In den schattigen und kostspieligen Gemäuern von Rosewood Manor lebt die eigenwillige Lady Agnes Blackwood ein zurückgezogenes Leben. Das ändert sich, als ihr Gärtner mit einer Gartenschere in der Brust aufgefunden wird. Kommissar Edward Sterling wird mit dem Fall betraut. Doch Lady Agnes kommt nicht umhin, vom chaotischen Äußeren des Kommissars auf dessen Arbeitshaltung zu schließen. Ihr bleibt nichts anderes übrig, als selbst zu ermitteln. So schwer kann das nicht sein. Schließlich hat sie bereits mehr als zweihundert Krimis gelesen.
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Bewertung
Thalia Book Circle Community
5/5
06.10.2026
Buch (Taschenbuch)
Toller Reihenauftakt
Mit ihrem CosyCrime Reihenauftakt “ Ä ” hat mich die Autorin, Helen Herbst, sofort begeistert.
Die Atmosphäre auf und von Rosewood Manor ist großartig gelungen. Ich hatte beim Lesen oft das Gefühl, durch den tollen Garten zu laufen, um die Blumenpracht bestaunen zu können. Besonders der Duft der Rosen wurde so eindringlich beschrieben, dass ich den zartsüsslichen Geruch wahrnehmen und die Bienen summen hören konnte. Der Tod des Gärtners hatte sich perfekt ins Setting eingefügt.
Aber auch die Protagonisten waren hervorragend charakterisiert und gut aufeinander abgestimmt.
Lady Agnes Blackwood war mir von der ersten Seite an sympathisch: scharfsinnig, eigensinnig und mit einem wunderbar trockenen Humor. Ihre leicht überhebliche Art, besonders gegenüber Kommissar Sterling, sorgt immer wieder für amüsante Momente, ohne dabei übertrieben zu wirken.
Nicht zu Vergessen der abergläubische Butler, der mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zauberte.
Ein toller Krimi, der stellenweise klassisch wirkt, aber durchaus Neuzeitliches verbindet. (Handy, Gummibärchen etc.)
Ich bin schon sehr auf die Fortsetzung gespannt.
Lesefuchs
5/5
16.05.2026
Buch (Taschenbuch)
Beste Unterhaltung mit britischem Charm
Ich liebe britische Cosy-Krimis – und dieses Buch hat genau den richtigen Ton getroffen! Lady Agnes Blackwood war für mich von der ersten Seite an eine großartige Hauptfigur: scharfsinnig, eigensinnig und herrlich trocken in ihren Kommentaren. Besonders ihre leicht überhebliche Art gegenüber Kommissar Sterling sorgt immer wieder für amüsante Momente, ohne dass es übertrieben wirkt.
Die Atmosphäre von Rosewood Manor ist wunderbar beschrieben. Man hat ständig das Gefühl, selbst durch die alten Flure und verwilderten Gärten zu laufen, während irgendwo hinter verschlossenen Türen dunkle Geheimnisse lauern. Der Mordfall rund um den Gärtner war spannend aufgebaut und hatte genau die richtige Mischung aus Humor, Charme und klassischer Ermittlungsarbeit.
Was mir besonders gefallen hat: Die Geschichte wirkt nie bemüht lustig, sondern lebt von den Figuren und ihren Dialogen. Gerade Lady Agnes’ Überzeugung, durch ihre unzähligen gelesenen Krimis bestens fürs Ermitteln qualifiziert zu sein, macht unglaublich Spaß. Ich musste mehrmals schmunzeln.
Für mich ein sehr gelungener Auftakt mit viel britischem Flair und einer Ermittlerin, von der ich definitiv mehr lesen möchte!
Ilses Lesetipps
aus Wien
5/5
20.11.2025
Buch (Taschenbuch)
Mord in englischer Gartenidylle
„Lady Agnes und der tote Gärtner im Rosenbeet“ von Helen Herbst (erschienen 2025) ist der erste Krimi der Autorin, ein Wohlfühlkrimi im britischem Stil.
Der Schreibstil ist flüssig, locker und bildhaft. Das britische Ambiente, der adelige Lifestyle, die das Herrenhaus umgebende Natur, der prachtvolle, weitläufige Garten ist gut vorstellbar beschrieben. Die Handlung spielt in der nicht näher festgelegten Gegenwart im englischen Surrey.
Das geruhsame Leben, das Lady Agnes Blackwood mit ihrem Butler Henderson und ihrer Köchin Grace auf Rosewood Manor zurückgezogen führt, wird jäh gestört, als eines Morgens der Gärtner mit einer Gartenschere erstochen im Rosenbeet liegt. Von Kommissar Edward Sterlings Kompetenz nicht wirklich überzeugt, beschließt Lady Agnes, selbst zu ermitteln. Gemeinsam mit Henderson interessiert sie sich für das Umfeld des Gärtners, verfolgt Spuren, erfährt so manches über ihren Angestellten, was sie zuvor nicht wusste. Und genau diese Details tragen zur Spannung bei, machen die Handlung interessant, geben Rätsel auf und laden zum Mitraten ein.
Wie stets, so wird auch dieser Cosy Krimi von vorwiegend liebenswürdigen Protagonisten bevölkert. Deren Wesen, Eigenarten und charakterliche Entwicklung macht neben der Mördersuche den Reiz dieses Romans aus. Denn vor dem Mordfall herrschte auf Rosewood Manor die in diesen Kreisen übliche Distanziertheit zwischen dem Adel und dem Personal. Doch je mehr sich Lady Agnes aus ihrer Komfortzone hervor und unter die Menschen wagt, desto persönlicher und emotionaler werden die zwischenmenschlichen Beziehungen. Auch der Kommissar, der eigentlich nur als Nebenfigur agiert, ist ein spezieller Typ, der sich ebenfalls wandelt.
