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Und mittendrin der Birnbaum Roman | Die Geschichte einer dramatischen Rettung, ein Roman über Schuld und Vergebung, über Liebe und Freundschaft

18

23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

38991

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.09.2026

Abbildungen

Bei Abbildungen bitte Rücksprache mit Herstellung

Verlag

dtv

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21/12,8/3,2 cm

Gewicht

435 g

Farbe

Vanille / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28492-9

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

38991

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.09.2026

Abbildungen

Bei Abbildungen bitte Rücksprache mit Herstellung

Verlag

dtv

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21/12,8/3,2 cm

Gewicht

435 g

Farbe

Vanille / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28492-9

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Bewertung

    aus Oldisleben

    5/5

    02.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wundervoller Roman

    Am Anfang fiel es mir ehrlich gesagt etwas schwer, in das Buch hineinzufinden. Die Geschichte beginnt eher ruhig und ich brauchte ein wenig Zeit, um mich auf die Figuren, ihre Lebensgeschichten und die Atmosphäre einzulassen. Doch irgendwann hat mich das Buch völlig gepackt. Mit jeder Seite wurde ich neugieriger und immer mehr hineingezogen in das Leben der beiden Freundinnen und in die schwierigen Umstände, die sie gemeinsam und jede für sich miterleben mussten. Besonders die Schicksale der Frauen und die Herausforderungen ihrer Zeit haben mich sehr beschäftigt und berührt. Was mir besonders gefallen hat, ist die außergewöhnliche Freundschaft zwischen Alt und Jung. Die Verbindung der beiden Frauen zeigt auf eine sehr schöne und ehrliche Weise, dass Freundschaft keine Frage des Alters ist. Sie geben einander Halt, Verständnis und Kraft und können trotz ihrer unterschiedlichen Lebenswelten voneinander lernen. Gerade diese generationenübergreifende Freundschaft hat mich tief berührt. Je weiter ich gelesen habe, desto stärker hatte ich das Gefühl, die beiden Frauen ein Stück auf ihrem Weg zu begleiten. Ihre Erlebnisse, ihre Sorgen, ihre Stärke, aber auch die leisen und persönlichen Momente haben bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Das ganze Buch hat mich sehr bewegt. Es ist eine Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt, das Leben und darüber, wie wichtig Menschen füreinander sein können. Ein Buch, das zunächst etwas Zeit braucht, sich dafür aber immer weiter entfaltet und schließlich mitten ins Herz trifft. Für mich eine sehr bewegende und berührende Geschichte, die noch lange nach dem Lesen in mir nachwirken wird.

  • wiechmann8052

    aus Belm

    5/5

    29.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schuldbehaftete Erinnerungen

    Dora kehrt in ihr altes Heimatdorf zurück. Hier ist noch Familie und sie kann in Erinnerungen schwelgen. Ihre Tochter wohnt nicht in der Nähe aber immer noch erreichbar. Die Wohnung im Seniorenheim ist angenehm die Betreuung auch. Nur die Erinnerungen spielen nicht mit. Vor einem Haus sind vier Stolpersteine verlegt, ihres Wissens nach müssten es fünf sein. Was ist aus ihrer damaligen Freundin geworden, hat sie überlebt, wenn ja wie, denn Dora hat sie im Stich gelassen. Mit Hilfe der jungen Bewohnerin des Hauses macht sie sich auf Spurensuche. In der Gegenwart erleben wir wie sich Dora zurecht findet, immer wieder von Schuldgefühlen geplagt weil sie damals nicht für Fanny da war. In der Vergangenheit erleben wir den Alltag von Dora, Ein intelligentes Mädchen mit Ehrgeiz dem das Dorf, das Elternhaus zu eng ist. Fanny die ganz anders lebt, teilt sie den Traum von einer freien Zukunft. Für Dora sind die Nazis die Befreiung, für Fanny bedeuten sie Verfolgung und Tod. Die Autorin beschreibt einen schleichenden Prozess mit dem die jungen Menschen verführt werden. Gemeinsamkeit weg vom Elternhaus, Hierarchien die eine Struktur geben und nicht nur das Gesetz der täglichen Arbeit. Feindbilder die genau definiert sind, auch für die Älteren gilt dieses System der Verführung. Neid und Missgunst ist auf einmal keine schlechte Eigenschaft die anderen denken ja ähnlich. Verleumdung predigt sogar der Pfarrer und der Lehrer sieht alles. Es gibt wenige die einen moralischen Kompass fern der Ideologie besitzen und dann braucht es auch noch Mut um danach zu handeln. Es wird nicht um Verständnis geworben, denn Dora weiß schon als junges Mädchen das sie sich falsch verhält, aber ihre Träume sind größer und der Gruppenzwang auch. Als junges Mädchen ist es nur das Gefühl, während die Erwachsenen es besser wissen. Dennoch hat sie als alte Frau keine Entschuldigung für sich sondern nur schwere Scham. Genau dieses Gefühl überträgt sich, es ist kein Fremdschämen sondern der Gedanke ich hätte wahrscheinlich nicht anders gehandelt obwohl ein kleines bisschen Hoffnung da ist. Aber die rührt von dem Wissen, das Dora nicht haben konnte.

