In den schattigen und kostspieligen Gemäuern von Rosewood Manor lebt die eigenwillige Lady Agnes Blackwood ein zurückgezogenes Leben. Das ändert sich, als ihr Gärtner mit einer Gartenschere in der Brust aufgefunden wird. Kommissar Edward Sterling wird mit dem Fall betraut. Doch Lady Agnes kommt nicht umhin, vom chaotischen Äußeren des Kommissars auf dessen Arbeitshaltung zu schließen. Ihr bleibt nichts anderes übrig, als selbst zu ermitteln. So schwer kann das nicht sein. Schließlich hat sie bereits mehr als zweihundert Krimis gelesen.
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Tina K.
aus Mülheim
5/5
13.08.2025
eBook (PDF)
Wunderbarer Auftakt
Lady Agnes
und der tote Gärtner im Rosenbeet
Aus der Reihe Cosy Crime aus dem Süden Englands, Band 1
Ein englischer Landhaus-Krimi von Helen Herbst
So ein wunderschönes Cover und der Klappentext haben mich aufmerksam gemacht. Und dazu noch ein Cozy Krimi. Da konnte ich nicht widerstehen. Dieses eBook dann auch noch vor Erscheinungstermin als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen zu haben glänzte schon fast als Glück.
Dies ist ein Cozy Krimi wie er im Buche steht. Er bedient sich aller Klischees und genau so etwas liebe ich. England, Landadel, eine Lady und ein Butler und natürlich Spannung. Ein wenig Humor ist natürlich auch vorhanden.
Also für alle Liebhaber/Innen des Cozy Crime, empfehle ich diesen Auftakt zu einer neuen Serie. Genießen Sie dazu eine Tasse Tee. Ich hatte keinen Earl Grey mehr im Haus, aber ein anderer Tee hat genauso für Heimeligkeit gesorgt.
Oder verschenken Sie es mit einem Päckchen Tee an einen Krimi-Buch begeisterten Menschen.
Ich freue mich auf jeden Fall auf eine Fortsetzung mit Lady Agnes und ihrem Butler.
Dana G.
2/5
01.08.2025
eBook (PDF)
Enttäuschend
Auf Rosewood Manor findet Lady Agnes Blackwoods Butler an einem Morgen den Gärtner ermordet im Rosenbeet vor. Da Edward Sterling, der zuständige Kommissar, keinen guten Eindruck auf Lady Agnes macht, macht sie sich selbst auf die Suche nach dem Mörder.
"Lady Agnes und der tote Gärtner im Rosenbeet" ist der Auftakt zu einer neuen Cosy-Krimireihe, die in Südengland spielt.
Das Buch versucht, ein humorvoller Krimi mit schrägen Figuren und britischem Flair zu sein. Leider bleibt es dabei hinter den Erwartungen zurück. Die Figuren wirken wie Karikaturen ohne Substanz, sie sind schrullig gezeichnet, sind allerdings total uninteressant und können nicht überzeugen. Lady Agnes selbst soll schlagfertig und sarkastisch sein, trifft aber selten einen wirklich witzigen und pointierten Ton. Vielmehr wirkt der Humor bemüht, als wollte man zwanghaft originell sein, ohne jegliches Feingefühl für den richtigen Moment oder für Ironie.
Auch erzählerisch kommt keine Spannung auf. Die Handlung plätschert so vor sich dahin, Wendungen sind vorhersehbar und der Schreibstil bleibt blass und emotionslos. Vom britischem Charme keine Spur.
Fazit: Wer auf der Suche nach einem cleveren Cozy-Krimi mit Tiefgang und Charisma ist, wird hier enttäuscht. "Lady Agnes und der tote Gärtner im Rosenbeet" ist leider weder komisch noch spannend, sondern einfach nur langweilig.
