Produktbild: Die Rheinreise

Die Rheinreise Roman | »Erschütternd schön und schön gegenwärtig« DIE WELT

41

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

48392

Erscheinungsdatum

12.08.2025

Verlag

DuMont eBooks

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

1220 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Rhine Journey

Übersetzt von

Werner Löcher-Lawrence

Sprache

Deutsch

EAN

9783755811275

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • sehr hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

48392

Erscheinungsdatum

12.08.2025

Verlag

DuMont eBooks

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

1220 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Rhine Journey

Übersetzt von

Werner Löcher-Lawrence

Sprache

Deutsch

EAN

9783755811275

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  • Shilo

    aus Ulm

    5/5

    23.08.2025

    eBook (ePUB)

    Eine besondere Rheinreise

    Ann Schlee nimmt uns in ihrem Roman mit auf eine Dampfschifffahrt im Jahr 1907. Im Mittelpunkt steht Charlotte, die ihren Bruder begleitet. Er ist Historiker, anerkannt und selbstbewusst, während Charlotte ihr Leben bisher im Schatten verbracht hat. Schon auf den ersten Seiten merkt man, dass die Reise nicht nur eine Fahrt über den Rhein ist, sondern für sie auch ein Wendepunkt werden könnte. Die Geschichte ist ruhig erzählt und entfaltet sich Schritt für Schritt. Die Eindrücke der Fahrt, die Orte am Ufer, die Begegnungen an Bord – all das fügt sich zu einem stimmungsvollen Bild zusammen. Besonders gelungen finde ich, dass die Landschaft nicht nur als Hintergrund dient, sondern fast wie ein Spiegel wirkt. Sie unterstreicht die inneren Bewegungen von Charlotte, die beginnt, über ihr Leben und ihre Rolle nachzudenken. Die Figuren wirken lebendig und glaubwürdig. Charlotte bleibt dabei immer im Zentrum, aber auch die Nebenfiguren tragen dazu bei, die Atmosphäre zu verdichten. Man spürt die gesellschaftlichen Erwartungen jener Zeit, die Pflichten, die man zu erfüllen hat, und die wenigen Möglichkeiten, auszubrechen. Gerade dieser leise Konflikt macht das Buch spannend, ohne dass es große Dramen braucht. Ann Schlee schreibt in einer klaren, ruhigen Sprache. Sie verzichtet auf große Gesten und überlässt es den Leserinnen und Lesern, zwischen den Zeilen zu spüren, was sich in Charlotte verändert. Das macht die Geschichte besonders intensiv. Man liest nicht einfach nur eine historische Episode, sondern taucht in ein feines Geflecht aus Stimmungen und Gedanken ein. „Die Rheinreise“ ist eine stille, eindringliche Erzählung. Sie verbindet historische Genauigkeit mit psychologischer Tiefe und bleibt lange im Gedächtnis. Für mich war es eine bereichernde Lektüre, die zeigt, dass gerade die leisen Töne viel zu sagen haben. 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Frankenfrosch

    5/5

    30.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Innere Revolution

    Ann Schlees 'Rheinreise' ist nicht nur eine bewegend erzählte Geschichte einer späten Selbstfindung. Sie ist sicher auch ein schöner Begleiter für einen kleine Reise. 1851, in Deutschland herrscht nach der Revolution eine angespannte Stimmung, kommen Engländer und Franzosen zur Sommerfrische nach Deutschland. Darunter auch Charlotte, die 20 Jahre als Haushälterin gearbeitet hat und von ihrem gerade verstorbenen Arbeitgeber mit einem guten Erbe bedacht wurde. Charlotte begleitet ihren älteren Bruder, seines Zeichens Reverend, dessen kränkliche Frau und deren 17jährige Tochter. Doch Charlotte ist keine Urlauberin, wie ihre Familie, sie fungiert als Gesellschafterin, Gouvernante, Anstandsdame, Bewunderin, Krankenschwester. Wie selbstverständlich wird von ihr erwartet, dass sie keinerlei Bedürfnisse, Gefühle oder Wünsche hat. Als unverheiratete Frau ist sie unsichtbar oder muss sich nützlich machen. Zu allem Überfluss tritt ein Mann in Erscheinung, der sie frappierend an ihre einzige unglückliche Liebe erinnert. Wirklichkeit und Fantasie beginnen zu verschmelzen. Die Revolution, die in Deutschland noch zu spüren ist, beginnt sich auch in Charlotte zu regen. Es ist ein großes Glück, einmal eine, mit Zweifeln und Schwächen begleitete, Selbstfindung in so einer wundervollen und zeitauthentischen Sprache lesen zu dürfen. Jeder Satz, jedes Wortbild ist so schön, dass man sich darin einkuscheln möchte. Charlottes Träume und Zweifel sind nicht übertrieben, sondern für diese Zeit, nachfühlbar. Die Atmosphäre der Reisenden und der Zeit ist in jedem Satz zu spüren. Ich habe für 2026 eine Städtereise nach Köln gebucht und werde diesen Roman ganz bestimmt meiner Reisebegleiterin als Abendlektüre schenken.

