Produktbild: Mord ohne Grenzen
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Mord ohne Grenzen Elsass-Krimi

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.11.2016

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

364

Maße (L/B/H)

19/12/2,6 cm

Gewicht

387 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

2710000462422

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.11.2016

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

364

Maße (L/B/H)

19/12/2,6 cm

Gewicht

387 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

2710000462422

Herstelleradresse

Books on Demand GmbH
In de Tarpen 42
22848 Norderstedt
Deutschland
Email: Info@BoD.de
Url: www.bod.de
Telephone: +49 40 5343350
Fax: +49 40 53433584

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  • eiger

    aus Berlin

    5/5

    27.10.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Tragische Ereignisse in einem…

    Tragische Ereignisse in einem elsässischen Dorf „Mord ohne Grenzen“ ist für mich das erste Buch von Elke Schwab, aber mit Sicherheit nicht der letzte Krimi von ihr, den ich gelesen habe. Sie erzählt eine vielschichtige und äußerst spannende Geschichte, angereichert mit vielen geographischen und historischen Informationen rund um das Elsass. Das krumme Elsass, wo die Handlung angesiedelt ist, beschreibt ein hügeliges Gebiet im Nordwesten des Elsass in Frankreich. Hier treffen romanische und germanische Kultur aufeinander. Durch das Gebiet, welches sich nördlich von Strasbourg befindet, fließt die Saar. Es gibt neben Kleinstädten viele Dörfer in malerischer Umgebung. In einem von ihnen, dem 200-Seelen-Dorf Potterchen, erbt die geschiedene Sabine Radek überraschender Weise ein Haus von einem ihr nicht näher bekannten Onkel. Sie ist auf ihr Erbe gespannt und fährt im Herbst gemeinsam mit ihrer vierjährigen Tochter Annabel dorthin, um es zu besichtigen. Dann geschieht das Unglaubliche und Unfassbare. Annabel verschwindet spurlos. Eben war sie doch noch bei ihr in dem Bauernhaus. Sabine sucht Haus und Umgebung ab. Vielleicht ist sie bei den Ponys, die sie unterwegs gesehen haben? Das Kind bleibt verschwunden. Da Sabine kein Vertrauen in die französische Polizei hat, ruft sie ihre Freundin Tanja Gerstier an, die als Kriminalkommissarin in Saarbrücken tätig ist. Sie ist selbst Mutter eines gleichaltrigen Mädchens und verspricht sofort zu helfen. Eigenmächtig und nicht gerade zur Freude ihrer Vorgesetzten treibt sie ihren Einsatz als „Verbindungsbeamtin“ in diesem Fall voran und wird bestätigt. Nun kann ihr Einsatz in Potterchen beginnen. Dort ist der Commandant Jean-Yves Valleaux Leiter der Ermittlungen. Ihn umgibt etwas Geheimnisvolles, dennoch entwickelt sich die Zusammenarbeit mit der attraktiven Tanja vielversprechend. Er kennt sich mit der Mentalität der Dorfbewohner gut aus, seine verstorbene Frau stammte aus Potterchen. Trotz eines Großeinsatzes von Spezialkräften der französischen Polizei, die jeden Winkel des Dorfes und seiner Umgebung untersuchen, bleibt Annabel verschwunden. Die Ermittlungen stehen von Beginn an unter Zeitdruck. Wie lange kann eine Vierjährige im Herbst allein draußen überleben? Jedem Hinweis wird nachgegangen, sowohl in Deutschland, wo auch Ermittlungen laufen, als auch in Frankreich. Nicht oft kommen die Ermittler weiter. Manche Erkenntnisse verwirren mehr als sie nutzen. Doch Tanja gelingt es mit ihrer Hartnäckigkeit ein wenig Licht in das Dunkel zu bringen. So ist vor wenigen Jahren schon einmal ein Mädchen aus Deutschland spurlos verschwunden. Elke Schwab erzählt die Geschichte hauptsächlich aus der Sicht der engagierten Tanja. Ihr gelingt es meisterhaft Spannung aufzubauen und den Leser zu fesseln. Wenn Tanja selbst in verlassenen Kellern und auf dem Friedhof nach Annabel sucht und dabei Unheimliches zu sehen scheint, fiebert man als Leser mit. Gänsehautgefühl pur. Das dramatische Finale birgt noch einige Überraschungen und ist in sich stimmig. Es verlangt von Tanja das Äußerste an Kraft, weil sie als Mutter und Polizistin tiefer von den Ereignissen berührt wird, als sie es ahnte. Die Autorin beschreibt ihre Protagonisten so lebendig und anschaulich, dass ich mir jeden gut vorstellen konnte. Auch die verschiedenen Dorfbewohner sind differenziert dargestellt. Man lernt sympathische Einwohner, aber auch sehr bösartige und finstere Menschen kennen. Dabei blickt der Leser auch hinter die Fassade des recht ansehnlichen Dorfes und entdeckt einen Sumpf aus Bestechung, Macht und Geldgier gepaart mit persönlichen Ambitionen. Fazit: Wer eine fesselnde und gut erzählte Geschichte aus dem Dreiländereck Frankreich – Deutschland - Luxemburg mit Liebe zum Detail lesen möchte, dem kann ich „Mord ohne Grenzen“ uneingeschränkt empfehlen. Dank des flüssigen Schreibstils bereitet dieser Krimi spannendes Lesevergnügen pur.

