Platons Darstellung der Figur Sokrates in "Platon: Apologie des Sokrates" Inwieweit wird Sokrates von Platon in der Apologie des Sokrates, verglichen mit anderen Autoren, idealisiert dargestellt?
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Sprache:Deutsch
11,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
18.02.2025
Verlag
GRINSeitenzahl
20
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,2 cm
Gewicht
45 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-389-11221-2
Studienarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Antike, Note: 2,0, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Frage, inwieweit Platon in der Apologie des Sokrates ein idealisiertes Bild seines Lehrers zeichnet, steht im Mittelpunkt dieser Untersuchung. Da Sokrates selbst keine Schriften hinterließ, sind die platonischen Dialoge eine der zentralen Quellen zu seinem Leben und Denken. Dennoch bleibt unklar, ob die dort dargestellte Figur dem historischen Sokrates entspricht oder ob Platon vielmehr eine stilisierte Version seines Lehrers präsentiert. Nach einer historischen Einordnung der athenischen Gesellschaft und des Gerichtsprozesses gegen Sokrates wird der Inhalt der Apologie des Sokrates detailliert analysiert. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei auf die Charakterisierung der Hauptfigur gelegt: Sokrates erscheint als weiser, furchtloser Philosoph, der sich mit Ironie und rhetorischer Präzision gegen die Vorwürfe verteidigt. Die Frage nach der Wahrhaftigkeit dieser Darstellung wird durch den Vergleich mit anderen Quellen, insbesondere Aristophanes' Komödie Die Wolken und den Schriften von Aristoteles, untersucht. Während Aristophanes Sokrates als sophistisch-verkopften Lehrer karikiert, hebt Aristoteles dessen Methode der Begriffsbestimmung und sokratischen Dialoge hervor. Die Arbeit zeigt, dass Platons Darstellung des Sokrates stark von philosophischen und pädagogischen Motiven geprägt ist. Der historische Sokrates bleibt schwer zu fassen, doch die Unterschiede zwischen den Quellen deuten darauf hin, dass Platon seinen Lehrer nicht nur beschreibt, sondern ihn zugleich als Vorbild eines idealen Philosophen inszeniert. Damit liefert diese Analyse einen Beitrag zur Frage, wie antike Philosophie zwischen historischer Realität und literarischer Konstruktion vermittelt wurde.
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