Lesefuchs
5/5
16.05.2026
Buch (Taschenbuch)
Beste Unterhaltung mit britischem Charm
Ich liebe britische Cosy-Krimis – und dieses Buch hat genau den richtigen Ton getroffen! Lady Agnes Blackwood war für mich von der ersten Seite an eine großartige Hauptfigur: scharfsinnig, eigensinnig und herrlich trocken in ihren Kommentaren. Besonders ihre leicht überhebliche Art gegenüber Kommissar Sterling sorgt immer wieder für amüsante Momente, ohne dass es übertrieben wirkt.
Die Atmosphäre von Rosewood Manor ist wunderbar beschrieben. Man hat ständig das Gefühl, selbst durch die alten Flure und verwilderten Gärten zu laufen, während irgendwo hinter verschlossenen Türen dunkle Geheimnisse lauern. Der Mordfall rund um den Gärtner war spannend aufgebaut und hatte genau die richtige Mischung aus Humor, Charme und klassischer Ermittlungsarbeit.
Was mir besonders gefallen hat: Die Geschichte wirkt nie bemüht lustig, sondern lebt von den Figuren und ihren Dialogen. Gerade Lady Agnes’ Überzeugung, durch ihre unzähligen gelesenen Krimis bestens fürs Ermitteln qualifiziert zu sein, macht unglaublich Spaß. Ich musste mehrmals schmunzeln.
Für mich ein sehr gelungener Auftakt mit viel britischem Flair und einer Ermittlerin, von der ich definitiv mehr lesen möchte!
Ilses Lesetipps
aus Wien
5/5
20.11.2025
Buch (Taschenbuch)
Mord in englischer Gartenidylle
„Lady Agnes und der tote Gärtner im Rosenbeet“ von Helen Herbst (erschienen 2025) ist der erste Krimi der Autorin, ein Wohlfühlkrimi im britischem Stil.
Der Schreibstil ist flüssig, locker und bildhaft. Das britische Ambiente, der adelige Lifestyle, die das Herrenhaus umgebende Natur, der prachtvolle, weitläufige Garten ist gut vorstellbar beschrieben. Die Handlung spielt in der nicht näher festgelegten Gegenwart im englischen Surrey.
Das geruhsame Leben, das Lady Agnes Blackwood mit ihrem Butler Henderson und ihrer Köchin Grace auf Rosewood Manor zurückgezogen führt, wird jäh gestört, als eines Morgens der Gärtner mit einer Gartenschere erstochen im Rosenbeet liegt. Von Kommissar Edward Sterlings Kompetenz nicht wirklich überzeugt, beschließt Lady Agnes, selbst zu ermitteln. Gemeinsam mit Henderson interessiert sie sich für das Umfeld des Gärtners, verfolgt Spuren, erfährt so manches über ihren Angestellten, was sie zuvor nicht wusste. Und genau diese Details tragen zur Spannung bei, machen die Handlung interessant, geben Rätsel auf und laden zum Mitraten ein.
Wie stets, so wird auch dieser Cosy Krimi von vorwiegend liebenswürdigen Protagonisten bevölkert. Deren Wesen, Eigenarten und charakterliche Entwicklung macht neben der Mördersuche den Reiz dieses Romans aus. Denn vor dem Mordfall herrschte auf Rosewood Manor die in diesen Kreisen übliche Distanziertheit zwischen dem Adel und dem Personal. Doch je mehr sich Lady Agnes aus ihrer Komfortzone hervor und unter die Menschen wagt, desto persönlicher und emotionaler werden die zwischenmenschlichen Beziehungen. Auch der Kommissar, der eigentlich nur als Nebenfigur agiert, ist ein spezieller Typ, der sich ebenfalls wandelt.
Die Ermittlungen sind lange Zeit nicht von Erfolg gekrönt. Die von Lady Agnes verdächtigten Personen erweisen sich als unschuldig. Erst nach einer überraschenden Entdeckung wendet sich das Blatt, kommt so einiges ans Tageslicht, was sich der Gärtner zuschulden kommen ließ. Auch die Menschen auf Rosewood Manor kommen sich näher, offenbaren einander ihre Probleme, finden gemeinsam Lösungen. Als Lady Agnes schließlich den wahren Mörder erkennt, gerät sie in höchste Gefahr. Nach einem dramatischen Finale landet der Täter hinter Gittern und auf Rosewood Manor brechen neue Zeiten an.
