Produktbild: Verdammt wütend

Verdammt wütend Roman

18

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

39468

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.10.2025

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,8/12,5/2,2 cm

Gewicht

242 g

Farbe

Bordeaux

Auflage

1

Originaltitel

Faen, faen, faen

Übersetzt von

Karoline Hippe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0553-3

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

39468

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.10.2025

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,8/12,5/2,2 cm

Gewicht

242 g

Farbe

Bordeaux

Auflage

1

Originaltitel

Faen, faen, faen

Übersetzt von

Karoline Hippe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0553-3

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

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  • Buechervorhersage

    aus Dortmund

    4/5

    18.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine zurecht VERDAMMT WÜTENDE Frau

    Das Buch beginnt damit, dass der Werdegang einer Frau beschrieben wird, wie sie aufwachsen und erzogen werden, was von ihnen erwartet wird und was sie aushalten sollen. Diese Aufzählung ist so wahr und stimmig und sie hat mich direkt wütend gemacht. Anschließend lernt man Britts Leben und ihre Geschichte kennen. Wie es zu dem Wutanfall im Ferienhaus gekommen ist. Was sie alles bisher erlebt hat, dass zu so einer Gefühlsexplosion geführt hat. Ich habe Britts Wut als Frau sehr gefühlt und war entsetzt, was für einen rücksichts- und verständnislosen Mann sie geheiratet hat. Er war mir sofort unsympathisch. Gleichzeitig haben mich aber auch manchmal Britts bereuende Gedankengänge wütend gemacht. Sie hat die Schuld oft bei sich selbst gesucht und hatte das Bedürfnis sich zu entschuldigen, obwohl ihre Reaktion absolut passend war. Das war für mich manchmal schwer auszuhalten. Daher habe ich mich über Nicos Charakter als ausgleichenden Part gefreut. Sie interessiert sich nicht für die Normen, die die Gesellschaft für Frauen festgelegt hat. Sie macht einfach das, was sich für sie richtig anfühlt und es ist ihr egal, wenn sie damit aneckt. Ihre Lebensweise war Britt immer unverständlich und die beiden Frauen standen sich dadurch nie nahe, doch nun erkennt Britt, dass sie Nico um ihre Leichtigkeit beneidet und schafft es, sich von diesem Lebensgefühl anstecken zu lassen. Darüber war ich sehr froh, da ich in der Geschichte kurzzeitig die Sorge hatte, dass sie weitermacht wie bisher und sich nur für einen Tag getraut hat, auszubrechen und sich nicht zurück zu halten. Der Schreibstil der Autorin ist andersartig, es gibt keine festen Kapitel oder eine feste Erzählstruktur, sondern es gibt immer wieder Abschnitte, die Informationen und Gedanken einstreuen, mal aus der Gegenwart, mal aus der Vergangenheit und meistens recht ruhig und sachlich erzählt. Zuerst war der Stil etwas ungewohnt für mich, doch ich habe mich schon bald daran gewöhnt und war bei jedem Abschnitt gespannt, was ich als Nächstes erfahren werde.

  • Schoko_und_Buch

    aus Friedberg

    5/5

    06.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Bucht ist wie der Titel - wütend

