielen, Lachse fangen und sich genügend Wintervorräte anfressen müssen, um zu überleben. Der Roman weckt in mir die Liebe zur Natur und die Hoffnung, dass die Menschheit sie möglichst gut bewahren möge, während ich gleichzeitig mit Anna und ihren naturliebenden Forscherkolleginnen und -kollegen die exzessive Fischerei bedaure (nur eine Million Lachse darf ihr Ziel im Kurilensee erreichen, während viel mehr Millionen auf dem Weg dorthin abgefischt werden) und ihre Ambivalenz in Bezug auf eine mögliche künstliche Düngung des Sees teile. Dazu muss das Forscherteam nämlich eine Stellungnahme abgeben, und wie so oft in der Wissenschaft gibt es kein eindeutiges Für und Wider, und mögliche Konsequenzen dieses Eingriffs - der nur nötig ist, weil aufgrund der exzessiven Abfischung nicht genug Lachse übrig bleiben, um diesen auf natürliche Art zu düngen - sind unklar und können gefährlich für das Ökosystem sein... ein Nichthandeln aber ebenfalls. Und überhaupt sind die Forschenden nur beratendes Organ, während die endgültige Entscheidung an anderer Stelle getroffen wird. Mit dieser Machtlosigkeit müssen sie auch erst umgehen lernen. Sophia Klink ist mit diesem Roman ein ganz ausgezeichnetes Debüt gelungen, das spannend geschrieben ist, die Lesenden an einen entlegenen Ort mitten in der abgelegenen Natur versetzt, sie die Stimmung dort miterleben lässt und gleichzeitig einiges an an interessantem und für mich neuem Wissen über naturwissenschaftliche Zusammenhänge vermittelt, wie z.B. auf S. 40 von 136 meines E-Books: "Werfe nie einen gestressten Fisch zurück in den Fluss, hat Vova gesagt. Alle anderen Fische könnten sterben vor Schreck. Sie spüren die Angst der anderen, ihr Adrenalin und Cortisol löst sich im Wasser. Sie nehmen es über die Haut in ihr eigenes Blut auf. Der Stress verändert sie physiologisch. Wir beeinflussen nur unnötig, wie gut sie laichen, verfälschen langfristig unsere eigenen Daten." Ich kann dieses Buch allen, die ein Herz für die Natur haben und sich für aktuelle Themen dieser Zeit wie Naturwissenschaft im Spannungsfeld zwischen Ethik sowie wirtschaftlichen und staatlichen Interessen, Klimawandel und seine Auswirkungen interessieren, nur wärmstens ans Herz liegen. Tolles Nature Writing vom Feinsten, in Kombination mit Aufweckeffekt für ein Herzensanliegen!

  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    11.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wissenschaftliche Fakten und poetische Eindrücke

    In ihrem Debütroman “Kurilensee” lässt Sophia Klink wissenschaftliche Fakten und poetische Eindrücke miteinander verschwimmen. Vor der eindrucksvollen Kulisse der russischen Halbinsel Kamtschatka mit seiner Wildnis, den reichen Lachsbeständen und den vielen Bären baut sie eine Drohkulisse auf, was sich durch den allmählichen Klimawandel alles ändern könnte. Mit oder ohne menschlichen Eingreifens wird sich einiges ändern. Sie fragt dabei, ob der Mensch als Hilfe überhaupt noch ein Faktor ist und eine Chance hat, zum Positiven eingreifen. Doch wie die Natur ändern sich auch ihre Figuren. Im Mittelpunkt steht die Biologin Anna, die aus der Ich-Perspektive von ihrer Arbeit und ihrem Leben auf der Forschungsstation erzählt. So gelingt Sophia Klink mit “Kurilensee” ein eindringliches und poetisches Debüt über den herannahenden Klimawandel und seine bedrohlichen Auswirkungen.

  • Dajobama

    4/5

    24.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kurilensee – Sophia Klink…

