Die Schwestern Leo und Emma werden von ihrem Vater überraschend nach Griechenland eingeladen. Er möchte mit seinen Töchtern und ihren Partnern seinen sechzigsten Geburtstag mit einem Segeltrip feiern - nach Jahren des losen Kontaktes. Doch Leo hat mehr im Gepäck als Badekleidung und Sonnencreme. Sie nimmt, entgegen der Absprache mit Karl, die Pille weiter: Die anstehende Projektleitung geht für Leo vor. Ganz im Gegensatz zu Emma, die sich nichts sehnlicher wünscht als ein Kind mit Onur. Und der Vater führt mittlerweile ein Leben, von dem die Schwestern nichts ahnen. Auf dem engen Katamaran lassen sich die Spannungen in der Familie nicht lange verbergen. Nach einem misslungenen Manöver droht die Stimmung schließlich zu kippen, und die Skipperin Alex kommt der unerfahrenen Segelgruppe zur Hilfe. Als Leo und Alex sich annähern, wird klar, dass noch weit mehr endlich an die Oberfläche muss.
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
Bewertung
5/5
16.08.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
bester Sommerroman
Die Figuren werfen mich auf mich selbst zurück. Bei manchen, kann man sich ausruhen, manche treiben einen manchmal in den Wahnsinn.
Unbedingt mit Blick auf ein Gewässer lesen und ein paar Stunden frei nehmen, denn man mag nicht mehr aufhören.
Bewertung
aus Villach
5/5
13.08.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein richtiger Sommer-Read
Christian, der Vater der beiden erwachsenen Töchter Leo und Emma, hatte sich distanziert und zwei Jahre nichts von sich hören lassen - nun lädt er überraschend zu seinem 60. Geburtstag beide Töchter mir ihren Partnern auf einen Segelturn in der Ägäis ein. Die Schwestern wissen nicht, was sie von dieser Einladung halten sollen.
Gleich zu Beginn, als sich alle in Athen treffen und das Boot besteigen, ist die Stimmung sehr gespannt. Nicht gerade förderlich für die Atmosphäre ist auch, dass weder der Vater noch Karl, der Partner von Leo, wirklich segeln können und so gibt es von Anfang an einige Turbulenzen. Dies ändert sich jedoch deutlich, als die Skipperin Alex mit aufs Boot kommt – damit gehen jedoch neue Konfliktpotenziale einher.
Leo belügt ihren Freund Karl. Sie haben besprochen, dass sie die Pille absetzt, um schwanger zu werden, tut dies aber nicht, weil sie hofft, eine Projektleitung zu bekommen. Ihre Schwester Emma möchte hingegen unbedingt schwanger werden; es klappt jedoch nicht auf natürlichem Weg. Leo ist angriffslustig, Emma hält das gar nicht aus und versucht ausgleichend einzuwirken – das wiederum empfindet Leo als illoyal. Auch der Vater scheint in den zwei abwesenden Jahren Ungesagtes angehäuft zu haben, über das er an Board nur kryptisch spricht.
Der Autorin Tatjana von der Beek gelingt es gut Stimmungen zu transportieren, wenn auf so engem Raum Konflikte und Spannungen brodeln. Ein atmosphärisch aufgeladener Roman, der auch durch Beschreibung von Gesten und Verhaltensweisen der Protagonist*innen deutlich macht, wie Meinungen und Einstellungen in Auseinandersetzungen non-verbal ausgedrückt werden können.
Genau das richtige für den Sommer, weil es spannend und sehr nachvollziehbar erzählt wird.
Bewertung
5/5
05.08.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Späte Selbstfindung
Tatjana von der Beek versteht es mit ihrer Sprache Atmosphäre zu schaffen und Stimmungen zu transportieren. Inhaltlich ist es ein unterhaltsamer Roman , der ganz wunderbar in die Sommerzeit passt mit den mediterranen Impressionen und uns angenehm unaufgeregt vom Selbstfindungsprozess der Hauptfigur Leo erzählt.
Ich habe es sehr gerne gelesen!
Bewertung
5/5
29.07.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Über das Loslassen der…
Über das Loslassen der vorgegebenen Lebenswege. In einer Art Kammerspiel auf einem Katamaran entdeckt Leo, dass sie weniger Interesse an ihrem eigentlich so sicher scheinenden Leben hat, als ihr Umfeld (und sie selbst) denkt. Die Familiendynamik ist sehr gut beobachtet und so beschrieben, dass man sich direkt mitgenommen fühlt. Es ist für mich der perfekte Roman, wenn man Lust hat, sich mal wieder von einer Geschichte so richtig mitziehen zu lassen.
julia
5/5
29.07.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ideales Urlaubs- oder Wochenend-Buch
Die Geschichte hat mich direkt in ihren Bann gezogen. Die Charaktere sind super fein und komplex erzählt, keine Klischee-Abziehbildchen und dabei trotzdem schnell greifbar. Hat total Spaß gemacht. Sehr kluge, tiefe und dabei trotzdem leichte Erzählung, würde es unbedingt weiterempfehlen!
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4/5
15.10.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Auf hoher See
Der Roman Blaue Tage von Tatjana von der Beek beleuchtet Familiengeheimnisse und die Suche nach Identität.
Die Geschichte kommt auch ohne Drama und viel "Tamtam" aus. es ist einfühlsam, ergreifend und regt zum Nachdenken an.
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4/5
12.10.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
(K)ein Segelroman
Zum 60.Geburtstag ihres Vaters werden die Schwestern Leo und Emma mit ihren Partnern zu einem Segeltörn nach Griechenland eingeladen. Durch die Enge des Katamarans lassen die Spannungen innerhalb der ungeübten Segelgruppe nicht lange auf sich warten. Nach einem misslungenen Segelkomando kommt die Skipperin Alex an Board. Eine wunderbare leichte Geschichte die über Verlust und Neuanfänge erzählt.
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4/5
24.09.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Sommerlich
Der Klappentext nimmt vieles vorweg, viel mehr passiert hier nicht und wer auf dramatische Entwicklungen hofft ,wird wohl enttäuscht. Der ruhige Erzählstil schafft eine perfekte Atmosphäre, die Figuren aber haben mich nicht wirklich erreicht. Trotzdem eine schöne sommerliche Lektüre mit Nachklang.
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4/5
21.09.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Blaue Tage
Die Schwestern Leo und Emma werden überraschend von ihrem Vater zu einem Segeltrip nach Griechenland eingeladen. Dieser hatte sich zuvor zwei Jahre lang nicht mehr bei seinen Töchtern gemeldet. Zusammen mit ihren jeweiligen Partnern treten die beiden die Reise an und es dauert nicht lange, bis es zu ersten Spannungen kommt.
Ein feinfühliger Roman über Familien und deren Geheimnisse und eine Selbstfindung im Erwachsenenalter. Die Figuren wirken lebensnah und vielschichtig, sodass mich die Geschichte schnell in ihren Bann gezogen hat. Absolut lesenswert!
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4/5
06.08.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Zwischen Sommeridylle und alten Konflikten
„Blaue Tage“ ist ein schön erzähltes Sommerbuch. Leicht zu lesen, gut geschrieben, aber nicht oberflächlich. Die Figuren wirken authentisch, das griechische Flair kommt gut rüber, und trotz der sommerlichen Leichtigkeit bleibt die Geschichte tiefgründig und berührend. Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen...
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