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Kaveh Akbar

1. Märtyrer!

Märtyrer! Der New-York-Times-Bestseller | Barack Obama Leseliste 2024 | Nominiert für den National Book Award 2024

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Miloš Milovanović

Spieldauer

10 Stunden und 15 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

27.04.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

38

Verlag

Hierax Medien

Sprache

Deutsch

EAN

9783863527235

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Miloš Milovanović

Spieldauer

10 Stunden und 15 Minuten

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Ja

Erscheinungsdatum

27.04.2025

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Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

38

Verlag

Hierax Medien

Sprache

Deutsch

EAN

9783863527235

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Mehr Gefühl als Form

mima am 04.07.2025

Bewertungsnummer: 2531264

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Märtyrer! ist fragmentiert, intensiv, chaotisch und zutiefst menschlich. Es fällt schwer, alle Themen zu benennen, die das Buch berührt: Identität, Sinnsuche, Märtyrertum, Sucht, Sprache, Liebe, Depression, Kunst, Religion, Trauer, Generationenschmerz … Man hat das Gefühl, der Text selbst kann kaum Schritt halten mit der Wucht der Gedanken, die in ihm stecken. Und doch passt genau das – denn das Zersplitterte, Unfertige spiegelt den Zustand des Erzählers. Trotz der Schwere bleibt das Buch erstaunlich warm. Es will nicht belehren, nicht beeindrucken, sondern zeigt einen inneren Prozess, so ehrlich, dass man sich darin wiederfinden kann. Sicher ist es kein perfekter Roman, weder sprachlich noch strukturell. Aber er hat etwas in mir getroffen. Und das zählt für mich mehr als jede erzählerische Glätte.

Mehr Gefühl als Form

mima am 04.07.2025
Bewertungsnummer: 2531264
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Märtyrer! ist fragmentiert, intensiv, chaotisch und zutiefst menschlich. Es fällt schwer, alle Themen zu benennen, die das Buch berührt: Identität, Sinnsuche, Märtyrertum, Sucht, Sprache, Liebe, Depression, Kunst, Religion, Trauer, Generationenschmerz … Man hat das Gefühl, der Text selbst kann kaum Schritt halten mit der Wucht der Gedanken, die in ihm stecken. Und doch passt genau das – denn das Zersplitterte, Unfertige spiegelt den Zustand des Erzählers. Trotz der Schwere bleibt das Buch erstaunlich warm. Es will nicht belehren, nicht beeindrucken, sondern zeigt einen inneren Prozess, so ehrlich, dass man sich darin wiederfinden kann. Sicher ist es kein perfekter Roman, weder sprachlich noch strukturell. Aber er hat etwas in mir getroffen. Und das zählt für mich mehr als jede erzählerische Glätte.

Was bleibt von einem Leben?

