Produktbild: Verdammt wütend

Verdammt wütend Roman

16

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.10.2025

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,8/12,5/2,2 cm

Gewicht

238 g

Farbe

Bordeaux

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Faen, faen, faen

Übersetzt von

Karoline Hippe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0553-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.10.2025

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,8/12,5/2,2 cm

Gewicht

238 g

Farbe

Bordeaux

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Faen, faen, faen

Übersetzt von

Karoline Hippe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0553-3

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: herstellung@dumont.de

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

16 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Das Bucht ist wie der Titel - wütend

Schoko_und_Buch aus Friedberg am 06.03.2025

Bewertungsnummer: 2430250

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie kann man wütend schreiben, ohne das Wort zu benutzen? Die Autorin hat dies geschafft. Allein indem sie über mehr als 2 Seiten zu Beginn schreibt, was es heißt Frau zu sein und damit nahezu jedes Klischee und jedes (sich zum Teil widersprechendes) Rollenbild bedient, hat sie mich bereits gefesselt. Britt verbringt mit ihrer Familie und den Freunden ihres Mannes wie jedes Jahr den Sommer am Meer im Sommerhaus von Nico. Diesmal platzt ihr der Kragen, sie schreit ihre Meinung förmlich an alle raus und verlässt das Haus. Bis zum nächsten Morgen kommt sie nicht zurück. Während des Buches erfahren wir mehr über ihre Gedankengänge, die Liebe und Gedanken zu ihrer Tochter, zu ihrem Mann. Aber wir erfahren auch, was während ihrer Abwesenheit passiert mit den anderen. Britt ist immer wütend, sie trägt eine solch unbändige Wut in sich seit ihrer Kindheit. Früh verlässt ihre Mutter die Familie, was sicher einen großen Beitrag zur Wut leistet. In ihrer kleinen Auszeit kommt Britt sich selbst etwas näher. Ausgerechnet mit der verhassten Nico verbringt sie diese Stunden. Doch so gegensätzlich wie die beiden sind, so sehr hilft es Britt, langsam sich selbst zu spüren. Sie hat nie gelernt, ihre Bedürfnisse zu spüren, geschweige denn zu äußern. Und so lebt Britt eigentlich nicht ihr Leben, sondern wird gelebt und zum Spielball ihres Umfeldes. Das Buch ist außergewöhnlich – im Schreibstil, aber auch im Spiel der Gestaltung. Da sind mal 3 wütende Sätze auf eine Seite geschmissen, der Rest der Seite bleibt leer. Und so reißt einen Britt mit in den Strudel der Wut. Vieles kann ich absolut nachempfinden und es ist das, weswegen sich viele Mütter heute erschöpft fühlen. Der Druck von außen – „Mädchen zu sein, bedeutet viel Schminke zu benutzten, aber trotzdem natürlich auszusehen, Mädchen sollen sich so schminken, dass sie ungeschminkt aussehen, als wären sie so aufgewacht.“ Und derer Beispiele sind zahlreich aufgeführt. Wenn man als Frau in jede der „Anforderungen“ passen möchte, bleibt ein Hauch von Bandbreite, in der frau sich frei bewegen kann. Also kommt man nicht drumherum, sich seinen eigenen Wünschen zu widmen und lernen, die Bedürfnisse zu äußern – ABER: So wurden Mädchen nicht erzogen. Das macht wütend. Die gute Nachricht ist: Wir können es lernen, auf uns selbst zu hören. Es mag manchmal schmerzen und wir ecken bestimmt auch an. Aber wir haben nur ein Leben. Und auch Britt hat eine Lösung gefunden.

