In einem alten Forsthaus in den Wäldern der Schorfheide wird ein Mann bei lebendigem Leib verbrannt. Hauptkommissarin Carla Stach steht vor einem Rätsel: Warum diese Grausamkeit, woher dieser Hass? Tags darauf wird eine Schülerin als vermisst gemeldet, und es mehren sich Hinweise, dass die Fälle zusammenhängen könnten. Der Druck auf die Kommissarin wächst - wenn sie das Mädchen wiederfinden will, muss sie die Hintergründe des Mordes verstehen. Aber die Zeit läuft ihr davon.
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Bewertung
aus Bremen
5/5
23.04.2025
Hörbuch-Download (MP3)
Tolles Hörbuch
Richtig tolles Hörbuch . Das Cover eher unscheinbar aber das Buch richtig toll. Der erste Fall von Carla Stach macht neugierig auf weitere Fälle. In diesem Buch ist es gelungen eine tolle Geschichte so zu schreiben das man am Ende überrascht ist. Alles was einen guten Krimi ausmacht ist dabei.
@ivyliestalles
aus Niedersachsen
5/5
29.03.2025
Buch (Taschenbuch)
Bin begeistert.
Ich bin eigentlich nicht der große Krimi Leser, aber dieses Buch hat einfach von Anfang an unheimlich viel Spaß gemacht und hatte eine extreme Sogwirkung.
Der Autor schreibt wirklich äußerst fesselnd und authentisch. Ohne viele Schnörkel und Schnick Schnack, einfach ran an die Buletten. Ich liebe so etwas.
Dieser Auftakt um die Kommissarin Carla Stach wird zur Zerreißprobe. Ein männliche Leiche wird in einem abgebrannten Forsthaus in der Schorfheide aufgefunden und zeitgleich verschwindet ein junges Mädchen.
Und dann geht die Reise für uns Leser ins Ungewisse auch schon los. Fasten your seatbelts, please.
Die Geschichte steckt voller herrlicher Provinz-Klischees, einfach so erfrischend zu lesen. Die Charaktere sind skurril und schrullig.
Parallel werden uns die zwei Ermittlungsstränge erzählt. Denn auch „Praktikantin“ Julia muss ihre Frau in diesem Buch stehen.
Durch die immer wiederkehrenden Einblicke in das Privatleben unserer Ermittlerinnen, lernen wir die Zwei Damen richtig gut kennen, was natürlich eine Bindung zu ihnen herstellt.
Leute, dieses Buch war sooo spannend. Ich habe immer wieder Knoten im Hirn gehabt, einfach weil ich dachte:“ HA! Jetzt hab ich dich!“. Aber nö, ätschi bätsch, das war nix. Und da habe ich mal wieder festgestellt, dass es gut war, dass ich keine Ermittlerin geworden bin. Den Preis für die beste Mitarbeiterin des Monats hätte ich wohl nie gewonnen.
Ach man, was soll ich noch lange schnacken: lest einfach das Buch. Lasst Euch um den Finger wickeln und ins Bockshorn jagen.
Wenn Ihr Bock auf Thriller und Krimis habt, dann kann ich Euch dieses Buch nur an Herz legen!
Susi Aly
5/5
04.12.2023
Buch (Taschenbuch)
Atmosphärisch, enorm wendungsreich und extrem nervenaufreibend
Schon im Vorfeld habe ich unglaublich viel Gutes über die Carla Stach Reihe von Richard Brandes gehört und nun musste ich mir endlich selbst eine Meinung darüber bilden.
Gelinde gesagt, bin ich nach dem Auftakt dieser Reihe wirklich sprachlos und schlichtweg beeindruckt.
Der Schreibstil des Autors ist sehr fesselnd und absolut bildgewaltig.
Die Atmosphäre ist dabei sehr düster und beklemmend .
Im Fokus stehen die beiden Ermittlerinnen Carla und Julia ,deren Perspektiven wir überwiegend erfahren. Ich mag beide total gern. Sie sind tough, nicht auf den Mund gefallen und verstehen es definitiv, sich zu behaupten, gerade ihren männlichen Kollegen gegenüber. Das ist ein Punkt ,der mir enorm gut gefallen hat. Das sich der Autor für Frauen in diesem Berufsfeld entschieden hat. Wobei hier auch ganz klar zu spüren ist, wie schwer sie es haben, gerade weil es sich um Frauen handelt.
Daneben bekommen wir auch Sichtweisen von weiteren Protagonisten, was für enorm viel Tiefe und Emotionalität sorgt.
