Produktbild: Das Lied des Dionysos

Das Lied des Dionysos

10

20,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

16.08.2025

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

544 (Printausgabe)

Dateigröße

5286 KB

Übersetzt von

Michael Pfingstl

Sprache

Deutsch

EAN

9783608124712

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

16.08.2025

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

544 (Printausgabe)

Dateigröße

5286 KB

Übersetzt von

Michael Pfingstl

Sprache

Deutsch

EAN

9783608124712

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  • Nicoles Bücherwelt

    4/5

    06.09.2025

    eBook (ePUB 3)

    Ein besonderer Roman über Mythen, Magie und Götter - atmosphärisch dicht erzählt

    „Das Lied des Dionysos“ ist der neue Roman von Natasha Pulley und überzeugt auch hier wieder mit einer ganz außergewöhnlichen Geschichte. Es geht zurück in die Antike: Der junge Krieger Phaidros Heliades wächst im thebanischen Heer auf und ist das Mündel des Kommandanten Helios. Als Phaidros im Kindesalter zum ersten Mal in die Stadt Theben reist, rettet er in einer dramatischen Situation ein ausgesetztes Baby, von dem er nicht genau weiß, was es mit diesem auf sich hat. Viele Jahre später, als Phaidros längst erwachsen ist und mitten auf See, entdeckt er auf einer Insel einen jungen Mann, den Geheimnisvolles umgibt. Seine Soldaten nehmen diesen gefangen, womit ihm eine Zukunft als Sklave droht. Doch alles kommt anders. Als später in Theben eine langanhaltende Dürre den Menschen zusetzt, passiert wiederum Seltsames in der Stadt – und nimmt einen dramatischen Lauf. Zwischen diesen unheimlichen Geschehnissen sieht Phaidros schließlich Dionysos wieder – und fürchtet dessen Rache… Schon von der ersten Seite an überzeugt dieser Roman mit einem besonderen und außergewöhnlichen Stil. Angesiedelt ist die Handlung in der Antike, wo auch die bekannten Götter der griechischen Mythologie eine besondere Rolle spielen. Einige werden am Rande erwähnt, Dionysos hingegen spielt hier eine ganz zentrale Rolle. So macht die Autorin eine ganz eigene Geschichte aus den Mythen und auch aus Dionysos eine ganz eigene Figur. Interessant, spannend und oft mysteriös erfahren wir von der Hauptfigur Phaidros selbst, wie er Dionysos zum ersten Mal begegnet und wie sein Leben verläuft. Die Handlung hat einen historischen Flair mit einigen antiken Mythen, gleichzeitig ist er aber auch ein Roman mit Fantasyelementen und düsterer Magie. Alles ist sehr gut miteinander verwoben. Die Atmosphäre ist gelungen, besonders die Schauplätze rund um die Stadt Theben werden bildgewaltig beschrieben. Vieles wir detailreich geschildert – mal mit ruhigen Momenten, in denen Phaidros mit sich hadert, aber dann auch wieder mit überraschenden Wendungen. Über allem liegt eine besondere Spannung - auch wie sich die ganze Geschichte rund um Phaidros und Dionysos entwickelt, ist interessant zu verfolgen. Nur ab und an waren einzelne Szenen – so gut sie auch beschrieben waren – nicht ganz greifbar. Ich hatte ab und an das Gefühl, trotz aufmerksamen Lesens etwas verpasst zu haben. Das waren aber immer nur kurze Momente. Einiges wirkte auch zunächst etwas wirr, aber nach und nach gibt es auch darauf einige Antworten. Es ist insgesamt ein sehr umfassendes Buch mit vielen Feinheiten und Details, für das man sich Zeit nehmen sollte. Aber es lohnt sich. Mein Fazit: Ein außergewöhnlicher Roman über Menschen, Mythen und Götter – atmosphärisch dicht, modern und besonders erzählt. Von gefährlicher Macht, unheimlichen Geschehnissen, den Mythos um die griechischen Götter und einer besonderen Begegnung – angesiedelt in der Antike. Umfangreich, detailreich und mit gut verwobenen historischen und fantastischen Elementen. An einzelnen Stellen etwas wirr, aber dennoch ein faszinierendes Buch, das ich gern weiterempfehle. Lesenswert.

