Produktbild: Leberwurst mit Gürkskes

Leberwurst mit Gürkskes Roman

11

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.08.2025

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,8/11,4/3,2 cm

Gewicht

370 g

Farbe

Hellbraun

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-2564-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.08.2025

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,8/11,4/3,2 cm

Gewicht

370 g

Farbe

Hellbraun

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-2564-5

Herstelleradresse

Emons Verlag
Cäcilienstraße 48
50667 Köln
DE

Email: info@emons-verlag.de

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  • Silke - Buchgespür -

    5/5

    07.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Humorvoll mit tiefgründigem Hintergrund

    Ich bin 1984 in der Pfalz geboren, nicht ganz der Ruhrpott, aber immerhin die Achtziger. Schnittchenplatten, neugierige Nachbarn, Mett-Igel und Spargelröllchen. Yeah! Da passt ein Wellensittich namens Hubsi zum Protagonisten von @ Roman Manfred aus Dortmund wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Manfred lebt am liebsten möglichst unauffällig. Sein Alltag ist geregelt, ruhig und vorhersehbar. Dann zieht Grit ins Haus ein und plötzlich gerät alles durcheinander. Mit ihr kommen die Möpsin Gisela, jede Menge Chaos und Luigi, ihr Ex-Verlobter, der sich nicht damit abfinden will, dass Grit ohne ihn weitermacht. Für Manfred wird das schnell unangenehm, weil Luigi in ihm sofort einen Rivalen sieht und durchaus weiß, wie man seine Stellung behauptet. Luigi fand ich etwas schwieriger. Er bringt zwar Spannung in die Handlung, bleibt für mich aber ab und an zu sehr auf seine Rolle als Störenfried festgelegt. Da hatten andere Figuren mehr Zwischentöne. Abgesehen von ihm, ist die Darstellung aller Figuren, über die sich weder Autorin noch Lesende (ich jedenfalls nicht) lustig machen, obwohl viele Situationen komplett eskalieren, extrem tiefgründig und authentisch gelungen. Hinter dem Humor der Hausbewohner steckt oft Einsamkeit, Unsicherheit und Menschen, die eigentlich nur Anschluss suchen. Gerade Manfred entwickelt sich dabei sehr realistisch. Er ist kein plötzlicher Super-Hero, schlüpft in diese Rolle fast widerwillig, aber stetig. Er hat einfach keine Wahl, also greift er ein, als er muss. Dortmund 1983 war direkt greifbar. Nicht nostalgisch, sondern eben wie Arbeiteralltag in einem gewöhnlichen Wohnviertel des Ruhrgebiets. Hausflure, Fernseher, Bier und Nachbarn, mit all ihren Macken. Ein paar Längen hat das Buch für mich trotzdem. Aber dieses Abschweifen gehört doch irgendwie dazu. Man begleitet diese Hausgemeinschaft weniger wegen großer Spannung, sondern weil man immer tiefer in deren Leben eintaucht und sie besser kennenlernt. Am Ende fühle ich mit diesen Figuren, die nach außen oft seltsam wirken, hinter ihrer Art aber viel mehr verbergen, als man zunächst denkt. Und solche Menschen gibt es nicht ausschließlich im Jahr 1983…

  • Lesezauber_Zeilenreise

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    02.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    80er Jahre Komödie mit Herz und Wohlfühlgarantie

