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Ferdinand von Schirach

1. Der stille Freund

Der stille Freund Spiegel-Bestseller-Autor

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

1302

Gesprochen von

Ferdinand von Schirach

Spieldauer

4 Stunden und 11 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

25.08.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

64

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844554106

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Verkaufsrang

1302

Gesprochen von

Ferdinand von Schirach

Spieldauer

4 Stunden und 11 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

25.08.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

64

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844554106

Herstelleradresse

Der Hörverlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Telephone: +49 800 5003322
Fax: +49 89 41363333

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  • Edith Berger

    5/5

    28.05.2026

    Hörbuch-Download

    Ein Hörgenuss

    In einer, ganz eigenen, zurückgenommen Art liest Ferdinand von Schirach aus seinem Buch- „Der stille Freund“. Die Erzählungen sind berührend, leise, aufwühlend, amüsant, tragisch, liebenswert, interessant,unter die Haut gehend. Sie handeln von Freundschaft, Haltung, Verlust, Liebe, Machtmissbrauch, Umdeutung von Realität und vielen Nuancen dazwischen. Vor allem aber ist es ein großes, intensives Hörvergnügen

  • Giselas Lesehimmel

    aus Landshut

    5/5

    22.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Stille Literatur

    Ferdinand von Schirach besitzt die Gabe, ereignisreiches Geschehen mit Ruhe zu verbinden. "Der stille Freund" kommt still und dennoch spannend daher. Tragödien bilden einen Kontrast zu seiner unaufgeregten Erzählweise. Besonders die erste Geschichte, bei der Erzähler einen Freund durch ein Flugzeugunglück verliert, unterstreicht das. Die Menschen, denen er auf sämtlichen Reisen begegnet, wissen seine Empathie meist zu schätzen. Sie kann man nicht alle als ehrenhaft bezeichnen. Verbrecher behandelt der Erzähler stets ohne Wertung. Er will die Menschen nicht verändern; vielmehr will er sie kennen und verstehen lernen. Schirachs Bücher beeindrucken, obwohl sie oftmals nach dem gleichen Schema ablaufen. Reisen, Freunde besuchen und intensive Gespräche führen. Besonders die Zufälle haben etwas Magisches an sich. Er verwebt Fiktion und Realität zu einem stimmigen Ganzen. Ich denke, wir alle erleben magische Momente und haben oftmals verlernt, sie als solche zu erkennen. Ich empfehle, den stillen Freund zu lesen und die eigenen Begegnungen einmal Revue passieren zu lassen. Ihr werdet erstaunt sein, wie viele solcher Momente denen in diesem Buch gleichen. Natürlich anders, aber auch Zufälle, die für das weitere Leben entscheidend waren. Eine klare Empfehlung. Danke, Ferdinand von Schirach. Es war mir wieder ein Fest.

  • Micha_W

    5/5

    30.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wo von Schirach drauf steht, ist (meistens) auch von Schirach drin