Lea am 27.08.2025

Bewertungsnummer: 2578779

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Cyrus Shams ist 29, queer, süchtig, schmerzhaft wach und auf der Suche. Nach Bedeutung. Nach seiner Mutter, die starb, als ihr Flugzeug auf dem Weg aus Teheran von der US-Armee abgeschossen wurde. Nach einem Leben, das sich nach etwas anfühlt. Er schreibt Gedichte, lebt in Indiana, flieht in Drogen und Philosophie und entwickelt eine fast spirituelle Faszination für Märtyrer:innen. Jeanne d’Arc, Bobby Sands, seine Mutter, sein Onkel. Alle haben ihr Leben für etwas Größeres gegeben. Aber was ist sein „Größeres“? Kunst? Wahrheit? Die Erinnerung an eine Frau, die er kaum kannte? Als er in New York auf die Künstlerin Orkideh trifft, die sich selbst beim Sterben ausstellt, verschiebt sich für ihn alles. Ich sag’s so, wie ich’s gedacht hab: Das hier ist kein Roman, der in Kapiteln funktioniert. Das ist ein Gedicht, das Roman spielen will. Und das macht es auf eine verdammt schöne, manchmal auch verdammt anstrengende Weise. Kaveh Akbar schreibt wie jemand, der Sprache nicht benutzt, sondern fühlt. Jeder zweite Satz ist ein Zitatkandidat. Gleichzeitig bleibt vieles vage, metaphorisch, traumartig. Wer einen klassischen Plot sucht: please don’t. Wer bereit ist, sich treiben zu lassen: go. Zwischendrin gibt’s Dokumente, Gedichte, Zeitungsausschnitte, kleine Nebenstränge, die mal mehr, mal weniger zünden. ✨ Der Plot ist … na ja, sagen wir: ein loser Faden, der sich um Existenz, Trauma und Identität wickelt. Es passiert nicht „viel“ im klassischen Sinne. Aber emotional passiert alles. Cyrus ist nicht leicht zu begleiten. Er ist ein bisschen selbstzerstörerisch, ein bisschen anstrengend, oft witzig, immer klug. Ein Typ, der sich in seinen Gedanken verliert und dich dabei mitnimmt oder halt zurücklässt, wenn du nicht aufpasst. Was mir gefallen hat: Das Spiel mit Märtyrertum. Nicht im religiösen Sinne, sondern als Frage: Was ist ein Leben wert? Und wann wird ein Tod bedeutungsvoll? Was mich etwas rausgehauen hat: Manchmal verliert sich das Buch so sehr in sich selbst, dass ich nicht mehr wusste, worum es eigentlich gerade geht. Ich war an manchen Stellen komplett drin. Dieses Buch hat mich an Momente in meinem Leben erinnert, in denen man denkt: „Wenn alles gerade keinen Sinn macht, kann ich wenigstens Kunst draus machen?“ Cyrus’ Schmerz ist laut und leise zugleich. Die Trauer über eine Mutter, die er nicht kennt. Die Scham eines Lebens, das irgendwie falsch ist. Und dann diese Sätze, die dir das Herz zerschneiden, aber so schön sind, dass du sie dir trotzdem unterstreichen willst. Ich hab gelacht, ich war wütend, ich hab mich erschöpft gefühlt. Und ich hab verstanden, warum Akbar genau so schreiben musste. Auch wenn nicht alles daran perfekt ist, es ist ehrlich. Und das reicht manchmal. Fazit: "Märtyrer!" ist ein poetischer Roman über Verlust, Herkunft, Identität und das Bedürfnis, dass das eigene Leben (und vielleicht sogar der Tod) mehr bedeutet als nur Existenz. Nicht für jede Stimmung, nicht für jede Leser:in, aber wenn man sich drauf einlässt, dann trifft es. ⭐⭐⭐⭐

Was bleibt von einem Leben?

Lea am 27.08.2025
Bewertungsnummer: 2578779
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Cyrus Shams ist 29, queer, süchtig, schmerzhaft wach und auf der Suche. Nach Bedeutung. Nach seiner Mutter, die starb, als ihr Flugzeug auf dem Weg aus Teheran von der US-Armee abgeschossen wurde. Nach einem Leben, das sich nach etwas anfühlt. Er schreibt Gedichte, lebt in Indiana, flieht in Drogen und Philosophie und entwickelt eine fast spirituelle Faszination für Märtyrer:innen. Jeanne d’Arc, Bobby Sands, seine Mutter, sein Onkel. Alle haben ihr Leben für etwas Größeres gegeben. Aber was ist sein „Größeres“? Kunst? Wahrheit? Die Erinnerung an eine Frau, die er kaum kannte? Als er in New York auf die Künstlerin Orkideh trifft, die sich selbst beim Sterben ausstellt, verschiebt sich für ihn alles. Ich sag’s so, wie ich’s gedacht hab: Das hier ist kein Roman, der in Kapiteln funktioniert. Das ist ein Gedicht, das Roman spielen will. Und das macht es auf eine verdammt schöne, manchmal auch verdammt anstrengende Weise. Kaveh Akbar schreibt wie jemand, der Sprache nicht benutzt, sondern fühlt. Jeder zweite Satz ist ein Zitatkandidat. Gleichzeitig bleibt vieles vage, metaphorisch, traumartig. Wer einen klassischen Plot sucht: please don’t. Wer bereit ist, sich treiben zu lassen: go. Zwischendrin gibt’s Dokumente, Gedichte, Zeitungsausschnitte, kleine Nebenstränge, die mal mehr, mal weniger zünden. ✨ Der Plot ist … na ja, sagen wir: ein loser Faden, der sich um Existenz, Trauma und Identität wickelt. Es passiert nicht „viel“ im klassischen Sinne. Aber emotional passiert alles. Cyrus ist nicht leicht zu begleiten. Er ist ein bisschen selbstzerstörerisch, ein bisschen anstrengend, oft witzig, immer klug. Ein Typ, der sich in seinen Gedanken verliert und dich dabei mitnimmt oder halt zurücklässt, wenn du nicht aufpasst. Was mir gefallen hat: Das Spiel mit Märtyrertum. Nicht im religiösen Sinne, sondern als Frage: Was ist ein Leben wert? Und wann wird ein Tod bedeutungsvoll? Was mich etwas rausgehauen hat: Manchmal verliert sich das Buch so sehr in sich selbst, dass ich nicht mehr wusste, worum es eigentlich gerade geht. Ich war an manchen Stellen komplett drin. Dieses Buch hat mich an Momente in meinem Leben erinnert, in denen man denkt: „Wenn alles gerade keinen Sinn macht, kann ich wenigstens Kunst draus machen?“ Cyrus’ Schmerz ist laut und leise zugleich. Die Trauer über eine Mutter, die er nicht kennt. Die Scham eines Lebens, das irgendwie falsch ist. Und dann diese Sätze, die dir das Herz zerschneiden, aber so schön sind, dass du sie dir trotzdem unterstreichen willst. Ich hab gelacht, ich war wütend, ich hab mich erschöpft gefühlt. Und ich hab verstanden, warum Akbar genau so schreiben musste. Auch wenn nicht alles daran perfekt ist, es ist ehrlich. Und das reicht manchmal. Fazit: "Märtyrer!" ist ein poetischer Roman über Verlust, Herkunft, Identität und das Bedürfnis, dass das eigene Leben (und vielleicht sogar der Tod) mehr bedeutet als nur Existenz. Nicht für jede Stimmung, nicht für jede Leser:in, aber wenn man sich drauf einlässt, dann trifft es. ⭐⭐⭐⭐