    Kurilensee – Sophia Klink Dies ist ein recht wissenschaftlich geprägter Roman rund um das Ökosystem des Kurilensees auf der russischen Halbinsel Kamtschatka. Protagonistin und Erzählerin ist Anna, eine Biologin auf der Forschungsstation am Kurilensee. Zusammen mit ihren Kollegen, zu denen auch ihr Freund Vova zählt, beobachtet sie seit Jahren die Veränderung der Lachspopulation. Die Wissenschaftler zählen Fische, analysieren Wasserproben und vieles mehr. Schließlich sollen sie eine Empfehlung abgeben für oder gegen eine Düngung des Sees mit Phosphat. Diese kann möglicherweise die Folgen von Überfischung und Klimawandel etwas abmildern. Aber würde man damit nicht das empfindliche Ökosystem noch mehr durcheinanderbringen? Eine schwere Entscheidung zu einem sehr aktuellen Thema. Man muss sich als Leser schon für Fische, Klima und was alles damit zusammenhängt, interessieren. Denn die Autorin verliert sich gern in wissenschaftlichen Details und schreckt auch vor Fachbegriffen nicht zurück. Fernab der Studien gibt es nur recht wenig Handlung bzw. Entwicklung. Dennoch liest sich dieses faszinierende Werk überraschend gut. Der Autorin gelingt es, einen gewissen atmosphärischen Sog aufzubauen und mit ihrer eigenen Begeisterung anzustecken. Lesenswert - 4 Sterne

  • Bewertung

    aus Bamberg

    4/5

    18.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    »Wir beuten aus, was geht. Ist nur die Frage, um welchen Preis.«

    »Wir beuten aus, was geht. Ist nur die Frage, um welchen Preis.« Schon seit mehreren Jahren ist die dreißigjährige Anna von Mai bis September teil eines Forschungsteams am Kurilensee, um den Lachsbestand zu bestimmen und die dortigen Wasserverhältnisse sowie Lebensbedingungen für die Fische zu überprüfen. Aufgrund des Klimawandels und kommerzieller Überfischung ist die Lachspopulation schwindend. Das Team der Forschungsstation besteht aus ganz verschiedenen Persönlichkeiten, was ein Zusammenleben über den Zeitraum und solch einer Abgeschiedenheit nicht eben leichter, aber für uns Leser*innen ansprechender macht. Noch dazu die wilde Natur Kamtschatkas um sie herum. Glücklicherweise ist auch ihr Partner Vova dabei. In diesem Jahr soll zudem abgewägt werden, ob eine Düngung des Sees ratsam sei oder ob dies die vorherrschenden Begebenheiten nur noch verschlimmern würde… Die Autorin Sophia Klink verwebt in dieser Geschichte viel biologisches, geografisches und anatomisches Wissen, was den Roman meiner Meinung zwar ein bisschen trockener macht, aber die erzählende Perspektive um eine wissenschaftliche ergänzt, aus der man viel mitnehmen kann. Dementsprechend empfand ich, je mehr ich von dem Buch las, den Stil stellenweise sehr distanziert und manchmal fast journalistisch. Andererseits wird in vielen knappen, sanft dahinplätschernden und oft poetisch anmutenden Sätzen viel geschildert. Sei es betreffend gelungener Landschaftsbeschreibungen, der meist nicht sichtbaren Magie der Natur und der Wildnis Kamtschatkas oder hinsichtlich des Alltags der Forschungsstation. Besonders viele innere Einblicke in die Gedanken- und Gefühlswelt der Protagonistin Anna werden präzise herausgearbeitet. Auf leise Art überzeugt dieser idyllische Roman durch viele Zwischentöne, das Sichtbarmachen von sonst Unsichtbarem und einem – manchmal zu – ruhigen aber dennoch überzeugten Weckruf für ein aktives Handeln, nicht nur den Kurilensee betreffend.

  • Bewertung

    3/5

    19.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Wissenschaft und Poesie

    Sophia Klinks „Kurilensee“ punktet mit einem hochaktuellen, spannenden Thema: Mit feinem Gespür verbindet sie die fragile Natur Kamtschatkas mit präziser Wissenschaft und einer poetisch dichten Sprache. Die Schilderung der Arbeit und der Diskussionen am See sind informativ und schärfen den Blick für globale Bedrohungen wie den Klimawandel. Besonders eindrücklich gelingt ihr die Darstellung der Schönheit der Umgebung ebenso wie die Zweifel und Konflikte der Protagonistin Anna.Allerdings gerät die Handlung über weite Strecken recht gemächlich. Die Fülle an naturwissenschaftlichen Details und langen Innenschauen nimmt dem Roman bisweilen das Tempo, sodass sich einige Passagen etwas langatmig lesen und die Spannung darunter leidet. Wer jedoch Freude an Nature Writing und Wissenschaftsliteratur hat, wird durch die intensive Sprache und eindringlichen Naturschilderungen entschädigt.Insgesamt ein interessantes literarisches Debüt, das mit Tiefe überzeugt, manchmal aber unter seiner eigenen Akribie ins Stocken gerät und deshalb nicht durchgehend fesselt.

Kundinnen und Kunden meinen

5

3

4

2

3

1

2

0

1

0

Bewertungen (6)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Kurilensee
  • Produktbild: Kurilensee