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    19.10.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Dorf voller Geheimnisse

    Sabine Radek erbt in der kleinen Ortschaft Potterchen im „Krummen Elsass“ ein Haus, macht sich auf, um diesen Besitz in Augenschein zu nehmen und erlebt den Alptraum ihres Lebens: Ihre vierjährige Tochter Annabelle verschwindet spurlos. Sie ruft ihre Freundin, die Kriminalkommissarin Tanja zu Hilfe, die als Deutsche im französischen Elsass natürlich nichts zu sagen hat. Das Kommando hat der wortkarge, verschlossene Commissaire Jean-Yves Valleaux. Doch auch Jean-Yves schafft es nicht, die verschworene Dorfgemeinschaft zur Mitarbeit, das Mädchen zu finden, zu bewegen. Als sich herausstellt, dass bereits vor zwei Jahren ein kleines deutsches Mädchen verschunden ist, glaubt keiner der Ermittler mehr an Zufall. Meine Meinung: Dieser Krimi, der geheimnisvoll, fesselnd und an manchen Stellen alptraumhaft daherkommt, beleuchtet die Machtverhältnisse in einem 200 Seelen-Dorf. Mehrmals sind die Einwohner Spielball der Geschichte, mal deutsch mal französisch, haben sie ihre eigenen Ressentiments Fremden gegenüber. Und fremd ist hier bald jeder, der nicht seit Jahrhunderten ansässig ist. Unglaublich dramatisch werden die Verflechtungen der einzelnen Familien zueinander und zu den Kriminalfällen dargestellt. Mehrmals führt uns Elke Schwab auf eine falsche Fährte. Sehr authentisch und düster ist die Stimmung des Dorfes erzählt. Die alte Madame Wolff, die im Hintergrund ihre Fäden zieht, und mit ihrem Hexenglauben, Teile der Bewohner aufstachelt. Und was hat der amtierende Bürgermeister mit dem Verschwinden von nunmehr zwei Mädchen zu tun? Seine Gier nach Macht und Aufrechterhaltung derselben lässt ihn buchstäblich über Leichen gehen. Die Figuren haben alle Ecken und Kanten. Besonders Jean-Yves, der ja aus Potterchen stammt und mit seinem Dorf auch noch ein Hühnchen zu rupfen hat, gefällt mir sehr gut. Die aalglatten Schnösel, die alles wissen, sind ja nicht so meines. Da gefallen mir die einsamen Wölfe, die auch ihr Schicksalspäckchen zu tragen haben, viel besser. Immerhin, taut er ja mit der Zeit ein wenig auf. Tanja, die als Mutter einer ebenfalls vierjährigen Tochter, diese wegen des Falles vernachlässigen muss, zeigt deutlich wie schwierig es ist, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. Eine interessante Entwicklung macht ihre familiäre Beziehung zu Behrend, ihrem Chef und gleichzeitig Stiefvater durch. Sabine Radek tritt, nach dem die Kriminalpolizei den Fall übernimmt, als Hauptfigur ein wenig in den Hintergrund. Besonders unbeliebt macht sie sich bei mir, als sie Tanjas Tochter Lara entführt, weil sie sich von Tanja verraten fühlt. Also, auf so eine Freundin könnte ich gut verzichten. Immerhin hat sie Tanja mehrmals nicht die ganze Wahrheit erzählt und damit einen Erfolg bei der Suche nach Annabelle möglicherweise vereitelt. Hier hätte es vielleicht gutgetan, ein paar Worte zu den Ermittlungen auf deutscher Seite zu verlieren. Da wäre Sabine nicht ganz so ins Hintertreffen geraten. Gruselig finde ich Madame Wolff und einige der Dorfbewohner. Der zwielichtige Bürgermeister, sein Schwiegersohn, die Dorfbewohner, die sich dem Diktat des Bürgermeisters nicht beugen wollen und, und, und …. Eine fesselnde Geschichte, die sich möglicherweise so ähnlich auch in Wirklichkeit abspielen könnte. Das Einflechten von französischen bzw. elsässischen Sätzen macht den Krimi so richtig lebendig. Die Beschreibung von Land und Leuten macht Lust auf mehr. Mehr, von Elke Schwab zu lesen und Lust, diesen Landstrich näher kennen zu lernen. Fazit: Ein spannender vielschichtiger Krimi, der zeigt, wie weit Menschen gehen, um Macht und Einfluss zu bewahren. Gerne gebe ich 5 Sterne.