  • Julia

    4/5

    20.08.2025

    eBook (ePUB 3)

    Eine vielschichtige Neuinterpretation des Dionysos-Mythos

    Natasha Pulley verbindet in Das Lied des Dionysos antike Geschichte mit magischem Realismus und erschafft ein düsteres, von Dürre und Wahnsinn bedrohtes Theben. Im Mittelpunkt steht der Krieger Phaidros, dessen Rettung eines Kindes unheilvolle Folgen nach sich zieht. Besonders faszinierend ist die Darstellung des Gottes: nicht als heiterer Weingott, sondern als ambivalente, unwiderstehliche Macht. Die Beziehung zwischen Phaidros und Dionysos entzieht sich einfachen Kategorien und wirkt dadurch besonders eindringlich. Ein poetischer, atmosphärisch dichter Roman, der lange nachhallt.

  • Bücherdrache

    4/5

    20.08.2025

    eBook (ePUB 3)

    Mythos, Wahnsinn und göttliche Macht

    Ich lese neben Fantasy auch sehr gern historische Romane, und genau deshalb hat mich „Das Lied des Dionysos“ sofort neugierig gemacht. Natasha Pulley verbindet antike Mythologie mit magischem Realismus und entfaltet eine Geschichte, die mit einer scheinbar guten Tat beginnt und sich zu einer düsteren Abwärtsspirale für Theben entwickelt. Besonders eindrucksvoll fand ich die Atmosphäre: Statt schneller Kämpfe herrscht hier ein schleichendes Gefühl von Bedrohung, verstärkt durch Dürre, Wahnsinn und die unberechenbare Präsenz des Gottes Dionysos. Im Zentrum steht die spannungsvolle Beziehung zwischen Phaidros und Dionysos, voller Widersprüche und ambivalenter Gefühle. Genau diese Tiefe macht den Roman für mich so besonders. Ein poetisches, vielschichtiges Buch für alle, die Mythen neu und atmosphärisch dicht erzählt erleben möchten.

  • Bewertung

    aus Leipzig

    5/5

    15.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine spannende Mischung aus Mythos und Fantasy

    Eine spannende Mischung aus Mythos und Fantasy Die griechische Mythologie wird gern als Grundlage für Bücher, vor allem für Fantasyromane genutzt. So auch hier. Dionysos ist der ausgewählte Charakter. Doch wer ist er? Dionysos ist in der griechischen Mythologie der Gott des Weines, des Rausches, des Festes und der Fruchtbarkeit. Er steht für Lebensfreude, aber auch für Ekstase und Maßlosigkeit. Seine Feste waren wild und ausgelassen, oft mit Tanz, Musik und Trunkenheit verbunden. Gleichzeitig gilt er als Gott der Verwandlung, der zwischen Ordnung und Chaos, Freude und Wahnsinn vermittelt. Und um was geht es im Buch? Der junge Krieger Phaidros rettet in Theben ein geheimnisvolles Findelkind, das später als Dionysos enttarnt wird. Nach dem Fall Trojas begegnet Phaidros ihm erneut in Gestalt eines schönen Jünglings, was eine Kette von Rache und Unheil auslöst. Theben wird von Dürre, Wahnsinn und Zerstörung heimgesucht. Trotz allem bleibt Phaidros dem Gott in Liebe und Faszination verbunden. Wir begleiten also hauptsächlich Phaidros und sein Leben. Und das auf eine wirklich tolle und spannende Art und Weise. Ich mochte ihn sehr und hätte ihn tatsächlich auch gern noch länger verfolgt. Die Autorin schafft es, einen Mythos so zu beschreiben und eine Geschichte darum aufzubauen, dass man fast das Gefühl haben könnte, es ist so passiert. Das es keine Fiktion, sondern eine echte Begebenheit ist. Ihr Schreibstil ist detailliert, faszinierend und lässt einen das Buch kaum aus der Hand legen. Man muss sich allerdings ganz auf das Buch einlassen und sich nicht ablenken lassen. Es kommen viele Personen, Handlungen und Schauplätze vor. Da muss man am Ball bleiben, um nichts zu verpassen. Das wäre dann auch mein einziger kleiner Kritikpunkt - ein Verzeichnis über all die Namen wäre toll gewesen. ISBN: 978-3608966848 Autorin: Natasha Pulley Verlag: Hobbitpresse Veröffentlicht. 16.08.25 Umfang: 544 Seiten

