Produktbild: Die Rückkehr der Rentiere

Die Rückkehr der Rentiere Roman

13

21,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

14.10.2025

Verlag

Hoffmann & Campe

Seitenzahl

464 (Printausgabe)

Dateigröße

1243 KB

Übersetzt von

Maike Barth + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783455020212

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

14.10.2025

Verlag

Hoffmann & Campe

Seitenzahl

464 (Printausgabe)

Dateigröße

1243 KB

Übersetzt von

  • Maike Barth
  • Dagmar Missfeldt

Sprache

Deutsch

EAN

9783455020212

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  • clematis

    4/5

    24.11.2025

    eBook (ePUB 3)

    Zu den Wurzeln Ihre überstürzt…

    Zu den Wurzeln Ihre überstürzte Flucht nach Stockholm bringt Marina nicht das zufriedene Leben, das sie sich hier erhofft hat, so kehrt sie – genau wie die Rentiere der Sami – nach Kiruna zurück. Der Weg zu ihren Wurzeln ist jedoch ebenfalls schwierig, denn ihre von strikten religiösen Geboten und der staatlich geforderten Abwendung von der samischen Sprache und Kultur haben Marinas Kindheit deutlich geprägt. Zwischen den Zeiten, zwischen den Lebensweisen hin- und hergerissen, begleiten wir die junge Frau auf der Suche nach ihrer wahren Identität. Einfühlsam, wie bereits bei den beiden vorangegangenen Büchern rund um die Geschichte der Samen im Norden Schwedens, erzählt Ann-Helén Laestadius nicht nur Fiktives, sondern tatsächlich real Erlebtes aus dem Erfahrungsschatz ihrer Familie. Aus diesem Grund kommen die geschilderten Gefühle und die innere Zerrissenheit der Figur Marinas auch so gut zum Ausdruck. Der Einfluss des Staates, einhergehend mit dem Verlust der Sprache des Herzens (traditionelles Joiken) für Angehörige des samischen Volkes, traumatische Erlebnisse in Kirche und Schule und die unterschiedlichen Meinungen in der Nachbarschaft sorgen für Identitätskrisen, welche aufgearbeitet werden müssen. Dies legt die Autorin anschaulich dar anhand der Figur Marinas. Obwohl die stetigen Zeitsprünge deren Unruhe und Unsicherheit bestens widerspiegeln, ist es für den Leser doch etwas schwierig, den Handlungsverlauf in eine chronologische Abfolge zu bringen, die Lücken zwischen den einzelnen Szenen zu schließen. Erst nachdrückliche Fragen an die Familie am Ende des Buches klären die Zusammenhänge auf und beenden letztendlich Marinas Gefühl, nicht genug zu sein. Ein empfehlenswerter Roman über die Geschichte der Samen, für ein besseres Verständnis am besten nach der Lektüre von „Das Leuchten der Rentiere“ und „Die Zeit im Sommerlicht“.

  • mesu

    2/5

    20.11.2025

    eBook (ePUB 3)

    Eine gemächliche Erzählung

    Marina die junge Samin kehrt an den Ort ihrer Heimat zurück. In der Großstadt hat sie sich nicht wohlgefühlt, sie war nicht glücklich und oft einsam. Nun ist sie wieder nach Kiruna gezogen. Doch es kommt ihr bisweilen anders vor. Denn sie hat sich verändert und sieht die Dinge nicht mehr wie das Kind, dass sie einst war. Es wird ein schwerer Neuanfang in einer doch eigentlich vertrauten Welt. Diese Geschichte ist ruhig erzählt. Sie gleitet so dahin. Beschreibt das Leben einer vergangenen Kindheit und die mögliche Zukunft einer Erwachsenen, die noch auf der Suche nach sich selbst ist. Es war mir etwas zu langatmig und zu unaufgeregt. Der Titel " Die Rückkehr der Rentiere" ist eher eine Metapher und nur angelehnt an den ersten Band. Schade, ich hatte mir mehr versprochen. Konnte mich leider nicht so begeistern.