  • Bewertung

    aus Claußnitz

    5/5

    29.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine ledige Frau 1851

    Ein feministischer historischer Roman aus dem Jahr 1851, der die damalige Zeit und gesellschaftliche Situation sehr gut beschreibt. Als englischer Tourist kommt Reverend Charles Morrison mit Frau und Tochter sowie seiner unverheirateten Schwester Charlotte an den Rhein. Begleite die vier auf der wunderbaren Reise. Erfahre über die schmerzhaften Erinnerungen, unerfüllte Träume und unterdrückte Sehnsüchte von Charlotte. Kann sie nach der Reise endlich ein selbstgestimmtes Leben führen? Und kennt sie den mitreisenden Mann, den sie entdeckt, wirklich? Das eindringliche Buch regt zum Nachdenken an und zeigt Charlottes inneren Wandel. Die malerischen Landschaftsbeschreibungen sind prima bildlich dargestellt und machen Lust auf eine eigene Reise.

  • UteL

    aus Claußnitz

    5/5

    29.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein feministischer historische…

    Ein feministischer historischer Roman aus dem Jahr 1851, der die damalige Zeit und gesellschaftliche Situation sehr gut beschreibt. Als englischer Tourist kommt Reverend Charles Morrison mit Frau und Tochter sowie seiner unverheirateten Schwester Charlotte an den Rhein. Begleite die vier auf der wunderbaren Reise. Erfahre über die schmerzhaften Erinnerungen, unerfüllte Träume und unterdrückte Sehnsüchte von Charlotte. Kann sie nach der Reise endlich ein selbst bestimmtes Leben führen? Und kennt sie den mitreisenden Mann, den sie entdeckt, wirklich? Das eindringliche Buch regt zum Nachdenken an und zeigt Charlottes inneren Wandel. Die malerischen Landschaftsbeschreibungen sind prima bildlich dargestellt und machen Lust auf eine eigene Reise.

  • Bewertung

    5/5

    01.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Haptisch und optisch ein Traum, äußerst angenehme malerisch verträumte Lektüre

    Angesprochen vom wunderschönen Aquarell-Cover in Kombination mit einer tollen Schriftart und der im Klappentext erwähnten Handlung in der viktorianischen Zeit habe ich mir eine größtenteils leichte und unterhaltsame Lektüre erhofft. Diese Hoffnung wurde in Teilen erfüllt, da es letztendlich tiefer ging, als von mir erwartet. Dies empfand ich jedoch keinesfalls als negativ. Die zwischenmenschlichen Interaktionen entfalten sich in spannenden Dialogen zwischen Charlotte und ihren Mitreisenden und die landschaftlichen und situativen Beschreibungen laden zum Träumen ein. Das gefällt mir richtig gut: Man begibt sich auf eine doppelte Reise, entlang des Rheins und auch durch das Leben und die Gedanken der Protagonistin Charlotte. Sehr subtil und doch stetig verändert sich Charlotte im Laufe des Romans und gewinnt an neuem Selbstbewusstsein.Dadurch fühlt sich das Buch für mich sehr lebendig an. Dennoch hat es eine gewisse Verklärtheit, was sicherlich am Sprachstil liegt, der der viktorianischen Zeit nachempfunden ist. Zu Beginn gibt es eine historische Anmerkung und am Ende eine Nachbemerkung, das klammert die Geschichte schön rund ein und man klappt es zufrieden zu, nur um erneut das äußerst hübsche Cover zu bestaunen. Das gefällt mir nicht so gut: Ich habe rein gar nichts an dem Buch auszusetzen, es ist für mich durch und durch stimmig. Mir fiel es etwas schwer, ein Beispielzitat auszuwählen, da die Gesamtgeschichte in sich so ein harmonisches Ganzes ist. Dennoch folgt nun ein kleiner Eindruck des Schreibstils von Ann Schlee: „Nach ihrem Gebet lag sie ungeduldig ausgestreckt im Bett und wartete auf den Schlaf. Sie genoss dieses Grenzgebiet zwischen Wachen und Schlafen, wenn die Gedanken, immer noch unter gewisser Kontrolle, einen eigenen Willen zu entwickeln und eigene Wege zu gehen begannen.“ Empfehlen würde ich das Buch allen, die sich vom Cover angesprochen fühlen und eine angenehme Lektüre zu lesen wünschen, die man zum Beispiel noch gut im müden Zustand vor dem Zubettgehen lesen kann. Was andere vielleicht als zu langweilig und nicht packend genug beschreiben würden empfinde ich als sehr angenehm.

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