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Und mittendrin der Birnbaum Roman | Die Geschichte einer dramatischen Rettung, ein Roman über Schuld und Vergebung, über Liebe und Freundschaft

88

23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

9933

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.09.2026

Abbildungen

Bei Abbildungen bitte Rücksprache mit Herstellung

Verlag

dtv

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,7/13,2/2,9 cm

Gewicht

435 g

Farbe

Vanille / Kaffee

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28492-9

Beschreibung

Rezension

Eine eindrucksvolle Geschichte über Freundschaft und Schuld, über Wegschauen und Verdrängen - und darüber, wie lange die Vergangenheit nachwirkt. ("Für Sie")
Tröstlich! ("Tina")
Von Freundschaft und Verrat erzählt Autorin Ute Mank (66) in ihrem neuen Roman. Er ist zugleich eine Hommage an mutige Frauen und Zauber der Hoffnung. ("Meins")
Sie erzählt von dem Mut, den es braucht, sich der eigenen Vergangenheit zu stellen. ("Münchner Merkur")

Produktdetails

Verkaufsrang

9933

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.09.2026

Abbildungen

Bei Abbildungen bitte Rücksprache mit Herstellung

Verlag

dtv

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,7/13,2/2,9 cm

Gewicht

435 g

Farbe

Vanille / Kaffee

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28492-9

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Bewertung

    aus Leipzig

    5/5

    24.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was passierte mit Doras Freundin?

    Dass Dora nach dem Tod ihres Mannes nochmal umzieht, finde ich von ihr mutig und ungewöhnlich. Im Altersheim ist vieles neu, aber im Ort ihrer Kindheit sucht sie nach Erinnerungen. Vor dem Haus ihrer besten Kindheitsfreundin Fanny gibt es vier Stolpersteine. Von den Eltern und den Geschwistern ihrer Freundin. Aber was ist mit Fanny passiert? Wurde sie vergessen? Oder lebt sie vielleicht noch irgendwo? Natürlich weiß Dora, was damals mit Juden in Deutschland passiert ist. Trotzdem scheut sie sich davor, an ihre Freundin zu denken, denn es schwingt immer auch die Frage nach ihrem persönlichen Verhalten damals mit. Hätte sie anders handeln können oder sollen. Hätte sie nicht schon viel eher nach ihrer Freundin fragen sollen? Gemeinsam mit Pina, die nun im Zimmer ihrer damaligen Freundin lebt, begibt sie sich langsam auf Spurensuche. Pina finde ich sehr sympathisch, denn sie hilft nicht nur den älteren Bewohnern im Dorf, sonder nimmt sich viel Zeit für interessante Gespräche. Von ihrer Familie, den Bachkriemers hätte ich gern auch noch mehr erfahren.