Die Charaktere selbst sind sehr vielseitig und überaus facettenreich gestaltet. Darüber hinaus auch sehr authentisch und definitiv greifbar. Auch wenn es mich manchmal selbst überrascht hat, so konnte ich mich unglaublich gut in sie hineinversetzen und ihre Gedankengänge und Handlungen nachvollziehen. Und so schmerzhaft es manchmal auch ist, so kann man niemanden einfach so verurteilen. Denn alles hat zwei Seiten und es wiegt einfach so enorm viel.
Der Einstieg gelang mir recht gut, auch wenn es noch nicht spektakulär war. Ich war noch in der Findungsphase und allein ein Brandopfer haut mich noch nicht vom Hocker.
Das geschah erst im weiteren Verlauf, als ein weiterer Fall dazukam und es so viel komplexer und nervenaufreibender wurde.
Parallel dazu lernen wir Carla und Julia kennen, die in ihren jeweiligen Fällen ermitteln. Besonders auf der emotionalen Ebene hat mich Julias Fall extrem gepackt. Aber auch Carlas Fall wurde so viel undurchsichtiger und zunehmend verstörender.
Die Wahrnehmung ist eine seltsame Sache, denn im Bruchteil einer Sekunde ändert man immer wieder seine eigenen Ansichten und Beurteilungen. Es kann zur Fürsprechung aber auch zur Verurteilung werden.
Und diese Fälle sind so gigantisch, sie nehmen so immens heftige Ausmaße an, dass ich sekündlich neben mir stand.
Dabei zeigt der Autor ganz deutlich, dass niemand böse geboren wird. Mir hat der Hintergrund wirklich die Luft abgeschnürt und mir buchstäblich die Sprache verschlagen. Denn was hier passiert ist so niederschmetternd, so ausweglos und brutal für Leib und Seele, dass man einfach nur noch weinen und schreien möchte.
Es ist so schmerzhaft, so brachial und fern jeglicher Vorstellungskraft, dass man es nicht mal richtig verarbeiten, geschweige denn auf irgendeine Art und Weise verstehen kann.
Es wird so viel Unschuld zerstört und gleichzeitig ein Weg geebnet, der nicht umkehrbar ist. Und das ist einfach so niederschmetternd und ausweglos.
Dabei widmet sich der Autor sehr feinfühlig und direkt den psychologischen als auch zwischenmenschlichen Aspekten und hebt dabei eine wahre Grube aus Abgründen, Zweifeln, Einsamkeit und Verletzlichkeit aus.
Er redet es keinesfalls gut, er zeigt was passiert, wenn eine wahre Flut an Erlebnissen sich zusammenschließt und sich daraus ein Eigenleben entwickelt.
Ich kann gar nicht sagen, welcher Aspekt mich in dieser Story mehr berührt hat. Es war so unglaublich viel. Es kam so rasant und ich lag einfach nur am Boden.
Das Setting mochte ich hier total gern. Besonders wenn man in der Umgebung gewohnt hat, betrachtet man es nochmal völlig anders.
Die Ermittlungen waren extrem gut ausgearbeitet. Es war rasant, detailliert, aber nicht zu sehr. Und mit jedem Kapitel stieg die Spannung ins Unermessliche.
Die Wendungen waren enorm. Einige habe ich kommen sehen, andere nicht. Aber sie geschahen mit solch einer Wucht und Intensität, dass ich mich wieder erst sortieren musste.
Der Autor greift hier einige sehr sensible und ernste Themen auf, die er mit sehr viel Einfühlungsvermögen ausgearbeitet hat.
Dabei zeigt er auch ,wie das Umfeld damit umgeht und was es für Auswirkungen hat.
Was das Ganze so extrem macht, ist, dass man jedes Wort glaubt. Es ist so unvorstellbar und grausam, dass man es sich in seinen schlimmsten Alpträumen nicht vorstellen möchte.
Man hat Mitgefühl, aber zugleich ist da so eine unglaublich große Wut und Hilflosigkeit. Hier herrscht eine so enorm große Trauer und Tragik, die sich kaum in Worte fassen lässt. Denn hier geht es nicht um das Böse selbst, sondern darum, dass man niemals der sein konnte, der man hätte werden können.
Dass einem so viel geraubt wurde. Dass man einfach zerstört wurde, bevor man überhaupt eine Chance hatte.
Aber die letzten Seiten hätten mich kaum sprachloser machen können, das hab ich definitiv nicht erwartet und es erklärt zugleich so unglaublich viel. Das war ganz großes Kino
Ich bin absolut beeindruckt und bin mega gespannt, was der zweite Band zu bieten hat.
Definitiv ein Highlight.
Fazit:
Wo fängt das Böse an und wo endet es?
Im ersten Band der Carla Stach Reihe zeigt Richard Brandes, dass das Böse aus so vielen Komponenten besteht und selten das ist, was man glaubt.
