Produktbild: Die Vierte Kränkung
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Die Vierte Kränkung Menschlicher Geist im Schatten der Künstlichen Intelligenz

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16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

3861

Erscheinungsdatum

18.08.2026

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

112 (Printausgabe)

Dateigröße

1549 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446285279

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Nein

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  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 AA
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Verkaufsrang

3861

Erscheinungsdatum

18.08.2026

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

112 (Printausgabe)

Dateigröße

1549 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446285279

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  • Bewertung

    1/5

    26.08.2026

    eBook (ePUB)

    Viel Anspruch, keine philosophische Präzision

    Safranski schreibt nicht elegant, sondern feuilletonistisch – in einem Ton, der eher an eine Lehrergazette als an eine ernsthafte philosophische Auseinandersetzung erinnert. Viel große Geste, wenig begriffliche Präzision. Schon die zentrale Idee der „vierten Kränkung“ ist keineswegs neu. Joseph Weizenbaum und andere haben bereits Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre den Gedanken einer durch die künstliche Intelligenz ausgelösten „vierten Kränkung“ des Menschen diskutiert. Safranskis große Diagnose ist also historisch alles andere als originell. Noch schwerer wiegt die Darstellung Gotthard Günthers. Ihn als Vertreter einer „mehrwertigen Ontologie“ zu präsentieren, verfehlt sein Denken. Günther entwickelte eine mehrstellige Logik bzw. Stellenwertlogik, die gerade die klassische Subjekt-Objekt-Relation und die Beschränkungen der zweiwertigen Logik zum Gegenstand hat. Das ist keine nebensächliche terminologische Frage, sondern betrifft den Kern seines Projekts. Und auch die eigentliche Kränkungsthese fällt bei genauerem Hinsehen in sich zusammen. Schon Schopenhauer hielt arithmetisches und rein berechnendes Denken für eine vergleichsweise armselige geistige Tätigkeit – gerade weil sie prinzipiell mechanisierbar ist. Dass Maschinen heute rechnen, kombinieren oder Texte erzeugen, muss den Menschen daher keineswegs in seinem geistigen Selbstverständnis erschüttern. Unterm Strich: viel feuilletonistische Pose, wenig neue Erkenntnis und dazu erhebliche historische und philosophische Ungenauigkeiten. Wer die einschlägige Debatte bereits kennt, wird hier kaum etwas entdecken, das die Lektüre rechtfertigt. Dass ein solcher Erguss überhaupt Beachtung findet, sagt am Ende mehr über den geistigen Resonanzboden dieses Landes aus als über das Buch selbst.

  • Bewertung

    5/5

    22.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Humanistischer Appell im KI-Zeitalter

    Es wäre wünschenswert, man könnte dieses Buch zur Pflichtlektüre für die Menschheit im KI-Zeitalter erklären. Inmitten der vorherrschenden Fortschrittsgläubigkeit und Technik-Euphorie muss man kein Pessimist oder Zyniker sein, um anzunehmen, dass der Wiedereintritt in die selbstverschuldete Unmündigkeit unmittelbar bevorsteht. Bei diesem Buch handelt es sich womöglich um eine letzte humanistische Auflehnung, ein letztes Aufbäumen des menschlichen Geistes bevor er von der künstlichen Intelligenz überwältigt wird oder durch sie verkümmert.

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