Das Bucht ist wie der Titel - wütend

Schoko_und_Buch aus Friedberg am 06.03.2025
Bewertungsnummer: 2430250
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie kann man wütend schreiben, ohne das Wort zu benutzen? Die Autorin hat dies geschafft. Allein indem sie über mehr als 2 Seiten zu Beginn schreibt, was es heißt Frau zu sein und damit nahezu jedes Klischee und jedes (sich zum Teil widersprechendes) Rollenbild bedient, hat sie mich bereits gefesselt. Britt verbringt mit ihrer Familie und den Freunden ihres Mannes wie jedes Jahr den Sommer am Meer im Sommerhaus von Nico. Diesmal platzt ihr der Kragen, sie schreit ihre Meinung förmlich an alle raus und verlässt das Haus. Bis zum nächsten Morgen kommt sie nicht zurück. Während des Buches erfahren wir mehr über ihre Gedankengänge, die Liebe und Gedanken zu ihrer Tochter, zu ihrem Mann. Aber wir erfahren auch, was während ihrer Abwesenheit passiert mit den anderen. Britt ist immer wütend, sie trägt eine solch unbändige Wut in sich seit ihrer Kindheit. Früh verlässt ihre Mutter die Familie, was sicher einen großen Beitrag zur Wut leistet. In ihrer kleinen Auszeit kommt Britt sich selbst etwas näher. Ausgerechnet mit der verhassten Nico verbringt sie diese Stunden. Doch so gegensätzlich wie die beiden sind, so sehr hilft es Britt, langsam sich selbst zu spüren. Sie hat nie gelernt, ihre Bedürfnisse zu spüren, geschweige denn zu äußern. Und so lebt Britt eigentlich nicht ihr Leben, sondern wird gelebt und zum Spielball ihres Umfeldes. Das Buch ist außergewöhnlich – im Schreibstil, aber auch im Spiel der Gestaltung. Da sind mal 3 wütende Sätze auf eine Seite geschmissen, der Rest der Seite bleibt leer. Und so reißt einen Britt mit in den Strudel der Wut. Vieles kann ich absolut nachempfinden und es ist das, weswegen sich viele Mütter heute erschöpft fühlen. Der Druck von außen – „Mädchen zu sein, bedeutet viel Schminke zu benutzten, aber trotzdem natürlich auszusehen, Mädchen sollen sich so schminken, dass sie ungeschminkt aussehen, als wären sie so aufgewacht.“ Und derer Beispiele sind zahlreich aufgeführt. Wenn man als Frau in jede der „Anforderungen“ passen möchte, bleibt ein Hauch von Bandbreite, in der frau sich frei bewegen kann. Also kommt man nicht drumherum, sich seinen eigenen Wünschen zu widmen und lernen, die Bedürfnisse zu äußern – ABER: So wurden Mädchen nicht erzogen. Das macht wütend. Die gute Nachricht ist: Wir können es lernen, auf uns selbst zu hören. Es mag manchmal schmerzen und wir ecken bestimmt auch an. Aber wir haben nur ein Leben. Und auch Britt hat eine Lösung gefunden.

So gut!

