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Produktbild: Ich will Wirklichkeit

Ich will Wirklichkeit Liebesbriefe an Rodi 1921–1925

2

28,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.11.2025

Abbildungen

61 SW-Abb.

Herausgeber

Jean Radvanyi + weitere

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

22,8/14,2/4,4 cm

Gewicht

692 g

Farbe

Messing / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-04250-9

Beschreibung

Rezension

»Denn das ist eine echte Sensation für die Literaturgeschichte [...] Es sind unglaublich schöne, poetische, zarte, strenge, literarische Briefe, die wir hier entdecken dürfen.« Volker Weidermann ("DIE ZEIT")
»Ein Geschenk, in vielerlei Hinsicht. Das Unmittelbare, Ungefilterte, Leidenschaftliche machen den Reiz dieser Briefe aus.« Roland Gutsch ("Podcast Prog & Prosa")
»Ein Geschenk in vielerlei Hinsicht. Das Unmittelbare, Ungefilterte, Leidenschaftliche machen den Reiz dieser Briefe aus.« Roland Gutsch ("Mediatop Radio")
»diese Briefe [vermitteln] doch einen äußerst lebendigen, teils bisher nicht gekannten und unverstellten Eindruck von den Anfängen einer mehr als fünfzig Jahre währenden Partnerschaft « Mathias Iven ("Das Blättchen")
»Der Band ergänzt das Werk [...] um eine fragile, eindringliche Dimension und zeigt, dass literarische Haltung nicht erst im fertigen Werk entsteht, sondern im gelebten Leben.« Andrea Zisler ("Rhein-Neckar-Zeitung")
»Mehr als schillernd sind in den Briefen die fliessenden Übergänge zwischen der bisweilen drohenden Rhetorik Nettys und ihrer intimen Sanftheit.« Paul Jandl ("Neue Zürcher Zeitung")
»ergreifend ehrliche Briefe« Johanna von Festenberg ("ELLE")
»das berührende Zeugnis einer jungen Liebe, an der Anna Seghers ein Leben lang festhalten wird« Margarete Kreuzer ("RBB Fernsehen")
»Anna Seghers grosses Gespür für Ästhetik und Tiefgang, ihr Talent, auch im privaten Schreiben spontane Kunstwerke zu erschaffen, verstärken zudem die Faszinationskraft dieses grossartigen Buches.« Pascal Moser ("Neue Zürcher Zeitung am Sonntag")
»ein ebenso wichtiges wie beeindruckendes Zeugnis. Zwar verändern [die Briefe] unser Bild von Anna Seghers nicht grundlegend, aber zweifellos erweitern und intensivieren sie es.« Tobias Schwarz ("Berliner Morgenpost")

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Einband

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Erscheinungsdatum

11.11.2025

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61 SW-Abb.

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Aufbau

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

22,8/14,2/4,4 cm

Gewicht

692 g

Farbe

Messing / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-04250-9

Herstelleradresse

Aufbau Verlage GmbH
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    11.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf dem Weg zur Schriftstellerin

    Anna Seghers gilt zu Recht als eine der wichtigsten deutschsprachigen Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts, besonders für die Exilliteratur und den Kulturbetrieb der DDR. Die vor kurzem gefundenen und hier veröffentlichen Briefe aus ihrer Frühzeit stellen eine Sensation dar, die die Autorin ganz privat und noch in ihrer Findungsphase zeigt. Nicht nur ihre Befindlichkeit und die ihres späteren Ehemanns werden deutlich, sondern auch die Atmosphäre in der Weimarer Republik, die sich bald dem Ende näherte. Sehr empfehlenswert.

  • Alrik Gerlach

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    28.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Briefe, die Wirklichkeit atmen

    Wirklichkeit verlangt Nähe, und genau diese Nähe entsteht in diesem Buch auf eine beinahe schmerzhafte Weise. Die Briefe der jungen Anna Seghers öffnen keinen literarischen Salon, sondern ein pochendes Inneres, voller Zweifel, Verlangen und tastender Hoffnung. Zwischen den Zeilen liegt eine Zeit, die schwankt, und eine Frau, die sich selbst erst erfinden muss – mit jedem geschriebenen Satz ein wenig mehr. Spürbar wird eine Ungeduld, die nicht ungestüm, sondern existenziell ist. Liebe erscheint hier nicht als romantisches Versprechen, sondern als Halt in einer brüchigen Welt. Die Briefe atmen Sehnsucht, Abhängigkeit und geistige Wachheit zugleich. Gerade diese Unordnung der Gefühle macht sie so wahrhaftig, so erschütternd nah. Es ist unmöglich, diese Texte zu lesen, ohne sich selbst darin zu spiegeln. Beeindruckend ist, wie klar sich bereits die spätere Schriftstellerin abzeichnet, ohne dass sie sich je inszeniert. Sprache dient nicht der Wirkung, sondern dem Überleben. Jeder Brief wirkt wie ein Versuch, Wirklichkeit festzuhalten, bevor sie entgleitet. Die historischen Schatten, die sich langsam über das Private legen, verleihen den Zeilen eine leise Dringlichkeit, die lange nachhallt. Zurück bleibt Dankbarkeit für diesen Fund. Nicht alles liest sich leicht, manches fordert Geduld, doch gerade darin liegt die Kraft dieses Buches. Es zeigt eine Frau vor dem Werk, einen Menschen vor der Ikone – verletzlich, suchend und von einer Ehrlichkeit, die tief berührt.

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