  • Arietta

    aus Traben-Trarbach

    5/5

    24.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dunkle Zeit

    Meine Meinung zur Autorin und Buch Schon ihr erster Roman „ Wildtriebe „ von Ute Mank , hat mich sehr beeindruckt und begeistert. Auch ihr neues Werk, hat sehr viel Tiefgang und ist mir unter die Haut gegangen. Sie hat alles sehr bildhaft dargestellt, und sich gut in jede einzelne Figur hineinversetzt, man lernt sie und ihre einzelnen Gefühle zu verstehen . Besonders Dora und die junge Pina , habe ich ins Herz geschlossen. Sie hat hervorragend die damalige Zeit wiedergegeben, unsere dunkelste Vergangenheit. Ich bin 1952 geboren, vielleicht konnte ich mich deshalb sehr gut hineinführen , auch durch meine beiden Großmütter, die mir schonungslos von damals erzählt haben . Eine war sogar Haushälterin bei einer jüdischen Familie, die aber rechtzeitig nach Amerika fliehen konnten. Meine andere Oma deutlich jünger hat auch sehr viele Juden gekannt. Ich finde das Buch passt hervorragend in diese unruhige Zeit. Dora und die jüdische Fanny sind beste Freundinnen, Fannys Vater ist Viehhändler, seine Frau eine Liebevolle Mutter. Dora stammt von einem Bauernhof und muss viel zu Hause helfen, im Gegensatz zu Fanny, das tut der Liebe keinen Abbruch. Doch eines Tages hört der alte Lehrer auf, und der neue kommt in die Schule er wickelt seine Schüler förmlich ein durch sein nettes Gehabe. Fanny fürchtet sich vor ihm er hat einen eisigen Blick. Dora im Gegenteil fühlt sich wohl , beide sind gute Schülerinnen, aber dieser Lehrer befördert Fanny in die letzte Bank und lässt sie links liegen. Das ganze Dorf ändert sich, seit die Nazis an der macht sind, die Dörfler glauben den Leeren versprechen dieser Nazis, die denen die Welt schön malt. Dora und Fanny lieben dieses köstlichen Birnen auf dem fremden Grundstück, sie sind so lecker saftig und weich, sie naschen sie heimlich. Dieser Baum windet sich wie ein rotes Band durch das Buch. Die Juden dürfen nicht mehr Arbeiten oder Schule besuchen, bis eines Tages werden sie mit dem Buss alle abgeholt. Dora ist da schon weg, auf der Lehrerinnen Schule. Die Freundinnen verlieren sich aus den Augen. Dora möchte nicht mehr nach Hause zur, sie geht in die Stadt und lernt dort ihren Mann kennen. Viele Jahre später die Tochter ist verheiratet und hat eine Tochter Alice, Dora mag sie gerne. Ihr Mann ist verstorben, das Haus zu groß, sie verkauft es, und zieht nach Hausen in ihr altes Heimatdorf, in ein Heim das betreutes wohnen anbietet. Sie wandert durch den Ort , vieles hat sich verändert, vor Fannys ehemaligen Elternhaus liegen 4 Stolpersteine, warum es müssten eigentlich 5 sein, der Stein von Fanny fehlt. Sie fragt ihre Schwägerin die Grete , aber die weiß angeblich nichts. Durch Zufall lernt sie Pina kennen die Enkelin von der ehemaligen Edeka Besitzerin, Dora ist im Moment geschockt, aber allmählich nähern sich die beiden an. Der Auslöser waren die Stolpersteine, Pina interessiert die ganze Geschichte von damals und natürlich der fehlende Stein von Fanny. Pina will es unbedingt erfahren was da passiert ist. Es wird spannend diese Nachforschungen, ich habe mitgefiebert ob sie es lösen können. Eines ist Dora dabei deutlich geworden, so eine beste und gute Freundin hatte sie nie mehr.

  • crazy girl

    aus Schleswig-Holstein

    5/5

    20.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schwierige Zeiten

    Im Prolog klettert ein Junge über den Zaun eines Obstgartens. Dort steht auch ein einzelner Birnbaum mit einer seltenen saftigen Sorte. Bei ihnen im Heuschober hält sich ein Mädchen versteckt, die so von den Birnen schwärmt. In der Gegenwart ist Dora bereits Mitte achtzig, ist verwitwet und lebt in einem Seniorenheim. Als ihre Schwägerin Gretel einen Unfall hat, zieht sie in ihre Heimat Hausen in das dortige Wohnheim. Dort muss sie sich der Vergangenheit stellen. 1933. Dora und das jüdische Mädchen Fanny sind beste Freundinnen und sitzen in der Schule nebeneinander. Das ändert sich, als ein junger, forscher Lehrer an die Schule kommt. Dora wird gefördert und später für die Ausbildung zur Lehrerin vorgeschlagen. Fanny, wird in die hinterste Bank verbannt, bis sie gar nicht mehr in die Schule darf. Als Dora schon das Dorf verlassen hat, werden die Juden unter dem Jubel der übrigen Bewohner abtransportiert. Nur Fanny fehlt. Und auch in der Gegenwart gibt es keinen Hinweis auf das dritte Kind der Familie. Das Cover und der Titel gefallen mir sehr gut. Die Protagonisten werden sehr eindrucksvoll geschildert. Die Konflikte, die den Menschen aufgezwungen wurden und Familien und Freundschaften in Bedrängnis brachten werden sehr gut beschrieben. Die kleine Dorfgemeinschaft, wie sie damals und heute leben, wird sehr authentisch geschildert.