  • Sophie D.

    aus Berlin

    5/5

    26.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein großartiger Roman!

    Dieses Buch hat mich total fertig gemacht. Und gleichzeitig fand ich es so unglaublich gut. Vor allem diese Freundinnenschaft. Ich konnte sie so sehr nachfühlen. Dieses tiefe Verbundensein, dieses Wissen, da ist ein Mensch, der einfach zu meinem Leben gehört. Und dann die Vorstellung, dass diese Freundin plötzlich verschwinden könnte. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie sich das anfühlen würde. Aber genau deshalb hat mich das Buch auch politisch so getroffen. Es geht um eine besondere Freundinnenschaft, aber für mich ist es auch ein Mahnmal. Gegen das Wegschauen. Gegen das Schweigen. Gegen dieses „Was hätte ich denn tun sollen?“. Und es geht nicht nur um die großen mutigen Gesten. Es geht um Angst. Um schlechtes Gewissen. Um Menschlichkeit. Um die Momente, in denen man helfen könnte und es vielleicht trotzdem nicht tut. Besonders beschäftigt mich die Frage nach der eigenen Mittäterschaft. Wie lebt man damit, nicht mutig genug gewesen zu sein? Wie schaut man später darauf zurück? Und was macht man mit dieser Erkenntnis? Für mich ist das auch eine zutiefst feministische Geschichte. Über Freundinnenschaft, über Loyalität und darüber, was es bedeutet, füreinander einzustehen. Gerade dann, wenn es unbequem wird und man selbst etwas riskieren müsste.

  • Philiene

    aus Süsel

    5/5

    24.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Verdrängte Schuldgefühle

    Und mittendrin der Birnbaum ist ein Roman der lange nachhalt. Er erzählt die Geschichte einer Freundschaft die in der dunkelsten Zeit des zwanzigsten Jahrhunderts nicht sein durfte. Er erzählt von einer Dorfgemeinschaft die einfach beschlossen hat Unrecht zu vergessen und zu verdrängen. Und von einer jungen Frau die gegen das Vergessen arbeitet. Die Protagonistin ist allerdings nicht jene junge Frau, ihr Name ist übrigens Pina, sondern Dora, Dora ist am Ende ihres Lebens angekommen und zieht jetzt zurück in den Ort ihrer Kindheit. Durch Pina wird sie auf vier Stolpersteine aufmerksam gemacht, die an die Familie von Doras Kindheitsfreundin erinnern. Aber Fanny fehlt, es sind nur vier Steine obwohl die Familie fünf Mitglieder hatte. Im Dorf scheint das niemanden aufgefallen zu sein, aber ist das wirklich so? Es leben noch Menschen die Fanny gekannt haben, kann es sein das alle sie vergessen haben? Dora und Pina beginnen in der Vergangenheit zu graben, wobei Pina die treibende Kraft ist und Dora sehr zurückhaltend. Eine spannende Suche beginnt. Und damit wird eine Geschichte aufgedeckt wie sie wohl überall in Deutschland vorgekommen sein könnte. Es geht um Verblendung und Verdrängung. Es geht um ein Dorf das gemeinsam schweigt, es geht um eine Kinderfreundschaft die plötzlich verboten war. Vor allem aber geht es um alte Schuld. Und die Frage was aus Fanny wurde. Ein wahnsinnig gutes Buch das im Gedächtnis bleibt.

  • Bewertung

    5/5

    24.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Verrat einer Freundschaft

    Und mittendrin der Birnbaum ist eine aufwühlende Geschichte, die sich mit einem der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte beschäftigt. Dora steht am Ende ihres Lebens und nimmt all ihren Mut zusammen. Sie zieht in ihrer alten Heimat Hausen in ein Altersheim und begibt sich auf die Spuren ihrer Vergangenheit. Kaum angekommen, lernt sie ein junges Mädchen kennen, das im Haus ihrer damaligen besten Freundin Fanny wohnt. Doch Fanny war Jüdin, und Dora hat ihre Freundschaft damals verraten und ihr nicht geholfen. Gemeinsam arbeiten Pina und Dora die Geschichte auf, und Dora muss sich der Frage nach ihrer eigenen Schuld durch Unterlassen stellen. Ich finde die Geschichte sehr gelungen und das Thema durch die aktuellen gesellschaftlichen Tendenzen wichtiger denn je. Dora reflektiert ihr eigenes Handeln sehr eindringlich, und das Gefühl von Schuld und Scham wird authentisch dargestellt. Die Geschichte kann per se kein schönes Ende finden, und für mich war es absolut angemessen und stimmig. Ein Buch, das berührt und eine wichtige Botschaft hinterlässt.

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