Produktbild: Verzeihung des Unverzeihlichen?

Verzeihung des Unverzeihlichen? Ausflüge in Landschaften der Schuld und der Vergebung

21,30 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.04.2025

Verlag

Verlag Text & Dialog

Seitenzahl

234

Maße (L/B/H)

14,2/21,1/2 cm

Gewicht

462 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-943897-90-6

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.04.2025

Verlag

Verlag Text & Dialog

Seitenzahl

234

Maße (L/B/H)

14,2/21,1/2 cm

Gewicht

462 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-943897-90-6

Herstelleradresse

Text & Dialog GbR
Konkordienstraße 40
01127 Dresden
DE

Email: verlag@text-dialog.de

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  • I Währende Schuld? Einleitung
    1. Zum Drama von Opfer und Täter im 20. Jahrhundert
    2. Rückkehr der Schuld in das Gespräch
    3. Methodisches Vorantasten: Über Mythen, Religionen, philosophische Reflexion

    II Landschaften? Zu einem ungewöhnlichen Topos
    4. Landschaft und Seelenraum in Philosophie und Dichtung
    5. Mythische Landschaften: Von den Inseln der Verfehlung zu den Bergen des Heils
    6. Die neuzeitliche Entdeckung von Landschaft: Petrarca gegenüber Dante
    7. Landschaft und Zeit-Raum
    8. Wüste, Landschaft des Adieu: Jacques Derrida

    III Landschaften der Schuld
    9. „Große Erzählungen“
    10. Der Garten: Selbstüberhebung zur Gottgleichheit
    11. Der Acker: Selbstdurchsetzung im Brudermord
    12. Die Stadt: Selbstherrlichkeit des Kollektivs

    IV Vertiefungen: Spielraum zwischen Schuld und Sünde
    13. Schuld als tödliche Beziehungslosigkeit: Der jüdische Schuldmythos
    14. Exkurs: Was der Fall ist. Eine klassisch-theologische Auslegung: Hildegard von Bingen
    15. Die Bergpredigt Jesu: Neuer Horizont der Schuld und Schuldfreiheit
    16. Befleckung der Schöpfung: Kosmisches Schuldverhängnis durch den menschlichen Fall?
    17. Leidwesen gleich Schuldwesen?
    18. Dasein selbst als Schuld: ontisch
    19. Vormoralische Schuldigkeit gegenüber der Herkunft: „Erbschuld“ des Lebens
    20. Individuelle moralische Täterschuld: Sünde
    21. Dasein als Habe oder als Gabe? Das Auftauchen der Sünde aus der Schuld

    V Gegenreden gegen die Schuld des Menschen
    22. Erste Gegenrede: Nur eingebildete Schuld?
    23. Zweite Gegenrede: „Notwendigkeit“ der Erbsünde für die Entwicklung?
    24. Dritte Gegenrede: Schuld Gottes?
    25. Vierte Gegenrede: Schuld als Ausdruck menschlicher Verkümmerung? Friedrich Nietzsche (Moral selbst als Quelle von Schuld; Die Rückholung des Göttlichen auf die schuldlose Erde)

    VI Gegenfragen, weitergedacht
    26. Kein Verschuldetsein, keine Gabe: Vom Stillstand des Lebendigen
    27. Schuld und Freiheit
    28. Schuld als Selbstverschließung ins Nichts: Romano Guardini
    29. Die Schuld Babels, oder: Sakralisierung von Politik: Simone Weil (Die Versuchung des „Großen Tieres“: Kollektive Selbstanbetung; Gemeinschaft aus dem Übernatürlichen)

    VII Rache und Reue im Widerstreit um die Gerechtigkeit?
    30. Rache als triebhafte Gerechtigkeit
    31. Reue: „Mittlerin“ zur Gerechtigkeit? (Erste Einkreisung; Reue: Ausdruck von Freiheit)
    32. Gewissen: Kognitives Werkzeug der Reue (Frühe Schritte zum Gewissen: Griechenland; Genealogie des „Herzens“ aus der Vergebung: Altes Testament; Entlarvung des Gewissens, Sinnlosigkeit der Reue?; Friedrich Nietzsche und Sigmund Freud; Wandlung der Reue in Sorge: Martin Heidegger; Gegenrede: Romano Guardini; Herzraum Personalität)
    33. Reue und Gerechtigkeit

    VIII Vor der Vergebung: die Unvordenklichkeit der Gabe
    34. Freilegungen
    35. Von der Urgabe des Daseins: Michel Henry (Leben als Sich-Gegebensein; Leben als Selbstand; Nächtiger Kern des Lebens: Sprung aus dem Ursprung; Der Unterschied zwischen Henrys ‚Leben‘ und Nietzsches ‚Selbstbehauptung‘; Simulation: das besessene Leben)

    IX Das Umsonst der Vergebung
    36. Nachlaß, Vergebung und Verzeihung: Unterscheidungen
    37. Die Gabe von oben und das Umsonst der Gabe: Sören Kierkegaard
    38. Der anklagende und feststellende Blick
    39. Der übersehende und vergebende Blick

    X Verzeihung des Unverzeihlichen?
    40. Die reine Gabe: Jacques Derrida (Die Grenzen der Tauschlogik von Geben und Wiedergeben; Gabe ohne Rückgabe)
    41. Die reine Vergebung
    42. Exkurs: Gerechtigkeit für die Opfer? Jürgen Habermas

    XI Von der Gabe zum Geber
    43. Kontrastbeziehung zwischen Philosophie und Theologie („Vernünftigkeit“ der Offenbarung: pro und contra; Transrationalität des Glaubens)
    44. Aufklärung über den Mangel der Aufklärung
    45. Von der Gabe zum Geber
    46. Auch Nehmen ist Geben: Meister Eckhart (Einheit von Armut und Reichtum; Wechsel von Mein zu Dein; Einheit von Handeln und Erleiden)

    XII Nur im Absoluten gibt es Absolution
    47. Ungültigkeit der Geschichte?
    48. Die Rücksendung der Schuld

    XIII Landschaften der Vergebung: Große Erzählungen
    49. Wüste: Von der Landschaft des Abfalls zur Landschaft der Verwandlung
    50. Entsühnung des Kosmos und Antwort auf Babel: Vom Garten zur Stadt
    51. Der Fluß: Das Abwaschen der Schuld am Schuldlosen
    52. Nochmals der Garten: Ostermorgen

    XIV Vergebung: größer als die Schöpfung
    54. Vom ersten zum achten Tag
    55. Schuld gibt es nur, wo es Vergebung gibt, oder: Felix culpa

    Literaturverzeichnis
    Personenregister