  • Andrea

    aus Karlsruhe

    5/5

    13.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Kampf um das Überleben, Magie und Liebe

    Inhalt: Phaidros rettet als Kind ein Baby und bringt es in einen Tempel: Jahre später, er ist ein junger Krieger, trifft er einen seltsamen Jungen, der nur ihn einen Schiffbruch überleben lässt. Als Erwachsener in Theben schließlich stellt sich Phaidros einer nie dagewesene Dürre und bittet um Erlösung durch den seltsamen Jungen - der nun ganz Theben auf den Kopf stellt. Phaidros rückt von seiner Außenseiterrolle in den Fokus des Palasts rund um Königin Agaue, was sich für ihn über kurz oder lang als gefährlich erweist. Meinung: Die Geschichte ist im antiken Theben angesiedelt und verbindet die Erzählungen von großen Schlachten der Zeit mit der Mythologie und Magie. Das Lesen war für mich wie ein Besuch bei Freunden, da einzelne Figuren und Orte ein Begriff für mich waren, während eine neue Geschichte um sie herum erzählt wurde. Phaidros erzählt seine Geschichte, angefangen von seiner Kindheit über einen lebensverändernden Fehler und seinen Wunsch, diesen Fehler endlich hinter sich zu lassen. Zunächst spielt sein Vormund Helios eine große Rolle in seinem Leben, aber auch Phaidros' und Dionysos' Schicksale sind miteinander verknüpft und sie begegnen sich immer wieder. Diese Beziehung ist etwas Besonderes und wird durch verschiedene Ereignisse vertieft. Besonders ist auch, dass Phaidros von Anfang an Dionysos' Rache fürchtet und überzeugt davon ist, dass dieser ihn über kurz oder lang umbringen wird. Vor diesem Hintergrund handelt Phaidros bemerkenswert oder manchmal auch einfach nur lebensmüde. Dionysos selbst ist fantastisch, magisch und sehr mysteriös, sowohl in seinen Äußerungen als auch in seinen Handlungen. Es dauert, ihn kennenzulernen, aber es lohnt sich! Der Wahnsinn, der eine eigene große Rolle spielt, bringt eine gewisse Unberechenbarkeit und weitere Spannung mit in die Geschichte ein. Die Sprache ist ruhig und der Ich-Erzähler bleibt entsprechend seiner Erziehung ebenso oft ruhig und gelassen. Besonders ist die Auseinandersetzung Phaidros' mit der Sprache an sich. Er stellt Unterschiede verschiedener Sprachen fest, die er bei seinen Überfällen auf fremde Städte kennenlernt, und erklärt besonders seine Erkenntnis zur Farbe Blau, die ihn dazu bringt, Dingen eine Chance zu geben. Auch allgemein sind seine Beobachtungen einzigartig und zeigen, wie detailverliebt und aufmerksam er ist. Die Atmosphäre ist durch all diese Faktoren gleichzeitig angenehm und humorvoll, aber stellenweise auch traurig und auf jeden Fall spannend. Das Buch ist unglaublich lesenswert, kann aber nicht nebenher gelesen werden, da dann die Verknüpfung der Geschehnisse und das Erfassen des Gesamtbilds nicht gelingt. Ich fand diesen Roman zur griechischen Mythologie außergewöhnlich gut, dank der vielen Details, der Perspektive des Kriegers Phaidros und den mysteriösen Mächten, die immer wieder um sich greifen. Eine große Leseempfehlung!

