Produktbild: Widerstand, Kernkonflikte und Ambivalenzen im Kinderschutz

Widerstand, Kernkonflikte und Ambivalenzen im Kinderschutz Erkenntnisse aus einem konfliktreichen Hilfeprozess

Aus der Reihe Forschung Psychosozial

69,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.08.2025

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

575

Maße (L/B/H)

21/14,7/4,1 cm

Gewicht

823 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8379-3440-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.08.2025

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

575

Maße (L/B/H)

21/14,7/4,1 cm

Gewicht

823 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8379-3440-3

Herstelleradresse

Psychosozial Verlag GbR
Walltorstraße 10
35390 Gießen
DE

Email: info@psychosozial-verlag.de

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben und erhalten dafür eine Thalia Geschenkkarte.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Noch keine Bewertungen vorhanden

Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel

Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.

Kundinnen und Kunden meinen

Bewertungen (0)

  • Produktbild: Widerstand, Kernkonflikte und Ambivalenzen im Kinderschutz
  • 1 Einleitung

    2 Multiperspektivische Annäherungen an ein komplexes Problem
    Forschungsbefunde und Fragestellungen
    2.1 Familialer Widerstand
    »Hoch widerständige Familien«
    Fachkräfteperspektiven auf schwierige
    und herausfordernde Erfahrungen und
    widerständiges Verhalten von Familien im Kinderschutz
    Elternperspektiven auf negative Erfahrungen im Kinderschutz
    2.2 Organisationaler Widerstand
    2.3 Widerstände in der multi-organisationalen Zusammenarbeit
    2.4 Der unbewusste Widerstand
    2.5 Gesellschaftlich eingebettete Widerstände
    2.6 Leitende Fragestellungen der exemplarischen Fallprozessrekonstruktion

    3 Die exemplarische Fallprozessuntersuchung
    3.1 Das Forschungsfeld
    Das Lebensumfeld der beteiligten Akteur*innen
    Die Hilfesystemlandschaft
    Kindeswohlgefährdungen im Aufmerksamkeitsfokus
    und Qualitätsentwicklungsoffensive
    im mehrseitigen Setting
    Zugang zum Feld
    3.2 Forschungsmethodologische Orientierungen und methodisches Design
    Forschungsmethodologische Orientierungen
    Das Untersuchungsdesign
    Empirische Daten, Untersuchungsmethoden und -prozess