    Wie kann man wütend schreiben, ohne das Wort zu benutzen? Die Autorin hat dies geschafft. Allein indem sie über mehr als 2 Seiten zu Beginn schreibt, was es heißt Frau zu sein und damit nahezu jedes Klischee und jedes (sich zum Teil widersprechendes) Rollenbild bedient, hat sie mich bereits gefesselt. Britt verbringt mit ihrer Familie und den Freunden ihres Mannes wie jedes Jahr den Sommer am Meer im Sommerhaus von Nico. Diesmal platzt ihr der Kragen, sie schreit ihre Meinung förmlich an alle raus und verlässt das Haus. Bis zum nächsten Morgen kommt sie nicht zurück. Während des Buches erfahren wir mehr über ihre Gedankengänge, die Liebe und Gedanken zu ihrer Tochter, zu ihrem Mann. Aber wir erfahren auch, was während ihrer Abwesenheit passiert mit den anderen. Britt ist immer wütend, sie trägt eine solch unbändige Wut in sich seit ihrer Kindheit. Früh verlässt ihre Mutter die Familie, was sicher einen großen Beitrag zur Wut leistet. In ihrer kleinen Auszeit kommt Britt sich selbst etwas näher. Ausgerechnet mit der verhassten Nico verbringt sie diese Stunden. Doch so gegensätzlich wie die beiden sind, so sehr hilft es Britt, langsam sich selbst zu spüren. Sie hat nie gelernt, ihre Bedürfnisse zu spüren, geschweige denn zu äußern. Und so lebt Britt eigentlich nicht ihr Leben, sondern wird gelebt und zum Spielball ihres Umfeldes. Das Buch ist außergewöhnlich – im Schreibstil, aber auch im Spiel der Gestaltung. Da sind mal 3 wütende Sätze auf eine Seite geschmissen, der Rest der Seite bleibt leer. Und so reißt einen Britt mit in den Strudel der Wut. Vieles kann ich absolut nachempfinden und es ist das, weswegen sich viele Mütter heute erschöpft fühlen. Der Druck von außen – „Mädchen zu sein, bedeutet viel Schminke zu benutzten, aber trotzdem natürlich auszusehen, Mädchen sollen sich so schminken, dass sie ungeschminkt aussehen, als wären sie so aufgewacht.“ Und derer Beispiele sind zahlreich aufgeführt. Wenn man als Frau in jede der „Anforderungen“ passen möchte, bleibt ein Hauch von Bandbreite, in der frau sich frei bewegen kann. Also kommt man nicht drumherum, sich seinen eigenen Wünschen zu widmen und lernen, die Bedürfnisse zu äußern – ABER: So wurden Mädchen nicht erzogen. Das macht wütend. Die gute Nachricht ist: Wir können es lernen, auf uns selbst zu hören. Es mag manchmal schmerzen und wir ecken bestimmt auch an. Aber wir haben nur ein Leben. Und auch Britt hat eine Lösung gefunden.

  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    06.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    So gut!

    VERDAMMT WÜTEND Linn Strømsborg „Eltern zu sein bedeutet, so zu tun, als ob alles gut läuft.“ (S. 101) Britt ist wütend. Wütend, weil sie sagt, was sie denkt, aber niemand ihr zuhört. Wütend, weil sie enttäuscht ist - von sich selbst, von ihrem Mann Espen und von dem Leben, das sie mit ihm und ihrer Tochter führt. Ein Leben, das sich so ganz anders anfühlt, als sie es sich einst vorgestellt hatte. Wütend, weil sie erschöpft ist, ihre Arbeit hasst und niemand sie fragt, warum sie wütend ist. Doch ihre Wut reicht tiefer. Sie ist wütend, weil ihre Mutter sie als 12-Jährige ohne ein Wort des Abschieds verließ. Als Britt eines Tages aus der Schule kam, war ihre Mutter einfach nicht mehr da. Im Urlaub mit Freunden, Mann und Tochter eskaliert alles: Britt rastet völlig aus, schreit die anderen an und verlässt schließlich das Sommerhaus, um ins Wasser zu gehen. Niemand weiß, ob sie zurückkehren wird. Ihr Leben fühlt sich an wie ein endloser Kampf - ein Kampf, es allen recht zu machen, der schon in ihrer Kindheit begann. Linn Strømsborg gelingt es auch in diesem Roman, die innersten Kämpfe und die erschöpfte Sehnsucht einer Frau schonungslos und bewegend darzustellen. Nachdem „Nie Nie Nie“ eines meiner absoluten Herzensbücher ist, musste ich natürlich auch Strømsborgs neuestes Werk lesen - und meine hohen Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Auch wenn dieser Roman für mich nicht ganz die Tiefe von „Nie Nie Nie“ erreicht, hat mich der besondere Schreibstil erneut begeistert. Die Erzählweise, die verschiedene Perspektiven beleuchtet, fand ich besonders gelungen. Britts Gedanken- und Gefühlswelt wurde für mich so greifbar, dass ich mit ihr litt und die Trauer spürte, die sie seit ihrer Kindheit begleitet. Die Geschichte regt zum Nachdenken an - über Familie, Erwartungen und die Lasten, die wir oft still mit uns tragen. Fazit: Seit laut, wütend und schießt solche Ehemänner wie Espen zum Mond! 5/ 5

