Produktbild: Sister Deborah

Sister Deborah Roman | Der Messias ist eine Schwarze Frau!

2

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

30.10.2025

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

220 (Printausgabe)

Dateigröße

2369 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Jan Schönherr

Sprache

Deutsch, Französisch

EAN

9783843737029

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • Sprachkennzeichnung vorhanden
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  • ARIA-Rollen vorhanden
  • Landmark-Navigation vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

30.10.2025

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

220 (Printausgabe)

Dateigröße

2369 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Jan Schönherr

Sprache

Deutsch, Französisch

EAN

9783843737029

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  • debookrah

    4/5

    07.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nicht zu 100% meins

    „Sister Deborah“ habe ich, ich gebe es zu, nur gelesen weil es um eine Prophetin namens Deborah geht. Guess what, mir wurde der Name mit biblischen Hintergrund, wegen der Prophetin gegeben. Das Buch ist sehr kurzweilig und hat sich schnell lesen lassen. Die Geschichte ist ganz interessant, aber so ganz packen und begeistern konnte sie mich nicht. Ich glaube es kommt stark darauf an, ob man gerne Bücher in diese Richtung liest.

  • seitenmusik

    3/5

    27.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn der Messias eine Frau ist

    "Sister Deborah" ist ein Roman von Scholastique Mukasonga, erschienen bei Claassen, übersetzt von Jan Schönherr. Die Geschichte beginnt in den 1930er Jahren in Ruanda: Eine amerikanische Missionarin verkündet, dass der Messias eine schwarze Frau sein wird. Damit gerät sie in Konflikt mit kolonialen Autoritäten, Kirche und Männern. Ihre Botschaft wird zur Provokation und zum Verhängnis. Jahrzehnte später folgt Ikirezi, eine Akademikerin in Washington, den Spuren der legendären Prophetin, um ihre Geschichte zu rekonstruieren. Die Grundidee des Romans ist faszinierend: Was, wenn der Messias eine schwarze Frau ist? Mukasonga nutzt diese These, um koloniale Machtstrukturen, religiösen Dogmatismus und feministische Selbstermächtigung zu verhandeln. „Ich trug diese Geschichtenkrumen zusammen und bewahrte sie in einem Winkel meines Gedächtnisses auf wie kostbare Juwelen…“ (S. 71) – dieser Satz spiegelt gut wider, wie Geschichte und Erinnerung im Buch behandelt werden. Trotz des spannenden Ansatzes fiel es mir schwer, beim Lesen emotional anzudocken. Der Roman lebt fast ausschließlich von beschreibendem Erzählen, Dialoge sind rar, was das Tempo sehr ruhig, manchmal langatmig macht. Einzelne historische Begriffe oder unklare Bezüge wie „Boy“ ohne Kontext irritierten mich, hier hätte ich mir etwas mehr Einbettung gewünscht oder ein Glossar am Ende. Die Atmosphäre ist jedoch stark: Mukasonga schafft ein zartes, zugleich furchtloses Porträt der Frauen, zeigt Widerstand gegen Macht und Unterdrückung und lässt die Spiritualität spürbar werden. „Der Geist hat keinen Schimmer von den Kalendern der Menschen… Würde er den Ruf der Menschen, die Hoffnung der Frauen erhören, gäbe es keine Hoffnung mehr.“ (S. 136) – hier wird die Spannung zwischen Glaube, Erwartung und Realität spürbar. Fazit Sister Deborah ist ein ruhiger, nachdenklicher Roman, der feministisches Denken, koloniale Geschichte und Spiritualität vereint. Die Grundidee ist stark, die Umsetzung eher erzählerisch zurückhaltend. Empfehlenswert für Leser:innen, die poetische, reflektierte Literatur lieben und sich auf beschreibendes Erzählen einlassen möchten. Weniger für alle (wie mich), die Dialoge und eine gewisse Spannung suchen.

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