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (9)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Mara Ahlburg-Schmidt

    Mara Ahlburg-Schmidt

    Thalia Ludwigsburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Singt dem König der heiligen Raserei!

    Ich liebe die griechische Mythologie als Setting für Fantasy-Bücher, deshalb war klar, dass ich „Das Lied des Dionysos“ lesen muss. Es ist eine eindringliche Geschichte, sowohl der Wahnsinn als auch die Liebesgeschichte bauen sich sehr subtil und langsam auf, das hat mir besonders gut gefallen. Die Geschichte fühlt sich an wie eine Prophezeiung: Man beginnt unwissend, was auf einen zukommt, und erkennt erst nach und nach, in welche Richtung alles geht und wie unweigerlich alles miteinander zusammenhängt. Phaidros als Protagonist ist vielschichtig, moralisch grau und zutiefst menschlich – wie überhaupt alle Figuren in diesem Buch. Es hat mich sehr an „Das Lied des Achill“ erinnert. Ein sehr fesselndes Buch, dass ich kaum aus der Hand legen konnte und für die ein oder andere schlaflose Nacht gesorgt hat.
  • Zum Bewerterprofil von Lisa Lemke

    Lisa Lemke

    Thalia Wildau – A10-Center

    Buchhändler*in

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    4/5

    10.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Episch, historisch, fantastisch!

    Den jungen Krieger Phaidros begleitend, werden wir in die fantastische Welt der Antike versetzt und es offenbart sich uns eine Welt der Wunder und Zauberei. Zusammen mit dem exzentrischen Dionysos erleben wir eine spannende Geschichte voller Magie und Drama, die einen sprichwörtlich in den Bann zieht.
  • Zum Bewerterprofil von Moritz Eschbach

    Moritz Eschbach

    Thalia Köln-Kalk – Köln Arcaden

    Buchhändler*in

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    3/5

    26.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Antike-Atmosphäre sondergleichen

    Natasha Pulley entführt ihre Leserschaft in „Das Lied des Dionysos“ in eine interessante Mischung aus Mythologie und Geschichte. Die Prämisse ist originell und man kann dank der atmosphärischen Dichte förmlich Abtauchen in die griechische Antike. Doch trotz der faszinierenden Ideen konnte mich der Schreibstil nicht überzeugen und auch an Spannung hätte Pulley eine Schippe drauflegen können. Dennoch ein toller Roman für Fans von Madeline Miller und Co.!
  • Zum Bewerterprofil von Alina Hopf

    Alina Hopf

    Thalia Hagen

    Buchhändler*in

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    2/5

    30.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hinter meinen Erwartungen

    Obwohl ich schon viele Bücher der Autorin gelesen habe, ihren Schreibstil sehr gerne mag und auch die Thematik interessant fand, konnte mich dieser Roman leider nicht überzeugen. Die Geschichte ist sehr atmosphärisch, der Handlung fehlte es für mich aber diesmal an Spannung und einem roten Faden, der einen auf etwas "hinfiebern" lässt.
  • Zum Bewerterprofil von Stefan

    Stefan

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    5/5

    15.04.2026

    eBook (ePUB 3)

    Götter, Hexen, Krieger in Theben

    Ein faszinierendes Buch. Obwohl mir unklar war worauf die Geschichte wohl hinausläuft finde ich den Text gelungen. Die Geschichte spielt in der Hauptsache in Theben, das von einer katastrophalen Dürre getroffen ist. Ägypten biete Getreide zur Rettung an. Das führt "leider" zu Wirrungen um dei Erbfolge des Thron und die Königen von Theben. Dazwischen der Krieger Phaidros mit seiner erfrischenden Ehrlichkeit. Und natürlich Dionysos ... Gott oder nur Hexer?

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