  • Europeantravelgirl

    5/5

    24.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Manifest der Wut

    Britt ist wütend. Verdammt wütend. Schon immer. Doch dann im jährlichen Urlaub mit Freunden im Sommerhaus bricht diese unbändige Wut schreiend aus Britt heraus. Erst explodiert sie, dann haut sie ab. Mit einer Freundin, die aber genau genommen die beste Freundin ihres Mannes ist, und allein das macht Britt schon wieder wütend. Dieses Buch ist ein Manifest weiblicher Wut. Britt wurde ihr ganzes Leben lang zu einem braven Mädchen erzogen und hat nie gelernt, ihre Gefühle und Bedürfnisse in Worte zu fassen. Stattdessen ist die Wut in ihr angewachsen wie ein Sauerteig, der beständig angefüttert wird. Vieles kann ich als Frau beim Lesen fühlen und begreife bald, wie schwer es Britt fällt zu sagen: „Mir geht es gerade nicht so gut.“ Was so banal klingt, hält erschreckend vor Augen, welche Erwartungshaltung Gesellschaft und Familie an eine funktionierende Frau und Mutter richten. Genauso wie Britts Erkenntnis „Ich hab mir nie das genommen, was ich wollte, ich hab mich mit dem begnügt, was ich bekommen hab.“ Ich lese dieses Buch nicht als Spiegel für mich als Frau, sondern sehe mich auch in meiner Verantwortung als Mutter bekräftigt, wenn es um die Weitergabe von Werten und weibliches Empowerment geht. Auch wenn es im Roman vordergründig um Wut geht, merkt man rasch beim Lesen, was das eigentliche Thema ist: Britts Emanzipation und Selbstfindung. Den Schreibstil fand ich außergewöhnlich, denn Britt wird zur allwissenden Erzählerin gemacht. Wir erleben damit auch die Standpunkte anderer Beteiligter, aber stets gefiltert durch Britts Blick. Britt, die als Kind selbst von ihrer Mutter verlassen wurde, und nun darüber nachdenkt, Mann und Kind zu verlassen, aber auf keinen Fall die Geschichte wiederholen möchte. Für mich ein wütender, aber auch aufschlussreicher Weg, wenn Britt ihre eigene Geschichte schreibt.

  • Europeantravelgirl

    5/5

    24.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Manifest der Wut Britt ist…

    Manifest der Wut Britt ist wütend. Verdammt wütend. Schon immer. Doch dann im jährlichen Urlaub mit Freunden im Sommerhaus bricht diese unbändige Wut schreiend aus Britt heraus. Erst explodiert sie, dann haut sie ab. Mit einer Freundin, die aber genau genommen die beste Freundin ihres Mannes ist, und allein das macht Britt schon wieder wütend. Dieses Buch ist ein Manifest weiblicher Wut. Britt wurde ihr ganzes Leben lang zu einem braven Mädchen erzogen und hat nie gelernt, ihre Gefühle und Bedürfnisse in Worte zu fassen. Stattdessen ist die Wut in ihr angewachsen wie ein Sauerteig, der beständig angefüttert wird. Vieles kann ich als Frau beim Lesen fühlen und begreife bald, wie schwer es Britt fällt zu sagen: „Mir geht es gerade nicht so gut.“ Was so banal klingt, hält erschreckend vor Augen, welche Erwartungshaltung Gesellschaft und Familie an eine funktionierende Frau und Mutter richten. Genauso wie Britts Erkenntnis „Ich hab mir nie das genommen, was ich wollte, ich hab mich mit dem begnügt, was ich bekommen hab.“ Ich lese dieses Buch nicht als Spiegel für mich als Frau, sondern sehe mich auch in meiner Verantwortung als Mutter bekräftigt, wenn es um die Weitergabe von Werten und weibliches Empowerment geht. Auch wenn es im Roman vordergründig um Wut geht, merkt man rasch beim Lesen, was das eigentliche Thema ist: Britts Emanzipation und Selbstfindung. Den Schreibstil fand ich außergewöhnlich, denn Britt wird zur allwissenden Erzählerin gemacht. Wir erleben damit auch die Standpunkte anderer Beteiligter, aber stets gefiltert durch Britts Blick. Britt, die als Kind selbst von ihrer Mutter verlassen wurde, und nun darüber nachdenkt, Mann und Kind zu verlassen, aber auf keinen Fall die Geschichte wiederholen möchte. Für mich ein wütender, aber auch aufschlussreicher Weg, wenn Britt ihre eigene Geschichte schreibt.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von L. Hartges