    **Inhaltsangabe Verlag:** »Leberwurst mit Gürkskes« – ein humorvoller Ruhrpott-Krimi voller Herz und Nostalgie Willkommen im Dortmund der 80er Jahre, wo der schüchterne Manfred ein ruhiges Leben mit seinem Sittich Hubsi führt – bis die attraktive Grit über ihm einzieht und sein Alltag gehörig auf den Kopf gestellt wird. Statt bei Schnittchenplatte mit Gürkchengarnitur gemütlich in seiner Wohnung zu sitzen und »Ein Colt für alle Fälle« zu schauen, hütet er auf einmal die eigensinnige Möpsin Gisela und bekommt es mit Grits Ex-Verlobtem Luigi zu tun, der sie mit allen Mitteln zurückerobern will. Weil Manfred ihm dabei in die Quere kommt, schwört Luigi Rache … Mit viel Lokalkolorit, liebevoll gezeichneten Figuren und einer gehörigen Portion Humor entführt Elke de San Antonio ihre Leser in eine Welt voller Herz und Nostalgie. »Leberwurst mit Gürkskes« ist ein charmanter Mix aus Liebeskomödie und Cosy-Krimi, der garantiert für gute Laune und Schmunzelmomente sorgt. Ein wahres Lesevergnügen für alle Freunde humorvoller Wohlfühlromane! **Meine Inhaltsangabe:** Manfred lebt zusammen mit Nymphensittich Hubsi in seiner Wohnung, von ihm liebevoll Festung genannt. Er mag Kontakte mit anderen Menschen nicht wirklich, lebt gern für sich allein und ist damit auch sehr zufrieden. Das ändert sich, als die schöne neue Nachbarin im Haus einzieht und Manfred sich Hals über Kopf in sie verliebt. Dieser Einzug löst eine Lawine aus, die Manfred nicht aufhalten kann. Plötzlich ist er in engem Kontakt mit allen möglichen Nachbarn, fungiert als Hundesitter für Möpsin Gisela und findet sich ungewollt in einem Beziehungsstreit, der möglicherweise ihm selbst gefährlich werden kann und sogar die ganze Hausgemeinschaft bedroht. Doch eins ist für Manfred ganz sicher: er wird die schöne Grit mit all seiner Macht beschützen. Erster Satz: »Es war ein feuchtkalter Nachmittag im November 1983, als Manfred Hoffmann wie ein Schmorbraten verschnürt am Ausleger eines Baustellenkrans über der frisch ausgehobenen Baugrube für ein Mehrfamilienhaus in Dortmund-Aplerbeck baumelte und sich fragte, wie er in diese unbequeme Lage hatten kommen können.« **Mein Eindruck:** Dieses Buch vereint Komödie, Romantik, Wohlfühlroman und Krimi auf wunderbar humorvolle und unterhaltsame Weise. Ich hatte so viel Spaß beim Lesen, wofür nicht nur der Ruhrpott-Charme der 80er Jahre mit seinen Mettigeln, Schnittchen und Schnäpschen sorgte, sondern auch die vielen herrlich liebenswerten und schrägen Figuren, menschlich und tierisch. Denn neben Manfred und seinen Nachbarn spielen hier auch Tiere gewichtige Rollen: Nymphensittich Hubsi, Möpsin Gisela und die beiden Schildkröten Trude und Zorro. Das zusammen mit dem ruhigen, sympathischen Manfred, der immer mehr an den Herausforderungen wächst und den teilweise in tiefstem Ruhrpottisch geschriebenen Dialogen haben mich nur so durch die Seiten fliegen lassen. Vor allem zum Ende hin war ich dann völlig gefesselt und es ging richtig spannend zu (nicht im kriminalistischen Sinne, sondern… ach nee, das verrate ich nicht). Wer die 80er Jahre und den Ruhrpott mag, sich auf leichtfüßige Alltagskomödien mit tierischen Anteilen einlassen kann und einfach mal wieder herzlich lachen und sich wohlfühlen möchte, dem lege ich Leberwurst mit Gürkskes sehr ans Herz. Einfach richtig gute, kurzweilige Unterhaltung! 5/5 Sterne.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    15.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Willkommen im Ruhrpott der Achtziger!

    “Ach ja, wo ist nur die Zeit geblieben?”, mit diesem Seufzer entführte mich Elke de San Antonio in ihrem Roman „Leberwurst mit Gürkskes“ mitten hinein in die knallbunte und schräge Welt der 80er Jahre. Wer damals gerne das TV-Highlight „Ein Colt für alle Fälle“ schaute und dabei genüsslich Leberwursthäppchen mit Essiggürkchen knabberte, wird sich sofort heimisch fühlen. Im Mittelpunkt des Romans steht der schüchterne Manfred, ein ganz gewöhnlicher Typ, der weder als Frauenheld glänzt noch im Mittelpunkt stehen will. Sein ruhiges Leben gerät jedoch gehörig aus den Fugen, als die attraktive Grit über ihm einzieht. Plötzlich wird aus dem Couch-Potato ein Mann mit Herzklopfen und Nerven aus Drahtseilen. Grit fasziniert Manfred auf eine Weise, die er so nicht erwartet hatte. Doch wie es in guten Geschichten so ist: Nur weil man mal kurz den Mut fassen möchte, läuft nichts reibungslos. Grits Ex-Verlobter taucht auf und sorgt für zusätzlichen Wirbel und das Chaos ist perfekt. Elke de San Antonio versteht es meisterhaft, die Atmosphäre jener Zeit mit lebendigen Beschreibungen aufleben zu lassen. Die Geschichte wirkt nicht wie ein staubiges Retro-Nostalgie-Porträt, sondern wie eine kleine Zeitreise, die charmant und humorvoll zeigt, wie das Leben in den 80ern tatsächlich war. Schräge Situationen, authentische Charaktere und allerlei kuriose Details machen den Lesegenuss besonders. Wer Lust hat auf eine unterhaltsame Story voller Herz, Witz und einer Prise Chaos, der sollte „Leberwurst mit Gürkskes“ unbedingt ausprobieren. Ein Buch, das Erinnerungen weckt und gleichzeitig ein vergangenes Lebensgefühl auf wunderbare Weise einfängt.