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Märtyrer!

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R. Posny

Thalia Krefeld

Zum Portrait

5/5

Hat mir sehr gut gefallen. 

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Hat mir sehr gut gefallen.  Wir folgen einem Mann, dem es das Leben nicht einfach gemacht hat. Drogen, Traumata und eine ungewöhnliche Vergangenheit prägen seinen Alltag und sein Schaffen als Schriftsteller. Hier geht es um Krisen,  um Herkunft und darum einen Weg im Leben zu finden oder den, den man eingeschlagen hat zu ändern.  Toll geschrieben, tolle Geschichte, wichtige Themen! 
  • R. Posny
  • Buchhändler/-in

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5/5

Hat mir sehr gut gefallen. 

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Hat mir sehr gut gefallen.  Wir folgen einem Mann, dem es das Leben nicht einfach gemacht hat. Drogen, Traumata und eine ungewöhnliche Vergangenheit prägen seinen Alltag und sein Schaffen als Schriftsteller. Hier geht es um Krisen,  um Herkunft und darum einen Weg im Leben zu finden oder den, den man eingeschlagen hat zu ändern.  Toll geschrieben, tolle Geschichte, wichtige Themen! 

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Lea Knesebeck

Thalia Mayersche Duisburg – FORUM

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5/5

Muss ich für etwas sterben, um gelebt zu haben?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Text voller Leben und der Frage danach, ob der Tod für etwas diesem erst einen Sinn gibt. Dieses Buch hat mich überrascht - einerseits mit unerwartet tiefgehenden Emotionen und andererseits mit einer Geschichte, die vielschichtig ezählt wie vielen Einflüssen wir ausgesetzt sind, was das Leben im Kern ausmacht und wie viel Glück im Unglück stecken kann. Unerwartet berührende und sinnstiftende Literatur mit wunderbar gewälten Worten.
  • Lea Knesebeck
  • Buchhändler/-in

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5/5

Muss ich für etwas sterben, um gelebt zu haben?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Text voller Leben und der Frage danach, ob der Tod für etwas diesem erst einen Sinn gibt. Dieses Buch hat mich überrascht - einerseits mit unerwartet tiefgehenden Emotionen und andererseits mit einer Geschichte, die vielschichtig ezählt wie vielen Einflüssen wir ausgesetzt sind, was das Leben im Kern ausmacht und wie viel Glück im Unglück stecken kann. Unerwartet berührende und sinnstiftende Literatur mit wunderbar gewälten Worten.

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