  • Brigitte

    aus Chemnitz

    5/5

    13.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aufarbeitung

    Der Roman "Und mittendrin der Birnbaum " von Ute Mank hat ein wunderbares Buchcover, eine Birne, inmitten darin zwei Mädchen, um diese geht es in den Roman. Dora, die wir begleiten werden ist schon alt und ihr Mann ist vor kurzen verstorben.Trotz Kinder und Enkelin in der Nähe, beschließt Dora wieder in ihr Heimatdorf zu ziehen, nach Hausen. Dort angekommen, meidet sie die Straße, wo ihre beste Freundin gewohnt hat, bis die Nazis gekommen sind und die Juden vertrieben haben. Ihre Freundin war Jüdin. Eines Tages traut sie sich doch bis an das Haus, wo sie der jungen Pia begegnet, die jetzt dort wohnt. Vor dem Haus sind vier Stolpersteine, aber die Familie hatte drei Kinder. Der Stolperstein von Fanny fehlte, was ist mit ihr geschehen, hat sie vielleicht überlebt. Pina die jetzt dort wohnt beginnt mit Hilfe von Dora in der Vergangenheit zu graben. Die Geschichte um Dora und Fanny ist sehr einfühlsam geschrieben. Es geht um Freunschaft und Schuld. Mir hat der Schreibstil, der eher ruhig ist , sehr gut gefallen.

  • Bewertung

    aus Dettelbach

    5/5

    24.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Highlight

    In ihrem Roman Und mittendrin der Birnbaum erzählt Ute Mank die Geschichte einer besonderen Freundschaft von zwei Mädchen aus ganz unterschiedlichen Kulturen und Schichten. Die Autorin schildert diese Freundschaft auf eine berührende, emotionale und bewegende Art und Weise. Sie verbindet dabei historische Geschichte und emotionale Erzählung. Vor allem in der heutigen Zeit ist die Erinnerung an die Judenverfolgung essenziell wichtig und darf nicht vergessen werden. Solche Geschichten wie diese von Ute Mank füllen historische Fakten mit Leben und machen es so begreifbar und emotional erlebbar. Die Geschichte ist gut geschrieben, voller Gefühl, voller stimmiger Bilder und Worten, die bewegen. Ich finde dieses Buch sehr wichtig und wenige Bücher in diesem Jahr haben mich so sehr bewegt wie dieses. Daher ein absolutes Highlight 2026.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (88)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Sylvia Donath

    Sylvia Donath

    Thalia Ettlingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegend, berührend, nachdenkenswert

    Ute Mank ist mit "und mitten drin der Birnbaum" ein berührendes Buch gelungen. Dora kehrt mutig im Alter in ihr Heimatdorf zurück. Bei den Rundgängen kommen alte Erinnerungen in den Blick und plötzlich ist Fanny, ihre damals beste Freundin, wieder präsent und die Geschichte ihres Verschwindens. Pina, die heute in Fannys altem Zimmer lebt, macht sich gemeinsam mit Dora auf die Suche. Auf die Suche nach dem fehlenden Stolperstein, der Geschichte des Hauses und der eigenen Familie, verdrängten Gefühlen und der Frage wäre damals mehr zusammenhalten möglich gewesen und alles anders ausgegangen? Der Birnbaum ist die Verbindung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und dem Blick in die Zukunft. Die Geschichte wird sehr respektvoll und gefühlvoll erzählt. Maria Hartmann hat das Hörbuch sehr gefühlvoll eingesprochen. Absolute Hör- und Leseempfehlung.
  • Zum Bewerterprofil von Monika Föckeler

    Monika Föckeler

    Thalia Mayersche Castrop-Rauxel

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.10.2026

    eBook (ePUB)

    Dieser Roman hat mich sehr berührt!

