Produktbild: Das letzte Leuchten im Winter

Das letzte Leuchten im Winter Roman | Das große Winterbuch und der perfekter Roman zum Verschenken

2

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.09.2025

Verlag

Gutkind Verlag

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

18,6/12,5/4 cm

Gewicht

378 g

Farbe

Flieder

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The End of Drum-Time

Übersetzt von

Karoline Hippe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-690-45003-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.09.2025

Verlag

Gutkind Verlag

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

18,6/12,5/4 cm

Gewicht

378 g

Farbe

Flieder

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The End of Drum-Time

Übersetzt von

Karoline Hippe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-690-45003-4

Herstelleradresse

Gutkind Verlag
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    aus Weil am Rhein

    5/5

    08.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Reichhaltig und besonders

    „They burned the drums, or brought them to their homes and put them on their walls, I don’t know. The time before this, we call it drum-time. The time after this we call, when one had to hide the drums. The end of drum-time.” Was für ein wundervolles Buch! Fast hätte ich es links liegen gelassen, obwohl mich der Handlungsort, das nördliche Grenzgebiet zwischen Finnland, Schweden und Norwegen, sehr interessiert. Aber der deutsche Titel und das Titelbild erweckten bei mir den (falschen) Eindruck, es handle sich hier um einen Abklatsch des beliebten Romans von Ann-Helén Laestadius, „Das Leuchten der Rentiere“. Und dann las ich noch verschiedenen Bewertungen, die dem Buch vorwarfen, langweilig und unnötig ausufernd zu sein. Zum Glück habe ich dann aber auf mein Bauchgefühl gehört und schon nach ein paar Sätzen war mir klar: Das wird ein Buch für mich. Wie unter einem Brennglas erweckt Hanna Pylväinen detailliert und atmosphärisch die Konfrontation zwischen den Sámi und den Siedlern und Missionaren aus dem Süden im Jahr 1852 zum Leben. Sie erschafft Figuren, die ich so schnell nicht wieder vergessen werde. Das war für mich fast ein bisschen Anna Karenina am Polarkreis, denn wie bei diesem grossen Roman geht es in „Das letzte Leuchten im Winter“ zwar vordergründig um die Liebe der Predigertochter Willa zu dem verarmten Sámi Ivaár, aber noch um so viel mehr! Um den (historischen) Lars Levi Laestadius, Vater von Willa und Begründer der laestadianischen Erweckungsbewegung. Um Biettar, Vater von Ivaár und ganz frisch „Erweckter“, der für die neue Religion seine Rentierherde verlässt. Um die reiche Hirtin Risten, die ebenfalls in Ivaár verliebt ist, das Interesse ihrer Herde jedoch über ihr Herz setzt. Um den unselbständigen Rikki aus dem Süden, der in Karesuando mit dem Verkauf von Brännvin die Schulden bei seinem Onkel tilgen möchte. Und vor allem um das traditionelle Nomadenleben der Sámi, das durch politische Ereignisse plötzlich stark bedroht wird. Ein reichhaltiges, sattes Buch über „the End of Drumtime“, die „Zeit der stillen Trommeln“, die Zeit nach der Ankunft der Christen in Sápmi. Ein Jahr lang begleitet Hanna Pylväinen ihre Figuren, beschreibt ihren Alltag, ihr Hoffen und Bangen und ihr Scheitern. So entsteht ein eindrückliches Bild der Lebensweise der Sámi zwischen Tradition und Moderne. Nichts in diesem epischen Roman wirkt überzeichnet oder unglaubwürdig, so dass man wunderbar tief eintauchen kann in die Geschehnisse und Schicksale der Menschen und sich am Ende erstaunt fragt, ob das alles wirklich “nur“ Fiktion war. Einzig das Adjektiv „genervt“ empfand ich hin und wieder etwas unpassend und zu modern, das kann aber auch an der Übersetzung liegen. Sehr gut gefallen haben mir auch die vielen Perspektivenwechsel, die gekonnt eingesetzt wurden und die Handlung gut verdichteten, anstatt sie auseinander zu reissen, wie das oft in anderen Romanen gemacht wird, gerade wenn sich die verschiedenen Erzählstränge in unterschiedlichen Zeiten abspielen. Für mich ein ganz grosses Highlight, ein aussergewöhnliches Buch, das ich unglaublich gerne gelesen habe.

Kundinnen und Kunden meinen

5

1

4

0

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (1)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Mara Ahlburg-Schmidt

    Mara Ahlburg-Schmidt

    Thalia Ludwigsburg

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    12.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn die Heimat kalt und unerbittlich ist, bleibt Dir nur der Glaube

    Hoch im Norden Skandinaviens leben die Samen. Doch 1851 zieht das Christentum im hohen Norden ein. In einem kleinen Dorf treffen die beiden Kulturen nun aufeinander. Als Leser taucht man in die Leben mehrerer Personen ein, die versuchen, aus der mageren Ödnis das Beste zu machen. Ich habe es geliebt, mit den Augen der Pfarrerstochter Willa das Leben als Rentierhirte und durch Ivvárs Geschichten den heidnischen Glauben kennenzulernen. Ihre Liebesgeschichte ist zart und herzerwärmend und ich hatte mir ein Happy End für die beiden gewünscht. Leider ist dieses Buch nur etwas für Leser*innen, die auch Tragödien ertragen können. Nichtsdestotrotz mein Highlight aus dem letzten Winter!
  • Zum Bewerterprofil von Denise Vossen

    Denise Vossen

    Mayersche Aachen

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    20.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    In einer Welt aus Schnee und Eis

    Ein literarisch ansprechender Roman, der die Einsamkeit des Nordens einfängt: Hanna Pylväinen schreibt in sehr schöner Sprache über eine Welt, in der Schnee, Kälte und Dunkelheit regieren. Dort leben auch die Sámis, oder „die Lappen“, die ihr Leben lang in Zelten (Rakkús) schlafen und mit ihren Rentieren von Ort zu Ort ziehen und eine ganz eigene Kultur leben. Die Siedler im Norden verbreiten dagegen den christlichen Glauben und damit die strengen Ansichten der Kirche, die das Leben der Menschen dort immer stärker bestimmen. Nach anfänglichem Zweifel, da sehr viel über den Glauben reflektiert wird, hat mich die Geschichte doch immer stärker gefangen genommen. Die Charaktere wurden interessant herausgearbeitet, und man lebt vor allen Dingen mit Willa und Ivvár, aber auch mit Risten. Ganz besonders gefallen hat mir das Hineingleiten innerhalb eines Absatzes in eine andere Perspektive, das ich so noch nirgendwo gelesen habe. Ein besonderes Buch mit eigener Atmosphäre, aber auch ein religiöser und gesellschaftspolitischer Roman, der den Leser mit einem so nicht erhofften Ende nachdenklich zurücklässt.

Unsere Meinungen

Bewertungen (2)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Das letzte Leuchten im Winter