Die Ermittlungen sind lange Zeit nicht von Erfolg gekrönt. Die von Lady Agnes verdächtigten Personen erweisen sich als unschuldig. Erst nach einer überraschenden Entdeckung wendet sich das Blatt, kommt so einiges ans Tageslicht, was sich der Gärtner zuschulden kommen ließ. Auch die Menschen auf Rosewood Manor kommen sich näher, offenbaren einander ihre Probleme, finden gemeinsam Lösungen. Als Lady Agnes schließlich den wahren Mörder erkennt, gerät sie in höchste Gefahr. Nach einem dramatischen Finale landet der Täter hinter Gittern und auf Rosewood Manor brechen neue Zeiten an.
Helen Herbst ist ein wunderbar stimmiger, gleichsam auch spannender Cosy-Krimi gelungen, dessen Wendungen immer wieder überraschen, mit originellen Protagonisten, die man einfach mögen muss. Ich hoffe sehr, dass sich hier eine neue Reihe entwickelt. Denn ich würde gerne wissen, wie es zwischenmenschlich weitergeht auf Rosewood Manor und welche Fälle Lady Agnes noch zu lösen hat.
Leseempfehlung für alle, die englische Wohlfühlkrimis lieben!
haberlei
aus Wien
5/5
20.11.2025
Buch (Taschenbuch)
Mord in englischer Gartenidyll…
Mord in englischer Gartenidylle „Lady Agnes und der tote Gärtner im Rosenbeet“ von Helen Herbst (erschienen 2025) ist der erste Krimi der Autorin, ein Wohlfühlkrimi im britischem Stil. Der Schreibstil ist flüssig, locker und bildhaft. Das britische Ambiente, der adelige Lifestyle, die das Herrenhaus umgebende Natur, der prachtvolle, weitläufige Garten ist gut vorstellbar beschrieben. Die Handlung spielt in der nicht näher festgelegten Gegenwart im englischen Surrey. Das geruhsame Leben, das Lady Agnes Blackwood mit ihrem Butler Henderson und ihrer Köchin Grace auf Rosewood Manor zurückgezogen führt, wird jäh gestört, als eines Morgens der Gärtner mit einer Gartenschere erstochen im Rosenbeet liegt. Von Kommissar Edward Sterlings Kompetenz nicht wirklich überzeugt, beschließt Lady Agnes, selbst zu ermitteln. Gemeinsam mit Henderson interessiert sie sich für das Umfeld des Gärtners, verfolgt Spuren, erfährt so manches über ihren Angestellten, was sie zuvor nicht wusste. Und genau diese Details tragen zur Spannung bei, machen die Handlung interessant, geben Rätsel auf und laden zum Mitraten ein. Wie stets, so wird auch dieser Cosy Krimi von vorwiegend liebenswürdigen Protagonisten bevölkert. Deren Wesen, Eigenarten und charakterliche Entwicklung macht neben der Mördersuche den Reiz dieses Romans aus. Denn vor dem Mordfall herrschte auf Rosewood Manor die in diesen Kreisen übliche Distanziertheit zwischen dem Adel und dem Personal. Doch je mehr sich Lady Agnes aus ihrer Komfortzone hervor und unter die Menschen wagt, desto persönlicher und emotionaler werden die zwischenmenschlichen Beziehungen. Auch der Kommissar, der eigentlich nur als Nebenfigur agiert, ist ein spezieller Typ, der sich ebenfalls wandelt. Die Ermittlungen sind lange Zeit nicht von Erfolg gekrönt. Die von Lady Agnes verdächtigten Personen erweisen sich als unschuldig. Erst nach einer überraschenden Entdeckung wendet sich das Blatt, kommt so einiges ans Tageslicht, was sich der Gärtner zuschulden kommen ließ. Auch die Menschen auf Rosewood Manor kommen sich näher, offenbaren einander ihre Probleme, finden gemeinsam Lösungen. Als Lady Agnes schließlich den wahren Mörder erkennt, gerät sie in höchste Gefahr. Nach einem dramatischen Finale landet der Täter hinter Gittern und auf Rosewood Manor brechen neue Zeiten an. Helen Herbst ist ein wunderbar stimmiger, gleichsam auch spannender Cosy-Krimi gelungen, dessen Wendungen immer wieder überraschen, mit originellen Protagonisten, die man einfach mögen muss. Ich hoffe sehr, dass sich hier eine neue Reihe entwickelt. Denn ich würde gerne wissen, wie es zwischenmenschlich weitergeht auf Rosewood Manor und welche Fälle Lady Agnes noch zu lösen hat. Leseempfehlung für alle, die englische Wohlfühlkrimis lieben!
Heike
aus Draßburg
5/5
03.11.2025
Buch (Taschenbuch)
Urlaub im Kopf
Dieser Gartenkrimi besticht durch absolut liebenswerte Charaktere und einen schlüssigen Handlungsverlauf. Die flüssige Schreibweise macht das Lesen zu einem Vergnügen und die bildhafte Beschreibung lässt die Lesenden die Blumen riechen. Der Inhalt hält , was das wunderschöne Cover verspricht. Trotz des Wohlfühlfaktors dieses Cosykrimis werden durchaus auch kritische themen angeschnitten, für die nachvollziehbare realistische Lösungen angeboten werden.
Ich habe dieses Buch mit sehr viel Vergnügen gelesen und empfehle es gerne weiter.
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