    Nach vielen Jahrzehnten kehrt Dora in ihren beschaulichen Heimatort Hausen zurück. Als sie dort durch vertraute und ihr heute doch fremde Straßen läuft und zu dem Fachwerkhaus kommt, in dem einst ihre beste Freundin Fanny lebte, ist die Überraschung groß: Denn vor dem Haus sind vier Stolpersteine verlegt, doch einer fehlt, nämlich der von Fanny. Was ist ihr widerfahren? Hat sie das Grauen vielleicht doch überlebt? Dora macht sich auf die Suche und erfährt nach und nach mehr über das Geschehen. Endlich kann sie sich selber die ihr auferlegte Schuld eingestehen und mit ihrer Vergangenheit Frieden schließen. Ute Mank erzählt mit großer Kraft eine berührende und mitreißende Geschichte von Freundschaft und Hoffnung in dunklen Zeiten.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mitverantwortung

    Auch Ute Manks dritten Roman habe ich mit großem Interesse gelesen. Das Thema ist ein wiederkehrendes in der Literatur, und doch gelingt es der Autorin, ihm eine eigene Facette abzugewinnen. Dora entscheidet sich, ihren Lebensabend in einem Seniorenheim in ihrem Heimatort Hausen zu verbringen. Zurück am Ort ihrer Kindheit rücken auch die Erinnerungen wieder näher. Vor allem eine lässt sie nicht los: Fanny, ihre ehemals beste Freundin. Als die Nationalsozialisten erstarken, geraten Fanny und ihre jüdische Familie zunehmend ins Visier der Dorfgemeinschaft. Dora erlebt, wie Fanny in der Schule gedemütigt wird, und doch findet sie damals nicht den Mut, zu ihrer Freundin zu stehen. Dann ist Fanny plötzlich verschwunden. Lässt sich viele Jahrzehnte später noch klären, was damals mit ihr geschah? Mank erzählt soghaft von einer Dorfgemeinschaft in dunklen Zeiten und von Verantwortung für das eigene Handeln und Wegsehen. Eine anrührende Lektüre.
  • Zum Bewerterprofil von Anke Schnöpel

    Anke Schnöpel

    Thalia Hilden

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.09.2026

    eBook (ePUB)

    Ein tiefgründiges Meisterwerk über Schuld und Freundschaft!

    Ute Mank hat mich mit „Und mittendrin der Birnbaum“ zutiefst bewegt. Der Roman zeigt auf berührende Weise, wie wertvoll echte Freundschaft ist, wenn das Leben ins Wanken gerät. Gleichzeitig beleuchtet das Buch meisterhaft ein wichtiges Thema: Wie viele Menschen damals die eigene Schuld verdrängt haben, um sich ihr nicht stellen zu müssen. Ein feinsinniges, ehrliches und unglaublich fesselndes Buch mit Charakteren, die im Gedächtnis bleiben. Absolute Kaufempfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Natalie Henke

    Natalie Henke

    Thalia Remscheid – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.09.2026

    eBook (ePUB)

    Sehr berührend

    Dieses Buch hat mich wirklich nicht mehr losgelassen. Die Geschichte von Dora, die im Alter zurück in ihr Dorf Hausen kommt und vor dem Haus ihrer besten Freundin Fanny steht - und dort vier Stolpersteine sieht, wo fünf sein müssten - die ist mir richtig unter die Haut gegangen. Ich musste immer wieder innehalten und mich fragen: Hätte ich damals mehr Mut gehabt? Es ist so eindrücklich beschrieben, wie aus einer Dorfgemeinschaft, in der jeder jeden kennt, plötzlich Ausgrenzung und Schweigen wird. Und wie schwer es Dora bis ins hohe Alter fällt, sich ihrer eigenen Schuld zu stellen. Es ist ein sehr stilles, aber umso berührenderes Buch über Freundschaft, die eigentlich ein Leben hält, über Schuld und über die Hoffnung, doch noch Frieden zu finden. Für mich ein echtes Herzensbuch. Absolute Leseempfehlung.

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