  • Mundolibris

    aus Frankfurt am Main

    5/5

    29.04.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Wie man es von Elke Schwab…

    Wie man es von Elke Schwab gewohnt ist sind die Figuren und Schauplätze aufs Beste ausgearbeitet. Die Figuren wirken durchweg glaubhaft, auch wenn man manche Reaktion der Reaktion der Figuren auf den ersten Blick etwas merkwürdig erscheint. Aber man sollte sich dadurch nicht täuschen lassen und diese im Hinterkopf behalten, denn im Verlauf wird sich das klären. Gerade in der Beschreibung der Schauplätze spürt der Leser die Liebe der Autorin zu ihrer Heimat. Sehr detailliert beschreibt sie den einen oder anderen Ort der Handlung und so setzte bei mir wieder ganz schnell mein Kopfkino ein. Wer also Krimis mit Lokalkolorit liebt ist hier bestens aufgehoben. Gut gefallen haben mir ebenfalls die Dialoge, die sehr echt wirkten. Das Buch abseits der Story macht den Leser neugierig auf die Gegend und man könnte es fast als einen kleinen Reiseführer ansehen. Die Story ist von Anfang an sehr spannend aufgebaut und dennoch gelingt es Elke Schwab die Spannung step by Step noch weiter zu erhöhen bis zum Finale. Mehrere Erzählstränge führen den Leser durch die Story die dem Gefühl nach nicht zusammenpassen und doch gelingt es der Autorin diese zusammenzuführen, so dass keine Fragen offen bleiben. Rundherum ist es Elke Schwab wieder einmal gelungen mich sehr gut zu unterhalten und zu fesseln. Und so vergebe ich dieses Mal wieder die volle Punktzahl, 5 von 5 Sternen und natürlich eine Leseempfehlung

  • Bewertung

    aus Hamburg

    5/5

    19.01.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Ich bin begeistert! Spannung à la Elke Schwab - einfach toll

    Vor vielen Jahren war ich mal im Saarland und im Elsaß beruflich unterwegs. Und dieser Krimi hat mich an diese Zeit erinnert, und an die Menschen mit dem besonderem herben Charme. Mord ohne Grenzen ist nicht nur ein Krimi mit Lokalkolorit. Er ist viel mehr. Man spürt dass hier sehr fundiert recherchiert wurde. Die Atmosphäre ist so echt, so überzeugend, und ich bin begeistert. Elke Schwab, selbst Saarländerin, die im Elsass lebt, lässt im Elsass morden. Während die alleinerziehende Mutter Sabine Radek, ihr neues Zuhause in dem 200-Seelen-Dorf Potterchen im Krummen Elsass besichtigt (ein Haus, dass sie von ihrem Onkel geerbt hat), verschwindet ihre vierjährige Tochter Annabel. Ist Annabel einem Mord zum Opfer gefallen? In ihrer Verzweiflung ruft Sabine ihre Freundin und Kriminalkommissarin Tanja Gestier an und bittet sie um Hilfe. Daraufhin reist Tanja ins Elsass und arbeitet als Verbindungsbeamtin vor Ort. Die Kollegen auf der deutschen Seite ermitteln in der saarländische Weinregion Perl und in Luxemburg. Tanja findet heraus, dass in dem kleinen elsässischen Dorf vor zwei Jahren schon einmal ein deutsches Mädchen verschwunden ist. Von dem Kind gibt es bis heute keine Spur. Wer und vor allem was steckt hinter all dem? Wer einen besonderen Krimi mit Lokalkolorit mag, wird hier bestens bedient. Zudem hält er einige Überraschungen bereit und wer die schwärzeste Seele hat, bleibt bis zum Schluss offen. Meine absolute Leseempfehlung.

  • dru07

    aus Feldkirchen

    4/5

    13.11.2017

    Buch (Taschenbuch)

    elsässisch gut

    Sabine Radek, allein erziehende Mutter einer vierjährigen Tochter, hat im 200-Seelen-Dorf Potterchen ein Haus geerbt. Als sie es besichtigen will, verschwindet ihre Tochter spurlos. Sie bittet ihre Freundin Tanja Gestier, Kriminalkommissarin und ebenfalls allein erziehende Mutter einer vierjährigen Tochter, ihr zu helfen. Die Kommissarin reist ins Elsass als Vermittlungsbeamtin. Die eigensinnigen Dorfbewohner machen ihr es auch nicht leicht und verweigern ihre Hilfe. Tanja findet heraus, dass vor 2 Jahren in diesem Dorf schon einmal ein deutsches Mädchen spurlos verschwand und bis heute nicht wieder auftauchte. Was verheimlichen die Dorfbewohner? Das Buch hat mir gut gefallen. Es war gut zu lesen gewesen. Da es im französischen Elsass spielte, floss ab und zu der dortige Dialekt mit ein. Was ich sehr gut fand (die Übersetzungen lieferte uns die Autorin im Anhang). Habe bis zum Schluss mitgefiebert und gehofft, dass sie Sabine´s Tochter noch lebend finden werden. Auch habe ich immer wieder über die Dorfbewohner den Kopf geschüttelt und mir gedacht: oh Gott wie sind die denn drauf. Für die vollen Sterne hat mir aber noch etwas gefehlt daher 4 von 5 Sternen.

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