hamburg.lesequeen aus Bargfeld-Stegen am 06.01.2025

Bewertungsnummer: 2379595

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

VERDAMMT WÜTEND Linn Strømsborg „Eltern zu sein bedeutet, so zu tun, als ob alles gut läuft.“ (S. 101) Britt ist wütend. Wütend, weil sie sagt, was sie denkt, aber niemand ihr zuhört. Wütend, weil sie enttäuscht ist - von sich selbst, von ihrem Mann Espen und von dem Leben, das sie mit ihm und ihrer Tochter führt. Ein Leben, das sich so ganz anders anfühlt, als sie es sich einst vorgestellt hatte. Wütend, weil sie erschöpft ist, ihre Arbeit hasst und niemand sie fragt, warum sie wütend ist. Doch ihre Wut reicht tiefer. Sie ist wütend, weil ihre Mutter sie als 12-Jährige ohne ein Wort des Abschieds verließ. Als Britt eines Tages aus der Schule kam, war ihre Mutter einfach nicht mehr da. Im Urlaub mit Freunden, Mann und Tochter eskaliert alles: Britt rastet völlig aus, schreit die anderen an und verlässt schließlich das Sommerhaus, um ins Wasser zu gehen. Niemand weiß, ob sie zurückkehren wird. Ihr Leben fühlt sich an wie ein endloser Kampf - ein Kampf, es allen recht zu machen, der schon in ihrer Kindheit begann. Linn Strømsborg gelingt es auch in diesem Roman, die innersten Kämpfe und die erschöpfte Sehnsucht einer Frau schonungslos und bewegend darzustellen. Nachdem „Nie Nie Nie“ eines meiner absoluten Herzensbücher ist, musste ich natürlich auch Strømsborgs neuestes Werk lesen - und meine hohen Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Auch wenn dieser Roman für mich nicht ganz die Tiefe von „Nie Nie Nie“ erreicht, hat mich der besondere Schreibstil erneut begeistert. Die Erzählweise, die verschiedene Perspektiven beleuchtet, fand ich besonders gelungen. Britts Gedanken- und Gefühlswelt wurde für mich so greifbar, dass ich mit ihr litt und die Trauer spürte, die sie seit ihrer Kindheit begleitet. Die Geschichte regt zum Nachdenken an - über Familie, Erwartungen und die Lasten, die wir oft still mit uns tragen. Fazit: Seit laut, wütend und schießt solche Ehemänner wie Espen zum Mond! 5/ 5

So gut!

hamburg.lesequeen aus Bargfeld-Stegen am 06.01.2025
Bewertungsnummer: 2379595
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

VERDAMMT WÜTEND Linn Strømsborg „Eltern zu sein bedeutet, so zu tun, als ob alles gut läuft.“ (S. 101) Britt ist wütend. Wütend, weil sie sagt, was sie denkt, aber niemand ihr zuhört. Wütend, weil sie enttäuscht ist - von sich selbst, von ihrem Mann Espen und von dem Leben, das sie mit ihm und ihrer Tochter führt. Ein Leben, das sich so ganz anders anfühlt, als sie es sich einst vorgestellt hatte. Wütend, weil sie erschöpft ist, ihre Arbeit hasst und niemand sie fragt, warum sie wütend ist. Doch ihre Wut reicht tiefer. Sie ist wütend, weil ihre Mutter sie als 12-Jährige ohne ein Wort des Abschieds verließ. Als Britt eines Tages aus der Schule kam, war ihre Mutter einfach nicht mehr da. Im Urlaub mit Freunden, Mann und Tochter eskaliert alles: Britt rastet völlig aus, schreit die anderen an und verlässt schließlich das Sommerhaus, um ins Wasser zu gehen. Niemand weiß, ob sie zurückkehren wird. Ihr Leben fühlt sich an wie ein endloser Kampf - ein Kampf, es allen recht zu machen, der schon in ihrer Kindheit begann. Linn Strømsborg gelingt es auch in diesem Roman, die innersten Kämpfe und die erschöpfte Sehnsucht einer Frau schonungslos und bewegend darzustellen. Nachdem „Nie Nie Nie“ eines meiner absoluten Herzensbücher ist, musste ich natürlich auch Strømsborgs neuestes Werk lesen - und meine hohen Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Auch wenn dieser Roman für mich nicht ganz die Tiefe von „Nie Nie Nie“ erreicht, hat mich der besondere Schreibstil erneut begeistert. Die Erzählweise, die verschiedene Perspektiven beleuchtet, fand ich besonders gelungen. Britts Gedanken- und Gefühlswelt wurde für mich so greifbar, dass ich mit ihr litt und die Trauer spürte, die sie seit ihrer Kindheit begleitet. Die Geschichte regt zum Nachdenken an - über Familie, Erwartungen und die Lasten, die wir oft still mit uns tragen. Fazit: Seit laut, wütend und schießt solche Ehemänner wie Espen zum Mond! 5/ 5