Helen Herbst ist ein wunderbar stimmiger, gleichsam auch spannender Cosy-Krimi gelungen, dessen Wendungen immer wieder überraschen, mit originellen Protagonisten, die man einfach mögen muss. Ich hoffe sehr, dass sich hier eine neue Reihe entwickelt. Denn ich würde gerne wissen, wie es zwischenmenschlich weitergeht auf Rosewood Manor und welche Fälle Lady Agnes noch zu lösen hat.
Leseempfehlung für alle, die englische Wohlfühlkrimis lieben!
haberlei
aus Wien
5/5
20.11.2025
Buch (Taschenbuch)
Mord in englischer Gartenidyll…
Mord in englischer Gartenidylle „Lady Agnes und der tote Gärtner im Rosenbeet“ von Helen Herbst (erschienen 2025) ist der erste Krimi der Autorin, ein Wohlfühlkrimi im britischem Stil. Der Schreibstil ist flüssig, locker und bildhaft. Das britische Ambiente, der adelige Lifestyle, die das Herrenhaus umgebende Natur, der prachtvolle, weitläufige Garten ist gut vorstellbar beschrieben. Die Handlung spielt in der nicht näher festgelegten Gegenwart im englischen Surrey. Das geruhsame Leben, das Lady Agnes Blackwood mit ihrem Butler Henderson und ihrer Köchin Grace auf Rosewood Manor zurückgezogen führt, wird jäh gestört, als eines Morgens der Gärtner mit einer Gartenschere erstochen im Rosenbeet liegt. Von Kommissar Edward Sterlings Kompetenz nicht wirklich überzeugt, beschließt Lady Agnes, selbst zu ermitteln. Gemeinsam mit Henderson interessiert sie sich für das Umfeld des Gärtners, verfolgt Spuren, erfährt so manches über ihren Angestellten, was sie zuvor nicht wusste. Und genau diese Details tragen zur Spannung bei, machen die Handlung interessant, geben Rätsel auf und laden zum Mitraten ein. Wie stets, so wird auch dieser Cosy Krimi von vorwiegend liebenswürdigen Protagonisten bevölkert. Deren Wesen, Eigenarten und charakterliche Entwicklung macht neben der Mördersuche den Reiz dieses Romans aus. Denn vor dem Mordfall herrschte auf Rosewood Manor die in diesen Kreisen übliche Distanziertheit zwischen dem Adel und dem Personal. Doch je mehr sich Lady Agnes aus ihrer Komfortzone hervor und unter die Menschen wagt, desto persönlicher und emotionaler werden die zwischenmenschlichen Beziehungen. Auch der Kommissar, der eigentlich nur als Nebenfigur agiert, ist ein spezieller Typ, der sich ebenfalls wandelt. Die Ermittlungen sind lange Zeit nicht von Erfolg gekrönt. Die von Lady Agnes verdächtigten Personen erweisen sich als unschuldig. Erst nach einer überraschenden Entdeckung wendet sich das Blatt, kommt so einiges ans Tageslicht, was sich der Gärtner zuschulden kommen ließ. Auch die Menschen auf Rosewood Manor kommen sich näher, offenbaren einander ihre Probleme, finden gemeinsam Lösungen. Als Lady Agnes schließlich den wahren Mörder erkennt, gerät sie in höchste Gefahr. Nach einem dramatischen Finale landet der Täter hinter Gittern und auf Rosewood Manor brechen neue Zeiten an. Helen Herbst ist ein wunderbar stimmiger, gleichsam auch spannender Cosy-Krimi gelungen, dessen Wendungen immer wieder überraschen, mit originellen Protagonisten, die man einfach mögen muss. Ich hoffe sehr, dass sich hier eine neue Reihe entwickelt. Denn ich würde gerne wissen, wie es zwischenmenschlich weitergeht auf Rosewood Manor und welche Fälle Lady Agnes noch zu lösen hat. Leseempfehlung für alle, die englische Wohlfühlkrimis lieben!
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