  • mesu

    2/5

    20.11.2025

    eBook (ePUB 3)

    Eine gemächliche Erzählung…

    Eine gemächliche Erzählung Marina die junge Samin kehrt an den Ort ihrer Heimat zurück. In der Großstadt hat sie sich nicht wohlgefühlt, sie war nicht glücklich und oft einsam. Nun ist sie wieder nach Kiruna gezogen. Doch es kommt ihr bisweilen anders vor. Denn sie hat sich verändert und sieht die Dinge nicht mehr wie das Kind, dass sie einst war. Es wird ein schwerer Neuanfang in einer doch eigentlich vertrauten Welt. Diese Geschichte ist ruhig erzählt. Sie gleitet so dahin. Beschreibt das Leben einer vergangenen Kindheit und die mögliche Zukunft einer Erwachsenen, die noch auf der Suche nach sich selbst ist. Es war mir etwas zu langatmig und zu unaufgeregt. Der Titel " Die Rückkehr der Rentiere" ist eher eine Metapher und nur angelehnt an den ersten Band. Schade, ich hatte mir mehr versprochen. Konnte mich leider nicht so begeistern.

  • Bewertung

    5/5

    21.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Große Leseempfehlung!

    Mit «Die Rückkehr der Rentiere» ist Ann-Helén Laestadius ein weiterer eindrücklicher Roman über die Unterdrückung der Sami und den psychischen Folgen für die Betroffenen gelungen. Die Geschichte spielt zwischen den 1970er und den 1990er Jahren. Begleitet wird Marina während ihrer Kindheit sowie als junge Frau. Sie ist hin- und hergerissen zwischen ihrer samischen Herkunft mütterlicherseits und dem Idealismus und Fanatismus ihres Onkels und dessen Familie väterlicherseits, einem Laestadianer, die streng nach moralischen und äußerst konservativen Maßstäben leben. Die Geschichte beleuchtet beeindruckend, wie eine Psyche bereits in der Kindheit geschädigt wird, wenn vieles verschwiegen wird, wenn die eigene Herkunft geleugnet werden muss und stets nach den Vorstellungen aussenstehender gehandelt werden muss – aus Angst, wenn aus dem Wunsch nach Zugehörigkeit eine jahrelange freundschaftliche, aber dennoch toxische Beziehung zu einer Mitschülerin entsteht. Marina ist mit bald dreissig Jahren noch immer in ihren Mustern gefangen, fängt aber nach und nach an Fragen zu stellen, zu hinterfragen und so ihren eigenen Weg zu finden. Ihren Lebensweg, der mit ihrer großen Liebe einfacher hätte sein können, aber auch diese Liebe wurde ihr vor ihren Augen weggeschnappt. Laestadius Bücher sind nicht einfach zu lesen, ich brauche dafür immer länger, brauche Zeit um das Gelesene zu verdauen, zu verstehen. Den Schreibstil empfinde ich als eher schwer, jedoch zum Thema passend. Die Autorin versteht es, die jahrelange Unterdrückung der Sámi zu beleuchten, sichtbar zu machen mit Geschichten die tiefgehen, berühren und bewegen. Große Leseempfehlung.

  • Jürg K.

    5/5

    18.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eindrücklich, ehrlich

    Gefallen hat mir das Cover, welches mir sofort aufgefallen ist. Die 29-jährige Marina flieht nach einem Vorfall aus ihrer Heimatstadt Kiruna im Norden Schwedens nach Stockholm. Doch sie hat sich nie wohlgefühlt. Sie beschliesst es wie die Rentiere zu halten. Sie folgt dem Impuls der Rückkehr. Dies bedeutet aber, dass Marina sich ihrer Familie und einer Liebe, die unmöglich scheint, stellen muss. Nach meiner Meinung ist der Roman eine leise, aber kraftvolle Erzählung über Selbstfindung, kulturelle Zugehörigkeit und die Sehnsucht nach einem Ort, an dem man ganz man selbst sein darf. Es ist eine Reise zu sich selbst mit allen Widersprüchen, die ihre samische Herkunft mit sich bringt. Die Rentiere sind nicht nur Symbol, sondern Spiegel: für Bewegung, Rückkehr, Orientierung. Gelungen fand ich auch wie Ann-Helén Laestadius es gelingt, die Weite Lapplands ebenso greifbar zu machen wie die Enge innerer Konflikte. Gefallen hat mir die Sprache welche durchdrungen von Respekt für die samische Kultur ist, ohne sie zu romantisieren. Es ist ein Roman, der nicht laut sein muss, um tief zu wirken. Das Buch kann ich sehr empfehlen.

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