    „Ich bin Schriftsteller, ich schreibe nur Geschichten“, sagt Ferdinand von Schirach mit einer subtil gesetzten Note eines süffizienten Understatements. Mehr als 10 Millionen verkaufte Bücher zeigen, dass seine Geschichten ankommen. Sie haben ihn reich und zur Cashcow seiner drei Verlage gemacht (Luchterhand, btb, Penguin). Übersetzt in mehr als 30 Sprachen ist er zu einem globalen Erfolgsautor geworden. Verdientermassen? Das kann man wohl guten Gewissens bejahen. Neben Romanen und Theaterstücken sind es vor allem seine Kurzgeschichten, die zu seinem Erfolg beigetragen haben. Diesem bewährten Rezept folgt er nun auch in „Der stille Freund“. Wie in früheren Bänden erzählen seine Geschichten von kleinen und großen gesellschaftlichen Ereignissen und Wendungen, vom Tod und von Verbrechen, von persönlichen Erlebnissen. Sehr oft fragt man sich: Sind diese Plots fiktiv oder entstammen sie wirklich dem reichhaltigen Füllhorn des von Schirachschen Lebens? Lag ihm beim Schreiben ein Thema am Herzen und er erfand eine Story dazu oder gab es die Story wirklich und er pointierte die ihm wichtige Message? Es ist nicht festzumachen und spielt im Grunde auch überhaupt keine Rolle. Genauso unmöglich ist es, den Geschichten einen gemeinsamen Nenner, ein verbindendes Element zuordnen zu wollen. Zu vielfältig sind die Themen, die Handlungen, die Schauplätze und die Protagonisten. Nur eines zieht sich durch alle Erzählungen - sie sind durchweg exzellent recherchiert und sind von Ferdinand von Schirachs breitem Wissen und seinen vielfältigen Leidenschaften durchdrungen. Während sein Schreibstil manchmal - der nüchterne Jurist wirft seine Schatten – eher sachlich und sehr stringent imponiert und das Szenenbild gelegentlich eher spröde rüberkommt, führen die Exkurse und Interludien zu einem literarischen Niveausprung. Der Autor brilliert mit Details zu Literatur und Musik, Architektur und Kunst, ohne üppig-schwülstig zu werden, aber ausreichend, um eine ganz spezifische Atmosphäre zu schaffen.  Unverkennbar auch die Liebe von Schirachs zur Philosophie, die immer und überall aufblitzt, aber gerade in der ersten Geschichte, die dem Buch den Namen gab, in geballter Form kontrovers ausgemalt wird. Die Protagonisten der Kurzgeschichte werden zu Stellvertretern in einer Grundsatzdiskussion über Religionen und Mythen, über philosophische Dispute von Platon bis Kant im Abgleich zu rationalen Naturwissenschaften, bei denen in letzter Konsequenz aber Glaube dann doch auch wieder eine Rolle spielen kann. 
Gerade diese Episoden sind es, derer wegen sich von Schirach manchmal den Vorwurf gefallen lassen muss, er sei zu moralisierend. Natürlich ist er schon von Berufs wegen gewohnt, darüber zu entscheiden, was er für richtig und was für falsch hält (imponierend in diesem Zusammenhang seine Fakten zum Hamas-Überfall). Allerdings muss man ihm ehrlicherweise zugestehen, dass er in all seinen Geschichten eher Denkanstöße setzt, Impulse adressiert. Was sie selbst dann daraus machen, welche Meinung sie zum einen oder anderen haben, müssen die Leser selbst entscheiden. Deshalb ist es ein lesenswertes Buch, das unterhält, aber vor allem oft nachdenklich macht. Bis zu einem gewissen Grad, denn wie von Schirach selbst schreibt: „Fragen nach dem Sinn sind Kinderfragen. Es gibt keine Regeln. Nur Staunen und Geschichten“. Ob auch das wieder Understatement ist, muss jeder Leser ebenfalls selbst entscheiden.

  • Klaus Effing

    aus Köln

    5/5

    17.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein lesenswerter Erzählband über die die Merkwürdigkeiten des Lebens

    Mit seinem neuen Erzählband Der stille Freund, erschienen im Luchterhand Verlag, legt Ferdinand von Schirach erneut ein Werk vor, das die großen Themen seines Schaffens aufgreift: Schuld, Gerechtigkeit, Zufall und Moral. Auf rund 170 Seiten versammelt der Autor 14 Geschichten, die uns um die halbe Welt führen – von deutschen Gerichtssälen bis in ferne Länder und zu Menschen, die es wirklich gegeben hat, wie etwa den Tennisspieler Gottfried von Cramm. Von Schirach verbindet Fakt und Fiktion auf seine ganz eigene Weise: präzise in der Sprache, ruhig im Ton, aber mit großer gedanklicher Wucht. Manche der Erzählungen regen zum Nachdenken an, andere lassen den Leser ungläubig den Kopf schütteln – etwa über das Unrecht, das durch Zufälle oder gesellschaftliche Strukturen entsteht. Nicht jede Geschichte entfaltet dabei dieselbe Tiefe oder erzählerische Kraft, und einige nimmt man eher „zur Kenntnis“, ohne einen bleibenden Eindruck. Doch alle tragen die unverwechselbare Handschrift des Autors: die knappe, fast juristisch kühle Beobachtung menschlicher Abgründe. Der stille Freund ist kein lautes Buch, sondern eines, das in seiner Zurückhaltung besticht. Es lädt dazu ein, über das Wesen von Recht und Gerechtigkeit nachzudenken – und über das, was Menschen einander antun können. Auch wenn nicht jede Erzählung gleich stark ist, bleibt der Band insgesamt lesenswert und eindrucksvoll. Fazit: Ein stilles, kluges und an vielen Stellen berührendes Buch, das einmal mehr zeigt, warum Ferdinand von Schirach zu den wichtigsten Erzählern unserer Zeit gehört.