Kundinnen und Kunden meinen

Verdammt wütend

von Linn Strømsborg

0 Bewertungen filtern

Meinung aus der Buchhandlung

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

L. Hartges

Thalia Mayersche Rheydt

Zum Portrait

5/5

Verdammt wütend trifft es verdammt gut

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Linn Strømsborg schafft es spielend leicht, einen wütend zu machen. Wütend auf die Gesellschaft. Wütend auf das Leben. Ein wahnsinnig starkes Buch übers Frau sein, die Erwartungen der Gesellschaft und den Mental Load einer Familie und Ehe. "Frau zu sein bedeutet, Feministin zu sein, aber nur so, dass es für Männer noch in Ordnung ist, Frau zu sein bedeutet, in einer Welt voller Männer zu leben, die Frauen hassen, Frau zu sein bedeutet, ....."
  • L. Hartges
  • Buchhändler/-in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

5/5

Verdammt wütend trifft es verdammt gut

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Linn Strømsborg schafft es spielend leicht, einen wütend zu machen. Wütend auf die Gesellschaft. Wütend auf das Leben. Ein wahnsinnig starkes Buch übers Frau sein, die Erwartungen der Gesellschaft und den Mental Load einer Familie und Ehe. "Frau zu sein bedeutet, Feministin zu sein, aber nur so, dass es für Männer noch in Ordnung ist, Frau zu sein bedeutet, in einer Welt voller Männer zu leben, die Frauen hassen, Frau zu sein bedeutet, ....."

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Maria Decker

Thalia Nordhausen – Marktpassage

Zum Portrait

5/5

Ein Buch, das zurecht wütend macht

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Linn Strømsborg ist eine der wichtigsten feministischen Autorinnen unserer Zeit. Noch nie war ein Buchtitel so treffend gewählt, wie dieser. "Verdammt wütend" macht genau das: verdammt wütend. Britt ist 43 Jahre alt, hat ein Kind und ein Mann - die perfekte Idylle, wie man meinen könnte. Doch an einem Tag im Urlaub kommt es zum Eklat. Britt rastet aus und macht ihrer jahrelangen Unzufriedenheit Luft. Linn Strømsborg thematisiert in "verdammt wütend" nicht nur den "Mental Overload" von Frauen, sondern auch die patriarchalischen Strukturen in unserer Gesellschaft. Dieser fein gesponnener Roman wühlt auf und macht betroffen. Ohne erhobenen Zeigefinger nimmt Linn Strømsborg die typischen Geschlechterrollen mit Präzision, die ihres Gleichen sucht, auseinander. Wer ein Lesehighlight sucht, muss zu diesem Buch greifen.
  • Maria Decker
  • Buchhändler/-in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

5/5

Ein Buch, das zurecht wütend macht

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Linn Strømsborg ist eine der wichtigsten feministischen Autorinnen unserer Zeit. Noch nie war ein Buchtitel so treffend gewählt, wie dieser. "Verdammt wütend" macht genau das: verdammt wütend. Britt ist 43 Jahre alt, hat ein Kind und ein Mann - die perfekte Idylle, wie man meinen könnte. Doch an einem Tag im Urlaub kommt es zum Eklat. Britt rastet aus und macht ihrer jahrelangen Unzufriedenheit Luft. Linn Strømsborg thematisiert in "verdammt wütend" nicht nur den "Mental Overload" von Frauen, sondern auch die patriarchalischen Strukturen in unserer Gesellschaft. Dieser fein gesponnener Roman wühlt auf und macht betroffen. Ohne erhobenen Zeigefinger nimmt Linn Strømsborg die typischen Geschlechterrollen mit Präzision, die ihres Gleichen sucht, auseinander. Wer ein Lesehighlight sucht, muss zu diesem Buch greifen.

Meinung aus der Buchhandlung

Verdammt wütend

von Linn Strømsborg

0 Rezensionen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Verdammt wütend