  • Bewertung

    aus Bad Säckingen

    5/5

    02.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eine berührende Geschichte, die Kindheitserinnerungen weckt

    Dortmund 1983, ich fühle es. Zwar habe ich damals nicht in Dortmund gelebt, aber ich habe so vieles davon wiedererkannt, herrliches Nostalgieschwelgen. Den Mettigel gab es bei uns glücklicherweise zwar nicht, aber Pumpernickel-Häppchen, gekochte Eier mit Mayonnaise, Käsehäppchen mit Sticks und hey, wieso gab es eigentlich keine Bowle? Wie sich das Leben des schüchternen Manfred verändert als mit Grit plötzlich eine absolute Traumfrau in das Mehrfamilienwohnhaus einzieht ist, das ist absolut spannend und witzig zugleich. Wie Manfred habe ich die Serie „Ein Colt für alle Fälle“ geliebt und die Szenen mit den Tieren sind natürlich der Knaller, ich habe so gelacht. Aber gleichzeitig war es auch traurig, dass Manfred seine Schüchternheit so lange im Weg steht, dass er immer hofft, dass ihn niemand anspricht und er am liebsten seine Wohnung überhaupt nicht verlassen würde. Wie er aber dann doch aus seinem Schneckenhaus kriecht und über sich hinauswächst, das weckt Verständnis für andere, denen es vielleicht ebenso geht. Nicht immer sind es die schillernden Persönlichkeiten, die unsere Aufmerksamkeit verdienen, warum sich nicht mal die Mühe machen, hinter die Fassade zu schauen? In Manfreds Nachbarn steckt viel mehr, als man auf den ersten Blick vermuten würde und als dann auch noch Grits eifersüchtiger Ex-Verlobter auf der Bildfläche auftaucht, pfeife ich leise „Spiel mir das Lied vom Tod“. Eine Zeit, in der die ganze Familie noch Samstagabends die Quizshow gemeinsam gesehen und mit den Kandidaten mitgefiebert hat, in der Peter Alexander der Traum aller Schwiegermütter war. Vielen Dank an die Autorin für diese Reise in die Vergangenheit, die mir sehr gut gefallen hat. Zum Schluss möchten noch einige Hausbewohner zu Wort kommen. Ottokar mit einer chinesischen Weisheit: „Ein guter Nachbar ist von unschätzbarem Wert.“ und natürlich die Ruhrpottschnauze Frau Brahlke, die über dieses Buch sagen würde: „Dat wird wat.“ Ich wische mir noch ein Tränchen aus den Augen und vergebe begeisterte 5 Sterne, bevor ich mich mit meinen Leberwurst-Schnittchen dem nächsten Buch zuwende .

  • Bewertung

    5/5

    18.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Lesen, lachen, liebgewinnen - eine Zeitreise mit Herz und Humor

    Elke de San Antonios Debütroman hat alles, was Freude macht. Ein ganzes Haus voller originell-schräger und liebenswerter Charaktere, eine spannende Story mit Prickel und der Frage, ob sie sich denn wirklich kriegen, jede Menge Lokalkolorit, achtziger Jahre total und das gewisse Etwas, das Lust auf mehr macht. Denn wenn man den Roman nach den 400 Seiten zuklappt, vermisst man Manfred und seine Hausgenossen unmittelbar und wünscht sich noch eine Geschichte aus dem Dortmund von 1983 - vielleicht auch, weil es sich so unheimlich gut anfühlt, wieder in diese Zeit einzutauchen. Als die Welt für uns noch in Ordnung war. Als die ganze Familie am Samstagabend frisch gebadet mit dem Schnittchenteller vor dem Fernseher saß und gemeinsam beim großen Samstagabendquiz am Raten war. Das war so gemütlich! Und ich denke, dass genau das diesem Roman einen Charme verleiht, dem man sich nicht entziehen kann: Er ist einfach echt und Pott total. Er ist herzerfrischend und herzerwärmend. Er fängt mit viel Augenzwinkern und feinem Humor den Alltag ein. Dat ganz normale Leben mit seinen Fiesigkeiten. Und am Ende siegt das Gute. Das Prädikat „Wohlfühlkrimi zum Schmunzeln“ passt perfekt, woll.

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    Lena Fleper

    Thalia Rheinbach

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    5/5

    16.06.2026

    eBook (ePUB 3)

    Manfred, Held der Rheinischen Straße

    Der Klappentext über Manfred, Sittich Hubsi, die Nachbarin Grit und ihren heißblütigen italienischen Ex-Lover hat in mir sofort die Lust auf das Buch geweckt (nicht allerdings auf Leberwurst und Gürkskes ;) ). Und Elke de San Antonio hat geliefert! Sie hat einen ganz wunderbaren Protagonisten erschaffen, mit dem man mitfiebert und den man doch das ein oder andere Mal anschubsen möchte, ein bisschen aus sich herauszukommen. Auch die anderen Charaktere stehen dem in nichts nach, die Bewohner der Rheinischen Straße hatte ich schnell ins Herz geschlossen. Und Möpsin Gisela ist natürlich die eigentliche Heldin der Geschichte! Ein absoluter Wohlfühlroman zum Lachen und Entspannen – nicht nur für Ruhrpöttler!

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