  • Bianca

    aus Mönchengladbach

    5/5

    14.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich habe "Der stille Freund"…

    Ich habe "Der stille Freund" von Ferdinand von Schirach in einem Zug gelesen und dabei immer wieder innegehalten, weil mich einzelne Sätze regelrecht festgenagelt haben. Vierzehn Geschichten, scheinbar schlicht erzählt, führen von Berlin bis Namibia, von alten Gerichtsakten zu flirrenden Sommermorgen. Doch zwischen den klaren, fast nüchternen Worten öffnet sich eine ungeheure Tiefe. Mich hat besonders fasziniert, wie von Schirach das große Menschliche in kleinen Gesten aufscheinen lässt: ein zufälliger Blick, eine kurze Begegnung, eine unscheinbare Entscheidung, die ein ganzes Leben wendet. Jede Geschichte wirkt wie ein präziser Schnitt durch das Gewebe der Wirklichkeit – und plötzlich sieht man, wie fragil und zugleich kostbar alles ist. Der Titel ist Programm: Dieser Band ist für mich selbst zu einem stillen Freund geworden, der begleitet, tröstet und den Blick für das Wesentliche schärft. Selten hat mich ein Buch so leise und gleichzeitig so nachhaltig begeistert.

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Bewertungen (15)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Lena Bruns

    Lena Bruns

    Thalia Dorsten

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wieder klasse

    Ferdinand von Schirach schafft es mal wieder auf ganz besondere Weise mit seinen Geschichten zu berühren und einen zum Nachdenken anzuregen. Ein Buch das einem noch länger im Gedächtnis bleibt.
  • Zum Bewerterprofil von Jarek Evers

    Jarek Evers

    Thalia Halle-Neustadt – Centrum Neustadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ferdinand von Schirach bleibt sich treu

    Erneut zeigt Ferdinand von Schirach seine Perfektion, die großen Themen der menschlichen Existenz in kurzen Erzählungen zu verarbeiten. Wie gewohnt überzeugt von Schirach mit höchster sprachlicher Präzision und Klarheit, sodass es schwerfällt, das Buch vor dem Ende aus der Hand zu legen. Ein Buch, das weit über die Lesezeit hinaus zum Nachdenken anregt.
  • Zum Bewerterprofil von Paula-Mira Zander

    Paula-Mira Zander

    Thalia Ibbenbüren

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geschichten aus dem Leben - berührend, erschreckend, inspirierend

    Schirach schafft es mit seiner Anekdoten-Sammlung, Lesende in den Bann seines Erzählens zu ziehen. Moralische Dilemmata, nostalgisch-melancholisch Erinnertes, von Mozart und Proust Inspiriertes - überall scheint ein tiefer Einblick in die menschliche Seele zu lauern, ein tiefes Verständnis für das, was Menschen verbindet und antreibt. Mein Lieblingskapitel erzählt von einem jungen Mann, der in Mozarts Requiem auf einmal einen Satz hört, der seinen Blick auf die Welt in ein neues Licht rückt. Für all jene, die neue Inspiration und neue Blickwinkel suchen.
  • Zum Bewerterprofil von G. Möller

    G. Möller

    Thalia Borkum

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.12.2025

    eBook (ePUB)

    Elegant und ohne Schnickschnack

    Schirach gehört ohne Zweifel zu den bedeutendsten Autoren unserer Zeit. Auch dieses Buch besteht aus einer Sammlung an faszinierenden Geschichten, die zwar kurz, aber alle tiefgründig sind. Jeder Satz scheint wohl überlegt und verleitet einen wie immer zum Nachdenken-große Empfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von K. Mewes

    K. Mewes

    Thalia Röhrsdorf – Chemnitz-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Thematische Tiefe trotz Kürze

    „Der stille Freund“ zählt für mich zu den stärkeren Veröffentlichungen von Schirach in dem Sinne, dass er seine erzählerische Konzentration noch einmal erhöht hat: Weniger Umfang, weniger Ablenkung, mehr Fokus auf Moment, Stimmung, Reflexion.

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Bewertungen (17)

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