    L. Hartges

    Thalia Mayersche Rheydt

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Verdammt wütend trifft es verdammt gut

    Linn Strømsborg schafft es spielend leicht, einen wütend zu machen. Wütend auf die Gesellschaft. Wütend auf das Leben. Ein wahnsinnig starkes Buch übers Frau sein, die Erwartungen der Gesellschaft und den Mental Load einer Familie und Ehe. "Frau zu sein bedeutet, Feministin zu sein, aber nur so, dass es für Männer noch in Ordnung ist, Frau zu sein bedeutet, in einer Welt voller Männer zu leben, die Frauen hassen, Frau zu sein bedeutet, ....."
  • Zum Bewerterprofil von Maria Decker

    Maria Decker

    Thalia Nordhausen – Marktpassage

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch, das zurecht wütend macht

    Linn Strømsborg ist eine der wichtigsten feministischen Autorinnen unserer Zeit. Noch nie war ein Buchtitel so treffend gewählt, wie dieser. "Verdammt wütend" macht genau das: verdammt wütend. Britt ist 43 Jahre alt, hat ein Kind und ein Mann - die perfekte Idylle, wie man meinen könnte. Doch an einem Tag im Urlaub kommt es zum Eklat. Britt rastet aus und macht ihrer jahrelangen Unzufriedenheit Luft. Linn Strømsborg thematisiert in "verdammt wütend" nicht nur den "Mental Overload" von Frauen, sondern auch die patriarchalischen Strukturen in unserer Gesellschaft. Dieser fein gesponnener Roman wühlt auf und macht betroffen. Ohne erhobenen Zeigefinger nimmt Linn Strømsborg die typischen Geschlechterrollen mit Präzision, die ihres Gleichen sucht, auseinander. Wer ein Lesehighlight sucht, muss zu diesem Buch greifen.
  • Zum Bewerterprofil von Dermot Willis

    Dermot Willis

    Thalia Korbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.06.2025

    eBook (ePUB)

    Pflichtlektüre!

    Ein sehr starkes Buch über was es WIRKLICH bedeutet Frau zu sein. Selbst im Jahr 2025 müssen Frauen immer noch kämpfen um ihren Platz in unsere gesellschaft, aber dieses Buch macht klar und deutlich, dass der Kampf noch lange nicht zu Ende ist.
  • Zum Bewerterprofil von Leonie Badura

    Leonie Badura

    Thalia Göttingen – Kauf Park

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Verdammt wütend

    Wütend, ehrlich, befreiend! Linn Strømsborg trifft mit „Verdammt wütend“ einen Nerv. Eine kluge, kraftvolle Stimme über weibliche Wut, die lange nachwirkt. Schlau, stark, intensiv und absolut lesenswert!
  • Zum Bewerterprofil von Dina Niedermann

    Dina Niedermann

    Thalia Berlin – East Side Mall

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die weibliche Wut

    Ich habe selten so viele Emotionen hintereinander gefühlt. Mit einem einfachen Schreibstil, schafft Stromsborg es so viele Gefühle auszulösen. Es scheint so simpel, aber der „Anfang" in Poetry-Slam Manier, hat mich direkt gecatcht.

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