Ein unfassbar komplexer und emotionaler Kriminalroman, der sich tief in die Haut gräbt und so viel Schmerz und Tragik spüren lässt.
Atmosphärisch, enorm wendungsreich und extrem nervenaufreibend.
Unbedingt lesen. Ein absolutes Highlight.
Joolte_hoert
5/5
06.11.2023
Buch (Taschenbuch)
wow!
WOW! WAS FÜR EINE NEUENTDECKUNG!
Ich möchte es schonmal vorweg nehmen: ich bin absolut begeistert
Ich lese Krimis so gerne,weil sie einem nochmal einen ganz anderen Blick auf die Gesellschaft geben. Es wird ermittelt,jeder wird nochmal genauer unter die Lupe genommen. Und es bleibt auch ein bisschen realitätsnaher. Es wird quasi hinter die Kulissen geschaut. Es bleibt ruhig aber man merkt,das die Spannung immer weiter zunimmt.
Und hier haben wir einen Krimi der in Brandenburg spielt, genauer gesagt in den Wäldern von Brandenburg. In der Schorfheide.
Die Umgebung wird sehr bildhaft beschrieben,und auch die Ermittler sind sonderbar. Carla Stach ist unsere Hauptkommissarin,sie ist schon in den besten Jahren, etwas kräftiger gebaut und bisexuell. Sie ermittlert gemeinsam mit ihrem Kollegen Maik und später auch mit Uli und Julia vom Vermisstendezernat. Allesamt eine coole,wenn auch ungleiche Truppe
Das Thema dieses Buch ist kein leichtes,und es ist zu Beginn überhaupt nicht ersichtlich wohin das Ganze noch führen wird,welches Ausmaß es annimmt. Durch die Ermittlungen kommen ganz viele Informationen ans Licht,und das gilt es nun in einen vernünftigen Zusammenhang zu bringen.
Ich bin komplett begeistert von Richard Brandes Schreibstil. Er hat mich so gefesselt,dass ich heute mehr als die Hälfte des Buches wegsuchten musste. Ein kleiner Punkt war für mich irgendwie noch unbeantwortet ,und weil ich noch Luft nach oben haben möchte,vergebe ich
,5 | 5 Sternen
Ich möchte nun unbedingt die anderen beiden Bücher aus der Reihe auch noch lesen
mimitatis_buecherkiste
aus Krefeld
5/5
15.02.2023
Buch (Taschenbuch)
Toller Reihenauftakt
Ein Mann wird bestialisch ermordet, er verbrennt bei lebendigem Leib. Kriminalhauptkommissarin Carla Stach und ihr Team sind erschüttert über so viel Hass. Am nächsten Tag wird eine junge Schülerin vermisst gemeldet, erste Hinweise führen zu dem Toten. Nun gilt es, herauszufinden, ob und wie die beiden so unterschiedlichen Fälle zusammenhängen. Es eilt, denn augenscheinlich muss zuerst der Mord aufgeklärt werden, um das Mädchen finden zu können. Da erfahren die Ermittler etwas, was ihren Blickwinkel ändert. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Vor einiger Zeit hatte ich den zweiten Teil der Reihe um Carla Stach und ihre Kollegen und Kolleginnen gelesen, der mir sehr gefallen hat. Bemängelt hatte ich damals lediglich meinen fehlenden Bezug zu den ermittelnden Personen, weil ich das Gefühl hatte, dass mir in dieser Hinsicht ein wenig Hintergrundwissen fehlt. Nun habe ich die Buchreihe zwar in der falschen Reihenfolge gelesen, aber was die Fälle angeht, ist dies tatsächlich egal, denn diese sind in sich abgeschlossen. Was die Beteiligten angeht, wurde meine Neugier aber nun befriedigt und alle meine Fragen beantwortet. Ich bin dankbar und erfreut über diese Möglichkeit, die ich dem Autor zu verdanken habe.
Der Fall selbst war brutal, die Ermittlung spannend, die ein oder andere Wendung überraschend und einfallsreich. Der Wechsel der Perspektive hat mir sehr gefallen, ich mag es, wenn es nicht nur bei einer Sicht der Dinge bleibt. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen, zu keinem Zeitpunkt wurde es langweilig und auch die privaten Einblicke in das Leben der Ermittler fand ich fein dosiert und klug gewählt. Zum Ende hin war ich mir sicher, die Lösung erraten zu haben, musste aber feststellen, dass ich ganz schön an der Nase herumgeführt worden bin. Ein kluger Kriminalroman, der wunderbar das Lokalkolorit der Gegend widerspiegelt. Von mir gibt es fünf Sterne mit Sternchen und eine Leseempfehlung.
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