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Tante Martl Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.11.2020

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,8/12,1/1,9 cm

Gewicht

205 g

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000495451

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Rezension

Ein Roman mitten aus dem Leben und in einer Sprache, die genau den angemessenen Ton trifft: witzig und doch respektvoll. Kulturbowle 20201228

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.11.2020

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,8/12,1/1,9 cm

Gewicht

205 g

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000495451

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: Piper Verlag GmbH
Telefon: +49893818010
Fax: +4989338704

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  • Bewertung

    5/5

    09.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Die Autorin Ursula März erzählt...

    Die Autorin Ursula März erzählt sehr einfühlsam die Lebensgeschichte ihrer Tante Martl und deren Schwestern Rosa und Bärbel. Sie beschreibt die Konkurrenz zwischen den Charakteren und wie die liebenswerte Tante ihrer Zeit in puncto Emanzipation teilweise auch voraus gewesen ist.

  • yellowdog

    5/5

    02.02.2021

    eBook (ePUB)

    Eine Frau von Format

    Ursula März ist hauptsächlich als Literaturkritikerin in Erscheinung getreten. Schon dabei hat sie mich immer beeindruckt. Seit einigen Jahren schreibt sie auch Prosa, jetzt auch erstmals einen Roman. Es gibt anscheinend autobiografisch Bezüge, obwohl das nicht genau benannt wird. Das spielt dann letztlich keine Rolle, denn die Titelfigur steht natürlich exemplarisch für Frauen aus der Nachkriegszeit. Es sind 192 starke Seiten. Ursula März weiß durch ihre Erfahrung als Kritikerin, dass bei Beschreibungen des Alltags der Hauptfigur ein zu sehr gekünstelter Stil nicht passend wäre, dass aber ein Erzählton entstehen muss. Sie schafft das unter anderen auch durch eine Prise Humor. Tante Martl ist ein Original, aber sie wird nicht übertrieben geschildert und damit auch nicht der Lächerlichkeit preisgegeben. Doch fängt schon mit ihrer Geburt ein Missgeschick an. Ihr Vater kann nicht akzeptieren, dass sein Kind wieder ein Mädchen ist und nennt sie Martin. Diesen Fehler muss er aber beim Standesamt wieder korrigieren. Dieses Missgeschick scheint Tante Martl aber geprägt zu haben, denn selbst als ältere Frau hat sie als seriöse und anständige Person das nicht vergesse und hat auch ansonsten kein Verständnis für Firlefanz. Dennoch pflegt sie später aufoperungsvoll und pflichtbewusst den kranken Vater. Im Roman gibt es häufig Dialoge zwischen der Erzählerin und der Tante. Die Sätze der Tante sind im Dialekt gehalten. Mir gefällt, wie gut sie sich verstehen. Man spürt die Sympathie, die der Figur entgegengebracht wird. Es gibt auch noch die Schwestern von Martl. Jede von ihnen hatte ihre eigene Rolle in der Familie. In verschiedenen, meist amüsanten, manchmal leicht tragischen Episoden wird Tante Martls Leben von Kindheit, Jugend bis ins Alter geschildert. Für mich war es ein Lesegenuß. Ich wünsche dem Buch großen Erfolg und sei es nur, damit Ursula März weiterschreibt!

  • Bewertung

    5/5

    14.11.2019

    eBook (ePUB)

    Die beste aller Tanten

    Ursula März verzaubert. Die Geschichte der resoluten und doch zutiefst verletzbaren Tante Martl geht nicht mehr so schnell aus dem Kopf, stimmt stellenweise traurig und schafft es doch auch, dem Leser ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. In ihrem typischen urpfälzischen Dialekt quasselt sich Tante Martl in unser aller Herz, wir leiden mit ihr, freuen uns mit ihr und brechen in Jubel aus, als sie endlich die hässliche, uralte Standuhr entsorgen lässt. März gelingt ein ganz großartiger Roman, dessen ungeheures Potential nicht unbedingt aus dem Klappentext hervor geht – deswegen: lesen und Tante Matl lieben lernen!

  • Aus Liebe zum Lesen

    aus Rannungen

    4/5

    03.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Nachdem mir „Tante Martl“ von…

    Nachdem mir „Tante Martl“ von Ursula März mehrfach empfohlen wurde, konnte ich natürlich nicht widerstehen, zumal ich Familienromane recht gerne lese. Die titelgebende Tante Martl hat es wirklich gegeben und Ursula März hat sie und ihre Familie sehr authentisch porträtiert. Neben der kinderlosen, pragmatischen und aufopferungsvollen Tante, der der Vater nie verzieh, dass sie kein Junge wurde, gibt es noch die beiden älteren Schwestern Bärbl und Rosa, die so ganz anders sind als sie, was zeitlebens zu Konflikten führt. Die Autorin hat einen ruhigen Roman geschrieben, der nicht von einer hochspannenden Handlung lebt, sondern vom Familiengeflecht und dem sich daraus ergebenden Spannungsfeld. Die große Authentizität ergibt sich daraus, dass Ursula März tatsächlich ihre Familie beschreibt und sich auf zwischenmenschliche Beziehungen fokussiert, statt Spektakuläres hinzuzudichten. Neben der eigentlichen Familiengeschichte transportiert der Roman aber auch die Zeitgesichte einer ganzen Gesellschaft vom beginnenden 20. Jahrhundert, über den zweiten Weltkrieg und die Nachkriegszeit bis hin zum Ende des Jahrhunderts. Sprachlich hat mir der Roman sehr gut gefallen, so unterstreicht die Autorin Martls Bodenständigkeit und ihre kauzige Art durch konsequente Verwendung des pfälzischen Dialekts, während die Schwestern und auch die Ich-Erzählerin Ursi Hochdeutsch sprechen. So entsteht beim Lesen ein heimeliges Gefühl, was den Roman zu einem Wohlfühlbuch macht.

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Bewertungen (4)

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    Annegrit Fehringer

    Thalia Kassel

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    5/5

    27.11.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Ein großartiger Roman!

    Was für eine ergreifende Familiengeschichte! Wer hätte Tante Martl wohl nicht gern kennengelernt? Ja, solche Frauen, sie gab es in allen Familien. Ziehen wir unseren Hut vor ihnen!

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Bewertungen (1)

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