Produktbild: Philosophie des menschlichen Daseins in 7 Bänden / An die Arbeit
Band 2

Philosophie des menschlichen Daseins in 7 Bänden / An die Arbeit Die Idee der Marktwirtschaft

1

33,60 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

18 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.05.2025

Verlag

Epubli

Seitenzahl

316

Maße (L/B/H)

1,9/17/24 cm

Gewicht

631 g

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8190-8833-9

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Taschenbuch

Altersempfehlung

18 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.05.2025

Verlag

Epubli

Seitenzahl

316

Maße (L/B/H)

1,9/17/24 cm

Gewicht

631 g

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8190-8833-9

Herstelleradresse

epubli
Köpenicker Str. 154a
10997 Berlin
Deutschland
Email: kontakt@epubli.de
Url: www.epubli.de
Telephone: +49 30 25559540

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Erkenntnisgewinn durch Arbeit

Bewertung am 10.08.2025

Bewertungsnummer: 2563207

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In „An die Arbeit“, dem zweiten Band seiner Reihe „Die Philosophie des menschlichen Daseins“, widmet sich Franz Rieder einem Thema, das uns alle betrifft – und das trotzdem in der Philosophie erstaunlich selten im Mittelpunkt steht: der Arbeit. Schon der Einstieg überrascht. Der philosophische Begriff „Arbeit“ hat keine allzu lange Tradition, wie man vielleicht annehmen würde. Selbst Marx – der den Konflikt zwischen Philosophie und Ökonomie gewissermaßen eröffnet hat – konnte der Philosophie in dieser Frage wenig abgewinnen. Rieder greift diese Leerstelle auf und stellt sich der Herausforderung, Arbeit philosophisch neu zu denken – nicht aus historischer Distanz, sondern im Kontext unserer heutigen Realität. So schafft er – wie bereits in Band 1 – Bezüge zum aktuellen Zeitgeschehen, indem er seine Analysen einbettet in ihren Zusammenhang zur Demokratie, zur Marktwirtschaft und Globalisierung – und in unserem Lande besonders bemerkenswert, weil oftmals verpönt – zu den internationalen Finanzmärkten. Er untersucht die Bedeutung der Arbeit in diesem Rahmen, und hinterfragt das Bild des Homo oeconomicus als gewinnorientiertem, egoistischem Akteur – Wirklichkeit oder Zerrbild, das unsere Vorstellung von Arbeit und Wirtschaft einengt? Rieders Antwort bleibt differenziert, aber konsequent. Seine Analysen bringen neue Perspektiven auf die Werttheorie sowie auf Ursprung und Wandel privaten Eigentums. Rieder behandelt den Begriff „Arbeit“ umfassend. Angefangen von Aristoteles über Adam Smith und Karl Marx finden sich nun in philosophischen Betrachtungen die Hauptakteure der modernen Okonomik von den Keynesianisten über die Neokeynesianisten bis hin zu den Monetaristen und deren Nachfolgern. Besonders spannend fand ich die aktuellen Verbindungen von ökonomischen Theorien mit philosophischen Reflexionen, die die heutige Politik und Finanzwirtschaft miteinbeziehen. Das ist so bisher selten versucht worden, dass Philosophie sich mit der gigantischen Schuldenwirtschaft und deren Helfer Theorie, genannt Modern Money Theory, beschäftigt. Fazit: „An die Arbeit“ ist ein Buch, das nicht nur denkt, sondern zum Denken anregt. Wer bereit ist, vertraute Konzepte kritisch zu hinterfragen und Philosophie in eher ungewöhnlichen Kontexten zu erleben, wird bei Rieder auf überraschende und ungewöhnliche Erkenntnisse stoßen.

Erkenntnisgewinn durch Arbeit

Bewertung am 10.08.2025
Bewertungsnummer: 2563207
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In „An die Arbeit“, dem zweiten Band seiner Reihe „Die Philosophie des menschlichen Daseins“, widmet sich Franz Rieder einem Thema, das uns alle betrifft – und das trotzdem in der Philosophie erstaunlich selten im Mittelpunkt steht: der Arbeit. Schon der Einstieg überrascht. Der philosophische Begriff „Arbeit“ hat keine allzu lange Tradition, wie man vielleicht annehmen würde. Selbst Marx – der den Konflikt zwischen Philosophie und Ökonomie gewissermaßen eröffnet hat – konnte der Philosophie in dieser Frage wenig abgewinnen. Rieder greift diese Leerstelle auf und stellt sich der Herausforderung, Arbeit philosophisch neu zu denken – nicht aus historischer Distanz, sondern im Kontext unserer heutigen Realität. So schafft er – wie bereits in Band 1 – Bezüge zum aktuellen Zeitgeschehen, indem er seine Analysen einbettet in ihren Zusammenhang zur Demokratie, zur Marktwirtschaft und Globalisierung – und in unserem Lande besonders bemerkenswert, weil oftmals verpönt – zu den internationalen Finanzmärkten. Er untersucht die Bedeutung der Arbeit in diesem Rahmen, und hinterfragt das Bild des Homo oeconomicus als gewinnorientiertem, egoistischem Akteur – Wirklichkeit oder Zerrbild, das unsere Vorstellung von Arbeit und Wirtschaft einengt? Rieders Antwort bleibt differenziert, aber konsequent. Seine Analysen bringen neue Perspektiven auf die Werttheorie sowie auf Ursprung und Wandel privaten Eigentums. Rieder behandelt den Begriff „Arbeit“ umfassend. Angefangen von Aristoteles über Adam Smith und Karl Marx finden sich nun in philosophischen Betrachtungen die Hauptakteure der modernen Okonomik von den Keynesianisten über die Neokeynesianisten bis hin zu den Monetaristen und deren Nachfolgern. Besonders spannend fand ich die aktuellen Verbindungen von ökonomischen Theorien mit philosophischen Reflexionen, die die heutige Politik und Finanzwirtschaft miteinbeziehen. Das ist so bisher selten versucht worden, dass Philosophie sich mit der gigantischen Schuldenwirtschaft und deren Helfer Theorie, genannt Modern Money Theory, beschäftigt. Fazit: „An die Arbeit“ ist ein Buch, das nicht nur denkt, sondern zum Denken anregt. Wer bereit ist, vertraute Konzepte kritisch zu hinterfragen und Philosophie in eher ungewöhnlichen Kontexten zu erleben, wird bei Rieder auf überraschende und ungewöhnliche Erkenntnisse stoßen.

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Philosophie des menschlichen Daseins in 7 Bänden / An die Arbeit

von Franz Rieder

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