    4 Qualitative Analyse von Widerstandsmustern
    in einem konfliktreichen Kinderschutzfallprozess
    4.1 Die Hilfeprozessgeschichte
    4.2 Hilfeprozessetappen und Wendepunkte
    1. Der Erstkontakt als verpasste Chance
    (November 2008–Januar 2009)
    Hilfeprozessgestaltung, Interaktionen und Kontakte
    während des Erstkontakts – erster Hausbesuch
    Hilfeprozessgestaltung, Interaktionen und Kontakte
    während des Erstkontakts – zweiter Hausbesuch
    Hilfeprozessgestaltung, Interaktionen und Kontakte
    nach dem Erstkontakt
    2. Die erste Kindeswohlgefährdungsmeldung
    (Februar 2009)
    Hilfeprozessgestaltung, Interaktionen und Kontakte
    im Kontext der Meldung der Polizei
    Der Erstkontakt und die Meldung der Polizei –
    eine zusammenfassende Perspektive
    Eine mögliche Problemkonstruktion auf der Grundlage
    der Akteneinträge während des Erstkontakts
    und der Abklärung der KWG-Meldung
    3. Kontakt- und Hilfeabbruch (Mai 2009–Januar 2010)
    Hilfeprozessgestaltung, Interaktionen und Kontakte
    in der 3. Hilfeprozessetappe
    4. Zweite Kindeswohlgefährdungsmeldung –
    aus dem sozialen Umfeld (Februar 2011)
    Hilfeprozessgestaltung, Interaktionen und Kontakte
    in der 4. Hilfeprozessetappe
    5. Konflikteskalation (September 2011–Juli 2012)
    Hilfeprozessgestaltung, Interaktionen und Kontakte
    in der 5. Hilfeprozessetappe
    6. Die Außergefechtsetzung der Fachkräfte
    (August 2012–Februar 2013)
    Hilfeprozessgestaltung, Interaktionen und Kontakte
    in der 6. Hilfeprozessetappe
    7. Dialog und Hilfe in mehrseitigen Werkstätten
    (Februar–November 2013)
    Hilfeprozessgestaltung, Interaktionen und Kontakte
    in der 7. Hilfeprozessetappe
    8. Tragfähiger Kontakt und Konzentration auf Hilfe
    (Dezember 2013–August 2014)
    Hilfeprozessgestaltung, Interaktionen und Kontakte
    in der 8. Hilfeprozessetappe
    4.3 Kernprozesse und ihre Praxismuster
    1. Praxismuster im Umgang
    mit Hilfegesuchen und Meldungen
    2. Praxismuster in der Untersuchungs- und
    Einschätzungspraxis – Entwicklung des Fallverstehens
    3. Praxismuster in der Hilfegestaltung
    4. Praxismuster im Umgang mit Sackgassen
    beziehungsweise Hilfestagnation
    5. Praxismuster im Umgang mit Krisen,
    Konflikteskalation und Hilfeabbruch im Hilfeprozess
    4.4 Die Familiengeschichte –
    Störungen und Konfliktdynamik
    Familienstrukturkonflikte und soziale Lebensumstände
    Die wiederholte Neuzusammensetzung der Familie:
    die Adoptionsgeschichte und die Geburt Marvins
    Die Konfliktdynamik angesichts der Familiengeschichte
    aus Sicht der Familienakteur*innen
    4.5 Bilanzierung der Schwierigkeiten
    und Erfolge im Hilfeprozess
    Probleme und Schwierigkeiten im Prozess
    Erfolge und Weiterentwicklungen im Prozess

    5 Die sozial-ökologische, multikontextuelle Fallstruktur
    5.1 Die leitenden Selbst- und Aufgabenverständnisse
    der Akteur*innen
    5.2 Die Macht der Interessen als Ausgangspunkt
    und Krise des Umgangs miteinander
    5.3 Umgangsformen der Akteur*innen miteinander

    6 Diskussion und Kontrastierung der Ergebnisse
    mit anderen Forschungsbefunden
    6.1 Hilfe als Chance und Herausforderung
    6.2 Fachöffentliche Diskurse als Kontext
    für orientierende Handlungs- und Interaktionsmuster
    »Freiwilligkeit« und »Zwang« als Leitkonzepte
    hilfeprozessgestaltender Interaktionen
    Widersprüchliche Rollen- und Aufgabenbestimmungen
    Hilfe, Sicherheit und Kontrolle
    vs. Verstehen, soziale Sicherheit und Evaluation
    Kränkungen auf allen Seiten
    6.3 Hilfesystemische Spaltungen
    über Grundfragen der Legitimität
    6.4 Agierte Macht- und Ohnmachtskonflikte
    vs. multiperspektivische dialogische Verständigung

    7 Widerstand – eine konzeptuelle Bündelung
    7.1 Widerstände als Ausgangssituation
    und guter Grund für Hilfe
    7.2 Der Stern des Widerstands
    7.3 Soziale Spaltungen als Ausdruck
    von ›entsolidarisierter Solidarität‹ im Kinderschutz
    7.4 Widerstand als Recht und Gefahr
    7.5 Psychoanalytische Sensibilisierungen:
    menschliche Bedürfnisse, Lebensgeschichte
    und Psychodynamik

    8 Reichweite und Grenzen der vorliegenden Untersuchung
    und weiterer Forschungsbedarf

    Danksagung

    Literatur

    Anhang